„Alles für den GAST“ 2019 – Kulinarik, Trends und Innovationen in der Gastronomie

„Alles für den GAST“ 2019 – Kulinarik, Trends und Innovationen in der Gastronomie

750 Aussteller in 5 Tagen – das erwartete die Besucher zur 50. Alles für den GAST Messe 2019. Ein Jubiläum mit vielen Neuerungen.

So vielfältig wie die Welt der Gastronomie und Hotellerie ist auch die Messe „Alles für den GAST“. Die bereits 50. Auflage dieser Messe bot wieder allerlei Innovationen rund um die neuesten Food-Trends, Hotelausstattungen, Geräteneuheiten und Design-Highlights.

Innovationen waren gerade in diesem Jahr ein ganz besonderes Thema, so wurde heuer ein ganz eigener Bereich jungen Startup-Unternehmen gewidmet, die kreative Lösungen für den gastronomischen Alltag präsentierten. Von intelligenten Systemen für WC-Anlagen, die melden, wann Seife und Papier ausgehen, über elektronisch gesteuerte Warenlager, die anzeigen, wann welches Produkt nachzubestellen ist oder dies sogar automatisch machen bis hin zu den neuesten Bestell- und Abrechnungssystemen für einen perfekt organisierten Restaurantbetrieb.

In diesem Zusammenhang fand auch im Rahmen dieser Messe der erste GastroHackaton statt. Im intensiven Austausch zwischen Teilnehmern, Sponsoren und Fachbesuchern wurden beim 1. Österreichischen GastroHackathon in kürzester Zeit von Teams aus Designern und Programmierern diverse Konzepte, Apps und Gesamtlösungen erstellt. Diese gemeinsame Entwicklung führt neben dem Networking zu neuen Innovationen und zum Hauptpreis des ersten österreichischen GastroHackathon. Dieser startete am Samstag, 9. November. Nach der Präsentation der Ergebnisse am Sonntag trat die aus Vertretern der Sponsoren gebildete Jury zusammen, um fünf Finalisten zu küren. Bewertet wurden Präsentation, Umsetzbarkeit, finanzieller Nutzen und Kreativität. Alle Details dazu gibt es unter www.gastrohackathon.com.

Ebenso einen eignen Bereich gab es für ein Gastronomiethema, das derzeit wohl ganz besonders im Trend liegt – veganer Produkte.

Vegane Burger, vegane Wurst- und Fleischprodukte, vegane Schokolade, vegane Kleidung und vieles mehr. Sinnvoll oder doch nur eine Modeerscheinung mit Ablaufdatum? Auch ich hatte schon das große Vergnügen von selbsternannten Lifestylepredigern – man kann sie auch als Influencer bezeichnen – zu dieser Art Food-Lifestyle überredet zu werden. Ohne Erfolg. Schlussendlich sollte jeder selbst wissen, was, wie und in welchen Mengen er oder sie etwas isst. Sollte jemand aus umweltschonenden, ideellen oder einfach rein geschmacklichen Gründen vegane Ernährung bevorzugen, so ist das völlig legitim. Ich selbst bevorzuge eine gewisse Ausgewogenheit – „Iss von jedem ein wenig“, ist hier meine Art Zugang zum Thema Ernährung. Ohne Fleisch geht es bei mir auf jeden Fall nicht. Hier hilft es auch nicht, wenn man den veganen Produkten Fleischnamen gibt oder diesen Geschmack zu imitieren versucht. Und sorry liebe Vegetarier – das Argument, dass Fleischesser mit Schuld an der Klimakrise sind, lasse ich so auch nicht gelten. Menschen haben schon immer Fleisch gegessen und siehe da – die Welt steht tatsächlich dennoch noch. Diesbezüglich gäbe es wohl eine Vielzahl anderer Ansatzpunkte für ein Umdenken. Dies ist jedoch ein anderes Thema.

Zurück in die gastronomische Welt.

Auch bei den Ausstellern selbst hat sich so einiges verändert – so manch langjähriger Aussteller hat sich verabschiedet, neue sind nachgekommen.

Den wohl bekanntesten und mit einen der beliebtesten Stände gibt es nun nicht mehr – den der Trumer Privatbrauerei. Diese haben sich auf ein ganz neues Konzept konzentriert – eine quasi Ergänzung zur Messe – das „Einfach Leben“ Forum. Ein gastrophilosophisches Forum, das neue, interdisziplinäre Veranstaltungsformat der Trumer Privatbrauerei, der Agentur friendship.is und Reed Exhibitions. Das Forum war mit Diskussionsrunden, Keynotes, kulinarischen, musikalischen und künstlerischen Interventionen Teil der 50. Alles für den GAST Herbst.

Im ersten Jahr widmete sich das gastrophilosophische Forum Einfach Leben dem Schwerpunkt „Mut“. Neben einem Eröffnungs-Talk und einer Keynote-Speech am Beginn des Forums, fanden insgesamt acht verschiedene Sessions zu unterschiedlichen Themen statt. Zu den Akteuren des Forums zählten u.a. Zukunftsforscher, Philosophen, Spitzenköche, Gastronomen, Winzer, Hoteliers, Barista, Künstler, Autoren und Unternehmer.

Die Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops und Konzerte fanden an unterschiedlichen Orten in der Salzburger Altstadt statt. Homebase des Forums bildete die ARGEkultur. Details dazu gibt es unter www.einfachlebenforum.com.

Ich empfinde das als sehr mutigen Schritt, bin jedoch unsicher, ob sich diese Art Veranstaltung durchsetzen wird. Wer hier in Salzburg die Gast-Messe kennt, weiß, dass es schwer, man könnte auch sagen schier unmöglich ist, einen Parkplatz zu finden. Hat man dennoch einen gefunden, wird man kaum, für eine Podiumsdiskussion, wo man erneut zur Kasse gebeten wird, in die Stadt fahren, wo man auch gleich wieder keine Parkmöglichkeit findet. Es mag die Grundidee durchaus eine sehr gute sein, es mögen die Diskussionen, Vorträge und sonstigen Veranstaltungen interessant und hilfreich sein – dennoch sehe ich Parallelveranstaltungen zur Messe an anderen Orten ein wenig problematisch. Vielleicht hätte man auch eine Möglichkeit finden können, diese Veranstaltungen in die Messe direkt zu integrieren, da, wie bereits erwähnt, die Idee dahinter durchaus eine sehr durchdachte ist, die ganz speziell Einsteigern in dieser Branche sehr hilfreich sein könnte. Und dennoch – wir vermissen unseren guten alten Trumer-Stand, an dem anregende Gespräche geführt, Geschäfte abgeschlossen und Kontakte geknüpft wurden. Der Stand, an dem die Stimmung noch immer am Höhepunkt war als alles rundherum bereits verlassen war.

Für mich wird diese Messe, ganz egal in welche Richtung sie sich auch immer entwickeln wird, eines bleiben – ein kulinarisches Highlight.

Genau diese meine Highlights von der Messe möchte ich euch nun präsentieren.

Ich würde mich selbst als Genussmenschen bezeichnen, der auf hochwertige Produkte, ausgefallene Kreationen und hohe Qualität Wert legt. So erstaunt es wohl kaum, dass einer meiner absoluten Lieblingsstände dieser Messe der von RUNGIS Express ist.

Hier wird der beste Champagner zu frischen Austern, Wagyu-Beef, und Fischgerichten getrunken. Zur Nachspeise dürfen es auch köstliche Powidltascherl sein. RUNGIS express liefert ausgesuchte, frische Spitzenprodukte für die anspruchsvolle Gastronomie: Fleisch und Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, handgemachte frische Pasta und erlesene Gewürze ebenso wie besondere Molkerei- und Brotspezialitäten. Unser Basissortiment umfasst mehr als 3.000 Produkte aus über 60 Ländern der Erde.

Natürlich darf auf dieser Messe ein österreichisches Traditionsunternehmen, das weltweite Bekanntheit erlangt hat, nicht fehlen – Gmundner Keramik.

Seit 1492 werden die Keramikprodukte schon handgefertigt, mit diesem ganz besonderen Design, das ich euch wohl kaum noch näher bringen muss. Dieses Jahr wurde die Messe auch gleich genützt, um  die neue Markenbotschafterin, TV- und Eventmoderatorin Kathi Wörndl, zu präsentieren. “Ich finde es großartig, mit wie viel Liebe, Leidenschaft und Handwerkskunst jedes einzelne Stück dort hergestellt wird.“, so Kathi Wörndl. Seit 1492 werden mitten im Salzkammergut die Handgriffe und Pinselstriche gesetzt, die Gmundner Keramik so einzigartig und bekannt machen. Gmundner Keramik wird zu 100% in Österreich gefertigt und von Hand bemalt. Mit ca. 130 Beschäftigten, davon 40 Malerinnen und ein Maler, ist Gmundner Keramik die größte Keramikmanufaktur in Mitteleuropa. Die Produktionskapazität liegt bei ca. 5.000 Stück pro Tag. In Österreich besitzt jeder zweite Haushalt Gmundner Keramik. Der Bekanntheitsgrad

liegt bei 87 %. Gmundner Keramik ist im Bereich der Tischkultur Marktführer am Heimmarkt. Wichtigster Exportmarkt ist Deutschland. Weitere Export-Destinationen sind Japan, USA, Slowenien, Italien, Frankreich, England, Schweiz. Der Exportanteil liegt bei 30%.

Ein geschmackliches Highlight waren für mich auch dieses Jahr wieder die Kreationen von Wiberg, die hier ihre ganz neuen Produkthighlights, Mandel-Öl Plus Orange sowie AcetoPlus Himbeere, präsentierten. Mandel-Öl Plus Orange bietet einen dezent nussigen Geschmack, der sich in der Entfaltung des Bouquets um fruchtig-süße Orangenaromen erweitert. Mandeln und Orangen harmonieren perfekt miteinander und werden in Kombination seit Jahrzehnten in der Patisserie verwendet. Die Orange in Verbindung mit der Mandel erlaubt besonders spannende Kreationen mit Wildgerichten, Geflügel, Kalbfleisch, Salaten und der süßen Küche. Das zweite neue Produkt im Sortiment ist AcetoPlus Himbeere, eine Essig-Fruchtzubereitung. Die balsamische Weißwein-Essignote mit der fruchtigen Säure der Himbeere sind wahrlich ein kulinarisches Traumpaar wenn es um ausgewogenen Geschmack und Anwendungsmöglichkeiten geht. Die feine Säure in Verbindung mit der fruchtigen Himbeere ist ein wahrer Tausendsassa in der kreativen Küche. Der Newcomer im Flüssigsortiment passt hervorragend in moderne Salatkompositionen sowie in die süße Küche.

Was man mit gezieltem Einsatz ausgewählter Gewürze alles erreichen kann und wie kreativ man sich dabei betätigen kann, beweist Wiberg nun seit 1947 mit großem Erfolg.

Eine ganz besondere Produktneuheit im Bereich Küchenausstattung, wurde mir beim Stand von Bohner präsentiert. Wer mich kennt weiß, dass ich ein absoluter Fan von Wienerschnitzel bin und hierbei sehr kritisch, was deren Zubereitung und Eigenschaften betrifft. Jetzt gibt es nun eine Küchenmaschine, die das Schnitzel ganz von alleine zubereitet, das Küchenpersonal hat diese nur mehr vorzubereiten und das Gerät einzustellen. Das Ergebnis sollte ein perfektes Schnitzel sein, genau wie frisch aus der Pfanne. Zugegeben, ein wenig Skepsis hat sich in diesem Moment schon breit gemacht, so kennt doch jeder die klassischen Fritteusenschnitzel, die für mich persönlich ein kulinarisches No-go sind. In diesem Fall wurde ich jedoch schnell eines besseren belehrt. Das vorbereitete Schnitzel kommt in eine Art Korb, darunter frisches Fett. Der Korb befördert das Schnitzel automatisch in das heiße Fett, wo es sogleich quasi an der Oberfläche Schwimmt, ähnlich, als wenn es in der Pfanne gemacht wird. Nach gut drei Minuten fährt die Maschine den Korb wieder automatisch hoch und das Ergebnis ist – ein perfektes Schnitzel mit knuspriger Panier, die – so, wie es sich gehört – schöne Blasen gebildet hat. Der Geschmack überzeugt. Ein Ergebnis, wie frisch aus der Pfanne.

Wer meinen Blog und den dazugehörigen Instagram Account ein wenig verfolgt weiß, dass meine zweite Heimat in der schönen Steiermark liegt – Mitteregg im Bezirk Leibnitz. Hier ums Eck findet man auch mit einen der größten Weinhändler und Betreiber eines Buschenschankes in dieser Region – das Weingut Schneeberger. Da hat es mich natürlich ganz besonders gefreut, dass ich es nach Jahren auf dieser Messe mal endlich geschafft habe, deren Stand ausfindig zu machen. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, so hatte ich auch gleich die Gelegenheit genützt den neuen Junker zu verkosten. Ein Cuveé aus Müller Thurgau, Sauvignon blanc und Weißburgunder.

Der weiße Junker besticht durch seine sehr fruchtige Art. In der Nase sehr duftig, saftiger grüner Apfel, Zitrusanklänge, Minze. Am Gaumen eine junkertypische, frische, aber gut ausbalancierte Säure. Die duftigen Noten vom Sauvignon setzen sich am Gaumen durch. Macht Lust auf ein weiteres Glas. Als Speisenbegleiter zu steirischen Backhendl, zu Vogerlsalat, heimischen Fischen aber auch traditionell zum Martiniganserl. Mit im Gepäck war auch der Spirituosen-Trend – Gin. Mehr dazu findet ihr unter https://www.schneeberger-destillate.at/de/.

Dass man mit Kaffe auch großartige Cocktails kreieren kann stellte auch dieses Jahr wieder Nespresso eindrucksvoll zur Schau. Nebenbei konnte man auch die neuesten Maschinen bestaunen und aktuelle Kaffeesorten verkosten.

Seit 1926 handeln sie mit Wein. Heute stehen sie in Kontakt mit den bedeutendsten Weinproduzenten aus dem In- und Ausland und mit Brauereien, Spirituosen- und Getränkeherstellern in aller Welt – Morandell. Ein Name über den man, gerade in der Spitzengastronomie, kaum mehr vorbeikommt. Ein Familienbetrieb mit Gespür für gute Tropfen.

Genau das stellte man auch dieses Jahr wieder eindrucksvoll unter Beweis. Einen wirklich großartigen Job haben dabei die Bartender der Stage Bar des STAGE 12 – Hotel by Penz gemacht, die aus den hochwertigen Spirituosen köstliche Cocktail- und Longdrink-Kreationen gezaubert haben.

Wenn ich auf der GAST-Messe bin, ist für mich ein Besuch bei Paolo de Martin, der das Kultgetränk Sprizzerò zu dem gemacht hat, was es heute ist. Ein cooles, spritziges, weinhaltiges Getränk in verschiedensten Geschmacksrichtungen. Bei diesem coolen Design und dem qualitativ sehr hochwertigen Inhalt, greife auch ich sehr gerne mal zur Dose.

Allerlei Köstlichkeiten waren auch auf dem Stand des Handelshaus Wedl zu finden. Von großartigem Kaffee vom Top Barista, über köstliche heiße Schokolade, bis hin zur edlen Trüffelpasta, war alles mit dabei, was das Feinschmeckerherz höher schlagen lässt.

Der freie Platz von Trumer blieb nicht lange frei. So nützte Red Bull diese Fläche und positionierte hier, mit einer sehr eindrucksvollen Bar, ihre Organics-Linie (https://www.redbull.com/at-de/organics). Die gesamte Produktpalette gab es pur oder in Form großartiger Cocktailkreationen zu verkosten. Gleich nebenan am „klassischen“, alt bekannten Red-Bull-Stand, gab es, neben den bekannten Sorten, die neue Winter-Edition „Gletschereis“ zu verkosten. Eine Hommage an die berühmt berüchtigten Zuckerl, die bei so manchen Besuchern, mich mit eingeschlossen, Kindheitserinnerungen hervorrief.

Ein Pflichtbesuch für Feinschmecker ist auch Lohberger, wo internationale Spitzenköche eindrucksvoll ihr Können auf den hochwertigen Küchengeräten unter Beweis stellten. So verwundert es nicht, dass dieses Unternehmen mit zu den Marktführern zählt und in zahlreichen Hauben- und Sterneküchen vertreten ist.

Edlen Stoff in Edel Stoff präsentierte Szene-Koch und kreativer Querdenker Harry Albel mit seinem Edel Stoff. Der Name ist dabei Programm. Edel, durch die Auswahl der Zutaten und durch das doppelte Ansetzen. Der Geschmack puristisch nach edler Zirbe. Die Zirben Zapfen, aus den besten Gebieten Österreichs werden händisch aus schwindelerregenden Höhen gepflückt, nach seinen persönlichen Qualitätsstandards selektiert und innerhalb weniger Stunden von Hand verarbeitet. Jede Flasche ist ein Unikat, das Etikett aus Stoff von Hand bemalt. Kreativ, cool, absolut lecker!

Der Abschluss dieses Beitrages ist auch immer der Abschluss meiner fünf Messetage und gehört jedes Jahr mit zu den Highlights – mein Besuch bei der Ablinger Fleischhauerei. Die großartige Weißwurst ist der kulinarisch krönende Abschluss. Ein absolut würdiger Abschluss, so steht dieses traditionelle Familienunternehmen genau dafür, wofür auch ich mit meinem Blog eintrete – hohe Qualität. Jeder, der genau so ein Fleischtiger ist wie ich, weiß, dass Qualität gerade in diesem Bereich unverzichtbar ist, um einen perfekten Fleischgenuss zu garantieren. Hier wird alles frisch verarbeitet und veredelt, der Kunde wird ausgiebig beraten. „Aus Tradition das Beste“ ist der Leitspruch des Unternehmens und genau das ist es, was sie immer wieder bieten und das bereits seit 1932. Perfekt in Szene gesetzt wurden die aktuellen Produkte auch dieses Jahr wieder von Otto Wallner, der daraus wieder köstliche Kreationen zauberte. Raffiniert und dennoch bodenständig.

Nun noch ein kleiner Rundgang, um zu zeigen, wie vielfältig diese Messe ist:

Für mich zählt diese Messe noch immer zu einem der Highlights des Jahres hier und ich freue mich jetzt bereits wieder auf die „Alles für den GAST“ 2020.

Thomas Pail

Alles für den Gast 2018 – Genuss und Gastronomie in Salzburg

Alles für den Gast 2018 – Genuss und Gastronomie in Salzburg

5 Tage, 751 Aussteller aus 12 Ländern und 46.630 Fachbesucher – so könnte man die 49. „Alles für den Gast“ Messe, die vom 10. bis 14.11.2018 wieder in Salzburg stattfand, kurz und knapp beschreiben.
Durchaus beeindruckende Zahlen, die zeigen, dass wir uns mit dieser Messe durchaus auf einem international gesehen sehr hohem Niveau bewegen.

Gutes Essen gehört ebenso zu einem gepflegten Lifestyle, wie Aufenthalte in schönen Hotels. Genau aus diesem Grund ist diese Messe auch für mich als Lifestyleblogger immer wieder aufs Neue interessant, da sie sich genau um diese Themen dreht.

Wer nähere Zahlen zur Messe benötigt, wissen möchte welch prominente Gesichter hier zu sehen waren oder wie viele Sterneköche hier wo gekocht haben, braucht eigentlich gar nicht mehr weiter lesen.

Ich möchte euch vielmehr eine Runde mit auf diese Messe nehmen, euch die Highlights meiner fünf Tage hier zeigen und euch näher bringen, worum es hier wirklich geht und wie vielfältig diese Messe ist.

Ausgangspunkt ist für mich immer ein ganz besonderer Stand – für mich persönlich der schönste Stand dieser Messe – der Derenko-Worldclass-Stand.
Hier treffen Design und Perfektion im Bereich Innenausstattung von Hotellerie und Gastgewerbe auf hochwertigste Spirituosen und Mixologie auf höchstem Niveau.
Wenn man diesen Stand betritt stellt sich sofort das Gefühl ein in diese Art von Bar zu gehen, die man gerne in seiner Stadt hätte. Ein großartiges Design und individuelle Lösungen im Bereich der Innenausstattung sorgen für einen ganz besonderen Wohlfühlfaktor.
Wie könnte man diese Atmosphäre besser auf sich wirken lassen als mit einem guten Cocktail?
Gut ist in diesem Fall eindeutig untertrieben. Philipp M. Ernst begeistert hier die Gäste mit ganz besonderen Kreationen – ausgefallen, außergewöhnlich, der Jahreszeit angepasst. Jeder Cocktail hat seine ganz eigene Geschichte, die den Genuss zu einem ganz besonderen Moment macht. Genau das ist es, was für mich persönlich Philipp M. Ernst zu einem der besten Bartender macht, die ich jemals getroffen habe. Jemand, der keine große Show benötigt, um seine Cocktails in Szene zu setzen. Seine Show findet vielmehr im Glas statt, wie er selbst sagt. Wer sich jetzt selbst von dem überzeugen möchte, was ich hier beschrieben hatte, sollte beim nächsten Wienbesuch unbedingt seine Bar, die Josef Bar, besuchen, die mit zu den besten im ganzen Land zählt.

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Mit besonderen Cocktails geht es auch sogleich an einem ganz anderen Stand weiter, denn war dieses Jahr auch am Metro-Stand eine Worldclass-Bar zu finden. Hier zeigten täglich internationale Worldclass-Gast-Bartender ihr Können – und das mit den Spirituosen, die man auch über Metro erwerben kann. Neben großartigen Cocktails, gab es jedoch auch noch eine Auswahl an Weinen, Bieren und allerlei Köstlichkeiten, die die große Bandbreite der Produktpalette von Metro widerspiegelten.

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Wer mich kennt weiß, dass ich, wenn es um österreichisches Bier geht, einen ganz klaren Favoriten habe und deshalb freue ich mich jedes Jahr auf den Besuch beim Trumer-Stand.
Es ist die Vielfalt, die mich hier begeistert. Ob das klassische Pils, das Obertrumer Zwickl, das großartige Hopfenspiel oder den Obertrumer Bio Radler. Hier gibt es keine Massenware – vielmehr ausgewählte Bierspezialitäten aus einem kleinen, feinen Familienunternehmen. Und wenn man diese Spezialitäten auch noch von Johanna Panholzer präsentiert bekommt, die hier als Biersommiliere tätig ist, schmeckt es gleich noch doppelt so gut. Ich habe selten wen kennengelernt, die so viel über Bier weiß und ihrem Beruf mit einer so großen Freude und Leidenschaft ausübt. Und genau darum geht es – Menschen die Ihren Beruf lieben und den mit Leidenschaft ausüben sorgen dafür, dass am Ende auch die Qualität stimmt. Klasse statt Masse – das ist, was Trumer Bier für mich ausmacht.

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Ganz besondere Spezialitäten gab es auch bei Rungis. Ob frische Austern, bestes Fleisch oder großartigen Champagner, hier findet man alles, was einem Gourmet das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt – und dies auf qualitativ höchstem Niveau.
Was man mit all diesen erlesenen Zutaten so zaubern kann, stellte Sternekoch André Wolff eindrucksvoll unter Beweis.
So verwundert es nicht, dass hier eine Vielzahl an Spitzengastronomen und Luxus-Caterer anzutreffen waren.

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Nicht weniger hochwertige Spezialitäten gab es auf der anderen Seite der Messe beim Stand von Schenkel.
Meeresfrüchte, Pasteten, Lachs, Pasta und Beluga-Kaviar, wer für die Weihnachtszeit noch ein ganz besonderes Menü sucht, wird hier sicherlich fündig.
Geliefert wird sowohl an die Gastronomie als auch an Privatpersonen.
Wer auf der Suche nach einem ganz besonderen Geschenk für Feinschmecker ist, sollte einen der exquisiten Geschenkeboxen probieren.

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„Jetzt haben wir den Salat“ hieß es am Stand von Wiberg. Nein, keine Sorge, es ist nichts schiefgegangen. Vielmehr drehte sich das Thema um das perfekte Salatdressing mit den dazu passenden Toppings. Hier bewies das Team des Gewürzhauses auf eindrucksvolle Weise, dass Salatdressing weitaus mehr als einfach nur Essig und Öl ist.
Eine breite Auswahl an Premium-Essigen und -Ölen, verschiedenste Variationen des Crema di Aceto, Kräutern und Rohgewürzen erfordern durchaus eine gewisse Art an geschmacklicher Kreativität, um hier gekonnt, einen aufregenden Salat zu kreieren. Doch genau das ist es, was es so spannend macht, aus einem einfachen Salat, ein ganz besonderes Geschmackserlebnis zu zaubern.
Genau das ist es, worauf ich mich jedes Jahr wieder freue, wenn ich den Wiberg-Stand besuchen darf – mir diese Inspiration zu holen. Es gibt eine unglaubliche Vielfalt an Gewürzen, Kräutern, Essigen und Ölen und wir nützen meist leider immer nur das selbe.
Wie wäre es das nächste Mal mit einem Salat mit orientalischen Einflüssen?
Oder doch mal Lust auf asiatisch?
Vielleicht sollte auch mal südamerikanisches Temperament in den Salat?
Oder darf es dann doch der klassische Wiener Kartoffelsalat mit einer perfekten Rinder-Bouillon zum Schnitzel sein?
Übrigens, Gewürze wie Blütenpfeffer werten auch euren Obstsalat auf und sorgt dafür, dass eine solch einfache Nachspeise unvergessen bleibt.
Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Produktauswahl bei Wiberg. Zeit mal kreativ zu werden und dann – dann habt auch ihr DEN Salat.

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Was wäre die GAST ohne Besuch bei einem ganz besonderen Freund – Paolo de Martin, der 2007, den von seinem Großvater Edoardo De Martin entwickelten Sprizzerò zu seinem Projekt machte. Für mich der beste Beweis, dass es auch möglich ist beste Qualität aus der Dose zu bekommen, ein vielseitiges Lifestyle-Getränk, perfekt für jede Sommerparty.
Mittlerweile ist er als Brand Ambassador tätig und hat sich aus dem aktiven Vertriebsgeschäft zurückgezogen.

Zu meinem Bedauern, was ich auch heuer wieder einmal feststellen musste, da man auch dieses Jahr wieder nur zwei Sorten auf der Messe präsentiert hat und gerade die neuen zu Hause gelassen hat.
Was mich entsetzt hat war jedoch etwas ganz anderes – da man es nicht für nötig hielt die übrig gebliebene Ware wieder abzuholen, wurde von Seiten der Verantwortlichen von Top Spirit / Schlumberger, die den Vertrieb von Sprizzerò über haben, spontan entschieden, dass einfach alles verschenkt wird. Wie auf einem Schlachtfeld hat es ausgesehen im Foyer der Messe. Horden von betrunkenen Schnorrern, die bereits so viel Alkohol intus hatten, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten, prügelten sich regelrecht um die Paletten. Jeder lud auf was er nur irgendwie tragen konnte oder auch nicht, da so manchen die Schwerkraft anzog und die Paletten massenweise über den Boden verstreut wurden.
Eine so peinliche (Marketing?)-Aktion ist mir bisher noch nie untergekommen und habe ich noch nie miterlebt in so kurzer Zeit so ein tolles Produkt so sinnlos zu verschwenden.
Liebe Verantwortliche Personen – ich hätte hier eine viel bessere Idee. Wenn ihr keine Verwendung mehr für die Dosen habt, stellt doch etwas in den Pressebereich, schenkt sie einem Veranstalter, der dafür auf seinem nächsten Event Werbung für euch macht, schenkt sie all den Promotion Mädls, die den ganzen Tag herumlaufen und arbeiten, verschenkt sie an das Messepersonal und die Sicherheitsfirma, die hier täglich ihre Arbeit tun oder gebt mir mir etwas mit – von mir gibts nämlich ehrliche Werbung dafür, weil ich das Produkt wirklich toll finde. Aber diese Art so damit umzugehen ist absolut unangebracht, das hätte es bei Paolo niemals gegeben.
Wenn ich als Blogger für Produktkooperationen anfrage heißt es immer kein Budget und eingeschränkte Möglichkeiten, etc. und dann verschleudert man in Minuten derartige Massen an Produkten auf die wohl sinnloseste Art und Weise, die man sich nur vorstellen kann. Bedauerlich.

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Wenn ich mich der absoluten Fleischeslust hingeben möchte – nein es geht nicht um schöne Frauen, es geht tatsächlich um Fleisch – so gibt es für mich nur einen Stand – Karnerta.
Wo kann man sonst live sehen wie das Fleisch aufbereitet wird?
Hier findet man wohl für jeden Geschmack die richtige Art Fleisch und auch die Qualität ist es, was mich persönlich überzeugt hat.
Deshalb möchte ich, ohne zu viel zu verraten, auch festhalten, dass es hier künftig immer wieder etwas auf meinem Blog zu lesen geben wird.

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Um gleich beim Thema Qualitätsfleisch zu bleiben – für mich gibt es keine GAST-Messe ohne Weißwurst-Frühstück am Ablinger-Stand.
Seit 1932 werden in diesem Familienbetrieb aus Oberndorf bei Salzburg Fleischerzeugnisse in bester Qualität erzeugt. Direkt beim Stand, während dem Weißwurstessen, hatte ich ein Gespräch mit einem Messebesucher. Es gäbe keine vernünftigen Metzger mit regionaler Qualität mehr und es werde immer schwieriger gute Würste zu bekommen, hat er mir gesagt und wie ich finde, es damit genau auf den Punkt gebracht.
Genau darum ist es gut, dass genau diese Art von Familienbetrieben erhalten bleiben. Frische und Qualität ist gerade in Bezug auf Fleisch unabdingbar. Wenn man dann herzhaft in eine eben so frische Wurst, ohne all die chemischen Zusatzstoffe, beißt, weiß man auch ganz genau warum.

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Auch wer auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Küchenausstattungen für seine Großküche ist, wird auf dieser Messe ganz schnell fündig. Unter anderem beim Stand von Bohner Küchentechnik, einem mittelständisches Familienunternehmen im Süden Deutschlands, das sich seit mehr als dreißig Jahren mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von hochwertiger Großküchentechnik befasst. Wie jedes Jahr stellen sie das mit ihrer Showküche gekonnt delikat zur Schau und begeistern mit ihren Kreationen das Messepublikum. Ein Besuchermagnet an diesem Stand ist der Star-Fernsehkoch Stefan Marquard, der mit seiner ansteckend lockeren und sympathischen Art und Weise, das Publikum in seinen Bann zieht und sich immer wieder für Fans Zeit nimmt – sei es für ein Selfie oder zum Signieren seines Buches.
Um perfekte Qualität auf die Teller zaubern zu können, ist eine hochwertige Küchenausstattung nicht wegzudenken und ist man hier, so wie ich das selbst jedes Jahr aufs neue mitbekomme, gut beraten.

Hier gehts zu BOHNER

Liebhaber von frischer Antipasti und italienischen Gerichten kommen an einem Stand wohl kaum vorbei – Menu.
Wie ein kleines italienisches Bistro sieht er aus und ist man erst einmal drinnen, so fühlt es sich auch genau so an. Ein langes Buffet mit frischer Antipasti, Wurst- und Käsespezialitäten, Pastagerichte und Süßes für danach wird hier den Besuchern näher gebracht. Schnelle Küche mit wenig Aufwand und das mit hochwertig, frischen Produkten – das ist es, worum es hier geht. Ein schöner Beweis, wie simpel gute Küche sein kann und wie schnell man mich zufrieden stellt.

Hier gehts zu MENU

All diejenigen, die so wie ich, auf Torten und Kuchen stehen sind am Stand von Pfalzgraf wohl am besten aufgehoben, denn ich wage zu behaupten eine größere Auswahl als hier bekommt man kaum. Von klassischen Kuchen und Torten bis hin zu ausgefallenen Kreationen in den unterschiedlichsten Formen und Größen – hier wird sicherlich jeder fündig. So werden in einem der modernsten Werke in Europa köstliche Produkte in Handwerksqualität für den Food-Service-Bereich/Außer-Haus-Markt hergestellt.
Qualität, die man schmeckt – so wie in dem neuen Schokoladen-Cheesecake, den ich hier getestet habe. Und wer noch kein überzeugter Cheesecake-Esser ist, wird es spätestens nach diesem Stück sein.

Hier gehts zu PFALZGRAF

Meinen kleinen GAST-Rundgang möchte ich bei einem ganz besonderen Messestand beenden, den ich entdeckt habe – barstuff.de.
Hier findet man alles, was man an Barausstattung nur so brauchen kann. Von unterschiedlichsten, teils individualisierbaren Shakern, Messbechern und Barequipment, bis hin zu einem Champagner-Säbel für einen gelungenen Auftritt. Ganz besonders großes Thema gerade – Alternativen zu Plastikstrohhalmen.
Ich selbst mixe immer wieder mal gerne Cocktails und sind mir gerade so kleine Details sehr wichtig.
Hier gibt es Qualitätsware zu einem wirklich guten Preis-Leistungsverhältnis, egal ob für den professionellen Barbetrieb oder für die gut sortierte private Hausbar. Mit diesem Equipment lässt sich auf alle Fälle professionell arbeiten, dies haben mir auch auf der Messe anwesende Profi-Bartender so bestätigt.
Ich freue mich besonders, dass auch zu diesem Thema noch der ein oder andere Beitrag folgen wird – ihr dürft gespannt sein.

Hier gehts zu BARSTUFF.DE

Für die Sicherheit sorgen unter anderem in und um den Stand von Red Bull E.V.A.S. Security Group, die in diesem Jahr ein 10-Jahres-GAST-Jubiläum haben.
Für einen reibungslosen Ablauf setzt man auch hier auf Qualität und ein bestens ausgebildetes und geschultes Team.
Das Thema Sicherheit ist auch im Bereich der Gastronomie immer wieder Thema.

Hier gehts zu E.V.A.S. Security Group

Das war er nun, mein kleiner Rundgang auf der GAST-Messe, mit meinen ganz persönlichen Highlights.
Natürlich hat diese Messe noch so viel mehr zu bieten, doch würde das den Rahmen hier gänzlich sprengen.

Was möchte ich mit diesem Beitrag erreichen? Er sollte neugierig machen, er sollte ein wenig die Vielfalt dieser Messe zeigen. Ein Besuch lohnt sich immer – ganz egal, ob man sich über neue Innovationen im Bereich der Gastronomie erkundigen, Geschäftskontakte pflegen oder neue Kontakte knüpfen möchte. Wer mit offenen Augen durch diese Messe geht wird immer etwas neues sehen, seine Inspiration finden und so steht vielleicht einem neuen Gastronomiekonzept nichts mehr im Wege.

Zum Schluss gibt es noch ein paar Eindrücke der Messe und ich hoffe ich sehe viele von euch – wenn es wieder heißt – Willkommen auf der Messe „Alles für den Gast“ 2019.

Alle Infos dazu findet ihr unter https://www.gastmesse.at/.

Thomas Pail

Alles für den GAST 2017 – die Messe für Gastronomen und Genießer

Alles für den GAST 2017 – die Messe für Gastronomen und Genießer

Wenn Salzburg zum Hot Spot für Gastronomen, Hoteliers und Genießern wird, so kann das nur eines bedeuten – es ist wieder Zeit für die „Alles für den GAST“ Messe.

Diese fand auch heuer wieder zwischen 11. und 15. November im Messezentrum Salzburg statt.

Für mich ist diese Messe immer wieder ein ganz besonderes Highlight. Ich schreibe diesen Beitrag jedes Jahr aus zwei Gründen. Zum Einen möchte ich meine Leser – speziell aus der Gastronomie – auf diese großartige Messe und dem vielfältigen, großen Angebot aufmerksam machen, zum Anderen möchte ich mit meinem kleinen kulinarischen Rundgang dafür eintreten, wieder mehr auf Qualität zu setzen. Hochwertige Produkte – das ist es, wofür ich mit meinem Blog stehe.

Dennoch möchte ich euch auch kurz die Messe in Zahlen präsentieren – 750 Aussteller, 42.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sowie 46.879 Besucher – ein neuer Rekord. Beinahe jeder dritte Fachbesucher reiste aus dem Ausland an.

Küchen- und Hotelausstattungen, Einrichtungsgegenstände, Lebensmittel und Getränke aller Art, technische Neuheiten, Computersysteme und Berufsbekleidung – all das und noch so einiges mehr wurde hier auch heuer wieder geboten.

Natürlich kann ich nicht alles davon präsentieren. Das würde den Rahmen sprengen und wäre schlicht unmöglich. Dazu gibt es nur den Tipp, sich selbst von dieser Messe zu überzeugen.

Ich möchte euch vielmehr auf einen kleinen kulinarischen Rundgang mitnehmen und euch meine ganz persönlichen GAST-Highlights näher bringen. Viele davon, kenne ich nun schon seit einigen Jahren und ich freue mich jedes Jahr wieder sie zu sehen.

Starten möchte ich mit einem ganz besonderen Highlight – dem Genusswagen.
Street-Food ist ja bekanntlich immer noch ein großes Thema und dieser Genusswagen ist sozusagen das Haubenlokal unter den Street-Food-Wägen – ein mobiler Gourmettempel, der die Gäste mit besonderen Highlights überrascht. Ob für eine private oder eine Firmenfeier – hiermit versetzt ihr eure Gäste garantiert ins Staunen. Vom Besteck bis zum Champagnerkelch erstrahlt alles in echtem Silber von Robbe & Berking, ausgewählte Köstlichkeiten gibt es von Caviar House & Prunier, dazu einen edlen Tropfen Champagner von Pommery. Dieser Champagner mit seinen feinen Perlen passt perfekt zu dem großartigen Balik Lachs.
Wie gesagt – wer auf der Suche nach einem ganz besonderen kulinarischen Highlight ist, sollte sich darüber unbedingt genauer informieren.

Als Cocktailliebhaber möchte ich euch auch gleich mein nächstes ganz besonderes Highlight auf der GAST vorstellen.
Dafür wurde der Stand von Derenko, den Innenarchitekturspezialisten für Hotellerie und Gastronomie, schnell mal zu einer wirklich stylischen Bar umfunktioniert, wo kein geringerer als Österreichs erster IBA Master of Bartending Philipp Ernst, der sicherlich zu den innovativsten, kreativsten und besten World Class Bartendern gehört und vor kurzem erst, zusammen mit Andrea Hörzer, in Wien die Cocktailbar Josef eröffnet hat.
Schwerpunkt waren heuer Cocktails mit Whiskey und ein ganz besonderes Highlight, dem „Coco Mademoiselle“, der aus Wodka, Rosenlimonade, Vanille, Zitrone, Tonkabohne und Ingwer besteht. Wer jetzt den Namen und die Zutaten schnell kombiniert, wird schnell bemerken, dass das genau die einzelnen Bestandteile des gleichnamigen Parfums sind – eben nur auf einen Cocktail angepasst.
Gearbeitet wurde hier nur mit hochwertigen Spirituosen von Diageo. Die Kombination aus dem besten Bartender und hochwertigen Produkten ist es, was diese großartige Geschmacksexplosion auslöst, die die einzelnen Bestandteile hervortreten lässt.

Ein paar Hallen weiter, beim Stand von Transgourmet bzw. Trinkwerk sorgte Mario Jurenia von der Firma Maniac Bar Artists von Kenny Klein für interessante Cocktailkreationen. Wer kennt sie nicht die berühmte Keli Limonade. Ich bin mir jedoch sicher, dass nur die wenigsten von euch diese in Verbindung mit Cocktails bringen. Dass das jedoch großartig funktioniert, wurde hier an diesem Stand eindrucksvoll mit drei ausgewählten Cocktails bewiesen.

Ebenfalls nicht mehr wegzudenken ist der ein oder andere Besuch bei Paolo De Martin, dem Enkel des Erfinders und jetzigem Brand Ambassador von Sprizzerò.
Auch hier zählt Qualität, dafür steht Paolo selbst und genau das ist es, was mich persönlich immer wieder fasziniert. Hier bekommt man die italienische Lebensfreude gleich mit dazu.

Meine Highlights, was den Biergenuss angeht, waren zum Einen die Trumer Privatbrauerei, die meines Erachtens das beste Pils sowie mein Highlight, das „Hopfenspiel“, haben, zum Anderen die Brauerei Schönram, die bei mir mit einem großartigen Weißbier punkten konnten.

Wenn es ums Essen geht darf ein Zwischenstopp bei den Gewürzexperten von WIBERG nicht fehlen. Unter dem Motto „Duft von 1001 Nacht“ wurde es diesmal sehr orientalisch. Auch heuer traten die Köche von WIBERG wieder den Beweis an, dass man mit der richtigen Zusammensetzung und Kombination von Gewürzen ein ganz besonderes Geschmackserlebnis erzeugen kann.
Der Orient war immer schon ein Ort für Märchen, Magie und Momente voller Genuss. All das spiegelt sich auch in den WIBERG À la Carte-Neuheiten wider. Garam Masala, Tandoori und BIO Granatapfel-Essig lauten ihre klingenden Namen: Vom Urgeschmack der indischen Küche über ein fruchtig-buntes Bollywood BBQ bis hin zum göttlichen Genuss der Grenadine – bei den WIBERG Newcomern hat man sich mal wieder richtig ins Zeug gelegt, um etwas ganz Besonderes, 100 % Authentisches zu schaffen.

Wer auf der Suche nach hochwertigem Fleisch war, wurde, wie jedes Jahr, bei KARNERTA fündig.
Heuer lag der Schwerpunkt auf dem Thema Slow Cooking, wo, dank geringer Temperaturen, alle Aromen erhalten bleiben. Mit der neuen „slow cooked by Karnerta“-Linie bietet der Fleischspezialist tiefgekühlte, gelingsichere Spezialitäten – wie etwa „Beef Ribs“, die sich mild gewürzt noch perfekt individuell verfeinern lassen. Perfekt vorbereitet nimmt man damit den Köchen einiges an Arbeit ab, ohne Abstriche in Bezug auf die Qualität machen zu müssen.

Für meine Lieblingsweißwürste gibt es nur eine Adresse – den Stand des Oberndorfer Familien Betriebes Ablinger.
Doch das war nicht die einzige Köstlichkeit, die es hier zu verkosten gab. Ob Roastbeef oder frischer Aufschnitt – ein Paradies für Fleischtiger wie mich.
Regionalität, Tradition und Familie – das ist es, was Ablinger zur ersten Adresse hier macht wenn es um Fleisch- und Wurstspezialitäten geht.

Ich liebe ja die italienische Küche, deshalb ist ein Besuch am Stand von Menu bereits ein absoluter Pflichttermin auf der GAST.
Hier gibt es großartige Antipasti, frischen Aufschnitt, tolle Pastagerichte mit einer Vielzahl an Saucen und kleine süße Desserts.
Kontrollierte Qualität, Eigenproduktion und ein gänzlicher Verzicht auf jeglichen Zusatz chemischer Stoffe. Geliefert werden die täglich frisch zubereiteten Qualitätsprodukte bundesweit.
Geschmackssicher für den Gast, kalkulationssicher für den Wirt. Für mich persönlich gerade für kleine und mittelgroße Betriebe, Bar/Cafés und Bistros eine gute Wahl. Schmeckt wie bei Mamma.

Wenn es um eine professionelle Küchenausstattung geht, wird man bei Bohner sicherlich fündig.
Größtmöglicher Nutzen durch leistungsstarke, energiesparende Lösungen, individuell an die Kunden angepasst – das ist das Ziel des Unternehmens, das mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Bereich hochwertiger Großküchentechnik punkten kann.
Was man auf diesen Geräten so alles zaubern kann zeigte unter anderem der aus dem Fernsehen bekannte Sternekoch Stefan Marquard.

Nach so vielen herzhaften, pikanten Köstlichkeiten war es dann aber auch einmal Zeit für etwas Süßes. Besonders herausgestochen ist sofort der Stand der Pfalzgraf Konditorei. Eine Verbindung von Tradition und Moderne war bereits hier deutlich zu erkennen und das ist es, worum es auch in der Unternehmensphilosophie geht. Hat es 1964 mit dem Café Brünz im Waldachtal im Schwarzwald angefangen, so gehört das Unternehmen mit einem täglichen Absatz von mehr als 40.000 Tiefkühltorten und -kuchen zu den erfolgreichsten Unternehmen im europäischen Food-Service-Bereich.
Überdies ist das Unternehmen für mich der Beweis, dass eine derart große Produktion nicht unbedingt einen Qualitätsverlust zur Folge haben muss. Hier finden sich Klassiker nach alt überlieferten Rezepten genau so, wie moderne Torten und Kuchen. Besonderen Wert legt man auch auf die Verarbeitung regionaler Produkte. Geschmacklich kann ich das alles nur bestätigen. Bei einem so vielfältigen Angebot fällt die Auswahl schon schwer.

Auch für Fans von Eis war ein Highlight mit auf der Messe – das Eisl Eis aus Schafsmilch.
Schafmilcheis ist anders! Im Unterschied zum Speiseeis aus Kuhmilch besticht Schafmilcheis nämlich durch seine besonders cremige Konsistenz. Vor allem der samtige, vollmundige Geschmack sowie ein leichtes Mandelaroma macht es besonders. Eine wirklich durchaus spannende Alternative zum Kuhmilch-Eis.

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Ich hoffe, dass ich euch mit dieser kleinen Genussrunde durch die Alles für den GAST Messe eines zeigen konnte – es gibt hier so unglaublich viel zu entdecken. Für all diejenigen unter euch, die in der Gastronomie tätig sind, sollte diese Messe eine Pflichtveranstaltung sein. Die stetig wachsenden Besucherzahlen geben mir da vollkommen recht.

Das Schöne an dieser Messe ist überdies, dass man immer wieder gute Bekannte und Freunde trifft, Erfahrungen austauschen kann und immer wieder wertvolle Tipps erhält. Gerade in Zeiten, wo drastischer Personalmangel in der Gastronomie herrscht, ist ein gutes Netzwerk immer wichtig.

Mir bleibt nur mehr dem Organisationsteam und allen, die daran mitgearbeitet haben, wieder zu dieser sehr gelungenen Messe zu gratulieren und mich ganz besonders bei den eben genannten für all die Köstlichkeiten zu bedanken, die ich im Zuge meiner Tage dort verkosten durfte.

Hier findet ihr nochmals alle Links zu den von mir vorgestellten Unternehmen – reinschauen zahlt sich auf jeden Fall aus. Vielleicht sieht man sich ja auch nächstes Jahr wenn es wieder heißt – Alles für den GAST.

Thomas Pail

Karnerta https://www.karnerta.at/

Menu http://www.menu.it/de

World Class https://www.theworldclassclub.com/
Diageo https://www.diageo.com/
Derenko https://www.derenko.at/
Josef Bar http://www.josef-bar.at/

Bohner http://www.bohnergmbh.de/de/

Trumer http://www.trumer.at/

Genusswagen http://www.genusswagen.com/
Pommery http://www.champagnepommery.com/de/marque/champagne-pommery
Robbe&Berking https://robbeberking.com/de/home.html?___store=rubger
Caviar House & Prunier https://www.caviarhouse-prunier.com/?language=de

Sprizzerò http://www.sprizzero.com/

Transgourmet https://www.transgourmet.at/
Trinkwerk http://www.trinkwerk.cc/de
Keli http://www.keli.at/
Maniac Bar Artists http://www.mba-showbar.com/

Wiberg https://www.wiberg.eu/de

Schönramer http://www.brauerei-schoenram.de/

Ablinger http://www.ablinger.co.at/

Eisl Eis http://www.eisl-eis.at/

Pfalzgraf https://www.pfalzgraf.de/