Machtig trachtig – Gössl’s Highlights Frühling/Sommer 2020

Machtig trachtig – Gössl’s Highlights Frühling/Sommer 2020

Hochwertig und elegant. Viel Liebe zum Detail. Im Wesentlichen reduziert mit gekonnt gesetzten Highlights. So würde ich die aktuelle Trachtenkollektionen von Gössl für Frühling/Sommer 2020 kurz und knapp beschreiben.

Donnerstag, den 06.02.2020 lud Gössl einen erlesenen Kreis zum großen Trachten-Defilee ins wunderschöne Gwandhaus Salzburg.

Mit meinem Gläschen Sekt in der Hand habe ich mich einmal so umgesehen, die Gäste studiert die nach und nach hereinkamen. Unterschiedlicher konnten sie nicht sein. Die einen mehr die anderen weniger trachtig. Klassisch elegant, traditionell bodenständig oder Tracht neu interpretiert – hier war alles zu sehen.

Die neu eröffnete Greißlerei im Gwandhaus präsentierte sich mit regionalen, ausgewählten Produkten und sorgte für das leibliche Wohl der Gäste.

19:00 Uhr – Start der Fashionshow. Hier gab es so einiges zu sehen. Für jeden Geschmack war hier der richtige Trachtenlook mit dabei. Darfs vielleicht etwas klassischer und schlichter sein? Vielleicht ein Dirndl aus Jägerleinen, dazu eine Karoschürze mit gezogenen Stehfalten und Veloursleder-Pumps? Das ganze in einem schönen zarten Grün mit Blau kombiniert? Wer es noch sommerlicher möchte sollte zu einem leichten Dirndl mit Blumendekor greifen. Ohne Bluse mit Schürze aus changierendem Reinseidentaft mit reichen Stehfalten. Wer keine Blumen mag und dennoch Farbe in den Sommer bringen möchte kann auch zu einem kurzen Leinendirndl in frischem Blau oder dezenten Lachston greifen. Dazu eine Schürze mit Lochstickerei und eine elegant hochgeschlossene Bluse aus feiner Spitze. Wer es eine spur exklusiver mag ist sicherlich mit einer Kombination aus hochwertigen Leinen und exklusivem Satin bestens beraten. Kombiniert mit dezenter Spitze und ebenso einer hochgeschlossenen Bluse aus Spitze. Wer es richtig elegant mag greift diesen Sommer zu Schwarz. Ja genau richtig. Hierbei ist es jedoch wichtig auf Qualität und die feinen Details zu achten. Auch hier kombiniert man feinste Seide mit Leinen. Ob man sich für ein hochgeschlossenes Dirndl ohne Bluse oder einen klassischen Schnitt in Kombination mit ebenso schwarzer Bluse entscheidet ist dann wohl Geschmacksache. Ganz wichtig – gekonnt gesetzte Highlights in Gold sorgen für einen extra glamourösen Trachtenauftritt.

Auch die Männer wurden nicht vergessen. Hier kombiniert man den kommenden Sommer gerne Leinen mit Seidenjacquard. Es kommt auch wieder Farbe mit ins Spiel – dezent, aber dennoch allgegenwärtig. Es dominieren Blau- Grau- und Grüntöne, kombiniert mit elegantem Rot und Violett.

Jetzt stellt sich nur die Frage „Was kombiniere ich zu meiner klassischen Hirschledernen?“. Eventuell ein Vorpatiniertes Gilet aus elastischem Hanf mit echten Hornknöpfen, dazu ein Pfoad aus Leinen mit Knöpfen aus Perlmutt und Stutzen aus Baumwolle mit Zopfmuster. Oder doch lieber die Joppe aus festem Jägerleinen. Dazu ein Gilet aus Seidenjacquard und Krawatte aus edler Seide mit Schlingenstich. Der Gürtel aus Rindsleder mit Doppeladler sorgt nochmals für einen echten Hingucker. Natürlich wäre auch eine bestickte und vorpatinierte Jacke aus strukturierter Baumwolle und Teufelshaut eine gute Wahl. Ein Patiniertes Gilet mit Perlmuttknöpfen mit vorpatiniertem Pfoad im Gössl Streif machen diesen Look einzigartig. Auch im Business macht man mit der richtigen Trachtenkombination immer eine gute Figur. Hier darf es statt der Lederhosen auch mal eine elegante, klassische Hose aus Baumwoll-Gabardine sein. Dazu eine Stehkragen-Jacke aus elastischer Wolle mit Knöpfen aus Horn. Oder vielleicht doch die Leinenjacke mit Kontrastkragen und handgefertigten Metallknöpfen in Kombination mit Hochgeschlossenem Ausseer Gilet aus reinem Leinen?

Wie ihr seht – es gibt unzählige Variationen Tracht zu tragen und zu kombinieren. Es gibt keinen Anlass, wo Tracht nicht passen würde. Das hier ist nur ein kleiner Auszug aus dem, was uns Frühling/Sommer 2020 erwarten wird.

Es war eine großartige Show mit tollen Einblicken und eines kann ich ganz ehrlich behaupten – ein Besuch bei Gössl im Gwandhaus lohnt sich immer. Hier kann man den Mitarbeitern über die Schulter schauen, sich ausgiebig beraten lassen oder sich einfach durch die Vielzahl an unterschiedlichsten Kollektionen wühlen.

Mehr Fotos zur Show findet ihr unter anderem auf Salzburg Cityguide unter: https://www.salzburg-cityguide.at/de/partyzone/detail/goessl-defilee-fashion-show_211783

In diesem Sinne wünsche ich euch ein machtig trachtiges Frühjahr 2020!

„Shades of Nature“ – das war die Fashion Night AW 20/21

„Shades of Nature“ – das war die Fashion Night AW 20/21

„Shades of Nature“. Nein, dabei handelt es sich nicht um eine Fortsetzung der erotischen Romane der britischen Autorin E. L. James. Vielmehr war es das Thema der diesjährigen STYLE UP YOUR LIFE! & Brandboxx Fashion Night in Bergheim bei Salzburg.

Bevor es mit dem eigentlichen Event losging, waren wir um 16:00 Uhr zum Pressecocktail geladen, im Zuge dessen die neuesten Modetrends für Herbst/Winter 2020/21 vorgestellt wurden.

Jetzt muss ich sagen, dass ich dieses Mal mit vielen Erwartungen gekommen bin, die so dann leider nicht erfüllt wurden. Bereits vergangenes Mal habe ich angemerkt, dass es durchaus auch angebracht und spannend wäre, dass man ebenso Trends für Männer mit einbauen solle. Diese Kritik wurde dazumal auch sehr positiv entgegengenommen und wurde mir gesagt, es sei eine gute Idee und man würde es das nächste Mal auch umsetzen. Ja, jetzt dürft ihr raten, was bei dem gesamten Rundgang nicht gezeigt wurde. Na? Richtig – die Modetrends für Männer. Wir wurden einfach einmal wieder eiskalt übergangen. Erst später, im Zuge der Fashionshow wurden wir mit einem Satz erwähnt. Die Männertrends bleiben alle gleich – klassisch, elegant, schwarz, blau … Kurz gesagt – langweilig! Sieht man sich jedoch auf den internationalen Laufstegen der Welt um, sieht man, Gott sei Dank, dass es letztendlich doch nicht ganz so gleich und konservativ sein muss.

Was bringt uns nun der Herbst/Winter 2020/21? Nachhaltigkeit ist das große Thema in der Modewelt.

Anja Schierholt setzt auf trendige, bequeme Mode, deren Stücke man individuell  und vielfältig kombinieren kann. Die Stoffe bestehen teils aus japanischer High Tech Faser. Der alt bekannte Zwiebellook tritt wieder mehr in den Vordergrund. So ist man mit einem kompletten Look für jede Temperatur, jedes Wetter und jeden Anlass bestens gerüstet. Dazu kombiniert werden Stücke in konträren Farben.

 

Short Stories besticht mit qualitativ hochwertiger Loungewear. Bequem sollte es sein und jeden erdenklichen Komfort bieten. Ja, früher hätte man dazu noch Pyjama gesagt. Heute ist dieser Pyjamalook absolut straßentauglich. Bei Short Stories wird noch tatsächlich alles in Eigenproduktion hergestellt. Ich sehe dieser Art von Mode etwas skeptischer entgegen, da für mich hier ein sehr empfindliches Gespür für Mode vorhanden sein muss und dieser Look sicherlich nicht jedem stehen wird.

Barbara Lebek hat sich auf Jacken und Mäntel spezialisiert, es gibt jedoch auch hier einen passenden Komplettlook. Jacken und Mäntel in unterschiedlichstem Design und Materialien. Das Highlight – Ein wendebarer Mantel mit Fellfütterung, die sowohl innen, als auch außen getragen werden kann.

Bei den Schuhen bleiben Sneakers wieder hoch im Trend. Das Design wird noch feiner und raffinierter. Ebenso großes Thema sind wieder Birkenstock, die übrigens auch geschlossenes Schuhwerk mit korkgedämpfter Sohle.

Kurz vor 18:00 Uhr stürmten auch schon die ersten Gäste die Location, um die noch vorhandenen besten Plätze zu ergattern.

Die Modeschule Hallein, Broadway NYC Fashion, comma, Frieda&Freddies New York, LAONA, Lora Artwear, Short Stories Body and Beach, Tom Joule, und unique präsentierten ihre Highlights für den Herbst/Winter 2020/21. Auch diese Show stand ganz unter dem Thema Nachhaltigkeit. Neue Hightechstoffe, recyclebare Materialien, fair Produzierte Stoffe. Bei den Farben dominieren erdige sanfte Töne und Pastell. Auch florale Prints sind allgegenwärtig und machen aus einem schlichten Stück schnell einen richtigen Hingucker. Die Schnitte eher lässig, cool und simple – weniger ist oftmals mehr. Im Vordergrund steht die Liebe zu Details. Besondere Muster, gekonnt gesetzte Farbakzente oder ein außergewöhnlicher Materialienmix. Und kombiniert man schlichte Teile gekonnt im Zwiebellook, so schafft man schnell ein außergewöhnliches Design.

Präsentiert wurde die Mode unter anderem von Top-Model PATRICIA KAISER, Austria´s Next Topmodel TAIBEH AHMADI, Versace-Face MICHAEL GSTÖTTNER, Mister-Macher PHILIPP KNEFZ und der amtierenden Miss Slowakei 2019 FREDERIKA KURTULIKOVA (Freundin von Popstar CESAR SAMPSON), Influencerin KIMBERLY BUDINSKY uvm.

Powerfrau Nina Proll sorgte mit ihrer Live Performance mit „Gib mir das“, dem Titelsong aus ihrem Film „Anna Fucking Molnar“ für beste Stimmung. Modisch trifft sie es auf den Punkt – „Nachhaltigkeit ist wichtig, oft schwer umzusetzen, aber wichtig“. Am liebsten mag sie dann doch Vintage-Mode aus den 50er und 60er Jahren aber – bitte kein Animal Print.

Wer ein wenig Glück hatte, bekam auch noch etwas von dem großartigen Flying Dinner ab. Anscheinend gab es hier jedoch so hungrige Gäste die die Kellner gar nicht mehr in alle Bereiche der Location ließen ohne nicht sofort ihr Tablett abzuräumen und so kam es, dass so mancher Gast nicht einmal wusste, dass es Essen gibt.

Für mich war dieses Event am Ende des Abends dann dennoch wieder sehr gelungen und ich genieße es immer wieder aufs neue. Es ist ein wenig wie ein großes Familientreffen. Man kennt sich mittlerweile, nützt die Chance zum networken und genießt diesen stylisch, modischen Abend.

Dieses Event schreit noch nach vielen vielen Wiederholungen.

Ich bin mir sicher, wir sehen uns wieder – wenn es im Sommer (hoffentlich) wieder heißt „Willkommen zur STYLE UP YOUR LIFE! & Brandboxx Fashion Night.

Thomas Pail

Im Test – xouxou Berlin Modular Collection Handyhülle

Im Test – xouxou Berlin Modular Collection Handyhülle

Ich bin ja ein bekennender Fan meines neuen iPhone 11 Pro Max. Gerade für meine Tätigkeit als Blogger ist ein großes Display ein absolutes muss. Ja, mit 6,5 Zoll ist dieses Display auch wirklich groß.

Wohin nun damit? In die Hosentasche? Nicht wirklich bequem. In die Innentasche des Sakkos? Mist, mein neues Sakko hat keine Innentaschen. Wie ihr seht, stellt sich gerade für Männer das Problem, wo man große Smartphones vernünftig verstauen sollte, ohne dass es unbequem wird oder die Geräte beschädigt werden.

xouxou Berlin hat mir genau für dieses Problem eine Lösung zum Testen zugesandt – die neue Modular Collection der originalen xouxou Handyhüllen. Dieses Angebot habe ich natürlich nicht ausgeschlagen und habe dieses Phone Case nun knapp über zwei Monate intensivst auf die Alltagstauglichkeit und Qualität getestet.

Bereits vorab kamen von so mancher Seite Zweifel. Halten die Ösen für die Befestigung der Schnur stand? Hält das Smartphone auch fest in der Hülle?

Ja und ja – soviel möchte ich gleich vorab verraten.

Aber nun von Beginn. Bereits beim Auspacken viel mir persönlich auf, dass alles sehr sauber und gut verpackt war, auch das Design der Bedienungsanleitung und den sonstigen Beilagen war für mich bereits schon sehr ansprechend. Die Handyhülle selbst greift sich sehr stabil und hochwertig an, mein Handy wird exakt und fest umschlossen. Ein weicher Innenbereich sorgt dafür, dass es zu keinen Kratzern auf der Handyrückseite kommen kann. Ein paarmal ordentlich geschüttelt und gerüttelt – das Smartphone hält perfekt.

Die Schnur ist ebenso sehr schön verarbeitet und macht einen sehr wertigen Eindruck. Einmal eingefädelt, die metallenen Seilkappen raufgeschraubt fertig ist es.

Das System finde ich großartig. Warum? Durch einfaches Ziehen lässt sich das Seil in der Länge variieren, was unterschiedlichste Möglichkeiten bietet, diese Handyhülle zu tragen.

Die Auswahl an unterschiedlichsten Farben und Muster ist enorm, ergänzend können die einzelnen Bestandteile auch einzeln bestellt, ausgewechselt und ergänzt werden. Zu jedem Look die passende Handyhülle.

Ich selbst habe mich für klassisch schwarz entschieden, da dies universell zu all meinen Looks passt.

Nach mittlerweile über zwei Monaten im Praxistest muss ich sagen, die Optik ist noch genau wie zu dem Moment, als ich sie das erste mal ausgepackt habe. Keine Kratzer, keine Einrisse und keine sonstigen Beschädigungen. Meine Handyrückseite – wie neu.

Eine kleine Schwachstelle habe ich nun dennoch noch gefunden – die metallenen Seilkappen. Bei häufigen Bewegungen lösen diese sich relativ leicht von der Verschraubung und gehen hier und da schon mal verloren. Obwohl ich ganz bewusst gut aufgepasst habe, ist mir eines im Fitnessstudio, während des Trainings, verloren gegangen. Natürlich können diese ganz einfach nachbestellt werden, dennoch wäre es vielleicht eine gute Idee, bereits beim Kauf eine Ersatz-Seilkappe mit dazu geben, ähnlich wie ein Reserveknopf in der Bekleidungsindustrie.

Würde ich nun eine Kaufempfehlung für die xouxou Handyhülle aussprechen? Ja, absolut.

Trotz des kleinen, soeben erwähnten Mangels, ist es für mich die qualitativ hochwertigste Handyhülle, die ich bis jetzt hatte. Ebenso das System und das Design hat mich zu 100% überzeugt. Gerade Männer werden mit diesem Phonecase ihre Freude haben. Das Handy immer griffbereit und keine vollgestopften Hosen- und Jackentaschen mehr.

Was mich an diesem Produkt überzeugt hat?

– hochwertige Verarbeitung

– guter Halt für das Smartphone

– Design und Farben

– flexible Tragemöglichkeiten

Was mich nicht überzeugt hat?

– Seilkappen lösen sich schnell

Vielen Dank an xouxou Berlin, dass ihr mir dieses wirklich coole Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt habt. Ich kann es ehrlich und guten Gewissens weiterempfehlen und werde es auch selbst sehr gerne weiter nützen.

In diesem Sinne, überzeugt euch einfach selbst unter https://xouxouberlin.com/.

Thomas Pail

„Alles für den GAST“ 2019 – Kulinarik, Trends und Innovationen in der Gastronomie

„Alles für den GAST“ 2019 – Kulinarik, Trends und Innovationen in der Gastronomie

750 Aussteller in 5 Tagen – das erwartete die Besucher zur 50. Alles für den GAST Messe 2019. Ein Jubiläum mit vielen Neuerungen.

So vielfältig wie die Welt der Gastronomie und Hotellerie ist auch die Messe „Alles für den GAST“. Die bereits 50. Auflage dieser Messe bot wieder allerlei Innovationen rund um die neuesten Food-Trends, Hotelausstattungen, Geräteneuheiten und Design-Highlights.

Innovationen waren gerade in diesem Jahr ein ganz besonderes Thema, so wurde heuer ein ganz eigener Bereich jungen Startup-Unternehmen gewidmet, die kreative Lösungen für den gastronomischen Alltag präsentierten. Von intelligenten Systemen für WC-Anlagen, die melden, wann Seife und Papier ausgehen, über elektronisch gesteuerte Warenlager, die anzeigen, wann welches Produkt nachzubestellen ist oder dies sogar automatisch machen bis hin zu den neuesten Bestell- und Abrechnungssystemen für einen perfekt organisierten Restaurantbetrieb.

In diesem Zusammenhang fand auch im Rahmen dieser Messe der erste GastroHackaton statt. Im intensiven Austausch zwischen Teilnehmern, Sponsoren und Fachbesuchern wurden beim 1. Österreichischen GastroHackathon in kürzester Zeit von Teams aus Designern und Programmierern diverse Konzepte, Apps und Gesamtlösungen erstellt. Diese gemeinsame Entwicklung führt neben dem Networking zu neuen Innovationen und zum Hauptpreis des ersten österreichischen GastroHackathon. Dieser startete am Samstag, 9. November. Nach der Präsentation der Ergebnisse am Sonntag trat die aus Vertretern der Sponsoren gebildete Jury zusammen, um fünf Finalisten zu küren. Bewertet wurden Präsentation, Umsetzbarkeit, finanzieller Nutzen und Kreativität. Alle Details dazu gibt es unter www.gastrohackathon.com.

Ebenso einen eignen Bereich gab es für ein Gastronomiethema, das derzeit wohl ganz besonders im Trend liegt – veganer Produkte.

Vegane Burger, vegane Wurst- und Fleischprodukte, vegane Schokolade, vegane Kleidung und vieles mehr. Sinnvoll oder doch nur eine Modeerscheinung mit Ablaufdatum? Auch ich hatte schon das große Vergnügen von selbsternannten Lifestylepredigern – man kann sie auch als Influencer bezeichnen – zu dieser Art Food-Lifestyle überredet zu werden. Ohne Erfolg. Schlussendlich sollte jeder selbst wissen, was, wie und in welchen Mengen er oder sie etwas isst. Sollte jemand aus umweltschonenden, ideellen oder einfach rein geschmacklichen Gründen vegane Ernährung bevorzugen, so ist das völlig legitim. Ich selbst bevorzuge eine gewisse Ausgewogenheit – „Iss von jedem ein wenig“, ist hier meine Art Zugang zum Thema Ernährung. Ohne Fleisch geht es bei mir auf jeden Fall nicht. Hier hilft es auch nicht, wenn man den veganen Produkten Fleischnamen gibt oder diesen Geschmack zu imitieren versucht. Und sorry liebe Vegetarier – das Argument, dass Fleischesser mit Schuld an der Klimakrise sind, lasse ich so auch nicht gelten. Menschen haben schon immer Fleisch gegessen und siehe da – die Welt steht tatsächlich dennoch noch. Diesbezüglich gäbe es wohl eine Vielzahl anderer Ansatzpunkte für ein Umdenken. Dies ist jedoch ein anderes Thema.

Zurück in die gastronomische Welt.

Auch bei den Ausstellern selbst hat sich so einiges verändert – so manch langjähriger Aussteller hat sich verabschiedet, neue sind nachgekommen.

Den wohl bekanntesten und mit einen der beliebtesten Stände gibt es nun nicht mehr – den der Trumer Privatbrauerei. Diese haben sich auf ein ganz neues Konzept konzentriert – eine quasi Ergänzung zur Messe – das „Einfach Leben“ Forum. Ein gastrophilosophisches Forum, das neue, interdisziplinäre Veranstaltungsformat der Trumer Privatbrauerei, der Agentur friendship.is und Reed Exhibitions. Das Forum war mit Diskussionsrunden, Keynotes, kulinarischen, musikalischen und künstlerischen Interventionen Teil der 50. Alles für den GAST Herbst.

Im ersten Jahr widmete sich das gastrophilosophische Forum Einfach Leben dem Schwerpunkt „Mut“. Neben einem Eröffnungs-Talk und einer Keynote-Speech am Beginn des Forums, fanden insgesamt acht verschiedene Sessions zu unterschiedlichen Themen statt. Zu den Akteuren des Forums zählten u.a. Zukunftsforscher, Philosophen, Spitzenköche, Gastronomen, Winzer, Hoteliers, Barista, Künstler, Autoren und Unternehmer.

Die Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops und Konzerte fanden an unterschiedlichen Orten in der Salzburger Altstadt statt. Homebase des Forums bildete die ARGEkultur. Details dazu gibt es unter www.einfachlebenforum.com.

Ich empfinde das als sehr mutigen Schritt, bin jedoch unsicher, ob sich diese Art Veranstaltung durchsetzen wird. Wer hier in Salzburg die Gast-Messe kennt, weiß, dass es schwer, man könnte auch sagen schier unmöglich ist, einen Parkplatz zu finden. Hat man dennoch einen gefunden, wird man kaum, für eine Podiumsdiskussion, wo man erneut zur Kasse gebeten wird, in die Stadt fahren, wo man auch gleich wieder keine Parkmöglichkeit findet. Es mag die Grundidee durchaus eine sehr gute sein, es mögen die Diskussionen, Vorträge und sonstigen Veranstaltungen interessant und hilfreich sein – dennoch sehe ich Parallelveranstaltungen zur Messe an anderen Orten ein wenig problematisch. Vielleicht hätte man auch eine Möglichkeit finden können, diese Veranstaltungen in die Messe direkt zu integrieren, da, wie bereits erwähnt, die Idee dahinter durchaus eine sehr durchdachte ist, die ganz speziell Einsteigern in dieser Branche sehr hilfreich sein könnte. Und dennoch – wir vermissen unseren guten alten Trumer-Stand, an dem anregende Gespräche geführt, Geschäfte abgeschlossen und Kontakte geknüpft wurden. Der Stand, an dem die Stimmung noch immer am Höhepunkt war als alles rundherum bereits verlassen war.

Für mich wird diese Messe, ganz egal in welche Richtung sie sich auch immer entwickeln wird, eines bleiben – ein kulinarisches Highlight.

Genau diese meine Highlights von der Messe möchte ich euch nun präsentieren.

Ich würde mich selbst als Genussmenschen bezeichnen, der auf hochwertige Produkte, ausgefallene Kreationen und hohe Qualität Wert legt. So erstaunt es wohl kaum, dass einer meiner absoluten Lieblingsstände dieser Messe der von RUNGIS Express ist.

Hier wird der beste Champagner zu frischen Austern, Wagyu-Beef, und Fischgerichten getrunken. Zur Nachspeise dürfen es auch köstliche Powidltascherl sein. RUNGIS express liefert ausgesuchte, frische Spitzenprodukte für die anspruchsvolle Gastronomie: Fleisch und Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, handgemachte frische Pasta und erlesene Gewürze ebenso wie besondere Molkerei- und Brotspezialitäten. Unser Basissortiment umfasst mehr als 3.000 Produkte aus über 60 Ländern der Erde.

Natürlich darf auf dieser Messe ein österreichisches Traditionsunternehmen, das weltweite Bekanntheit erlangt hat, nicht fehlen – Gmundner Keramik.

Seit 1492 werden die Keramikprodukte schon handgefertigt, mit diesem ganz besonderen Design, das ich euch wohl kaum noch näher bringen muss. Dieses Jahr wurde die Messe auch gleich genützt, um  die neue Markenbotschafterin, TV- und Eventmoderatorin Kathi Wörndl, zu präsentieren. „Ich finde es großartig, mit wie viel Liebe, Leidenschaft und Handwerkskunst jedes einzelne Stück dort hergestellt wird.“, so Kathi Wörndl. Seit 1492 werden mitten im Salzkammergut die Handgriffe und Pinselstriche gesetzt, die Gmundner Keramik so einzigartig und bekannt machen. Gmundner Keramik wird zu 100% in Österreich gefertigt und von Hand bemalt. Mit ca. 130 Beschäftigten, davon 40 Malerinnen und ein Maler, ist Gmundner Keramik die größte Keramikmanufaktur in Mitteleuropa. Die Produktionskapazität liegt bei ca. 5.000 Stück pro Tag. In Österreich besitzt jeder zweite Haushalt Gmundner Keramik. Der Bekanntheitsgrad

liegt bei 87 %. Gmundner Keramik ist im Bereich der Tischkultur Marktführer am Heimmarkt. Wichtigster Exportmarkt ist Deutschland. Weitere Export-Destinationen sind Japan, USA, Slowenien, Italien, Frankreich, England, Schweiz. Der Exportanteil liegt bei 30%.

Ein geschmackliches Highlight waren für mich auch dieses Jahr wieder die Kreationen von Wiberg, die hier ihre ganz neuen Produkthighlights, Mandel-Öl Plus Orange sowie AcetoPlus Himbeere, präsentierten. Mandel-Öl Plus Orange bietet einen dezent nussigen Geschmack, der sich in der Entfaltung des Bouquets um fruchtig-süße Orangenaromen erweitert. Mandeln und Orangen harmonieren perfekt miteinander und werden in Kombination seit Jahrzehnten in der Patisserie verwendet. Die Orange in Verbindung mit der Mandel erlaubt besonders spannende Kreationen mit Wildgerichten, Geflügel, Kalbfleisch, Salaten und der süßen Küche. Das zweite neue Produkt im Sortiment ist AcetoPlus Himbeere, eine Essig-Fruchtzubereitung. Die balsamische Weißwein-Essignote mit der fruchtigen Säure der Himbeere sind wahrlich ein kulinarisches Traumpaar wenn es um ausgewogenen Geschmack und Anwendungsmöglichkeiten geht. Die feine Säure in Verbindung mit der fruchtigen Himbeere ist ein wahrer Tausendsassa in der kreativen Küche. Der Newcomer im Flüssigsortiment passt hervorragend in moderne Salatkompositionen sowie in die süße Küche.

Was man mit gezieltem Einsatz ausgewählter Gewürze alles erreichen kann und wie kreativ man sich dabei betätigen kann, beweist Wiberg nun seit 1947 mit großem Erfolg.

Eine ganz besondere Produktneuheit im Bereich Küchenausstattung, wurde mir beim Stand von Bohner präsentiert. Wer mich kennt weiß, dass ich ein absoluter Fan von Wienerschnitzel bin und hierbei sehr kritisch, was deren Zubereitung und Eigenschaften betrifft. Jetzt gibt es nun eine Küchenmaschine, die das Schnitzel ganz von alleine zubereitet, das Küchenpersonal hat diese nur mehr vorzubereiten und das Gerät einzustellen. Das Ergebnis sollte ein perfektes Schnitzel sein, genau wie frisch aus der Pfanne. Zugegeben, ein wenig Skepsis hat sich in diesem Moment schon breit gemacht, so kennt doch jeder die klassischen Fritteusenschnitzel, die für mich persönlich ein kulinarisches No-go sind. In diesem Fall wurde ich jedoch schnell eines besseren belehrt. Das vorbereitete Schnitzel kommt in eine Art Korb, darunter frisches Fett. Der Korb befördert das Schnitzel automatisch in das heiße Fett, wo es sogleich quasi an der Oberfläche Schwimmt, ähnlich, als wenn es in der Pfanne gemacht wird. Nach gut drei Minuten fährt die Maschine den Korb wieder automatisch hoch und das Ergebnis ist – ein perfektes Schnitzel mit knuspriger Panier, die – so, wie es sich gehört – schöne Blasen gebildet hat. Der Geschmack überzeugt. Ein Ergebnis, wie frisch aus der Pfanne.

Wer meinen Blog und den dazugehörigen Instagram Account ein wenig verfolgt weiß, dass meine zweite Heimat in der schönen Steiermark liegt – Mitteregg im Bezirk Leibnitz. Hier ums Eck findet man auch mit einen der größten Weinhändler und Betreiber eines Buschenschankes in dieser Region – das Weingut Schneeberger. Da hat es mich natürlich ganz besonders gefreut, dass ich es nach Jahren auf dieser Messe mal endlich geschafft habe, deren Stand ausfindig zu machen. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, so hatte ich auch gleich die Gelegenheit genützt den neuen Junker zu verkosten. Ein Cuveé aus Müller Thurgau, Sauvignon blanc und Weißburgunder.

Der weiße Junker besticht durch seine sehr fruchtige Art. In der Nase sehr duftig, saftiger grüner Apfel, Zitrusanklänge, Minze. Am Gaumen eine junkertypische, frische, aber gut ausbalancierte Säure. Die duftigen Noten vom Sauvignon setzen sich am Gaumen durch. Macht Lust auf ein weiteres Glas. Als Speisenbegleiter zu steirischen Backhendl, zu Vogerlsalat, heimischen Fischen aber auch traditionell zum Martiniganserl. Mit im Gepäck war auch der Spirituosen-Trend – Gin. Mehr dazu findet ihr unter https://www.schneeberger-destillate.at/de/.

Dass man mit Kaffe auch großartige Cocktails kreieren kann stellte auch dieses Jahr wieder Nespresso eindrucksvoll zur Schau. Nebenbei konnte man auch die neuesten Maschinen bestaunen und aktuelle Kaffeesorten verkosten.

Seit 1926 handeln sie mit Wein. Heute stehen sie in Kontakt mit den bedeutendsten Weinproduzenten aus dem In- und Ausland und mit Brauereien, Spirituosen- und Getränkeherstellern in aller Welt – Morandell. Ein Name über den man, gerade in der Spitzengastronomie, kaum mehr vorbeikommt. Ein Familienbetrieb mit Gespür für gute Tropfen.

Genau das stellte man auch dieses Jahr wieder eindrucksvoll unter Beweis. Einen wirklich großartigen Job haben dabei die Bartender der Stage Bar des STAGE 12 – Hotel by Penz gemacht, die aus den hochwertigen Spirituosen köstliche Cocktail- und Longdrink-Kreationen gezaubert haben.

Wenn ich auf der GAST-Messe bin, ist für mich ein Besuch bei Paolo de Martin, der das Kultgetränk Sprizzerò zu dem gemacht hat, was es heute ist. Ein cooles, spritziges, weinhaltiges Getränk in verschiedensten Geschmacksrichtungen. Bei diesem coolen Design und dem qualitativ sehr hochwertigen Inhalt, greife auch ich sehr gerne mal zur Dose.

Allerlei Köstlichkeiten waren auch auf dem Stand des Handelshaus Wedl zu finden. Von großartigem Kaffee vom Top Barista, über köstliche heiße Schokolade, bis hin zur edlen Trüffelpasta, war alles mit dabei, was das Feinschmeckerherz höher schlagen lässt.

Der freie Platz von Trumer blieb nicht lange frei. So nützte Red Bull diese Fläche und positionierte hier, mit einer sehr eindrucksvollen Bar, ihre Organics-Linie (https://www.redbull.com/at-de/organics). Die gesamte Produktpalette gab es pur oder in Form großartiger Cocktailkreationen zu verkosten. Gleich nebenan am „klassischen“, alt bekannten Red-Bull-Stand, gab es, neben den bekannten Sorten, die neue Winter-Edition „Gletschereis“ zu verkosten. Eine Hommage an die berühmt berüchtigten Zuckerl, die bei so manchen Besuchern, mich mit eingeschlossen, Kindheitserinnerungen hervorrief.

Ein Pflichtbesuch für Feinschmecker ist auch Lohberger, wo internationale Spitzenköche eindrucksvoll ihr Können auf den hochwertigen Küchengeräten unter Beweis stellten. So verwundert es nicht, dass dieses Unternehmen mit zu den Marktführern zählt und in zahlreichen Hauben- und Sterneküchen vertreten ist.

Edlen Stoff in Edel Stoff präsentierte Szene-Koch und kreativer Querdenker Harry Albel mit seinem Edel Stoff. Der Name ist dabei Programm. Edel, durch die Auswahl der Zutaten und durch das doppelte Ansetzen. Der Geschmack puristisch nach edler Zirbe. Die Zirben Zapfen, aus den besten Gebieten Österreichs werden händisch aus schwindelerregenden Höhen gepflückt, nach seinen persönlichen Qualitätsstandards selektiert und innerhalb weniger Stunden von Hand verarbeitet. Jede Flasche ist ein Unikat, das Etikett aus Stoff von Hand bemalt. Kreativ, cool, absolut lecker!

Der Abschluss dieses Beitrages ist auch immer der Abschluss meiner fünf Messetage und gehört jedes Jahr mit zu den Highlights – mein Besuch bei der Ablinger Fleischhauerei. Die großartige Weißwurst ist der kulinarisch krönende Abschluss. Ein absolut würdiger Abschluss, so steht dieses traditionelle Familienunternehmen genau dafür, wofür auch ich mit meinem Blog eintrete – hohe Qualität. Jeder, der genau so ein Fleischtiger ist wie ich, weiß, dass Qualität gerade in diesem Bereich unverzichtbar ist, um einen perfekten Fleischgenuss zu garantieren. Hier wird alles frisch verarbeitet und veredelt, der Kunde wird ausgiebig beraten. „Aus Tradition das Beste“ ist der Leitspruch des Unternehmens und genau das ist es, was sie immer wieder bieten und das bereits seit 1932. Perfekt in Szene gesetzt wurden die aktuellen Produkte auch dieses Jahr wieder von Otto Wallner, der daraus wieder köstliche Kreationen zauberte. Raffiniert und dennoch bodenständig.

Nun noch ein kleiner Rundgang, um zu zeigen, wie vielfältig diese Messe ist:

Für mich zählt diese Messe noch immer zu einem der Highlights des Jahres hier und ich freue mich jetzt bereits wieder auf die „Alles für den GAST“ 2020.

Thomas Pail

Charles Fazzino live – Pop Art in drei Dimensionen

Charles Fazzino live – Pop Art in drei Dimensionen

Freitagabend wurde es wieder bunt in der Walentowski Galerie Salzburg.

Charles Fazzino, einer der wohl angesagtesten Pop Art Künstler unserer Zeit, beehrte an diesem Abend Salzburg höchstpersönlich und zeigt hier, in der Walentowski Galerie, einige seiner Highlights sowie neue Kompositionen.

Wer Charles Fazzino kennt, weiß sofort, was ihn zu diesem Weltstar in seinem Metier macht – 3D.

Genau diese Art der dreidimensionalen Gestaltung seiner Werke, erlaubt es den Betrachtern einzutauchen – einzutauchen in seine ganz besonderen Fantasiewelten, bunt, aufregend, ausdrucksstark.

So verwundert es auch nicht, dass sich seine Werke unter anderem in den Privatsammlungen von Sir Paul McCartney befinden.

Die Kunst wurde Charles Fazzino bereits in die Wiege gelegt. Die Mutter eine finnische Bildhauerin, der Vater ein italienischer Designer. Mit 15 Jahren präsentierte Charles Fazzino seine ersten Ausstellungen, studierte Kunstgeschichte an der Parson School of Design, besuchte die New York School of Visual Arts. Sein Talent bewies er vorab als Straßenkünstler. Dies blieb jedoch auch von namhaften Galerien nicht lange unentdeckt und so konnte er bereits früh von seiner Kunst leben. Neben seinem künstlerischen Schaffen engagiert er sich für Zahlreiche karitative Projekte und Einrichtungen.

Zu seinem privaten und künstlerischen Lebensmittelpunkt wurde New York. Elemente dieser Stadt finden sich auch in zahlreichen seiner Werke.

Ein spannender Abend mit farbenfroher, zeitgenössischer Kunst auf international höchstem Niveau. Eine interessante Persönlichkeit mit spannenden Geschichten. All das bekamen die zahlreichen Besucher an diesem Abend geboten. Und so wurde bei erfrischenden Drinks und Fingerfood von Fasties bis in die späten Abendstunden geschaut, gestaunt und fachgesimpelt.

Charles Fazzino selbst war kundennah, wie kaum ein anderer Künstler. Von Beginn an hatte er sich ausgiebig Zeit für Fragen der Besucher genommen, nach der Eröffnung wurde gezeichnet und signiert im Akkord – bis zum Ende der Veranstaltung.

Natürlich habe auch ich die Chance ergriffen, mir persönlich sein Buch signieren zu lassen.

Kurz gesagt – es war ein wundervoller, kurzweiliger und sehr bunter Abend.

Thomas Pail

Brüllende Löwen und sexy Bunnies – meine Wiesnhighlights 2019

Brüllende Löwen und sexy Bunnies – meine Wiesnhighlights 2019

„Am 17. Oktober 1810, dem letzten Tag der fünftägigen Hochzeitsfeierlichkeiten von Kronprinz Ludwig I. von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen, wird ein Pferderennen veranstaltet. Es begründet die Tadition des Oktoberfestes.“

„Auf dem Oktoberfest arbeiten etwa 13.000 Menschen, davon 8.000 in einem festen Arbeitsverhältnis.“

„In einem Liederbuch, das der aus Nürnberg stammende Festwirt Georg Lang 1898 herausbringt, findet sich zum ersten Mal „Ein Prosit der Gemütlichkeit“. Das Lied stammt von Bernhard Dietrich (nach anderen Quellen: Dittrich) aus Chemnitz.“

„Das auf dem Oktoberfest ausgeschenkte Bier hat einen Alkoholgehalt von etwa 6 Prozent.“

Wie Ihr seht, es gibt viele spannende Fakten rund um das größte Volksfest.

Woher ich das alles weiß? Diese und weitere 96 Fakten zum Oktoberfest findet ihr in dem Buch „100x Oktoberfest in Zahlen“ von Peter Woeckel.

Eigentlich wollte ich dieses Jahr mit lässigen Wiens-Looks starten, wunderschönen Aufnahmen vom Festgelände und all den mutigen Besuchern in den Fahrgeschäften.

Der Wettergott hatte dieses Jahr jedoch kein Erbarmen mit uns und schickte neben zapfig, frischen Temperaturen auch immer wieder Regenschauer mit dazu.

Nun gut, dann müssen all die coolen, stylischen Wiesn-Modefotos wohl bis zum nächsten Jahr warten.

Doch eigentlich kein Problem. Die Wiesn bietet ja auch bei weniger schönem Wetter eine Vielzahl an Möglichkeiten und einem breiten kulinarischem Angebot.

1949, auf dem ersten Oktoberfest nach dem Zweiten Weltkrieg, brüllte er zum ersten mal – der bei den Wiesnbesuchern beliebte Löwe, direkt vor dem Löwenbräufestzelt von Festwirtin Stephanie Spendler.

Seit nunmehr einigen Jahren ist dieses Festzelt für mich persönlich immer ein absolut fester Bestandteil auf meinem Wiesnbesuch.

Jetzt muss man für alle mit wenig Wiesnerfahrung erwähnen, dass es Festzelte in den unterschiedlichsten Größen und Ausstattungen gibt. Von traditionell, über klassisch, reduziert, einfach, alt, dunkel, bis hin zu modern, stylisch, elegant und ausgefallen verrückt ist alles mit im Angebot.

Was mich am Löwenbräufestzelt überzeugt ist, dass es genau die gelungene Mitte zwischen all dem ist, mit gelben, hellen Stoffbahnen dekoriert, die Boxen in klassischem blau-weiß.

Da es für mich schwierig ist meinen Wiesnbesuch langfristig zu planen und rechtzeitig einen Tisch zu reservieren, schätze ich eben genau dieses tollen Service hier ganz besonders. Immer spontan, immer flexibel und auch vor Ort immer alles perfekt organisiert.

Wenn man sich mal auf der Wiesn verlaufen hat – dieses Zelt findet man immer, so ragt nebenbei der 37 Meter hohe Löwenbräu-Turm empor.

Auch die Größe ist mit 5.800 Plätzen im Inneren und 2.700 Plätzen im Außenbereich für Oktoberfestverhältnisse noch gemütlich und überschaubar.

Überschaubar ist auch das perfekte Stichwort, so ist mein persönlicher Lieblingsplatz oben am Balkon, der einen wundervollen Blick über das, mit 16.000 LED-Lampen ins richtige Licht gerückte, Festzelt bietet.

Für richtig Stimmung sorgen „Die Heldensteiner“ unter der Leitung von Günter Pilzweger, deren musikalisches Repertoire sämtliche Genres umfasst – von klassisch, zünftig über festlich bis hin zu modern.

Fast schon Tradition auf der Wiesn ist für mich immer das Interview mit dem aktuellen Wiesn Playmate geworden und ich freue mich, dass ich das nun jedes Jahr in diesem schönen Festzelt machen darf.

Seit nunmehr 2002 wird im Zuge des Oktoberfestes das Wiesn Playmate gekürt – in diesem Jahr ist es Stella Tiana Stegmann. Ihr dürft gespannt sein, das ausführliche Interview folgt in den nächsten Tagen.

Natürlich darf bei einem so ausführlichen Interview ein ordentliches Mittagessen nicht fehlen. Aber auch hier fällt die Auswahl nicht leicht, so gibt es von klassisch bayrischen kalten Platten, über frisches Hirschragout bis hin zur klassischen Ente oder dem Wiesnhendl alles, was das kulinarische Herz so begehrt.

Unverzichtbar – ein Wiesn-Rundgang – ganz egal wie das Wetter ist.

Stände, Hütten, Zelte in jeder Ecke, bunte Lichter überall, hier und dort Kitsch. Es duftet nach Hendeln, Ochsen, Fischen, süßen Leckereien, gebrannten Mandeln und vielem mehr. Links und rechts Lebkuchenherzen in allen Größen mit mehr oder weniger kreativen Aufschriften für die Liebste. Schreiende Besucher, die sich in den zahlreichen wilden Fahrgeschäften, nach der einen oder anderen Maß, doch ein wenig zu viel zugemutet haben und eine großartige Stimmung bei den aktiv Teilnehmenden, aber auch den Zuschauern bei den Klassikern wie dem Teufelsrad.

Mein Oktoberfesttag endet meist, so wie auch dieses Jahr, in der berühmt berüchtigten Käfer Wiesn-Schänke, wo sich die Wiesn-Prominenz die Türklinke in die Hand geben.

Mein Fazit:

Für die einen ist die Wiesn die fünfte Jahreszeit im Jahr, die anderen sehen sie wiederum als Touristenattraktion.

Ich selbst bin bekennender Wiesn-Fan und freue mich schon jedes Jahr auf diesen Besuch. Ein doch so geschichtsreiches, traditionelles Volksfest mit so vielen unterschiedlichen Nationen und Charakteren gibt es nunmal kein zweites Mal.

Für mich selbst ist es immer wieder schön gute Freunde auf der Wiesn zu treffen, neue Bekanntschaften zu machen und einen wundervollen Tag zu verbringen.

Und mal ganz ehrlich – wo sonst habe ich gute Freunde, das aktuelle Wiesn Playmate – in diesem Jahr Stella Tiana Stegmann und meine ganz besonders geschätzte Münchner Promi-Designerin Pia Bolte auf einem Tisch?

Ein ganz besonderer Dank geht aber auch dieses Jahr, wie bereits erwähnt, an Stephanie Spendler vom Löwenbräufestzelt, die mir immer – auch wenn ich noch so spät dran war – einen wundervollen Tisch zur Verfügung gestellt hat. Wenn immer alles so unkompliziert, leicht und professionell wie hier erledigt werden würde, wäre meine Arbeit als Blogger um vieles leichter.

In diesem Sinne wünsche ich mir, dass dieser Löwe noch viele viele Jahre und Jahrzehnte brüllen wird und dieses Team um Stephanie Spendler dem Oktoberfest noch lange erhalten bleibt. Ich schreibe immer wieder auf meinem Blog, wie wichtig mir Qualität ist – deshalb muss das hier auch dementsprechend erwähnt sein.

Das Oktoberfest 2019 geht mit dem heutigen Tag zu Ende und ich freue mich schon wieder auf eine friedliche Wiesn 2020!

„Ein Prosit der Gemütlichkeit!“

Thomas Pail