Vor drei Jahren ist sie aus dem Odenwald für Ihr Studium nach München gezogen und seither hat sie diese Stadt in den Bann gezogen.

Gereist ist sie bereits sehr viel so war sie bereits sechs Wochen für ein Praktikum im Waisenhaus in Tansania und für ein Auslandssemester in Südafrika.

Sie legt großen Wert auf Humor, ist sportlich, intelligent und hat noch viele Ziele, die sie erreichen möchte.

Dieses Jahr war sie das Wiesn Playmate und durfte dabei das Oktoberfest so intensiv wie noch nie zuvor erleben.

Ich habe Stella zum Exklusivtalk im Löwenbräufestzelt getroffen und bei einer Maß und leckerem Essen über ihren Bezug zu Playboy und der Wiesn, ihren Modestil und ihre Zukunftspläne gesprochen.

Thomas Pail: Du bist nun die Wiesn-Playmate 2019. Wie kam es dazu? Wie bist du auf bzw. zum Playboy gekommen?

Stella: Ich habe mich selbst bei Playboy beworben. Bis jetzt hatte ich bereits die unterschiedlichsten Modeljobs und als ich einmal wieder den Playboy durchgeblättert habe, dachte ich, dass das doch auch einmal nett wäre. Ich finde die Fotos hier einfach sehr ästhetisch und so habe ich mich beworben und es hat ja dann auch geklappt.

Thomas Pail: Hat ein Wiesn-Playmate Vorteile gegenüber „normalen“ Playmates?

Stella: Ich glaube schon, da man als Wiesn Playmate die Möglichkeit hat, sich ein ganz anderes Network aufzubauen. Gerade durch all die Events wird man hier doch mehr der Öffentlichkeit präsentiert als die anderen Playmates. Natürlich ist es auch toll auf dem Cover zu sein und ich glaube man wird als Wiesn Playmate einfach zärtlicher und lieblicher dargestellt, gerade durch die Dirndl und Blusen und Blumen im Haar. Es wirkt damit nicht so hart und das passt auch sehr gut zu mir.

Thomas Pail: Mit Playboy verbindest du?

Stella: Da ich natürlich jetzt auch das ganze Team kennengelernt habe, ist mir aufgefallen wie offen, locker und spaßig hier alle sind. Auch das Thema Nacktheit im Allgemeinen ist ja etwas ganz normales und was ich persönlich sehr gut finde ist, dass die Fotos eben alle sehr ästhetisch gemacht sind. Es geht hier niemals um Sex oder Porno sondern um wunderschöne Darstellungen und genau so möchte ich mich eben auch präsentieren.

Thomas Pail: Intensiver wie als Wiesn-Playmate wird man das Oktoberfest nicht wahrnehmen können. Es geht nun in den Wiesn-Endspurt. Wie ist so deine persönliche Bilanz bis jetzt?

Stella: Hammer. *lacht* Ich habe hier so viele verschiedene Sachen erlebt, für die ich wirklich dankbar bin. Spannend waren auch die sportlichen Nebenschauplätze wie Rugby-Spiele oder Eishockeyspiele der Red Bulls. So konnte ich die Wiesn auch einmal von einer ganz anderen Seite sehen.

Thomas Pail: Was macht für dich das Oktoberfest aus?

Stella: Die Atmosphäre sowohl im Zelt als auch draußen bei den Fahrgeschäften. Man trifft sich, trinkt gemeinsam Bier und irgendwann tanzt man dann auf den Bänken und Tischen. Jeder ist gut drauf und genau das ist es, was für mich die Wiesn ausmacht.

Thomas Pail: Was war dein bestes Erlebnis hier dieses Jahr?

Stella: Da gibts zu viele Erlebnisse, die hier erwähnenswert wären und ich kann so spontan jetzt gar keines davon wählen. Jedes Event an sich war besonders. Es kommt viel mehr auf die Menschen an, mit denen man hier die Zeit verbringt. Wenn man sich gut versteht ist wirklich alles schön hier.

Thomas Pail: Der wievielte Wiesn-Besuch generell in Summe ist dies nun bereits?

Stella: Mittlerweile ist es das dritte Jahr, wo ich die Wiesn besuche. Vor drei Jahren, als ich nach München gezogen bin, war mein erstes Mal. Seither auch immer wieder und gerne mal öfter. Dieses Jahr ist natürlich alles noch viel extremer als die Jahre davor. Insgesamt werde ich nun etwa 20-30 Mal auf der Wiesn gewesen sein.

Thomas Pail: Wie schaut der typische Wiesn-Tag bei dir aus?

Stella: Erstmals werde ich oft gestylt oder style mich mal selbst, komme dann hier her und treffe mich mit dem Playboyteam. Dann ist man unterwegs zu den einzelnen Terminen oder Veranstaltungen. Das geht auch meist bis spät abends und dann lassen wir es meistens intern noch gemütlich ausklingen.

Thomas Pail: Was ist so deine Lieblingsbeschäftigung hier?

Stella: Früher hätte ich sofort Fahrgeschäfte gesagt, denn ich war immer ein großer Adrenalin Junkie. Inzwischen liebe ich es jedoch einfach im Zelt zu sitzen, etwas leckeres zu essen und zu trinken, sich gemütlich zu unterhalten und schlussendlich auch mal ein wenig zu tanzen.

Thomas Pail: Modisch ist das Oktoberfest von Dirndl und Lederhosen geprägt.
Wie  muss für dich der perfekte Wiesn-Look aussehen?

Stella: Meine Wiesnlooks sind total unterschiedlich. Ich war auch schon einmal mit Lederhosen hier. Da ich ja von Angermaier ausgestattet werde steht mir hier auch eine große Vielfalt an Modellen zur Verfügung. Mal traditionell mit hochgeschlossenem Kragen, mal etwas extravaganter, so wie ich es heute trage, wo man auch einmal etwas mehr zeigt. Aber wie gesagt, es ist sehr unterschiedlich – wie es gerade so zum Anlass passt.

Thomas Pail: Du bist modisch mit deinen Angermaier-Dirndl immer gut angezogen, was man nicht von allen behaupten kann hier auf der Wiesn.
Was macht für dich das perfekte Dirndl aus?

Stella: Mein perfektes Dirndl ist auffällig aber mit Stil. Man muss auch nicht immer zu viel Zeigen. Ich selbst liebe ja die Farbe Rot. Es darf schon traditionell sein, muss jedoch das gewisse Etwas haben. ich liebe ja Blumen und das lässt sich natürlich auch wunderbar kombinieren. Der Blumenkranz gehört für mich einfach immer dazu.

Thomas Pail: Was sind deine absoluten Must-haves und deine absoluten Wiesn-No-Gos hier am Oktoberfest?

Stella: No-Gos sind auf jeden Fall, wenn man sich hier komplett abfüllt oder jemanden auf eine sehr uncharmante Art und Weise anmacht. Aufdringlich sein geht für mich gar nicht.

Thomas Pail: Wenn man deinen Kleiderschrank öffnet – was findet man darin und wie würdest du im Allgemeinen deinen Modestil beschreiben?

Stella: Ich habe ja einen offenen Kleiderschrank, also muss man ihn gar nicht öffnen. *lacht* Die eine Seite ist gerade voller Dirndl, sonst mag ich sehr gerne elegante und auch ausgefallene Kleidung. Da ich bei Siemens arbeite habe ich natürlich auch den klassischen Bürostil. Sportklamotten dürfen natürlich auch nicht fehlen da ich auch hier sehr aktiv bin.

Thomas Pail: Wie viel Zeit verbringst du morgens im Bad und vor dem Kleiderschrank?

Stella: Ich bin diesbezüglich gar nicht so die typische Frau. Im Alltag schminke ich mich eigentlich nicht. Ich bin hier sehr unkompliziert. Aufstehen, Gesicht waschen und das anziehen, was mir gefällt. Das Problem ist nur, dass ich meist so knapp aufstehe, dass ich mich nicht einmal mehr umentscheiden kann, wenn mir mal ein Look nicht so gefällt. Eigentlich verbringe ich genau so viel Zeit im Bad wie mein Freund.

Thomas Pail: Als attraktive Frau ist man natürlich immer ein „Hingucker“ hier – als Wiesn-Playmate sicherlich umso mehr.
Wie oft wirst du am Tag hier angeflirtet und angesprochen?

Stella: Es trauen sich natürlich schon immer wieder Männer mich anzusprechen, manche schauen auch einfach nur. Viele wissen natürlich nicht, dass ich Wiesnplaymate bin und sehen mich dann einfach nur als normale attraktive Person. Das finde ich auch gut so, da ich es gerne mag, wenn Leute mich so ansprechen.

Thomas Pail: Gibt es einen Freund, den das stört?

Stella: Ich habe ihm natürlich von Vornherein als ich mich beworben habe erzählt, dass ich das gerne machen würde. Er ist hier sehr offen und mag und schätzt diese Seite auch sehr an mir, aber natürlich ist es dann etwas komisch, wenn man seine Freundin dann plötzlich nackt im Playboy sieht. Er freut sich aber für mich und unterstützt mich immer bei dem was ich mache.

Thomas Pail: Mit welchem „Anmachspruch“ kann man dich beeindrucken? *lacht*

Stella: Man muss mich zum Lachen bringen. Ich bin generell ein sehr fröhlicher Mensch, der sehr gerne lacht und wenn man mich beim Ansprechen schon zum Lachen bringt, ist das natürlich immer ein Pluspunkt. Humor ist auf jeden Fall von Vorteil.

Thomas Pail: Lernt man als Playmate leichter Männer kennen, oder ist es eher ein Erschwernis, weil sich vielleicht viele nicht trauen dich anzusprechen?

Stella: Ich persönlich habe mir zuvor genau so leicht getan. Dass ich jetzt Playmate bin, ändert eigentlich nichts daran.

Thomas Pail: Wie muss dein Traummann sein – Playboy oder bodenständiger Typ? Welche Art Mann findest du gut?

Stella: Ich stehe gar nicht auf einen bestimmten Typ Mann. Natürlich ist es schön, wenn der Freund groß ist, da ich selbst es ja auch bin. Irgendwie mag doch jede Frau, wenn der Mann etwas größer ist als sie selbst. Sportlich sollte er dann schon auch sein und besonders Wichtig ist, dass man Gemeinsamkeiten hat. Gemeinsam etwas zu unternehmen oder Sport zu treiben ist für mich schon sehr wichtig.

Thomas Pail: Wenn ich richtig informiert bin studierst du derzeit in München Business Administration. Was macht dir am meisten Spaß und wo wird dein beruflicher Weg in Zukunft hingehen?

Stella: Ich möchte mich hier noch gar nicht genau festlegen. Es gibt so viele Dinge, die ich unbedingt noch machen möchte. Ziele und Träume gibt es noch ausreichend. Ich weiß nur, dass ich mich nicht langfristig in einem Großkonzern sehe, sondern vieles ausprobieren, kreativ sein oder jetzt auch die Playboy-Sache nutzen, gerade auch im Modelbusiness. Grundsätzlich bin ich hier jedoch für alles offen.

Thomas Pail: Ist es hier mehr Vor- oder Nachteil, wenn Playmate im Lebenslauf steht?

Stella: Ich selbst sehe das nur als Vorteil. Wenn ich mich einmal bei einem etwas konservativeren Unternehmen bewerben sollte und die mich aus diesem Grund nicht nehmen, sollte es einfach nicht sein und ist das deren Sache und nicht meine Schuld. Man sollte generell eine Person nach der Leistung beurteilen. Ich bin überzeugt, dass ich dadurch noch viel mehr Chancen habe bei all dem, was beruflich noch auf mich zukommen wird.

Thomas Pail: Wo trifft man dich immer außerhalb der Wiesn?

Stella: In München bin ich sehr viel und sehr gerne unterwegs. Sehr gerne gehe ich in Cafés mit Freunden oder auch einmal alleine mit einem Buch. Wenn schönes Wetter ist bin ich auch sehr gerne draußen, besonders hier im Englischen Garten. Maxvorstadt ist auch eine wunderschöne Ecke hier in München.

Thomas Pail: Nach dem Oktoberfest wirst du wahrscheinlich mal Urlaub brauchen. Wie entspannst du am liebsten und wo tankst du für dich wieder Kraft?

Stella: Ich bin immer wieder gerne bei mir in der Heimat im Odenwald. Meine Eltern sind inzwischen nach Heidelberg gezogen, die besuche ich natürlich auch sehr gerne. Heidelberg ist auch eine wunderschöne Stadt und bei der Familie fühlt man sich natürlich immer geborgen. Wenn man die Menschen um sich hat, die einen lieben, wie auch mein Freund oder meine beste Freundin, ist es eigentlich auch ganz egal, wo man ist.


Thomas Pail: Sind ehrliche, wahre Freunde in der doch eher oberflächlichen Model-, Fernseh- und Showbranche umso wichtiger?

Stella: Ich glaube ich habe meine Freunde schon immer geschätzt. Dass Menschen nur mit mir befreundet sein wollen, da ich jetzt Playmate bin, glaube ich eigentlich auch nicht so richtig. So viele Vorteile mehr kann ich als Playmate nun auch nicht bieten. Natürlich kann ich mal wen ins Zelt mit einschleusen auf der Wiesn aber im Grunde bin ich immer noch die selbe Person, die ich immer war. Wenn man mit mir befreundet sein will, muss man mich einfach als Person mögen.

Thomas Pail: Wenn du nun einen Blick in die Zukunft wagst, gibt es noch ein ganz spezielles Ziel, das du gerne erreichen würdest?

Stella: Ja doch – ein paar. *lacht* Ich möchte definitiv noch etwas in Richtung Moderation machen, auch als Model habe ich noch einiges vor. Der klassische Traum ist es, einmal eine wundervolle Familie zu haben. Und wenn ich das alles erreicht habe, würde ich gerne einen Roman schreiben, wo ich all das erlebte ein wenig zusammenfasse. Ich habe bereits so vieles erlebt und irgendwann kommt der Moment, wo es Zeit wird, das alles schriftlich festzuhalten. Ach ja, ich würde auch gerne mein eigenes Café eröffnen.

Thomas Pail: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Stella: In einem kleinen Café mit Familie und so viel Zeit um die Dinge zu machen, die mich erfüllen.

Short Facts

Name: Stella

Frühere Spitznamen: Meine Eltern haben mich früher Stelzmäuschen genannt
Geburtstag: 09.08.1997
Größe: 178 cm
Haarfarbe: dunkelblond
Augenfarbe: grün
Lieblingsmusik: Pop & Rock
Lieblingsfilm: Sherlock Holmes
Lieblingsort: München
Lieblingsessen: Pasta
Lieblingsblumen: eigentlich alles, was bunt ist
Lieblingsfarbe: rot
Single oder vergeben: vergeben
Geschwister: großer Bruder
Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: eine Person, die ich Liebe, ein gutes Buch und ein Messer zum Überleben
Drei positive Eigenschaften von mir sind: lebensfreudig, positiv eingestellt, selbstbewusst
Drei negative Eigenschaften von mir sind: ungeduldig, besserwisserisch und – ich habe eigentlich keine schlechten Eigenschaften *lacht*
Der wichtigste Mensch / die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind: mein Freund
Ohne das könnte ich nicht leben: meinen Freund *lacht*; nein, ohne Sport
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: viel reisen, neues ausprobieren und mich gesund halten
In 10 Jahren bin ich: Café Besitzerin und Familienmensch

Zum Schluss ein kleines Video, das ich euch noch auf keinen Fall vorenthalten möchte:

 

Liebe Stella, mir bleibt nur mehr eines zu sagen – vielen Dank für die gemeinsamen Stunden auf der Wiesn und das interessante Interview. Du hast noch so viele Träume und Ziele und alle Möglichkeiten diese zu erreichen. Dabei wünsche ich dir natürlich nur das Beste. Natürlich hoffe ich, dass du an mich denkst, wenn du einmal dein Café eröffnest. Einen Fotografen dafür hättest du ja jetzt schon.

Auf jeden Fall spürt man deine Motivation und Lebensfreude. Humor ist eine wichtige Sache und man sollte das Leben auch nicht immer ganz zu ernst nehmen. Ich glaube du bist hier das beste Beispiel dafür. Positiv ins Leben gehen und seine Träume verwirklichen.

Die Zeit vergeht, das Jahr neigt sich immer mehr dem Ende zu und bald schon steht sie wieder an – die Wahl zum Playmate des Jahres. Vielleicht ja dein nächster Schritt auf dem langen Weg all deine Träume zu verwirklichen. Wir werden sehen.

In diesem Sinne – alles Gute und „Ein Prosit der Gemütlichkeit“!

Thomas Pail

Mehr findet ihr unter https://www.playboy.de/