Alles für den Gast 2018 – Genuss und Gastronomie in Salzburg

Alles für den Gast 2018 – Genuss und Gastronomie in Salzburg

5 Tage, 751 Aussteller aus 12 Ländern und 46.630 Fachbesucher – so könnte man die 49. „Alles für den Gast“ Messe, die vom 10. bis 14.11.2018 wieder in Salzburg stattfand, kurz und knapp beschreiben.
Durchaus beeindruckende Zahlen, die zeigen, dass wir uns mit dieser Messe durchaus auf einem international gesehen sehr hohem Niveau bewegen.

Gutes Essen gehört ebenso zu einem gepflegten Lifestyle, wie Aufenthalte in schönen Hotels. Genau aus diesem Grund ist diese Messe auch für mich als Lifestyleblogger immer wieder aufs Neue interessant, da sie sich genau um diese Themen dreht.

Wer nähere Zahlen zur Messe benötigt, wissen möchte welch prominente Gesichter hier zu sehen waren oder wie viele Sterneköche hier wo gekocht haben, braucht eigentlich gar nicht mehr weiter lesen.

Ich möchte euch vielmehr eine Runde mit auf diese Messe nehmen, euch die Highlights meiner fünf Tage hier zeigen und euch näher bringen, worum es hier wirklich geht und wie vielfältig diese Messe ist.

Ausgangspunkt ist für mich immer ein ganz besonderer Stand – für mich persönlich der schönste Stand dieser Messe – der Derenko-Worldclass-Stand.
Hier treffen Design und Perfektion im Bereich Innenausstattung von Hotellerie und Gastgewerbe auf hochwertigste Spirituosen und Mixologie auf höchstem Niveau.
Wenn man diesen Stand betritt stellt sich sofort das Gefühl ein in diese Art von Bar zu gehen, die man gerne in seiner Stadt hätte. Ein großartiges Design und individuelle Lösungen im Bereich der Innenausstattung sorgen für einen ganz besonderen Wohlfühlfaktor.
Wie könnte man diese Atmosphäre besser auf sich wirken lassen als mit einem guten Cocktail?
Gut ist in diesem Fall eindeutig untertrieben. Philipp M. Ernst begeistert hier die Gäste mit ganz besonderen Kreationen – ausgefallen, außergewöhnlich, der Jahreszeit angepasst. Jeder Cocktail hat seine ganz eigene Geschichte, die den Genuss zu einem ganz besonderen Moment macht. Genau das ist es, was für mich persönlich Philipp M. Ernst zu einem der besten Bartender macht, die ich jemals getroffen habe. Jemand, der keine große Show benötigt, um seine Cocktails in Szene zu setzen. Seine Show findet vielmehr im Glas statt, wie er selbst sagt. Wer sich jetzt selbst von dem überzeugen möchte, was ich hier beschrieben hatte, sollte beim nächsten Wienbesuch unbedingt seine Bar, die Josef Bar, besuchen, die mit zu den besten im ganzen Land zählt.

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Mit besonderen Cocktails geht es auch sogleich an einem ganz anderen Stand weiter, denn war dieses Jahr auch am Metro-Stand eine Worldclass-Bar zu finden. Hier zeigten täglich internationale Worldclass-Gast-Bartender ihr Können – und das mit den Spirituosen, die man auch über Metro erwerben kann. Neben großartigen Cocktails, gab es jedoch auch noch eine Auswahl an Weinen, Bieren und allerlei Köstlichkeiten, die die große Bandbreite der Produktpalette von Metro widerspiegelten.

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Wer mich kennt weiß, dass ich, wenn es um österreichisches Bier geht, einen ganz klaren Favoriten habe und deshalb freue ich mich jedes Jahr auf den Besuch beim Trumer-Stand.
Es ist die Vielfalt, die mich hier begeistert. Ob das klassische Pils, das Obertrumer Zwickl, das großartige Hopfenspiel oder den Obertrumer Bio Radler. Hier gibt es keine Massenware – vielmehr ausgewählte Bierspezialitäten aus einem kleinen, feinen Familienunternehmen. Und wenn man diese Spezialitäten auch noch von Johanna Panholzer präsentiert bekommt, die hier als Biersommiliere tätig ist, schmeckt es gleich noch doppelt so gut. Ich habe selten wen kennengelernt, die so viel über Bier weiß und ihrem Beruf mit einer so großen Freude und Leidenschaft ausübt. Und genau darum geht es – Menschen die Ihren Beruf lieben und den mit Leidenschaft ausüben sorgen dafür, dass am Ende auch die Qualität stimmt. Klasse statt Masse – das ist, was Trumer Bier für mich ausmacht.

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Ganz besondere Spezialitäten gab es auch bei Rungis. Ob frische Austern, bestes Fleisch oder großartigen Champagner, hier findet man alles, was einem Gourmet das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt – und dies auf qualitativ höchstem Niveau.
Was man mit all diesen erlesenen Zutaten so zaubern kann, stellte Sternekoch André Wolff eindrucksvoll unter Beweis.
So verwundert es nicht, dass hier eine Vielzahl an Spitzengastronomen und Luxus-Caterer anzutreffen waren.

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Nicht weniger hochwertige Spezialitäten gab es auf der anderen Seite der Messe beim Stand von Schenkel.
Meeresfrüchte, Pasteten, Lachs, Pasta und Beluga-Kaviar, wer für die Weihnachtszeit noch ein ganz besonderes Menü sucht, wird hier sicherlich fündig.
Geliefert wird sowohl an die Gastronomie als auch an Privatpersonen.
Wer auf der Suche nach einem ganz besonderen Geschenk für Feinschmecker ist, sollte einen der exquisiten Geschenkeboxen probieren.

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„Jetzt haben wir den Salat“ hieß es am Stand von Wiberg. Nein, keine Sorge, es ist nichts schiefgegangen. Vielmehr drehte sich das Thema um das perfekte Salatdressing mit den dazu passenden Toppings. Hier bewies das Team des Gewürzhauses auf eindrucksvolle Weise, dass Salatdressing weitaus mehr als einfach nur Essig und Öl ist.
Eine breite Auswahl an Premium-Essigen und -Ölen, verschiedenste Variationen des Crema di Aceto, Kräutern und Rohgewürzen erfordern durchaus eine gewisse Art an geschmacklicher Kreativität, um hier gekonnt, einen aufregenden Salat zu kreieren. Doch genau das ist es, was es so spannend macht, aus einem einfachen Salat, ein ganz besonderes Geschmackserlebnis zu zaubern.
Genau das ist es, worauf ich mich jedes Jahr wieder freue, wenn ich den Wiberg-Stand besuchen darf – mir diese Inspiration zu holen. Es gibt eine unglaubliche Vielfalt an Gewürzen, Kräutern, Essigen und Ölen und wir nützen meist leider immer nur das selbe.
Wie wäre es das nächste Mal mit einem Salat mit orientalischen Einflüssen?
Oder doch mal Lust auf asiatisch?
Vielleicht sollte auch mal südamerikanisches Temperament in den Salat?
Oder darf es dann doch der klassische Wiener Kartoffelsalat mit einer perfekten Rinder-Bouillon zum Schnitzel sein?
Übrigens, Gewürze wie Blütenpfeffer werten auch euren Obstsalat auf und sorgt dafür, dass eine solch einfache Nachspeise unvergessen bleibt.
Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Produktauswahl bei Wiberg. Zeit mal kreativ zu werden und dann – dann habt auch ihr DEN Salat.

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Was wäre die GAST ohne Besuch bei einem ganz besonderen Freund – Paolo de Martin, der 2007, den von seinem Großvater Edoardo De Martin entwickelten Sprizzerò zu seinem Projekt machte. Für mich der beste Beweis, dass es auch möglich ist beste Qualität aus der Dose zu bekommen, ein vielseitiges Lifestyle-Getränk, perfekt für jede Sommerparty.
Mittlerweile ist er als Brand Ambassador tätig und hat sich aus dem aktiven Vertriebsgeschäft zurückgezogen.

Zu meinem Bedauern, was ich auch heuer wieder einmal feststellen musste, da man auch dieses Jahr wieder nur zwei Sorten auf der Messe präsentiert hat und gerade die neuen zu Hause gelassen hat.
Was mich entsetzt hat war jedoch etwas ganz anderes – da man es nicht für nötig hielt die übrig gebliebene Ware wieder abzuholen, wurde von Seiten der Verantwortlichen von Top Spirit / Schlumberger, die den Vertrieb von Sprizzerò über haben, spontan entschieden, dass einfach alles verschenkt wird. Wie auf einem Schlachtfeld hat es ausgesehen im Foyer der Messe. Horden von betrunkenen Schnorrern, die bereits so viel Alkohol intus hatten, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten, prügelten sich regelrecht um die Paletten. Jeder lud auf was er nur irgendwie tragen konnte oder auch nicht, da so manchen die Schwerkraft anzog und die Paletten massenweise über den Boden verstreut wurden.
Eine so peinliche (Marketing?)-Aktion ist mir bisher noch nie untergekommen und habe ich noch nie miterlebt in so kurzer Zeit so ein tolles Produkt so sinnlos zu verschwenden.
Liebe Verantwortliche Personen – ich hätte hier eine viel bessere Idee. Wenn ihr keine Verwendung mehr für die Dosen habt, stellt doch etwas in den Pressebereich, schenkt sie einem Veranstalter, der dafür auf seinem nächsten Event Werbung für euch macht, schenkt sie all den Promotion Mädls, die den ganzen Tag herumlaufen und arbeiten, verschenkt sie an das Messepersonal und die Sicherheitsfirma, die hier täglich ihre Arbeit tun oder gebt mir mir etwas mit – von mir gibts nämlich ehrliche Werbung dafür, weil ich das Produkt wirklich toll finde. Aber diese Art so damit umzugehen ist absolut unangebracht, das hätte es bei Paolo niemals gegeben.
Wenn ich als Blogger für Produktkooperationen anfrage heißt es immer kein Budget und eingeschränkte Möglichkeiten, etc. und dann verschleudert man in Minuten derartige Massen an Produkten auf die wohl sinnloseste Art und Weise, die man sich nur vorstellen kann. Bedauerlich.

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Wenn ich mich der absoluten Fleischeslust hingeben möchte – nein es geht nicht um schöne Frauen, es geht tatsächlich um Fleisch – so gibt es für mich nur einen Stand – Karnerta.
Wo kann man sonst live sehen wie das Fleisch aufbereitet wird?
Hier findet man wohl für jeden Geschmack die richtige Art Fleisch und auch die Qualität ist es, was mich persönlich überzeugt hat.
Deshalb möchte ich, ohne zu viel zu verraten, auch festhalten, dass es hier künftig immer wieder etwas auf meinem Blog zu lesen geben wird.

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Um gleich beim Thema Qualitätsfleisch zu bleiben – für mich gibt es keine GAST-Messe ohne Weißwurst-Frühstück am Ablinger-Stand.
Seit 1932 werden in diesem Familienbetrieb aus Oberndorf bei Salzburg Fleischerzeugnisse in bester Qualität erzeugt. Direkt beim Stand, während dem Weißwurstessen, hatte ich ein Gespräch mit einem Messebesucher. Es gäbe keine vernünftigen Metzger mit regionaler Qualität mehr und es werde immer schwieriger gute Würste zu bekommen, hat er mir gesagt und wie ich finde, es damit genau auf den Punkt gebracht.
Genau darum ist es gut, dass genau diese Art von Familienbetrieben erhalten bleiben. Frische und Qualität ist gerade in Bezug auf Fleisch unabdingbar. Wenn man dann herzhaft in eine eben so frische Wurst, ohne all die chemischen Zusatzstoffe, beißt, weiß man auch ganz genau warum.

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Auch wer auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Küchenausstattungen für seine Großküche ist, wird auf dieser Messe ganz schnell fündig. Unter anderem beim Stand von Bohner Küchentechnik, einem mittelständisches Familienunternehmen im Süden Deutschlands, das sich seit mehr als dreißig Jahren mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von hochwertiger Großküchentechnik befasst. Wie jedes Jahr stellen sie das mit ihrer Showküche gekonnt delikat zur Schau und begeistern mit ihren Kreationen das Messepublikum. Ein Besuchermagnet an diesem Stand ist der Star-Fernsehkoch Stefan Marquard, der mit seiner ansteckend lockeren und sympathischen Art und Weise, das Publikum in seinen Bann zieht und sich immer wieder für Fans Zeit nimmt – sei es für ein Selfie oder zum Signieren seines Buches.
Um perfekte Qualität auf die Teller zaubern zu können, ist eine hochwertige Küchenausstattung nicht wegzudenken und ist man hier, so wie ich das selbst jedes Jahr aufs neue mitbekomme, gut beraten.

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Liebhaber von frischer Antipasti und italienischen Gerichten kommen an einem Stand wohl kaum vorbei – Menu.
Wie ein kleines italienisches Bistro sieht er aus und ist man erst einmal drinnen, so fühlt es sich auch genau so an. Ein langes Buffet mit frischer Antipasti, Wurst- und Käsespezialitäten, Pastagerichte und Süßes für danach wird hier den Besuchern näher gebracht. Schnelle Küche mit wenig Aufwand und das mit hochwertig, frischen Produkten – das ist es, worum es hier geht. Ein schöner Beweis, wie simpel gute Küche sein kann und wie schnell man mich zufrieden stellt.

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All diejenigen, die so wie ich, auf Torten und Kuchen stehen sind am Stand von Pfalzgraf wohl am besten aufgehoben, denn ich wage zu behaupten eine größere Auswahl als hier bekommt man kaum. Von klassischen Kuchen und Torten bis hin zu ausgefallenen Kreationen in den unterschiedlichsten Formen und Größen – hier wird sicherlich jeder fündig. So werden in einem der modernsten Werke in Europa köstliche Produkte in Handwerksqualität für den Food-Service-Bereich/Außer-Haus-Markt hergestellt.
Qualität, die man schmeckt – so wie in dem neuen Schokoladen-Cheesecake, den ich hier getestet habe. Und wer noch kein überzeugter Cheesecake-Esser ist, wird es spätestens nach diesem Stück sein.

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Meinen kleinen GAST-Rundgang möchte ich bei einem ganz besonderen Messestand beenden, den ich entdeckt habe – barstuff.de.
Hier findet man alles, was man an Barausstattung nur so brauchen kann. Von unterschiedlichsten, teils individualisierbaren Shakern, Messbechern und Barequipment, bis hin zu einem Champagner-Säbel für einen gelungenen Auftritt. Ganz besonders großes Thema gerade – Alternativen zu Plastikstrohhalmen.
Ich selbst mixe immer wieder mal gerne Cocktails und sind mir gerade so kleine Details sehr wichtig.
Hier gibt es Qualitätsware zu einem wirklich guten Preis-Leistungsverhältnis, egal ob für den professionellen Barbetrieb oder für die gut sortierte private Hausbar. Mit diesem Equipment lässt sich auf alle Fälle professionell arbeiten, dies haben mir auch auf der Messe anwesende Profi-Bartender so bestätigt.
Ich freue mich besonders, dass auch zu diesem Thema noch der ein oder andere Beitrag folgen wird – ihr dürft gespannt sein.

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Für die Sicherheit sorgen unter anderem in und um den Stand von Red Bull E.V.A.S. Security Group, die in diesem Jahr ein 10-Jahres-GAST-Jubiläum haben.
Für einen reibungslosen Ablauf setzt man auch hier auf Qualität und ein bestens ausgebildetes und geschultes Team.
Das Thema Sicherheit ist auch im Bereich der Gastronomie immer wieder Thema.

Hier gehts zu E.V.A.S. Security Group

Das war er nun, mein kleiner Rundgang auf der GAST-Messe, mit meinen ganz persönlichen Highlights.
Natürlich hat diese Messe noch so viel mehr zu bieten, doch würde das den Rahmen hier gänzlich sprengen.

Was möchte ich mit diesem Beitrag erreichen? Er sollte neugierig machen, er sollte ein wenig die Vielfalt dieser Messe zeigen. Ein Besuch lohnt sich immer – ganz egal, ob man sich über neue Innovationen im Bereich der Gastronomie erkundigen, Geschäftskontakte pflegen oder neue Kontakte knüpfen möchte. Wer mit offenen Augen durch diese Messe geht wird immer etwas neues sehen, seine Inspiration finden und so steht vielleicht einem neuen Gastronomiekonzept nichts mehr im Wege.

Zum Schluss gibt es noch ein paar Eindrücke der Messe und ich hoffe ich sehe viele von euch – wenn es wieder heißt – Willkommen auf der Messe „Alles für den Gast“ 2019.

Alle Infos dazu findet ihr unter https://www.gastmesse.at/.

Thomas Pail

Alles für den GAST 2017 – die Messe für Gastronomen und Genießer

Alles für den GAST 2017 – die Messe für Gastronomen und Genießer

Wenn Salzburg zum Hot Spot für Gastronomen, Hoteliers und Genießern wird, so kann das nur eines bedeuten – es ist wieder Zeit für die „Alles für den GAST“ Messe.

Diese fand auch heuer wieder zwischen 11. und 15. November im Messezentrum Salzburg statt.

Für mich ist diese Messe immer wieder ein ganz besonderes Highlight. Ich schreibe diesen Beitrag jedes Jahr aus zwei Gründen. Zum Einen möchte ich meine Leser – speziell aus der Gastronomie – auf diese großartige Messe und dem vielfältigen, großen Angebot aufmerksam machen, zum Anderen möchte ich mit meinem kleinen kulinarischen Rundgang dafür eintreten, wieder mehr auf Qualität zu setzen. Hochwertige Produkte – das ist es, wofür ich mit meinem Blog stehe.

Dennoch möchte ich euch auch kurz die Messe in Zahlen präsentieren – 750 Aussteller, 42.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sowie 46.879 Besucher – ein neuer Rekord. Beinahe jeder dritte Fachbesucher reiste aus dem Ausland an.

Küchen- und Hotelausstattungen, Einrichtungsgegenstände, Lebensmittel und Getränke aller Art, technische Neuheiten, Computersysteme und Berufsbekleidung – all das und noch so einiges mehr wurde hier auch heuer wieder geboten.

Natürlich kann ich nicht alles davon präsentieren. Das würde den Rahmen sprengen und wäre schlicht unmöglich. Dazu gibt es nur den Tipp, sich selbst von dieser Messe zu überzeugen.

Ich möchte euch vielmehr auf einen kleinen kulinarischen Rundgang mitnehmen und euch meine ganz persönlichen GAST-Highlights näher bringen. Viele davon, kenne ich nun schon seit einigen Jahren und ich freue mich jedes Jahr wieder sie zu sehen.

Starten möchte ich mit einem ganz besonderen Highlight – dem Genusswagen.
Street-Food ist ja bekanntlich immer noch ein großes Thema und dieser Genusswagen ist sozusagen das Haubenlokal unter den Street-Food-Wägen – ein mobiler Gourmettempel, der die Gäste mit besonderen Highlights überrascht. Ob für eine private oder eine Firmenfeier – hiermit versetzt ihr eure Gäste garantiert ins Staunen. Vom Besteck bis zum Champagnerkelch erstrahlt alles in echtem Silber von Robbe & Berking, ausgewählte Köstlichkeiten gibt es von Caviar House & Prunier, dazu einen edlen Tropfen Champagner von Pommery. Dieser Champagner mit seinen feinen Perlen passt perfekt zu dem großartigen Balik Lachs.
Wie gesagt – wer auf der Suche nach einem ganz besonderen kulinarischen Highlight ist, sollte sich darüber unbedingt genauer informieren.

Als Cocktailliebhaber möchte ich euch auch gleich mein nächstes ganz besonderes Highlight auf der GAST vorstellen.
Dafür wurde der Stand von Derenko, den Innenarchitekturspezialisten für Hotellerie und Gastronomie, schnell mal zu einer wirklich stylischen Bar umfunktioniert, wo kein geringerer als Österreichs erster IBA Master of Bartending Philipp Ernst, der sicherlich zu den innovativsten, kreativsten und besten World Class Bartendern gehört und vor kurzem erst, zusammen mit Andrea Hörzer, in Wien die Cocktailbar Josef eröffnet hat.
Schwerpunkt waren heuer Cocktails mit Whiskey und ein ganz besonderes Highlight, dem „Coco Mademoiselle“, der aus Wodka, Rosenlimonade, Vanille, Zitrone, Tonkabohne und Ingwer besteht. Wer jetzt den Namen und die Zutaten schnell kombiniert, wird schnell bemerken, dass das genau die einzelnen Bestandteile des gleichnamigen Parfums sind – eben nur auf einen Cocktail angepasst.
Gearbeitet wurde hier nur mit hochwertigen Spirituosen von Diageo. Die Kombination aus dem besten Bartender und hochwertigen Produkten ist es, was diese großartige Geschmacksexplosion auslöst, die die einzelnen Bestandteile hervortreten lässt.

Ein paar Hallen weiter, beim Stand von Transgourmet bzw. Trinkwerk sorgte Mario Jurenia von der Firma Maniac Bar Artists von Kenny Klein für interessante Cocktailkreationen. Wer kennt sie nicht die berühmte Keli Limonade. Ich bin mir jedoch sicher, dass nur die wenigsten von euch diese in Verbindung mit Cocktails bringen. Dass das jedoch großartig funktioniert, wurde hier an diesem Stand eindrucksvoll mit drei ausgewählten Cocktails bewiesen.

Ebenfalls nicht mehr wegzudenken ist der ein oder andere Besuch bei Paolo De Martin, dem Enkel des Erfinders und jetzigem Brand Ambassador von Sprizzerò.
Auch hier zählt Qualität, dafür steht Paolo selbst und genau das ist es, was mich persönlich immer wieder fasziniert. Hier bekommt man die italienische Lebensfreude gleich mit dazu.

Meine Highlights, was den Biergenuss angeht, waren zum Einen die Trumer Privatbrauerei, die meines Erachtens das beste Pils sowie mein Highlight, das „Hopfenspiel“, haben, zum Anderen die Brauerei Schönram, die bei mir mit einem großartigen Weißbier punkten konnten.

Wenn es ums Essen geht darf ein Zwischenstopp bei den Gewürzexperten von WIBERG nicht fehlen. Unter dem Motto „Duft von 1001 Nacht“ wurde es diesmal sehr orientalisch. Auch heuer traten die Köche von WIBERG wieder den Beweis an, dass man mit der richtigen Zusammensetzung und Kombination von Gewürzen ein ganz besonderes Geschmackserlebnis erzeugen kann.
Der Orient war immer schon ein Ort für Märchen, Magie und Momente voller Genuss. All das spiegelt sich auch in den WIBERG À la Carte-Neuheiten wider. Garam Masala, Tandoori und BIO Granatapfel-Essig lauten ihre klingenden Namen: Vom Urgeschmack der indischen Küche über ein fruchtig-buntes Bollywood BBQ bis hin zum göttlichen Genuss der Grenadine – bei den WIBERG Newcomern hat man sich mal wieder richtig ins Zeug gelegt, um etwas ganz Besonderes, 100 % Authentisches zu schaffen.

Wer auf der Suche nach hochwertigem Fleisch war, wurde, wie jedes Jahr, bei KARNERTA fündig.
Heuer lag der Schwerpunkt auf dem Thema Slow Cooking, wo, dank geringer Temperaturen, alle Aromen erhalten bleiben. Mit der neuen „slow cooked by Karnerta“-Linie bietet der Fleischspezialist tiefgekühlte, gelingsichere Spezialitäten – wie etwa „Beef Ribs“, die sich mild gewürzt noch perfekt individuell verfeinern lassen. Perfekt vorbereitet nimmt man damit den Köchen einiges an Arbeit ab, ohne Abstriche in Bezug auf die Qualität machen zu müssen.

Für meine Lieblingsweißwürste gibt es nur eine Adresse – den Stand des Oberndorfer Familien Betriebes Ablinger.
Doch das war nicht die einzige Köstlichkeit, die es hier zu verkosten gab. Ob Roastbeef oder frischer Aufschnitt – ein Paradies für Fleischtiger wie mich.
Regionalität, Tradition und Familie – das ist es, was Ablinger zur ersten Adresse hier macht wenn es um Fleisch- und Wurstspezialitäten geht.

Ich liebe ja die italienische Küche, deshalb ist ein Besuch am Stand von Menu bereits ein absoluter Pflichttermin auf der GAST.
Hier gibt es großartige Antipasti, frischen Aufschnitt, tolle Pastagerichte mit einer Vielzahl an Saucen und kleine süße Desserts.
Kontrollierte Qualität, Eigenproduktion und ein gänzlicher Verzicht auf jeglichen Zusatz chemischer Stoffe. Geliefert werden die täglich frisch zubereiteten Qualitätsprodukte bundesweit.
Geschmackssicher für den Gast, kalkulationssicher für den Wirt. Für mich persönlich gerade für kleine und mittelgroße Betriebe, Bar/Cafés und Bistros eine gute Wahl. Schmeckt wie bei Mamma.

Wenn es um eine professionelle Küchenausstattung geht, wird man bei Bohner sicherlich fündig.
Größtmöglicher Nutzen durch leistungsstarke, energiesparende Lösungen, individuell an die Kunden angepasst – das ist das Ziel des Unternehmens, das mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Bereich hochwertiger Großküchentechnik punkten kann.
Was man auf diesen Geräten so alles zaubern kann zeigte unter anderem der aus dem Fernsehen bekannte Sternekoch Stefan Marquard.

Nach so vielen herzhaften, pikanten Köstlichkeiten war es dann aber auch einmal Zeit für etwas Süßes. Besonders herausgestochen ist sofort der Stand der Pfalzgraf Konditorei. Eine Verbindung von Tradition und Moderne war bereits hier deutlich zu erkennen und das ist es, worum es auch in der Unternehmensphilosophie geht. Hat es 1964 mit dem Café Brünz im Waldachtal im Schwarzwald angefangen, so gehört das Unternehmen mit einem täglichen Absatz von mehr als 40.000 Tiefkühltorten und -kuchen zu den erfolgreichsten Unternehmen im europäischen Food-Service-Bereich.
Überdies ist das Unternehmen für mich der Beweis, dass eine derart große Produktion nicht unbedingt einen Qualitätsverlust zur Folge haben muss. Hier finden sich Klassiker nach alt überlieferten Rezepten genau so, wie moderne Torten und Kuchen. Besonderen Wert legt man auch auf die Verarbeitung regionaler Produkte. Geschmacklich kann ich das alles nur bestätigen. Bei einem so vielfältigen Angebot fällt die Auswahl schon schwer.

Auch für Fans von Eis war ein Highlight mit auf der Messe – das Eisl Eis aus Schafsmilch.
Schafmilcheis ist anders! Im Unterschied zum Speiseeis aus Kuhmilch besticht Schafmilcheis nämlich durch seine besonders cremige Konsistenz. Vor allem der samtige, vollmundige Geschmack sowie ein leichtes Mandelaroma macht es besonders. Eine wirklich durchaus spannende Alternative zum Kuhmilch-Eis.

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Ich hoffe, dass ich euch mit dieser kleinen Genussrunde durch die Alles für den GAST Messe eines zeigen konnte – es gibt hier so unglaublich viel zu entdecken. Für all diejenigen unter euch, die in der Gastronomie tätig sind, sollte diese Messe eine Pflichtveranstaltung sein. Die stetig wachsenden Besucherzahlen geben mir da vollkommen recht.

Das Schöne an dieser Messe ist überdies, dass man immer wieder gute Bekannte und Freunde trifft, Erfahrungen austauschen kann und immer wieder wertvolle Tipps erhält. Gerade in Zeiten, wo drastischer Personalmangel in der Gastronomie herrscht, ist ein gutes Netzwerk immer wichtig.

Mir bleibt nur mehr dem Organisationsteam und allen, die daran mitgearbeitet haben, wieder zu dieser sehr gelungenen Messe zu gratulieren und mich ganz besonders bei den eben genannten für all die Köstlichkeiten zu bedanken, die ich im Zuge meiner Tage dort verkosten durfte.

Hier findet ihr nochmals alle Links zu den von mir vorgestellten Unternehmen – reinschauen zahlt sich auf jeden Fall aus. Vielleicht sieht man sich ja auch nächstes Jahr wenn es wieder heißt – Alles für den GAST.

Thomas Pail

Karnerta https://www.karnerta.at/

Menu http://www.menu.it/de

World Class https://www.theworldclassclub.com/
Diageo https://www.diageo.com/
Derenko https://www.derenko.at/
Josef Bar http://www.josef-bar.at/

Bohner http://www.bohnergmbh.de/de/

Trumer http://www.trumer.at/

Genusswagen http://www.genusswagen.com/
Pommery http://www.champagnepommery.com/de/marque/champagne-pommery
Robbe&Berking https://robbeberking.com/de/home.html?___store=rubger
Caviar House & Prunier https://www.caviarhouse-prunier.com/?language=de

Sprizzerò http://www.sprizzero.com/

Transgourmet https://www.transgourmet.at/
Trinkwerk http://www.trinkwerk.cc/de
Keli http://www.keli.at/
Maniac Bar Artists http://www.mba-showbar.com/

Wiberg https://www.wiberg.eu/de

Schönramer http://www.brauerei-schoenram.de/

Ablinger http://www.ablinger.co.at/

Eisl Eis http://www.eisl-eis.at/

Pfalzgraf https://www.pfalzgraf.de/