Krone Schlagzeilen Empfang 2018 – ein weihnachtlicher Jahresrückblick

Krone Schlagzeilen Empfang 2018 – ein weihnachtlicher Jahresrückblick

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu.
Zeit zurückzublicken – auf all die positiven und negativen Ereignisse, auf  politischen Wendungen, auf sportliche Erfolge und Misserfolge, auf gesellschaftliche Ereignisse und auf die Star- und Glamourwelt.

Wie jedes Jahr lud auch heuer die Kronenzeitung wieder zu der mittlerweile legendären Krone Schlagzeilen Empfang, wo den zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Society das aktuelle Schlagzeilenbuch präsentiert wurde.

Wenn ich nun zahlreiche Gäste schreibe, so ist das nicht nur eine leere Floskel, war das Interesse dieses Jahr besonders groß. Man könnte sagen, es war ein Jahr der Veränderungen.

So verabschiedete sich eben erst der langjährige Chefredakteur der Salzburg Krone, Hans Peter Hasenöhrl, nach unglaublichen 50 Jahren, mit 71 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Ein Vollblutjournalist, der hierzulande wohl jedem bekannt ist und viel zum Erfolg der Kronenzeitung mit beigetragen hat.
Ihm folgt Claus Pándi, der bis zuletzt das innenpolitische Ressort geleitet hat. Besonders die Verbindung zwischen dem digitalen Zeitalter und der kontinuierlichen Qualität ist ihm ein besonderes Anliegen für die zukünftige Entwicklung.

Veränderungen gab es jedoch nicht nur in Personalangelegenheiten, so wechselte man auch sogleich die Eventlocation.
Mit dem schönen adventlichen Innenhof des Stiftskulinarium St. Peter hat man sich dieses Jahr wieder einmal selbst übertroffen. Rund 500 Gäste sahen dies ganz genau so, so reichte die Schlange bereits zu Beginn des Events weit über den Innenhof von St. Peter hinaus.

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Ich durfte diesen Abend mit zwei besonderen Menschen feiern – zum einen meinem Vater, der genau an diesem Tag einen ganz besonderen runden Geburtstag feierte und dem Model Victoria Pavlas, die für mich persönlich mit zu den talentiertesten dieses Landes zählt.

Wie jedes Jahr ist dieses Event ein ganz besonderes, die wohl perfekte Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Was gibt es schöneres, als, zusammen mit tollen Menschen unterschiedlichster Bereiche und vielen Freunden, gemeinsam, bei dem ein oder anderen Glühwein (hier im Stiftskulinarium St. Peter gibt es übrigens den besten den man nur bekommen kann!!!) zurückzublicken auf das nun bald endende Jahr und dabei einen wunderbaren Abend zu verbringen?

Heuer wieder mit dabei, die historischen Landwehrschützen Wals, die mit ihren schönen Uniformen und den zahlreichen Ehrensalutschüssen für eine ganz besondere festliche Stimmung sorgten.

Mein Fazit:

Wenn im November immer die Einladung zu diesem Event im Postkasten liegt, freue ich mich ganz besonders, so gehört diese Veranstaltung mit zu den mir liebsten des Jahres – eine ganz besondere Weihnachtsfeier und ein schöner Jahresabschluss.

Auch die Idee des Schlagzeilenbuches gefällt mir persönlich sehr gut. Ich selbst habe nun seit 2011 jede Ausgabe und macht es, gerade nach einigen Jahren, Spaß darin zu blättern. Erstaunlich wie lange manche Ereignisse schon zurückliegen.

Als vorweihnachtliche Überraschung verlose ich ein Krone Schlagzeilenbuch auf meinem Instagram Account.
Alles was ihr dafür machen müsst, ist folgenden Beitrag zu liken und eure ganz persönliche Schlagzeile für das Jahr 2018 zu schreiben, was euch in diesem Jahr bewegt hat.
Die Gewinnspielbedingungen findet ihr als Kommentar unter dem Gewinnspiel-Post.
Die Krone Schlagzeilenbücher könnt ihr euch auch einfach bestellen unter https://www.krone.at/1816129

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Ich möchte mich ganz herzlich bei der Salzburg Krone für die Einladung bedanken, ganz besonders bei Anita Redtenbacher-Christian.
Es war ein gelungener, wundervoller Abend. Ich hoffe, dass diese Tradition beibehalten wird und ich auch 2019 wieder einen kleinen Beitrag schreiben darf – einen Beitrag über eben diesen ganz besonderen weihnachtlichen Jahresrückblick.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine wunderschöne besinnliche Weihnachtszeit!

Thomas Pail

Alles für den Gast 2018 – Genuss und Gastronomie in Salzburg

Alles für den Gast 2018 – Genuss und Gastronomie in Salzburg

5 Tage, 751 Aussteller aus 12 Ländern und 46.630 Fachbesucher – so könnte man die 49. „Alles für den Gast“ Messe, die vom 10. bis 14.11.2018 wieder in Salzburg stattfand, kurz und knapp beschreiben.
Durchaus beeindruckende Zahlen, die zeigen, dass wir uns mit dieser Messe durchaus auf einem international gesehen sehr hohem Niveau bewegen.

Gutes Essen gehört ebenso zu einem gepflegten Lifestyle, wie Aufenthalte in schönen Hotels. Genau aus diesem Grund ist diese Messe auch für mich als Lifestyleblogger immer wieder aufs Neue interessant, da sie sich genau um diese Themen dreht.

Wer nähere Zahlen zur Messe benötigt, wissen möchte welch prominente Gesichter hier zu sehen waren oder wie viele Sterneköche hier wo gekocht haben, braucht eigentlich gar nicht mehr weiter lesen.

Ich möchte euch vielmehr eine Runde mit auf diese Messe nehmen, euch die Highlights meiner fünf Tage hier zeigen und euch näher bringen, worum es hier wirklich geht und wie vielfältig diese Messe ist.

Ausgangspunkt ist für mich immer ein ganz besonderer Stand – für mich persönlich der schönste Stand dieser Messe – der Derenko-Worldclass-Stand.
Hier treffen Design und Perfektion im Bereich Innenausstattung von Hotellerie und Gastgewerbe auf hochwertigste Spirituosen und Mixologie auf höchstem Niveau.
Wenn man diesen Stand betritt stellt sich sofort das Gefühl ein in diese Art von Bar zu gehen, die man gerne in seiner Stadt hätte. Ein großartiges Design und individuelle Lösungen im Bereich der Innenausstattung sorgen für einen ganz besonderen Wohlfühlfaktor.
Wie könnte man diese Atmosphäre besser auf sich wirken lassen als mit einem guten Cocktail?
Gut ist in diesem Fall eindeutig untertrieben. Philipp M. Ernst begeistert hier die Gäste mit ganz besonderen Kreationen – ausgefallen, außergewöhnlich, der Jahreszeit angepasst. Jeder Cocktail hat seine ganz eigene Geschichte, die den Genuss zu einem ganz besonderen Moment macht. Genau das ist es, was für mich persönlich Philipp M. Ernst zu einem der besten Bartender macht, die ich jemals getroffen habe. Jemand, der keine große Show benötigt, um seine Cocktails in Szene zu setzen. Seine Show findet vielmehr im Glas statt, wie er selbst sagt. Wer sich jetzt selbst von dem überzeugen möchte, was ich hier beschrieben hatte, sollte beim nächsten Wienbesuch unbedingt seine Bar, die Josef Bar, besuchen, die mit zu den besten im ganzen Land zählt.

Hier gehts zu DERENKO
Hier gehts zu WORLDCLASS  /  DIAGEO
Hier gehts zur JOSEF-BAR

Mit besonderen Cocktails geht es auch sogleich an einem ganz anderen Stand weiter, denn war dieses Jahr auch am Metro-Stand eine Worldclass-Bar zu finden. Hier zeigten täglich internationale Worldclass-Gast-Bartender ihr Können – und das mit den Spirituosen, die man auch über Metro erwerben kann. Neben großartigen Cocktails, gab es jedoch auch noch eine Auswahl an Weinen, Bieren und allerlei Köstlichkeiten, die die große Bandbreite der Produktpalette von Metro widerspiegelten.

Hier gehts zu METRO

Wer mich kennt weiß, dass ich, wenn es um österreichisches Bier geht, einen ganz klaren Favoriten habe und deshalb freue ich mich jedes Jahr auf den Besuch beim Trumer-Stand.
Es ist die Vielfalt, die mich hier begeistert. Ob das klassische Pils, das Obertrumer Zwickl, das großartige Hopfenspiel oder den Obertrumer Bio Radler. Hier gibt es keine Massenware – vielmehr ausgewählte Bierspezialitäten aus einem kleinen, feinen Familienunternehmen. Und wenn man diese Spezialitäten auch noch von Johanna Panholzer präsentiert bekommt, die hier als Biersommiliere tätig ist, schmeckt es gleich noch doppelt so gut. Ich habe selten wen kennengelernt, die so viel über Bier weiß und ihrem Beruf mit einer so großen Freude und Leidenschaft ausübt. Und genau darum geht es – Menschen die Ihren Beruf lieben und den mit Leidenschaft ausüben sorgen dafür, dass am Ende auch die Qualität stimmt. Klasse statt Masse – das ist, was Trumer Bier für mich ausmacht.

Hier gehts zu TRUMER

Ganz besondere Spezialitäten gab es auch bei Rungis. Ob frische Austern, bestes Fleisch oder großartigen Champagner, hier findet man alles, was einem Gourmet das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt – und dies auf qualitativ höchstem Niveau.
Was man mit all diesen erlesenen Zutaten so zaubern kann, stellte Sternekoch André Wolff eindrucksvoll unter Beweis.
So verwundert es nicht, dass hier eine Vielzahl an Spitzengastronomen und Luxus-Caterer anzutreffen waren.

Hier geht es zu RUNGIS EXPRESS

Nicht weniger hochwertige Spezialitäten gab es auf der anderen Seite der Messe beim Stand von Schenkel.
Meeresfrüchte, Pasteten, Lachs, Pasta und Beluga-Kaviar, wer für die Weihnachtszeit noch ein ganz besonderes Menü sucht, wird hier sicherlich fündig.
Geliefert wird sowohl an die Gastronomie als auch an Privatpersonen.
Wer auf der Suche nach einem ganz besonderen Geschenk für Feinschmecker ist, sollte einen der exquisiten Geschenkeboxen probieren.

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„Jetzt haben wir den Salat“ hieß es am Stand von Wiberg. Nein, keine Sorge, es ist nichts schiefgegangen. Vielmehr drehte sich das Thema um das perfekte Salatdressing mit den dazu passenden Toppings. Hier bewies das Team des Gewürzhauses auf eindrucksvolle Weise, dass Salatdressing weitaus mehr als einfach nur Essig und Öl ist.
Eine breite Auswahl an Premium-Essigen und -Ölen, verschiedenste Variationen des Crema di Aceto, Kräutern und Rohgewürzen erfordern durchaus eine gewisse Art an geschmacklicher Kreativität, um hier gekonnt, einen aufregenden Salat zu kreieren. Doch genau das ist es, was es so spannend macht, aus einem einfachen Salat, ein ganz besonderes Geschmackserlebnis zu zaubern.
Genau das ist es, worauf ich mich jedes Jahr wieder freue, wenn ich den Wiberg-Stand besuchen darf – mir diese Inspiration zu holen. Es gibt eine unglaubliche Vielfalt an Gewürzen, Kräutern, Essigen und Ölen und wir nützen meist leider immer nur das selbe.
Wie wäre es das nächste Mal mit einem Salat mit orientalischen Einflüssen?
Oder doch mal Lust auf asiatisch?
Vielleicht sollte auch mal südamerikanisches Temperament in den Salat?
Oder darf es dann doch der klassische Wiener Kartoffelsalat mit einer perfekten Rinder-Bouillon zum Schnitzel sein?
Übrigens, Gewürze wie Blütenpfeffer werten auch euren Obstsalat auf und sorgt dafür, dass eine solch einfache Nachspeise unvergessen bleibt.
Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Produktauswahl bei Wiberg. Zeit mal kreativ zu werden und dann – dann habt auch ihr DEN Salat.

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Was wäre die GAST ohne Besuch bei einem ganz besonderen Freund – Paolo de Martin, der 2007, den von seinem Großvater Edoardo De Martin entwickelten Sprizzerò zu seinem Projekt machte. Für mich der beste Beweis, dass es auch möglich ist beste Qualität aus der Dose zu bekommen, ein vielseitiges Lifestyle-Getränk, perfekt für jede Sommerparty.
Mittlerweile ist er als Brand Ambassador tätig und hat sich aus dem aktiven Vertriebsgeschäft zurückgezogen.

Zu meinem Bedauern, was ich auch heuer wieder einmal feststellen musste, da man auch dieses Jahr wieder nur zwei Sorten auf der Messe präsentiert hat und gerade die neuen zu Hause gelassen hat.
Was mich entsetzt hat war jedoch etwas ganz anderes – da man es nicht für nötig hielt die übrig gebliebene Ware wieder abzuholen, wurde von Seiten der Verantwortlichen von Top Spirit / Schlumberger, die den Vertrieb von Sprizzerò über haben, spontan entschieden, dass einfach alles verschenkt wird. Wie auf einem Schlachtfeld hat es ausgesehen im Foyer der Messe. Horden von betrunkenen Schnorrern, die bereits so viel Alkohol intus hatten, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten, prügelten sich regelrecht um die Paletten. Jeder lud auf was er nur irgendwie tragen konnte oder auch nicht, da so manchen die Schwerkraft anzog und die Paletten massenweise über den Boden verstreut wurden.
Eine so peinliche (Marketing?)-Aktion ist mir bisher noch nie untergekommen und habe ich noch nie miterlebt in so kurzer Zeit so ein tolles Produkt so sinnlos zu verschwenden.
Liebe Verantwortliche Personen – ich hätte hier eine viel bessere Idee. Wenn ihr keine Verwendung mehr für die Dosen habt, stellt doch etwas in den Pressebereich, schenkt sie einem Veranstalter, der dafür auf seinem nächsten Event Werbung für euch macht, schenkt sie all den Promotion Mädls, die den ganzen Tag herumlaufen und arbeiten, verschenkt sie an das Messepersonal und die Sicherheitsfirma, die hier täglich ihre Arbeit tun oder gebt mir mir etwas mit – von mir gibts nämlich ehrliche Werbung dafür, weil ich das Produkt wirklich toll finde. Aber diese Art so damit umzugehen ist absolut unangebracht, das hätte es bei Paolo niemals gegeben.
Wenn ich als Blogger für Produktkooperationen anfrage heißt es immer kein Budget und eingeschränkte Möglichkeiten, etc. und dann verschleudert man in Minuten derartige Massen an Produkten auf die wohl sinnloseste Art und Weise, die man sich nur vorstellen kann. Bedauerlich.

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Wenn ich mich der absoluten Fleischeslust hingeben möchte – nein es geht nicht um schöne Frauen, es geht tatsächlich um Fleisch – so gibt es für mich nur einen Stand – Karnerta.
Wo kann man sonst live sehen wie das Fleisch aufbereitet wird?
Hier findet man wohl für jeden Geschmack die richtige Art Fleisch und auch die Qualität ist es, was mich persönlich überzeugt hat.
Deshalb möchte ich, ohne zu viel zu verraten, auch festhalten, dass es hier künftig immer wieder etwas auf meinem Blog zu lesen geben wird.

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Um gleich beim Thema Qualitätsfleisch zu bleiben – für mich gibt es keine GAST-Messe ohne Weißwurst-Frühstück am Ablinger-Stand.
Seit 1932 werden in diesem Familienbetrieb aus Oberndorf bei Salzburg Fleischerzeugnisse in bester Qualität erzeugt. Direkt beim Stand, während dem Weißwurstessen, hatte ich ein Gespräch mit einem Messebesucher. Es gäbe keine vernünftigen Metzger mit regionaler Qualität mehr und es werde immer schwieriger gute Würste zu bekommen, hat er mir gesagt und wie ich finde, es damit genau auf den Punkt gebracht.
Genau darum ist es gut, dass genau diese Art von Familienbetrieben erhalten bleiben. Frische und Qualität ist gerade in Bezug auf Fleisch unabdingbar. Wenn man dann herzhaft in eine eben so frische Wurst, ohne all die chemischen Zusatzstoffe, beißt, weiß man auch ganz genau warum.

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Auch wer auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Küchenausstattungen für seine Großküche ist, wird auf dieser Messe ganz schnell fündig. Unter anderem beim Stand von Bohner Küchentechnik, einem mittelständisches Familienunternehmen im Süden Deutschlands, das sich seit mehr als dreißig Jahren mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von hochwertiger Großküchentechnik befasst. Wie jedes Jahr stellen sie das mit ihrer Showküche gekonnt delikat zur Schau und begeistern mit ihren Kreationen das Messepublikum. Ein Besuchermagnet an diesem Stand ist der Star-Fernsehkoch Stefan Marquard, der mit seiner ansteckend lockeren und sympathischen Art und Weise, das Publikum in seinen Bann zieht und sich immer wieder für Fans Zeit nimmt – sei es für ein Selfie oder zum Signieren seines Buches.
Um perfekte Qualität auf die Teller zaubern zu können, ist eine hochwertige Küchenausstattung nicht wegzudenken und ist man hier, so wie ich das selbst jedes Jahr aufs neue mitbekomme, gut beraten.

Hier gehts zu BOHNER

Liebhaber von frischer Antipasti und italienischen Gerichten kommen an einem Stand wohl kaum vorbei – Menu.
Wie ein kleines italienisches Bistro sieht er aus und ist man erst einmal drinnen, so fühlt es sich auch genau so an. Ein langes Buffet mit frischer Antipasti, Wurst- und Käsespezialitäten, Pastagerichte und Süßes für danach wird hier den Besuchern näher gebracht. Schnelle Küche mit wenig Aufwand und das mit hochwertig, frischen Produkten – das ist es, worum es hier geht. Ein schöner Beweis, wie simpel gute Küche sein kann und wie schnell man mich zufrieden stellt.

Hier gehts zu MENU

All diejenigen, die so wie ich, auf Torten und Kuchen stehen sind am Stand von Pfalzgraf wohl am besten aufgehoben, denn ich wage zu behaupten eine größere Auswahl als hier bekommt man kaum. Von klassischen Kuchen und Torten bis hin zu ausgefallenen Kreationen in den unterschiedlichsten Formen und Größen – hier wird sicherlich jeder fündig. So werden in einem der modernsten Werke in Europa köstliche Produkte in Handwerksqualität für den Food-Service-Bereich/Außer-Haus-Markt hergestellt.
Qualität, die man schmeckt – so wie in dem neuen Schokoladen-Cheesecake, den ich hier getestet habe. Und wer noch kein überzeugter Cheesecake-Esser ist, wird es spätestens nach diesem Stück sein.

Hier gehts zu PFALZGRAF

Meinen kleinen GAST-Rundgang möchte ich bei einem ganz besonderen Messestand beenden, den ich entdeckt habe – barstuff.de.
Hier findet man alles, was man an Barausstattung nur so brauchen kann. Von unterschiedlichsten, teils individualisierbaren Shakern, Messbechern und Barequipment, bis hin zu einem Champagner-Säbel für einen gelungenen Auftritt. Ganz besonders großes Thema gerade – Alternativen zu Plastikstrohhalmen.
Ich selbst mixe immer wieder mal gerne Cocktails und sind mir gerade so kleine Details sehr wichtig.
Hier gibt es Qualitätsware zu einem wirklich guten Preis-Leistungsverhältnis, egal ob für den professionellen Barbetrieb oder für die gut sortierte private Hausbar. Mit diesem Equipment lässt sich auf alle Fälle professionell arbeiten, dies haben mir auch auf der Messe anwesende Profi-Bartender so bestätigt.
Ich freue mich besonders, dass auch zu diesem Thema noch der ein oder andere Beitrag folgen wird – ihr dürft gespannt sein.

Hier gehts zu BARSTUFF.DE

Für die Sicherheit sorgen unter anderem in und um den Stand von Red Bull E.V.A.S. Security Group, die in diesem Jahr ein 10-Jahres-GAST-Jubiläum haben.
Für einen reibungslosen Ablauf setzt man auch hier auf Qualität und ein bestens ausgebildetes und geschultes Team.
Das Thema Sicherheit ist auch im Bereich der Gastronomie immer wieder Thema.

Hier gehts zu E.V.A.S. Security Group

Das war er nun, mein kleiner Rundgang auf der GAST-Messe, mit meinen ganz persönlichen Highlights.
Natürlich hat diese Messe noch so viel mehr zu bieten, doch würde das den Rahmen hier gänzlich sprengen.

Was möchte ich mit diesem Beitrag erreichen? Er sollte neugierig machen, er sollte ein wenig die Vielfalt dieser Messe zeigen. Ein Besuch lohnt sich immer – ganz egal, ob man sich über neue Innovationen im Bereich der Gastronomie erkundigen, Geschäftskontakte pflegen oder neue Kontakte knüpfen möchte. Wer mit offenen Augen durch diese Messe geht wird immer etwas neues sehen, seine Inspiration finden und so steht vielleicht einem neuen Gastronomiekonzept nichts mehr im Wege.

Zum Schluss gibt es noch ein paar Eindrücke der Messe und ich hoffe ich sehe viele von euch – wenn es wieder heißt – Willkommen auf der Messe „Alles für den Gast“ 2019.

Alle Infos dazu findet ihr unter https://www.gastmesse.at/.

Thomas Pail

What a feeling – Flashdance – das Musical

What a feeling – Flashdance – das Musical

„Zuerst ist da nichts, nur ein langsam wachsender Traum …“

Wer die 80er Jahre kennt, ist an diesem Film nicht vorbeigekommen – Flashdance. Kaum ein Film hat das Genre des Tanzfilms so geprägt wie dieser.
Eine Geschichte, über Träume, spektakuläre Tanzszenen und große Hits wie „Flashdance – What a Feeling“, „Gloria“ und „Maniac“.
Eine Geschichte, die selbst nach über 35 Jahre nach der Kinopremiere nichts an ihrer Faszination verloren hat und noch immer Jung und Alt in ihren Bann zieht.

Die Bühnenadaption des Kultfilms feierte im September 2018 große Premiere im Mehr! Theater in Hamburg und ist nun auf großer Tournee durch Deutschland und Österreich.

Donnerstagabend fand in der Salzburgarena im Messezentrum die Salzburg-Premiere statt.

Fotos by Thomas Pail / www.thomaspail.com

Wir waren, zusammen mit meinen beiden Gewinnern meines Instagram-Gewinnspiels, Anna und Fabio, live mit dabei und hatten einen ganz besonderen Abend.

 

Fotos by Thomas Pail / www.thomaspail.com

Das Publikum erwartete eine mehr als zweistündige, perfekt inszenierte Show, mit einem Hitfeuerwerk aus den 80ern, einer modern und exakt abgestimmten Tanzchoreographie sowie einer spektakulären Bühnenshow.

Die eigens, in vielen Arbeitsschritten angefertigte, Bühne sorgte mit perfekt ausgeklügelten Elementen und großen LED-Wänden dafür, dass sich der Zuschauer mitten im Geschehen befand. Gesanglich und tänzerisch spielte man in dieser Inszenierung ebenso in der obersten Liga mit.

Als eine sehr gut Idee empfand ich das Musical in deutscher Sprache aufzuführen und dennoch die bekannten, großen Hits in der originalen englischen Version zu singen.

Dem Regisseur ist es hier gelungen das perfekte Ensemble zu casten, so wirkte die Interaktion der einzelnen Charaktere auf der Bühne immer authentisch und niemals gespielt.

Ein Abend voller Träume und teils harten, steinigen Wegen, diese zu erreichen. Die Erkenntnis, dass man oft erst in die weite Welt hinaus muss, um zu erkennen, wo man wirklich hingehört, man einmal einen Menschen verlieren muss, um zu bemerken was einem an dieser Person liegt. Dazu eine Liebesgeschichte zweier Menschen aus gänzlich konträren Schichten, die es durch ihre unterschiedliche Herkunft nicht leicht haben zueinander zu finden.

In der Hauptrolle Alexandra „Alex“ Owens überzeugt die, fast noch Musical Newcomerin, Hannah Leser mit einer stimmlich und tänzerischen Bestleistung. Schloss sie erst im Mai 2017 die Musicalausbildung an der Stage School in Hamburg ab, führte sie ihr erster Weg gleich zu “Mary Poppins”, wo sie die alternierende Besetzung der Mary spielte.
Beeindruckt hat sie mich auch mit einer so lockeren, sympathischen Art, als sie sich extra, nach einer für sie wirklich anstrengenden Show, noch Zeit für Fotos und ein kurzes Gespräch genommen hat. Dabei hat sie mir verraten, dass sie sich in Salzburg verliebt hat, da sie besonders Burgen und Schlösser liebt. Im Zuge des Gespräches haben wir gleich noch eine Gemeinsamkeit gefunden – wenn es die Zeit zwischen ihren Engagements zulässt schreibt sie auch für Ihren persönlichen Modeblog https://deslesersneuekleider.wordpress.com/. Jung, erfolgreich, kreativ, talentiert und motiviert – so ist mir bei unserem Gespräch sofort bewusst geworden, dass dieser Job ihre Leidenschaft ist und sie dabei wirklich Spaß hat. Genau das ist, was sie auf der Bühne gezeigt hat und ich bin mir sicher, dass wir von ihr noch vieles hören werden.

Wenn man sich das Ensemble genauer angeschaut hat, konnte man so einige andere bereits bekannte Gesichter wie Gitte Haenning, die Ihren Durchbruch mit dem Titel „Ich will ’nen Cowboy als Mann“ hatte, die Eurovision Song Contest 2015 Teilnehmerin für Deutschland Ann Sophie sowie die aus der Telenovela „Sturm der Liebe“ bekannte Jeannine Michèle Wacker entdecken.
Ich finde – eine sehr gelungene Mischung an jungen und bereits etablierten Talenten, die diesen Abend zu einem ganz besonderen gemacht haben.
Und dafür gab es – absolut berechtigt – tosenden Applaus und Standing Ovation vom Salzburger Publikum.

Fotos by Thomas Pail / www.thomaspail.com

Nun jedoch noch ein wenig zur Story:

Mit 18 Jahren hat man große Träume, aber wenn man aus der Arbeiterklasse kommt und wenig Aussicht auf ein besseres Leben hat, wie Hautdarstellerin Alexandra „Alex“ Owens, sind diese oftmals nur sehr schwer bis gar nicht zu erreichen.

Tagsüber verdient sie sich ihre Brötchen als Schweißerin, doch um über die Runden zu kommen, muss sie nachts als Tänzerin in zwielichtigen Bars arbeiten. Doch das kann ihr nicht ihren Traum rauben, denn Alex will etwas Besonderes schaffen: eine klassische Tanzausbildung an der Shipley Tanzakademie in Pittsburgh.

Unterstützung findet sie auch in ihrem Chef, Nick, der ihr dabei helfen will und woraus sich eine Liebesbeziehung mit einigen Höhen und Tiefen entwickelt. Nick nutzt seine Kontakte und verschafft Alex die Chance ihres Lebens, ein Vortanzen.

Doch, wird es die Autodidaktin ohne bisherige, professionelle Ausbildung schaffen oder zerplatzt ihr Traum wie eine Seifenblase?

Fotos © Morris Mac Matzen / Photography

Wer nun wissen möchte, wie diese Geschichte ausgeht, sollte auf keinen Fall eine der kommenden Vorstellungen verpassen.
Kennt ihr das Gefühl wenn man einen guten Film gesehen hat, dass man ihn am liebsten noch dreimal hintereinander ansehen möchte?
Genau so ist es mir nach diesem Musical gegangen. Ich selbst könnte es mir noch unzählige Male anschauen, ohne, dass es jemals den Reiz verlieren würde.
Wer Musicals, eine schöne Geschichte, die 80er Jahre mit großartigen Hits, aufregende Tanzperformances, ganz große Stimmen und spektakuläre Bühnenshows mag, darf sich dieses Musical wirklich nicht entgehen lassen.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung!

Weitere Termine sind:

27. und  28. Oktober Salzburg, Salzburgarena
13. November Wien-Preview
14. November Wien-Premiere
Weitere Vorstellungen in der Halle E im Museumsquartier täglich außer Montag bis 25. November  2018

Tickets gibt es unter
https://www.oeticket.com/flashdance-tickets.html?affiliate=EOE&doc=artistPages%2Ftickets&fun=artist&action=tickets&erid=2145994

Als besonderes Highlight läuft noch immer mein Instagram-Gewinnspiel für Wien. Einfach auf mein Instagram Profil gehen, den Flashdance-Gewinnspiel-Post anklicken, mit „Wien“ kommentieren und schon seit ihr dabei und könnt 1×2 Tickets gewinnen.

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Abschließend kann ich nur mehr eines dazu sagen – „What a feeling“

Thomas Pail

Auf die Wiesn – mein Tag auf dem Münchner Oktoberfest

Auf die Wiesn – mein Tag auf dem Münchner Oktoberfest

Es ist Halbzeit auf der Wiesn.
Ein guter Grund für einen besonderen Wiesn-Beitrag – mein Tag auf dem Münchner Oktoberfest.

„13.000 Menschen arbeiten hier, 8.000 davon in einem festen Arbeitsverhältnis.“
„München hatte zum Zeitpunkt des ersten Oktoberfestes 1810 mehr als 40.500 Einwohner.“
„Die Organisation des Oktoberfestes liegt seit 1819 in der Verantwortung der Stadt München.“
„2017 trinken die Wiesn-Besucher 7.500.000 Maß Bier.“

Mit diesen vier Zitaten des neu, im Moritz Röder Books Verlag erschienenem Buch „100x Oktoberfest in Zahlen“ von Peter Woeckel möchte ich meinen Beitrag starten.
Ein großartiges Buch mit 100 interessanten, spannenden und lustigen Fakten rund um das wohl berühmteste Volksfest der Welt.
Für alle Wiesn-Fans absolut empfehlenswert und sehr kurzweilig zu lesen und – hier finden sich sehr viele Fakten, die selbst mir fremd waren.

So war es nun vergangenen Mittwoch wieder einmal soweit.
Ich nehme euch nun mit in mein Lieblingszelt, gemeinsam mit ganz besonderen Freunden und Gästen, die diesen Tag zu dem gemacht haben was er war – mein bisher schönster Wiesn-Besuch.

Gute alte Freunde wieder zu treffen, beste Freunde zu sehen, neue Bekanntschaften zu schließen und ganz besondere Menschen kennenzulernen. Das alles in einem ganz besonderen Rahmen. Überall duftet es nach allerlei Köstlichkeiten – Spanferkel, Wiesn-Hendl, Ochsen, Kaiserschmarrn, gebrannte Mandeln und Lebkuchen. Dazu frisch gezapftes Oktoberfestbier. Am Festgelände ertönen Hupen, Klingeln und Musik der zahlreichen Fahrgeschäfte, Menschen kreischen, während sie ein Looping drehen oder im freien Fall vom Freefall-Tower donnern. Hier treffen Menschen unterschiedlichster Staaten, Kulturen und Gemeinschaften aufeinander – die einen traditionell in Tracht, die anderen eher legerer.
In den Zelten beste Stimmung – es wird mitgesungen oder besser mitgegrölt. Immer wieder steht einer oder eine verbotenerweise auf der Bank und ext unter tosendem Applaus und Anfeuerungsrufen eine Maß, bevor sie dann von der Security aus dem Zelt gebracht werden. In jedem Zelt ertönt Musik – traditionell bis modern.

Ich war auch heuer wieder in meinem persönlichem Lieblingszelt – dem Löwenbräu Festzelt – zusammen mit ganz besonderen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen.
Das Löwenbräu Festzelt ist für mich ein Fixpunkt auf der Wiesn und ich möchte euch kurz sagen warum. Zum einen liegt es an Wiesn Wirtin Steffi Spendler mit ihrem gesamten Team, die bisher immer einen Tisch für mich hatten, unglaublich flexibel agieren und einen wirklich tollen freundlichen Service bieten. Was diese Menschen hier auf der Wiesn leisten ist unglaublich und das muss einfach einmal gesagt werden. Zum anderen ist es auch die Atmosphäre, die ich in diesem Zelt schätze und natürlich auch das gute Essen und das Bier.

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Auch ein ganz besonderes Interview durfte ich hier führen – mit der aktuellen Wiesn-Playmate Julia Prokopy, die zusammen mit Playboy Marketinglady Miriam Madlindl kam. Sie ist jung, erfolgreich, stilsicher und eine bodenständige liebenswerte Frau, die interessante Einblicke in ihr Leben, ihre berufliche Zukunft und allerlei um das Thema Playboy geboten hatte. Hier geht es zum ausführlichen INTERVIEW.

Mit dabei auch Fotograf, Grafiker und Verleger Moritz Röder, der mir, das bereits oben erwähnte, Buch präsentierte. Ein ausführliches Interview dazu folgt in Kürze.

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Ebenso mit dabei ein guter Freund, den ich schon sehr lange nicht mehr gesehen habe – Pat Wind, ein Sänger, der seinen Job mit Leidenschaft verfolgt und soeben ein brandneues Musikvideo & Cover zu Chris Browns Erfolgs-Single „With you“ herausgebracht hat. Dieses findet ihr HIER – Prädikat sehens- und hörenswert.

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Ganz überraschend mit in die illustre Runde dazugestoßen – Sänger und Dschungelcamp-Finalist Daniele Negroni, der mit einer absolut bodenständigen, ehrlichen Art und Weise für beste Stimmung sorgte.

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Wenn dann noch weitere Freunde inklusive deiner besten Freundin mit dazukommen, so kann dieser Tag nur perfekt werden.

Warum teile ich euch das alles mit und worauf möchte ich hinaus?

Genau das ist es, worum es auf der Wiesn geht – eine gute Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem ganz besonders wichtig sind, neue Menschen kennenzulernen und Freundschaften fürs Leben zu knüpfen.

Auf dem Oktoberfest herrscht eine ganz besondere Stimmung, eine Atmosphäre, wie es sie auf keinem anderen Volksfest gibt, auf dem ich bisher war. Die Wiesn ist eine ganz eigene Welt auf die man sich einlassen muss.
Ich freue mich jedes Jahr immer wieder aufs Neue in diese Welt mit einzutauchen – ganz klassisch in Tracht, so wie es sich gehört.

Mein Fazit zur Wiesn-Halbzeit – wer die Möglichkeit hat, sollte die Chance wahrnehmen auch heuer die Wiesn noch zu besuchen. Ich durfte hier einen wundervollen Tag verbringen.

Vielen Dank an die Oktoberfest-Presseabteilung der Stadt München, die mir so rasch und unkompliziert die Möglichkeit für diesen Beitrag geboten haben. Vielen Dank an Steffi Spendler und ihr Team vom Löwenbräu Festzelt für die unkomplizierte, lockere Art und den großartigen Service. Vielen Dank auch an Wiesn Playmate Julia Prokopy für den interessanten Einblick in ihr Leben und wundervolle Stunden auf der Wiesn. Danke an Moritz Röder für dieses unglaublich unterhaltsame Buch „100x Oktoberfest in Zahlen“. Vielen Dank an meine Freunde und besonders an Sänger Pat Wind, der extra dafür Termine vorgezogen und verschoben hat.

In diesem Sinne bleibt mir nur noch eines zu sagen – allen die heuer das Oktoberfest noch besuchen wünsche ich eine schöne, friedliche Wiesn und ich freue mich jetzt schon auf eine spannende Wiesn 2019.

Darauf jetzt a Maß – Prost!

Thomas Pail

Hier findet ihr alle Links zum Oktoberfest und meinen ganz besonderen Freunden und Gästen:

– Hier gehts zu den Infos rund ums Oktoberfest
– Hier geht es direkt zum Löwenbräu Festzelt
– Hier gehts zum Interview mit Wiesn-Playmate 2018 Julia Prokopy
– Hier gehts direkt zu Playboy
– Hier gehts zum Moritz Röder Books Verlag
– Hier gehts zum Sänger Pat Wind und dessen neuen Musikvideo & Cover zu Chris Browns Erfolgs-Single „With you“ 
– Hier gehts zu Daniele Negroni

Window Shopping – Farbige Festspiele im Pop up Store der Münchner Designerin Susanne Wiebe

Window Shopping – Farbige Festspiele im Pop up Store der Münchner Designerin Susanne Wiebe

Auch heuer bringt sie wieder richtig Farbe in die Festspielzeit. Freunde des bunten Plissee Stoffes kommen nicht an ihr vorbei, denn jeder kennt ihre Kreationen.

Auch diese Festspielsaison sorgte die Münchner Star Designerin Susanne Wiebe wieder dafür, dass die Festspiele ein wenig bunter werden. So präsentierte sie ihre farbenfrohen Kollektionen in ihrem kleinen feinen Pup up Store am Makartplatz in Salzburg, gleich neben dem berühmten Hotel Bristol.

So exklusiv und besonders wie ihre Mode, sind ebenso ihre Kundinnen. Internationale Persönlichkeiten kommen dann schon auch mal gerne eigens aus New York oder Italien, um sich für einen besonderen Festspielabend neu einzukleiden.

So auch Pamela, die Tochter der bekannten Schauspielerin Rita Russek, die ich als Model vor meiner Linse hatte – mehr dazu jedoch später.

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Ihre Kreationen – immer wieder ein Feuerwerk aus fulminanten Farben und Formen! Leuchtendes Rot, aufregendes Orchideenpink, Blutorange, herrliches Azur zu Tannengrün und natürlich immer wieder Schwarz. Neben den „Must have“ – Wickeljacken in Plissee werden auch aufwendige Cocktail Couturedrapeekleider und herrlich fließende Chiffontageskleider in mehreren Lagen und vielen Farben gezeigt, die eigentlich in keinem Schrank fehlen dürfen.

Besonders in den heißen Sommermonaten, so wie dieses Jahr, schätzen die modebewussten Frauen diese Kollektionen ganz besonders, so sind diese aus hochwertigsten, feinen Stoffen gefertigt, die sich in ihrer Leichtigkeit ganz sanft an den Körper schmiegen.

ich habe diese Gelegenheit genützt um euch, im Zuge zweier ganz besonderer Fotoshootings, diese Mode in einer Art „Window Shopping“ näher zu bringen und euch, auf diese spannende Art und Weise einen kleinen Einblick zu verschaffen.

Diese beiden Shootings, mit zwei Models, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zeigen nur zu gut, dass diese Art Mode zu jedem Typ Frau passt.

Doch überzeugt euch selbst …

Das schöne an Mode ist, dass es mehr als nur Stoff ist, den man anzieht. Mode kann mehr. Susanne Wiebe verbindet in ihren Kollektionen – und das ist, was auch ganz besonders zu den Salzburger Festspielen passt – Mode mit Kunst. Diese Symbiose erzeugt genau diese Art Spannung, die ihre langjährigen Kundinnen so schätzen.

Salzburg ist bekannt für Musik, Kunst und Kultur, das beweisen die Salzburger Festspiele mit ihrem hochkarätigen Programm jedes Jahr wieder aufs Neue.

Es ist schön, dass Salzburg nun auch in Bezug auf Mode mutiger wird, bunter wird.

Wer nun neugierig geworden ist – bis 31.08.2018 habt ihr noch die Möglichkeit den Susanne Wiebe Pop up Store zu besuchen (Makartplatz 4, 5020 Salzburg) und wer weiß, was ihre modische Zukunft hier in Salzburg noch so bringt.

Ich halte euch auf dem Laufenden – ihr dürft gespannt sein…

Thomas Pail

Mein Festspielhighlight: Salome – schrecklich schöne Leidenschaft mit Raum für Phantasie

Mein Festspielhighlight: Salome – schrecklich schöne Leidenschaft mit Raum für Phantasie

Eine schreckliche Vorahnung, ein düsteres Gefühl war es, was von Beginn an den Pagen beschlich, als er den Hauptmann Narraboth warnte, sie nicht immer so anzuschauen – sie, Prinzessin Salome, Tochter der Herodias, Stieftochter des Herodes. Zu stark jedoch ist sein Verlangen, sein Begehren nach ihrer Liebe, ihrer Aufmerksamkeit.

Salomes Aufmerksamkeit gilt jedoch einem Anderen.

Aus der Zisterne ertönt immer wieder die Stimme des Jochanaan, der hier, eingesperrt, das Kommen des Messias ankündigt und das sündige Leben der Herodias verflucht.
Diese Stimme lässt Salome nicht mehr los. So rücken auch die Zudringlichkeiten des Herodes sowie die schmachtenden Blicke des Narraboth in den Hintergrund und lässt sie das Verlangen nicht los mit dem Propheten zu sprechen.

Narraboth, blind vor Liebe, lässt, entgegen dem Befehls Herodes, Jochanaan aus der Zisterne bringen. Schließlich erträgt er Salomes Verlangen nach den Propheten nicht mehr und ersticht sich selbst.

So kommt alles, wie es kommen muss. Leidenschaft, Verlangen, Begierde, Hoffnung und Tod prägen dieses Stück.
Die Entwicklung Salomes von einer, mit kindlicher Leichtigkeit getragenen Persönlichkeit, neugierig, die durch ihr Verlangen nach Jochanaan immer weiter in den Wahnsinn getrieben wird, besessen  von dem perfekten Kuss. Trotzig und wütend schmiedet sie einen blutrünstigen Plan um dieses Ziel zu erreichen.
Für einen Tanz gewährt ihr Herodes einen Wunsch. Salome, die von Jochanaan immer wieder zurückgewiesen wird, sogar mit einem Fluch belegt wird, besteht auf seinen Kopf. Den Kopf des Jochanaan für diesen heiß ersehnten Kuss.
Widerwillig erfüllt ihr Herodes diesen Wunsch, bevor er sie aus Furcht ebenso töten lässt.

Romeo Castellucci inszeniert die Salome so, wie man sie wohl kaum noch gesehen hat.

Ganz bewusst hat er die Felsenreitschule gewählt. Der Fels bildet den Raum, die Arkaden zugemacht, erdrückend ist die Atmosphäre.  Es wirkt, wie eine Mauer, die nicht überwunden werden kann. Der Raum ist leer, alles auf ein Minimum reduziert, das schummrige Licht lässt den Messingboden gold-gelb erstrahlen.
Es wirkt nicht das auf die Besucher, was sich auf der Bühne befindet, sondern vielmehr das, was nicht vorhanden ist. Es ist die Phantasie des Einzelnen, die für einen besonderen Einklang mit der Musik von Strauss sorgt. Es ist das Nicht-Sichtbare, was die Wahrnehmung auf eine andere Ebene hebt. So tanzt auch Salome den berühmten Tanz der sieben Schleier nicht. Vielmehr kauert sie auf einem Sockel mit der Aufschrift „SAXA“, worauf sie von einem herabkommenden Stein verschlungen wird.
Dies wird zu einer Schlüsselszene der Oper –  der Punkt an dem die Veränderung Salomes am deutlichsten zu spüren ist. Kälter und dunkler wird ihre Stimme. Der Moment, wo sie nur mehr dieses eine Ziel verfolgt.
Ebenso wird in dieser Inszenierung immer wieder die Verbindung zu dem animalischen hergestellt, so taucht ganz plötzlich, inmitten berauschender Musik, ein echtes Pferd auf. Gegen Ende des Stückes legt Salome einen abgetrennten Pferdekopf in den Schoß des enthaupteten Jochanaan.
Auch hier lässt Romeo Castellucci wieder das Nicht-Sichtbare sprechen. So bekommt Salome nicht den Kopf des Jochanaan, sondern seinen Körper. Der lange ersehnte Kuss ist nicht zu sehen, der Besucher muss sich auch diesen vorstellen und genau diese Vorstellung, untermalt durch die kraftvolle Musik von Strauss ist es, was in dieser Inszenierung zu einem ganz besonders intensiven Empfinden führt.
Immer wieder tauchen rätselhafte Symbole und Zeichen auf, Leichen werden in Säcken durch den Raum transportiert.
Ein wahres Erlebnis für alle Sinne.

Nach dieser Inszenierung ist wohl eines klar und hierbei sind sich sämtliche Kritiker wohl einig – Salzburg hat einen neuen Star am Opernhimmel.
Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian brilliert in dieser Rolle und könnte man diese Leistung nur mit einem Wort beschreiben – perfekt.
Es gibt nichts, was man hier hätte besser machen können. Es sind diese zahlreichen Facetten, die sie im Laufe dieses Stückes zeigt. Eine unglaubliche Vielfalt an Dynamiken, dieses herrliche ausgeglichene Timbre, eine ganz besondere Frische machen diese stimmliche Stärke aus und dennoch schafft sie es auch immer wieder die ängstliche, zerbrechliche Seite zu zeigen. Selbst nach eineinhalb Stunden hat diese Stimme nichts von ihrem Glanz verloren – die Töne auf dem Punkt, die Sprache klar – kraftvoll bis zum letzten Moment.

Gábor Bretz punktet als perfekt artikulierender Bass-Bariton mit klarer, warmer Stimmlage, die genau diese geheimnisvolle Kraft des Propheten unterstreicht.

Eine solide, großartige Leistung lieferten auch der Tenor John Daszak als Herodes und Mezzosopranistin Anna Maria Chiuri als Herodias.

Auf den Punkt und sprachlich sehr deutlich zeigt sich der Tenor Julian Prégardien als Hauptmann Narraboth und die Altistin Avery Amereau verleiht der Rolle des Pagen einen ganz eigenständigen Charakter.

Insgesamt ein großartiges Ensemble, das perfekt miteinander agiert und harmoniert.

Franz Welser-Möst, der Star am Dirigentenpult, holte mit den Wiener Philharmonikern die gesamte musikalische Farbpalette heraus – von zarten Klängen bis zu einem gigantischen musikalischen Feuerwerk, solide, kraftvoll, ohne Druck. Es war eine klare musikalische Linie, die er, ohne diese unnötig auszuschmücken, von Beginn bis zum Schluss durchzog mit einer mystischen Aura, die sich passgenau in diese Szenerie einfügte. Musikalisch wurde all das klar was optisch nicht zu sehen war.

Vom Publikum wurde dies mit tobendem Applaus und Standing Ovation gedankt.

Pictures © Salzburger Festspiele / Ruth Walz

Pictures © Salzburger Festspiele / Marco Borrelli

Mein Fazit:

Diese Inszenierung der Salome von Romeo Castellucci war für mich ein musikalisches und optisches Highlight. „Weniger ist mehr“ heißt es so schön und genau das trifft auch auf diese Inszenierung zu. Die Musik bekommt durch das bewusste Weglassen von Szenen und Elementen eine ganz andere Bedeutung, wirkt intensiver, ist präsenter und ganz von alleine lässt man seine Phantasie spielen, stellt sich diese wesentlichen Schlüsselszenen vor und ergänzt damit auf eine ganz besondere Art und Weise diese Inszenierung.

Persönlich wünsche ich mir, dass nun auch endlich erkannt wird, dass neben der, speziell in Salzburg immer hervorgehobenen, Anna Netrebko, so viele besondere Ausnahmetalente die Salzburger Festspiele zu dem machen, was sie sind – eine der qualitativ hochkarätigsten Kulturveranstaltung der Welt. Asmik Grigorian hat für mich an diesem Abend gezeigt, dass sie zu den ganz großen gehört. Ein neuer Stern erstrahlt am Opernhimmel – heller denn je.

Salome, inszeniert von Romeo Castellucci – mein Festspielhighlight 2018.

Thomas Pail