Stella Tiana Stegmann

Stella Tiana Stegmann

Vor drei Jahren ist sie aus dem Odenwald für Ihr Studium nach München gezogen und seither hat sie diese Stadt in den Bann gezogen.

Gereist ist sie bereits sehr viel so war sie bereits sechs Wochen für ein Praktikum im Waisenhaus in Tansania und für ein Auslandssemester in Südafrika.

Sie legt großen Wert auf Humor, ist sportlich, intelligent und hat noch viele Ziele, die sie erreichen möchte.

Dieses Jahr war sie das Wiesn Playmate und durfte dabei das Oktoberfest so intensiv wie noch nie zuvor erleben.

Ich habe Stella zum Exklusivtalk im Löwenbräufestzelt getroffen und bei einer Maß und leckerem Essen über ihren Bezug zu Playboy und der Wiesn, ihren Modestil und ihre Zukunftspläne gesprochen.

Thomas Pail: Du bist nun die Wiesn-Playmate 2019. Wie kam es dazu? Wie bist du auf bzw. zum Playboy gekommen?

Stella: Ich habe mich selbst bei Playboy beworben. Bis jetzt hatte ich bereits die unterschiedlichsten Modeljobs und als ich einmal wieder den Playboy durchgeblättert habe, dachte ich, dass das doch auch einmal nett wäre. Ich finde die Fotos hier einfach sehr ästhetisch und so habe ich mich beworben und es hat ja dann auch geklappt.

Thomas Pail: Hat ein Wiesn-Playmate Vorteile gegenüber „normalen“ Playmates?

Stella: Ich glaube schon, da man als Wiesn Playmate die Möglichkeit hat, sich ein ganz anderes Network aufzubauen. Gerade durch all die Events wird man hier doch mehr der Öffentlichkeit präsentiert als die anderen Playmates. Natürlich ist es auch toll auf dem Cover zu sein und ich glaube man wird als Wiesn Playmate einfach zärtlicher und lieblicher dargestellt, gerade durch die Dirndl und Blusen und Blumen im Haar. Es wirkt damit nicht so hart und das passt auch sehr gut zu mir.

Thomas Pail: Mit Playboy verbindest du?

Stella: Da ich natürlich jetzt auch das ganze Team kennengelernt habe, ist mir aufgefallen wie offen, locker und spaßig hier alle sind. Auch das Thema Nacktheit im Allgemeinen ist ja etwas ganz normales und was ich persönlich sehr gut finde ist, dass die Fotos eben alle sehr ästhetisch gemacht sind. Es geht hier niemals um Sex oder Porno sondern um wunderschöne Darstellungen und genau so möchte ich mich eben auch präsentieren.

Thomas Pail: Intensiver wie als Wiesn-Playmate wird man das Oktoberfest nicht wahrnehmen können. Es geht nun in den Wiesn-Endspurt. Wie ist so deine persönliche Bilanz bis jetzt?

Stella: Hammer. *lacht* Ich habe hier so viele verschiedene Sachen erlebt, für die ich wirklich dankbar bin. Spannend waren auch die sportlichen Nebenschauplätze wie Rugby-Spiele oder Eishockeyspiele der Red Bulls. So konnte ich die Wiesn auch einmal von einer ganz anderen Seite sehen.

Thomas Pail: Was macht für dich das Oktoberfest aus?

Stella: Die Atmosphäre sowohl im Zelt als auch draußen bei den Fahrgeschäften. Man trifft sich, trinkt gemeinsam Bier und irgendwann tanzt man dann auf den Bänken und Tischen. Jeder ist gut drauf und genau das ist es, was für mich die Wiesn ausmacht.

Thomas Pail: Was war dein bestes Erlebnis hier dieses Jahr?

Stella: Da gibts zu viele Erlebnisse, die hier erwähnenswert wären und ich kann so spontan jetzt gar keines davon wählen. Jedes Event an sich war besonders. Es kommt viel mehr auf die Menschen an, mit denen man hier die Zeit verbringt. Wenn man sich gut versteht ist wirklich alles schön hier.

Thomas Pail: Der wievielte Wiesn-Besuch generell in Summe ist dies nun bereits?

Stella: Mittlerweile ist es das dritte Jahr, wo ich die Wiesn besuche. Vor drei Jahren, als ich nach München gezogen bin, war mein erstes Mal. Seither auch immer wieder und gerne mal öfter. Dieses Jahr ist natürlich alles noch viel extremer als die Jahre davor. Insgesamt werde ich nun etwa 20-30 Mal auf der Wiesn gewesen sein.

Thomas Pail: Wie schaut der typische Wiesn-Tag bei dir aus?

Stella: Erstmals werde ich oft gestylt oder style mich mal selbst, komme dann hier her und treffe mich mit dem Playboyteam. Dann ist man unterwegs zu den einzelnen Terminen oder Veranstaltungen. Das geht auch meist bis spät abends und dann lassen wir es meistens intern noch gemütlich ausklingen.

Thomas Pail: Was ist so deine Lieblingsbeschäftigung hier?

Stella: Früher hätte ich sofort Fahrgeschäfte gesagt, denn ich war immer ein großer Adrenalin Junkie. Inzwischen liebe ich es jedoch einfach im Zelt zu sitzen, etwas leckeres zu essen und zu trinken, sich gemütlich zu unterhalten und schlussendlich auch mal ein wenig zu tanzen.

Thomas Pail: Modisch ist das Oktoberfest von Dirndl und Lederhosen geprägt.
Wie  muss für dich der perfekte Wiesn-Look aussehen?

Stella: Meine Wiesnlooks sind total unterschiedlich. Ich war auch schon einmal mit Lederhosen hier. Da ich ja von Angermaier ausgestattet werde steht mir hier auch eine große Vielfalt an Modellen zur Verfügung. Mal traditionell mit hochgeschlossenem Kragen, mal etwas extravaganter, so wie ich es heute trage, wo man auch einmal etwas mehr zeigt. Aber wie gesagt, es ist sehr unterschiedlich – wie es gerade so zum Anlass passt.

Thomas Pail: Du bist modisch mit deinen Angermaier-Dirndl immer gut angezogen, was man nicht von allen behaupten kann hier auf der Wiesn.
Was macht für dich das perfekte Dirndl aus?

Stella: Mein perfektes Dirndl ist auffällig aber mit Stil. Man muss auch nicht immer zu viel Zeigen. Ich selbst liebe ja die Farbe Rot. Es darf schon traditionell sein, muss jedoch das gewisse Etwas haben. ich liebe ja Blumen und das lässt sich natürlich auch wunderbar kombinieren. Der Blumenkranz gehört für mich einfach immer dazu.

Thomas Pail: Was sind deine absoluten Must-haves und deine absoluten Wiesn-No-Gos hier am Oktoberfest?

Stella: No-Gos sind auf jeden Fall, wenn man sich hier komplett abfüllt oder jemanden auf eine sehr uncharmante Art und Weise anmacht. Aufdringlich sein geht für mich gar nicht.

Thomas Pail: Wenn man deinen Kleiderschrank öffnet – was findet man darin und wie würdest du im Allgemeinen deinen Modestil beschreiben?

Stella: Ich habe ja einen offenen Kleiderschrank, also muss man ihn gar nicht öffnen. *lacht* Die eine Seite ist gerade voller Dirndl, sonst mag ich sehr gerne elegante und auch ausgefallene Kleidung. Da ich bei Siemens arbeite habe ich natürlich auch den klassischen Bürostil. Sportklamotten dürfen natürlich auch nicht fehlen da ich auch hier sehr aktiv bin.

Thomas Pail: Wie viel Zeit verbringst du morgens im Bad und vor dem Kleiderschrank?

Stella: Ich bin diesbezüglich gar nicht so die typische Frau. Im Alltag schminke ich mich eigentlich nicht. Ich bin hier sehr unkompliziert. Aufstehen, Gesicht waschen und das anziehen, was mir gefällt. Das Problem ist nur, dass ich meist so knapp aufstehe, dass ich mich nicht einmal mehr umentscheiden kann, wenn mir mal ein Look nicht so gefällt. Eigentlich verbringe ich genau so viel Zeit im Bad wie mein Freund.

Thomas Pail: Als attraktive Frau ist man natürlich immer ein „Hingucker“ hier – als Wiesn-Playmate sicherlich umso mehr.
Wie oft wirst du am Tag hier angeflirtet und angesprochen?

Stella: Es trauen sich natürlich schon immer wieder Männer mich anzusprechen, manche schauen auch einfach nur. Viele wissen natürlich nicht, dass ich Wiesnplaymate bin und sehen mich dann einfach nur als normale attraktive Person. Das finde ich auch gut so, da ich es gerne mag, wenn Leute mich so ansprechen.

Thomas Pail: Gibt es einen Freund, den das stört?

Stella: Ich habe ihm natürlich von Vornherein als ich mich beworben habe erzählt, dass ich das gerne machen würde. Er ist hier sehr offen und mag und schätzt diese Seite auch sehr an mir, aber natürlich ist es dann etwas komisch, wenn man seine Freundin dann plötzlich nackt im Playboy sieht. Er freut sich aber für mich und unterstützt mich immer bei dem was ich mache.

Thomas Pail: Mit welchem „Anmachspruch“ kann man dich beeindrucken? *lacht*

Stella: Man muss mich zum Lachen bringen. Ich bin generell ein sehr fröhlicher Mensch, der sehr gerne lacht und wenn man mich beim Ansprechen schon zum Lachen bringt, ist das natürlich immer ein Pluspunkt. Humor ist auf jeden Fall von Vorteil.

Thomas Pail: Lernt man als Playmate leichter Männer kennen, oder ist es eher ein Erschwernis, weil sich vielleicht viele nicht trauen dich anzusprechen?

Stella: Ich persönlich habe mir zuvor genau so leicht getan. Dass ich jetzt Playmate bin, ändert eigentlich nichts daran.

Thomas Pail: Wie muss dein Traummann sein – Playboy oder bodenständiger Typ? Welche Art Mann findest du gut?

Stella: Ich stehe gar nicht auf einen bestimmten Typ Mann. Natürlich ist es schön, wenn der Freund groß ist, da ich selbst es ja auch bin. Irgendwie mag doch jede Frau, wenn der Mann etwas größer ist als sie selbst. Sportlich sollte er dann schon auch sein und besonders Wichtig ist, dass man Gemeinsamkeiten hat. Gemeinsam etwas zu unternehmen oder Sport zu treiben ist für mich schon sehr wichtig.

Thomas Pail: Wenn ich richtig informiert bin studierst du derzeit in München Business Administration. Was macht dir am meisten Spaß und wo wird dein beruflicher Weg in Zukunft hingehen?

Stella: Ich möchte mich hier noch gar nicht genau festlegen. Es gibt so viele Dinge, die ich unbedingt noch machen möchte. Ziele und Träume gibt es noch ausreichend. Ich weiß nur, dass ich mich nicht langfristig in einem Großkonzern sehe, sondern vieles ausprobieren, kreativ sein oder jetzt auch die Playboy-Sache nutzen, gerade auch im Modelbusiness. Grundsätzlich bin ich hier jedoch für alles offen.

Thomas Pail: Ist es hier mehr Vor- oder Nachteil, wenn Playmate im Lebenslauf steht?

Stella: Ich selbst sehe das nur als Vorteil. Wenn ich mich einmal bei einem etwas konservativeren Unternehmen bewerben sollte und die mich aus diesem Grund nicht nehmen, sollte es einfach nicht sein und ist das deren Sache und nicht meine Schuld. Man sollte generell eine Person nach der Leistung beurteilen. Ich bin überzeugt, dass ich dadurch noch viel mehr Chancen habe bei all dem, was beruflich noch auf mich zukommen wird.

Thomas Pail: Wo trifft man dich immer außerhalb der Wiesn?

Stella: In München bin ich sehr viel und sehr gerne unterwegs. Sehr gerne gehe ich in Cafés mit Freunden oder auch einmal alleine mit einem Buch. Wenn schönes Wetter ist bin ich auch sehr gerne draußen, besonders hier im Englischen Garten. Maxvorstadt ist auch eine wunderschöne Ecke hier in München.

Thomas Pail: Nach dem Oktoberfest wirst du wahrscheinlich mal Urlaub brauchen. Wie entspannst du am liebsten und wo tankst du für dich wieder Kraft?

Stella: Ich bin immer wieder gerne bei mir in der Heimat im Odenwald. Meine Eltern sind inzwischen nach Heidelberg gezogen, die besuche ich natürlich auch sehr gerne. Heidelberg ist auch eine wunderschöne Stadt und bei der Familie fühlt man sich natürlich immer geborgen. Wenn man die Menschen um sich hat, die einen lieben, wie auch mein Freund oder meine beste Freundin, ist es eigentlich auch ganz egal, wo man ist.


Thomas Pail: Sind ehrliche, wahre Freunde in der doch eher oberflächlichen Model-, Fernseh- und Showbranche umso wichtiger?

Stella: Ich glaube ich habe meine Freunde schon immer geschätzt. Dass Menschen nur mit mir befreundet sein wollen, da ich jetzt Playmate bin, glaube ich eigentlich auch nicht so richtig. So viele Vorteile mehr kann ich als Playmate nun auch nicht bieten. Natürlich kann ich mal wen ins Zelt mit einschleusen auf der Wiesn aber im Grunde bin ich immer noch die selbe Person, die ich immer war. Wenn man mit mir befreundet sein will, muss man mich einfach als Person mögen.

Thomas Pail: Wenn du nun einen Blick in die Zukunft wagst, gibt es noch ein ganz spezielles Ziel, das du gerne erreichen würdest?

Stella: Ja doch – ein paar. *lacht* Ich möchte definitiv noch etwas in Richtung Moderation machen, auch als Model habe ich noch einiges vor. Der klassische Traum ist es, einmal eine wundervolle Familie zu haben. Und wenn ich das alles erreicht habe, würde ich gerne einen Roman schreiben, wo ich all das erlebte ein wenig zusammenfasse. Ich habe bereits so vieles erlebt und irgendwann kommt der Moment, wo es Zeit wird, das alles schriftlich festzuhalten. Ach ja, ich würde auch gerne mein eigenes Café eröffnen.

Thomas Pail: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Stella: In einem kleinen Café mit Familie und so viel Zeit um die Dinge zu machen, die mich erfüllen.

Short Facts

Name: Stella

Frühere Spitznamen: Meine Eltern haben mich früher Stelzmäuschen genannt
Geburtstag: 09.08.1997
Größe: 178 cm
Haarfarbe: dunkelblond
Augenfarbe: grün
Lieblingsmusik: Pop & Rock
Lieblingsfilm: Sherlock Holmes
Lieblingsort: München
Lieblingsessen: Pasta
Lieblingsblumen: eigentlich alles, was bunt ist
Lieblingsfarbe: rot
Single oder vergeben: vergeben
Geschwister: großer Bruder
Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: eine Person, die ich Liebe, ein gutes Buch und ein Messer zum Überleben
Drei positive Eigenschaften von mir sind: lebensfreudig, positiv eingestellt, selbstbewusst
Drei negative Eigenschaften von mir sind: ungeduldig, besserwisserisch und – ich habe eigentlich keine schlechten Eigenschaften *lacht*
Der wichtigste Mensch / die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind: mein Freund
Ohne das könnte ich nicht leben: meinen Freund *lacht*; nein, ohne Sport
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: viel reisen, neues ausprobieren und mich gesund halten
In 10 Jahren bin ich: Café Besitzerin und Familienmensch

Zum Schluss ein kleines Video, das ich euch noch auf keinen Fall vorenthalten möchte:

 

Liebe Stella, mir bleibt nur mehr eines zu sagen – vielen Dank für die gemeinsamen Stunden auf der Wiesn und das interessante Interview. Du hast noch so viele Träume und Ziele und alle Möglichkeiten diese zu erreichen. Dabei wünsche ich dir natürlich nur das Beste. Natürlich hoffe ich, dass du an mich denkst, wenn du einmal dein Café eröffnest. Einen Fotografen dafür hättest du ja jetzt schon.

Auf jeden Fall spürt man deine Motivation und Lebensfreude. Humor ist eine wichtige Sache und man sollte das Leben auch nicht immer ganz zu ernst nehmen. Ich glaube du bist hier das beste Beispiel dafür. Positiv ins Leben gehen und seine Träume verwirklichen.

Die Zeit vergeht, das Jahr neigt sich immer mehr dem Ende zu und bald schon steht sie wieder an – die Wahl zum Playmate des Jahres. Vielleicht ja dein nächster Schritt auf dem langen Weg all deine Träume zu verwirklichen. Wir werden sehen.

In diesem Sinne – alles Gute und „Ein Prosit der Gemütlichkeit“!

Thomas Pail

Mehr findet ihr unter https://www.playboy.de/

Victoria Pavlas

Victoria Pavlas

Ein Jahr ist es nun her, dass sie Kandidatin bei Germany’s Next Topmodel war. Als Elftplatzierte verpasste sie nur knapp die Top Ten. Dennoch sorgte sie in dieser Staffel, speziell im Umgang mit ihrer damals besten Freundin Zoe, für ordentlich Gesprächsstoff.

Ich habe Victoria im Dezember 2018 zum Krone Schlagzeilenempfang nach Salzburg eingeladen, um mehr über sie als Person, ihr Leben und ihre Zukunftspläne zu erfahren.

Ebenso stand ein Fotoshooting für die Salzburger Modeboutique INIZIO sowie die Münchner Promi-Designerin Pia Bolte, in einer ganz besonderen Location, dem Light Art Studio  in Bad Reichenhall mit dem dazugehörigen alten Sägewerk, das so ein einzigartiges und ganz besonderes Flair verbreitet und die Möglichkeiten an Fotosets schier unendlich erscheinen lässt, am Programm.

Ist sie nun die im Umgang schwierige Zicke, als die sie so oft dargestellt wurde?

Nein, absolut nicht – um dies gleich vorweg zu nehmen.

Ich habe an diesen beiden Tagen eine ganz andere Victoria kennenlernen dürfen. Ein professionelles, pünktliches Model, die genau weiß, was sie tut und beim Shooting auf den Punkt abgeliefert hat, eine sehr sympathische junge Frau, deren verrückt fröhliche Art schnell ansteckt.

Mit diesem Interview möchte ich die Victoria, abseits des Sendeformats Germany’s Next Topmodel, zeigen – Seiten, die man, wenn man so in medialen Berichten recherchiert, noch weniger kennt.

Ein spannendes Interview, das ich euch nun nicht mehr länger vorenthalten möchte.

Thomas Pail: Es ist nun ein Jahr her, dass du bei Germany’s Next Topmodel als Kandidatin mit dabei warst und dort als 11. nur knapp die Top Ten verpasst hast.
Wenn du so zurückdenkst, wie war dieses Format für dich persönlich?

Victoria Pavlas: Es war eine tolle Erfahrung, ich habe viel für mein Leben mitgenommen und bin, trotz des nicht so guten Rufs, den ich dadurch erlangt habe, froh teilgenommen zu haben.

Thomas Pail: Es ist ja bekannt, dass du dich im Rahmen dieser Sendung mit deiner damals besten Freundin Zoe zerstritten hast.
Wenn sie nun auf einmal hier stehen und sich entschuldigen würde, was wäre deine Reaktion – noch eine Chance oder ist dieser Zug endgültig abgefahren?

Victoria Pavlas: Zoe und ich haben uns kurz nach der Ausstrahlung getroffen, uns ausgeredet und entschlossen, dass es für beide Seiten das Beste ist, wenn wir uns nicht mehr sehen und den Kontakt komplett beenden. Also würde das so oder so nicht passieren.

Thomas Pail: Dieser Streit zwischen euch hat natürlich wieder für eine gute Einschaltquote gesorgt, dich jedoch immer wieder ein wenig als arrogante Zicke und Dramaqueen dargestellt.
Wie würdest du dich selbst sehen? Wie viel Drama Queen steckt tatsächlich in dir?

Victoria Pavlas: Ich glaube, in jeder Frau steckt im Inneren eine kleine Diva und wenn man sie lang genug provoziert, kommt sie auch zum Vorschein. Man darf natürlich nicht vergessen, dass einige Szenen zusammengeschnitten und viele wiederum nicht ausgestrahlt worden sind. Nun ja, ich habe natürlich etwas Drama gemacht, aber so wie ich dargestellt wurde, bin ich im echten Leben nicht. Ich gehe den Konflikten meist lieber aus dem Weg, anstatt welche zu provozieren.

Thomas Pail: Was hast du ganz persönlich für dich aus diesem Sendungsformat mitgenommen?

Victoria Pavlas: Das Wertvollste, was ich durch die Show gelernt habe, war, „Selbstbewusstsein“. Es klingt arrogant, aber durch dieses Format habe ich gelernt, auf mich zu hören, an mich zu glauben und meinen Traum zu verwirklichen – und vor allem – nicht auf das zu hören, was andere über mich sagen.

Thomas Pail: Würdest du nochmal bei Germany’s Next Topmodel mitmachen und gibt es etwas, das du anders machen würdest?

Victoria Pavlas: Ich würde selbstverständlich nochmal mitmachen, weil es ein tolles Erlebnis war, aber ich würde am liebsten, beim zweiten Mal, allen Kameras und Interviews aus dem Weg gehen, sodass nicht zu viel Drama entsteht und ich mich aufs Wesentliche konzentrieren könnte – und zwar GNTM zu werden.

Thomas Pail: Schaust du Germany’s Next Topmodel 2019?

Victoria Pavlas: Wenn ich zeit habe ja und vor allem, wenn nicht mehr so viel Werbung läuft. 

Thomas Pail: Als Model sollte man durchaus modeaffin sein.
Was macht für dich, ganz generell, den perfekten Look aus?

Victoria Pavlas: Der perfekte Look existiert nicht. Wenn man sich wohl fühlt, in dem was man trägt, hat man schon alles erreicht.

Thomas Pail: Was sind deine absoluten modischen Must-haves und No-Gos?

Victoria Pavlas: Meine Must-haves sind definitiv meine Taschen. Ich habe so viele in jeder Farbe und liebe es ein schlichtes Outfit mit einer extravaganten Tasche zu kombinieren.
Mein No-Go ist, wenn mein Outfit zu Bunt ist. Mehr als drei Farben sollte man nicht, zusammen kombiniert, tragen.

Thomas Pail: Wenn man deinen Kleiderschrank öffnet – was findet man darin und wie würdest du im Allgemeinen deinen eigenen Modestil beschreiben?

Victoria Pavlas: Man findet alles, was ein Mädchen meines Alters trägt. Von schlicht und konservativ, bis hin zum Party-Outfit und Jogginghose. Meinen Modestil würde ich als modern beschreiben. Gerade als Model versuche ich immer auf dem aktuellsten Stand zu sein und neue Trends zu verfolgen.

Thomas Pail: Wie viel Zeit verbringst du morgens im Bad und vor dem Kleiderschrank?

Victoria Pavlas: Mein Outfit plane ich schon am Abend davor wenn ich so im Bett liege, um Zeit zu sparen, weil ich sonst Stunden davor stehen könnte. Im Bad bin ich schnell. Ich gehe kurz duschen, schmiere meine Gesichtscreme ins Gesicht, putze meine Zähne und das wars. Kurz und bündig.

Thomas Pail: Die Optik ist mit einer der wichtigsten Faktoren als Model. Du bist eine junge, sehr attraktive Frau.
Wie oft wirst du am Tag angeflirtet, angesprochen und angeschrieben?

Victoria Pavlas: Angeflirtet bzw. angesprochen werde ich kaum. *lacht*
Ich bin auf den Straßen immer so hektisch und schnell unterwegs, dass kein Mann hinterherkommen könnte, vor allem durch meine Musik in den Ohren – durch die bin ich noch flotter. Angeschrieben werde ich tag täglich.

Thomas Pail: Gibt es einen Freund, den das stört?

Mein Vater ist der einzige „Freund“ in meinem Leben, den das stören könnte. *lacht*

Thomas Pail: Mit welchem „Anmachspruch“ kann man dich beeindrucken? *lacht*

Victoria Pavlas: Ich kann mich nur an einen Anmachspruch erinnern, der mich wirklich sehr zum Lachen gebracht hat und zwar: „Du hast echt schöne Beine, darf ich ihnen Namen geben? Gut, dann nenne ich das linke Weihnachten und das rechte Silvester. Darf ich dich dazwischen besuchen?“.

Thomas Pail: Zumindest mal ein neuer Spruch, wenn auch doch sehr eindeutig. *lacht* Deine schönen Beine bringen mich aber auch gleich zur nächsten Frage. Als Model bist du richtig groß.
Wie groß bist du jetzt genau und schreckt die Größe Männer auch mal ab?

Victoria Pavlas: Ich bin 1,81 und JA, definitiv! Einerseits liebe ich es so groß zu sein, weil es eine Person attraktiver und schlanker aussehen lässt, andererseits aber ist es eben blöd, weil die meisten feschen und interessanten Männer, für mich, leider zu klein sind. Glück im Unglück könnte man sagen.

Thomas Pail: Wenn wir gerade beim Thema interessante Männer sind – wie muss dein Traummann sein – Bad Boy oder doch der bodenständige, sympathische Typ Mann?

Victoria Pavlas: Mindestens 1,82 Meter groß, ehrlich und treu. Aber, um ehrlich zu sein, will ich eine Mischung aus beidem – Bad Boy und sympathisch. Nun ja, der Richtige wird sich schon zeigen – ich werde ihn nicht sehnsüchtigst suchen.

Thomas Pail: Wie muss er in Bezug auf Mode sein? Welchen Stil bevorzugst du bei Männern oder darf er auch ein absoluter Modemuffel sein?

Victoria Pavlas: Uhhh, er muss sich wirklich gut anziehen können! Das macht einen Mann für mich richtig attraktiv. Es geht nicht um die Marken, die er trägt, sondern eher um das Gesamtbild – wie er sich kleidet und was er womit kombiniert. So etwas ist ein MUSS für meinen künftigen Traummann.

Thomas Pail: Du arbeitest auch jetzt als Model.
Willst du das weiter ausbauen und hauptberuflich machen oder gibt es einen Plan B?

Victoria Pavlas: Ja, ich versuche es so gut wie möglich auszubauen, aber dafür fehlt mir im Moment leider die richtige Agentur. Es gibt wenige, die wissen, wie man mit einem Influencer umgeht, bzw. wie man mit ihm Geld verdient. Diesbezüglich warte ich noch immer auf die passende Agentur, bis jetzt war die richtige noch nicht dabei, aber studieren werde ich auf jeden Fall – und zwar Eventmanagement.

Thomas Pail: Ist es mehr Vor- oder Nachteil, wenn „Model“ im Lebenslauf steht?

Victoria Pavlas: Der Vorteil ist, dass sich mehr Leute für deine Geschichten interessieren und dass dein Leben eben nie einfältig ist, sondern du von einem Abenteuer ins nächste gelangst. Dennoch ist es größtenteils eher ein Nachteil wenn „Model“ im Lebenslauf steht, weil man direkt abgestempelt wird als zu „dumm“ oder zu „faul“, um einen richtigen Job ausüben bzw. zu studieren zu können.

Thomas Pail: Gibt es ein ganz besonderes Ziel, das du erreichen möchtest, gerade in beruflicher Hinsicht?

Victoria Pavlas: Natürlich gibt es den typischen Traum jedes Mädchens, und zwar Victoria´s Secret Model zu werden. Es gibt nichts besseres und schöneres, als für dieses Label zu laufen.

Thomas Pail: Wo trifft man dich wenn du nicht gerade modelst?

Victoria Pavlas: Beim Starbucks oder mit meinen Freunden beim Billard spielen.

Thomas Pail: Wie und wo entspannst du am liebsten und gibt es etwas, wie bzw. wo du wieder Kraft tankst?

Victoria Pavlas: Am liebsten bin ich, wie schon gesagt, mit meinen Freunden Billard spielen und wirklich eine meiner Lieblingsakivitäten ist – zwei Stunden gefüllt mit Lachen, Essen und Menschen, die ich liebe.

Thomas Pail: Gibt es so ganz besondere Menschen in deinem Leben, die dir wichtig sind?

Victoria Pavlas: Besonders wichtig ist mir natürlich meine Familie. Ohne die würde ich kaum etwas schaffen. Sie motivieren und unterstützen mich und – sie sind die einzigen, denen ich wirklich alles erzählen kann. 


Thomas Pail: Die Modelwelt gilt als sehr oberflächlich. Ist es hier einfach wahre Freunde zu finden und was machen wahre Freunde für dich aus?

Victoria Pavlas: Wahre Freunde sind für mich die, die für mich da sind, wenn es mir auch mal schlecht geht und nicht nur, wenn alles rund läuft. Ich schätze Loyalität sehr und vor allem Vertrauen. In dem Sinne bin ich sehr nachtragend, wenn mein Vertrauen ausgenutzt wird. Es fällt mir dann sehr schwer, diese Person wieder an meinem Leben teilnehmen zu lassen.

Thomas Pail: Gibt es auch Menschen, die nur deshalb mit dir befreundet sein möchten, weil man dich kennt und du aus gut situierten Familienverhältnissen kommst und wie kennst du die „echten“ Freunde hier heraus?

Victoria Pavlas: Es gibt immer Menschen, die einen benutzen. Das ist in den meisten Freundeskreisen so. Ich habe mich damals nur ungern von denen trennen wollen, weil ich nicht alleine sein wollte, aber nach GNTM habe ich dann so richtig aussortiert und bin froh, jetzt meine Freunde an einer Hand abzählen zu können. Die anderen sind für mich nur „Bekannte“.

Thomas Pail: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Victoria Pavlas: So lange vorauszuplanen ist für mich persönlich unrealistisch. Ich lebe nach dem Motto aus dem mittelalterlichen Mönchslatein „Memento mori“, das man mit dem Sinn „Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre“ gleichsetzen könnte.

Short Facts

Name: Victoria Pavlas
Frühere Spitznamen: Vicky
Geburtstag: 20.11.1998
Größe: 181 cm
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: braun-grün
Lieblingsmusik: HipHop und Rap
Lieblingsfilm: Herr der Ringe und Harry Potter
Lieblingsort: Mein Bett
Lieblingsessen: Pizza
Lieblingsblumen: Rosen
Lieblingsfarbe: schwarz (auch wenn es keine „Farbe“ ist)
Single oder vergeben: single (und auf der Suche)
Geschwister: ja
Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: Ryan Gosling, Sonnencreme, ein Bett
Drei positive Eigenschaften von mir sind: ehrgeizig, willensstark, unterhaltsam
Drei negative Eigenschaften von mir sind: stur, ungeduldig, genusssüchtig
Der wichtigste Mensch / die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind: meine Familie und meine beste Freundin
Ohne das könnte ich nicht leben: Familie (und mein Handy..)
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: Musik hören, Serien schauen, lustige Stories posten und telefonieren
In 10 Jahren bin ich: Wie bereits gesagt, so lange vorauszuplanen ist unrealistisch bei mir – „Memento mori“ – Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre.

Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre – besser hätte ich es abschließend auch nicht formulieren können, so lebe auch ich im Hier und Jetzt nach meinem Motto „Vivi la tua vita“, was übersetzt „Leb dein Leben“ bedeutet.

Genau dieser Fokus auf dem JETZT und ihre eben beschriebenen Eigenschaften machen Victoria zu der Person, die sie ist – ein unglaublich toller, sympathischer Mensch mit einem enorm großen Modelpotenzial. Und genau diese Mischung aus einer verrückt positiven Lebensweise und dem professionellen Verhalten bei Jobs wird sie – und das hoffe ich wirklich – noch sehr weit bringen.

Ich kann mich an dieser Stelle nur bedanken – für das interessante Interview, das meinen Lesern vielleicht auch andere, noch nicht so bekannte, Facetten von dir näher bringt. Die beiden Tage waren unglaublich lustig und produktiv und hast du nicht nur mich sondern auch meinen Vater mit deiner coolen, positiven Art auf anhieb begeistert.

Vielleicht kennt ihr es, wenn man einen Menschen kennenlernt, der einem das Gefühl vermittelt, ihn schon Ewigkeiten zu kennen – einen Menschen bei dem auf anhieb die persönliche Ebene und das Vertrauen sofort passt. Genau das war hier der Fall.

Warum schreibe ich das jetzt hier so genau?
Nein, nicht weil ich mich bei Victoria einschleimen möchte oder hier für ihre Person extra Werbung mache.
Ich schreibe es, weil es genau das beschreibt, wie ich sie an diesen beiden Tagen erlebt habe und es meine persönliche Meinung widerspiegelt.

Hören wird man von dieser Frau sicherlich noch sehr vieles – abseits von GNTM-Zickereien – und wer weiß – vielleicht kommt bald der nächste Vicotia’s Secret Engel aus dem schönen Österreich?

Ich persönlich würde es dir wünschen, liebe Victoria.

Das war sicherlich nicht die letzte Story hier – spannende Geschichten aus deinem Leben wird es noch viele geben, dafür wirst du bestimmt sorgen – davon bin ich überzeugt.

In diesem Sinne alles Liebe und bis bald,

Thomas Pail

Wiesn-Playmate 2018 Julia Prokopy

Wiesn-Playmate 2018 Julia Prokopy

Sie heißt Julia Prokopy, ist 23 Jahre jung und kommt aus dem schönen Nürnberg. Wie ihr sicherlich bereits alle mitbekommen habt, ist sie die Wiesn-Playmate 2018.

Ich hatte das große Vergnügen, sie bei einem gemeinsamen bayrischen Mittagessen im Löwenbräu Festzelt kennenzulernen und mit ihr über den Playboy, berufliche Ziele und private Interessen zu sprechen.

Wie sich sogleich herausstellte, wurde das Ganze gleich vielmehr als nur ein Interviewtermin. Als daraus dann mein bisher schönster Wiesn-Besuch und das angenehmste Gespräch seit langem – und ich spreche jetzt nicht nur von Interviews – wurde, ist mir erst wieder bewusst geworden, was ich als Blogger für Glück habe, im Zuge solcher Ausflüge, auch ganz besondere Menschen kennenzulernen, die mich persönlich sehr beeindrucken.

Julia Prokopy – sie ist jung, erfolgreich, bodenständig, und beeindruckt mit ihrem stilsicheren und stilvollen Auftreten.

Wie ich darauf komme? Das erfährt ihr nun im folgenden Interview …

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Thomas Pail: Du bist nun die Wiesn-Playmate 2018. Wie kam es dazu? Wie bist du auf bzw. zum Playboy gekommen?

Julia Prokopy: In den Playboy zu kommen war schon immer ein kleiner Lebenstraum von mir, aber ich selbst habe es mir nie zugetraut. Zu verdanken habe ich das alles meinem besten Freund. Der hat mich beworben, dann ging es zum Casting und plötzlich habe ich auch schon den Anruf erhalten, ob ich nicht Lust hätte, das Wiesn-Playmate 2018 zu sein.

Thomas Pail: Ist es als Wiesn-Playmate anders, oder vielleicht sogar besser wie als „normales“ Playmate?

Julia Prokopy: Man hat vielleicht diesen Öffentlichkeitsfaktor als Vorteil aber insgesamt, so glaube ich, sind die Chancen relativ gleich verteilt, da wir auch so unterschiedliche Mädls sind.

Thomas Pail: Mit Playboy verbindest du?

Julia Prokopy: Wunderschöne Bilder, ein tolles Magazin, ein großartiges Team und eine wunderschöne Erfahrung.

Thomas Pail: Intensiver wie als Wiesn-Playmate wird man das Oktoberfest nicht wahrnehmen können. Wie ist deine Bilanz nach den ersten Tagen hier?

Julia Prokopy: Meine erste Bilanz ist absolut positiv. Ich freue mich jeden Tag hier auf der Wiesn sein zu dürfen.

Thomas Pail: Was macht für dich das Oktoberfest aus?

Julia Prokopy: Jeden Tag neue Leute kennenzulernen, die Stimmung und das alle einfach gut gelaunt sind und Spaß haben hier. Das ist für mich das Oktoberfest.

Thomas Pail: Was war dein bestes Erlebnis hier bis jetzt?

Julia Prokopy: Natürlich jetzt hier mit euch zu sein. Das ist das größte Highlight für mich. *lacht*

Thomas Pail: Der wievielte Wiesn-Besuch generell in Summe ist dies nun bereits?

Julia Prokopy: Bisher war ich schon seit vielen Jahren jedes Jahr auf der Wiesn und es macht auch immer wieder aufs Neue viel Spaß und ich bin sicher, dass dies auch die nächsten Jahre so bleiben wird.

Thomas Pail: Wie schaut der typische Wiesn-Tag bei dir aus?

Julia Prokopy: Ich bin immer in verschiedenen Zelten unterwegs. Hier und dort werden Bilder und Interviews gemacht, ich lerne immer wieder neue Leute kennen und natürlich kann ich hier und da auch mal von dem leckeren Bier hier trinken.

Thomas Pail: Jetzt trinkst du gerade, ganz untypisch, ein Spezi hier. Bist du eine leidenschaftliche Biertrinkerin und sollte man das als Wiesn-Playmate sein?

Julia Prokopy: Natürlich muss man als Wiesn-Playmate auch Bierliebhaberin sein und ich selber liebe Bier auch über alles, vor allem das Oktoberfestbier hier. Der Tag ist heute aber noch lange, deshalb fange ich jetzt einmal ganz vorbildlich mit einem Spezi an.

Thomas Pail: Was ist so deine Lieblingsbeschäftigung hier?

Julia Prokopy: Meine Lieblingsbeschäftigung hier ist ganz einfach – mit netten Leuten reden und einfach Spaß haben.

Thomas Pail: Modisch ist das Oktoberfest von Dirndl und Lederhosen geprägt.
Wie  muss für dich der perfekte Wiesn-Look aussehen?

Julia Prokopy: Der perfekte Wiesn Look ist einfach noch immer die Tracht. Dirndl und Lederhosen, was gerade auch bei Männern super sexy aussieht. Bei Frauen finde ich auch immer schöne Flechtfrisuren hübsch oder mit Blümchen rein.

Thomas Pail: Du bist modisch mit deinen Angermaier-Dirndl immer gut angezogen, was man nicht von allen behaupten kann hier auf der Wiesn.
Was macht für dich das perfekte Dirndl aus?

Julia Prokopy: Es darf klassisch oder auch Modern sein. Ich selbst stehe ja total auf Pink und Rosa. Also wenn hier jemand so ein pink-rosa Dirndl mit viel Glitzer an hat, finde ich das auch super schön.

Thomas Pail: Was sind deine absoluten Must-haves und deine absoluten Wiesn-No-Gos hier am Oktoberfest?

Julia Prokopy: Must-have ist die Tracht und ein No-Go ist es, hier im Standard-Look aufzutauchen. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, aber ich finde es gehört einfach dazu, dass man hier Tracht trägt.

Thomas Pail: Wenn man deinen Kleiderschrank öffnet – was findet man darin und wie würdest du im Allgemeinen deinen Modestil beschreiben?

Julia Prokopy: Wenn du meinen Schrank aufmachen würdest, wären hier natürlich einmal ganz viele pinke und rosa Kleidungsstücke, die du auffinden würdest. Ich liebe auch ganz viel Glitzer. Aber selbstverständlich habe ich auch klassisch moderne Kleidungsstücke in schwarz, weiß, grau, die eher schlicht sind. Kurz gesagt – bunt gemischt.

Thomas Pail: Wie viel Zeit verbringst du morgens im Bad und vor dem Kleiderschrank?

Julia Prokopy: Frühmorgens bin ich relativ schnell, vor allem in meiner Freizeit. Ich gehe dann auch oft ohne Make Up außer Haus. Mit Duschen, Zähne putzen und Haare zusammen machen fünf bis zehn Minuten in etwa. Wenn ich mich für die Arbeit herrichte, brauche ich schon etwas länger – so eine halbe Stunde in etwa. Die typische Tussi, die zwei Stunden im Bad verbringt bin ich jedenfalls nicht.

Thomas Pail: Als attraktive Frau ist man natürlich immer ein „Hingucker“ hier – als Wiesn-Playmate sicherlich umso mehr.
Wie oft wirst du am Tag hier angeflirtet und angesprochen?

Julia Prokopy: Als Wiesn-Playmate wird man natürlich schon etwas öfter angeflirtet hier. Die letzten Tage sicher häufiger, als in der Zeit, wo ich noch nicht Wiesn-Playmate war.

Thomas Pail: Gibt es einen Freund, den das stört?

Julia Prokopy: Nein, ich bin seit sechs Jahren Single. *lacht*

Thomas Pail: Mit welchem „Anmachspruch“ kann man dich beeindrucken? *lacht*

Julia Prokopy: Das ist eine gute Frage. Er sollte auf jeden Fall Charmant sein. Der schlechteste Anmachspruch, den ich die letzten Tage gehört habe war „Ich habe meine Handynummer verloren. Kannst du mir deine leihen?“. So gehts eben nicht. Aber einen besseren Anmachspruch habe ich die letzten Tage leider noch nicht gehört.

Thomas Pail: Lernt man als Playmate leichter Männer kennen, oder ist es eher ein Erschwernis, weil sich vielleicht viele nicht trauen dich anzusprechen?

Julia Prokopy: Als Playmate ist es fast schwieriger Männer kennenzulernen. Auf den Social Media Kanälen bekommt man sehr viele Anfragen, da sich die Männer hier im anonymen Umfeld trauen, aber wenn man so über die Wiesn läuft, kommt das schon wesentlich weniger oft vor.

Thomas Pail: Wie muss dein Traummann sein – Playboy oder bodenständiger Typ? Welche Art Mann findest du gut?

Julia Prokopy: Mein Traummann soll auf jeden Fall sehr bodenständig sein. Humor ist ebenso sehr wichtig für mich, da ich selbst sehr gerne lache. Das optische ist dann auch nicht so wichtig sondern eher zweitrangig.

Thomas Pail: Du bist gelernte Stewardess, 2017 warst du Bachelor Kandidatin, 2018 bei Germany’s Next Topmodel und nun Wiesn-Playmate. Was macht dir am meisten Spaß und wo wird dein beruflicher Weg in Zukunft hingehen?

Julia Prokopy: Mein größter Traum wäre es jetzt einmal den richtigen Mann zu finden und über Kinder und ein Haus nachzudenken. Wie es beruflich weitergeht lasse ich einmal alles auf mich zukommen, aber ich liebe auch meinen Job als Flugbegleiterin, den ich auch weiterhin ausüben möchte.

Thomas Pail: Ist es hier mehr Vor- oder Nachteil, wenn Playmate im Lebenslauf steht?

Julia Prokopy: Ob es, gerade als Flugbegleiterin ein Vor- oder Nachteil ist kann ich nicht wirklich sagen. Aber im Allgemeinen kann sich das, meiner Meinung nach, oft auch negativ auswirken, da gerade Arbeitgeber eventuell nur sehen, dass man sich für ein Magazin ausgezogen hat, aber den Hintergrund eben nicht verstehen.

Thomas Pail: Gibt es ein ganz besonderes Ziel, das du erreichen möchtest?

Julia Prokopy: Erstmals möchte ich jetzt einmal Playmate des Jahres werden. Das wäre jetzt so mein nächster Traum.

Thomas Pail: Wo trifft man dich immer außerhalb der Wiesn?

Julia Prokopy: Am Wochenende bin gehe ich gerne in Clubs feiern, aber selbst das wurde in letzter Zeit schon ruhiger. Zur Zeit treffe ich mich lieber privat mit guten Freunden auf einen Drink an der Bar oder einen lustigen Mädelsabend auf der Couch.

Thomas Pail: Seit 2017 hat sich sehr viel getan in deinem Leben und man kann schon sagen, dass du viel beschäftigt bist.
Wie und wo entspannst du am liebsten und gibt es etwas, wie bzw. wo du Kraft tankst?

Julia Prokopy: In der Wiesn-Zeit jetzt geben mir speziell meine Freunde Kraft. Meine beste Freundin kommt auch hier aus München. Mit der habe ich mich gerade gestern erst getroffen auf einen entspannten Mädelsabend auf der Couch.

Thomas Pail: Gibt es besondere Menschen in deinem Leben, die dir ganz besonders wichtig sind?

Julia Prokopy: Das wichtigste in meinem Leben generell sind Familie und Freunde und die geben mir auch immer wieder Halt und Kraft.


Thomas Pail: Sind ehrliche, wahre Freunde in der doch eher oberflächlichen Model-, Fernseh- und Showbranche umso wichtiger?

Julia Prokopy: Das ist natürlich wichtig. Gerade hier stellt sich dann heraus, wer wahre Freunde sind. Ich habe es die letzten Jahre selbst gemerkt, dass speziell nach Bachelor, GNTM und jetzt als Wiesn-Playmate wieder alte „Freunde“ ankommen, die zuvor nicht mal „Hallo“ auf der Straße gesagt haben und jetzt meinen, wieder deine besten Freunde zu sein.

Thomas Pail: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Julia Prokopy: Ich sehe mich in 10 Jahren nach wie vor als Flugbegleiterin mit meinem „Mr. Right“ an meiner Seite, zwei Kindern und einem schönen Häuschen auf dem Dorf.

Short Facts

Name: Julia Prokopy

Frühere Spitznamen: „Julie“
Geburtstag: 28. April 1995
Größe: 173 cm
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: blau
Lieblingsmusik: RnB HipHop
Lieblingsfilm: Findet Nemo
Lieblingsort: München
Lieblingsessen: Pommes mit Ketchup und Mayo
Lieblingsblumen: Rosen
Lieblingsfarbe: pink
Single oder vergeben: single
Geschwister: habe einen Bruder
Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: Shampoo, Zahnbürste und Make Up
Drei positive Eigenschaften von mir sind: humorvoll, nett und am Boden geblieben
Drei negative Eigenschaften von mir sind: verpeilt, ich rede oft zu viel und ungeduldig
Der wichtigste Mensch / die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind: Familie
Ohne das könnte ich nicht leben: Familie und Freunde
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: die verbringe ich am liebsten mit Familie und Freunden
In 10 Jahren bin ich: hoffentlich mit „Mr. Right“ verheiratet, mit zwei Kindern in einem Häuschen auf dem Dorf

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Liebe Julia, ich möchte mich bedanken – für das interessante Interview und die schönen Stunden auf der Wiesn.
Ich bin mir sicher, dass wir noch vieles von dir hören werden und ebenso sicher bin ich mir, dass wir uns wieder sehen werden.

Hier auf meinem Blog wird es sicherlich diesbezüglich die ein oder andere Überraschung mit dir geben und – wenn sich das Jahr nun so zu Ende neigt – steht, wie du es bereits erwähnt hast, auch wieder die nächste Wahl zur Playmate des Jahres an.

Meine Favoritin habe ich bereits.

In diesem Sinne vielen Dank und – Fortsetzung folgt …

Thomas Pail

Rebecca_1147

Rebecca_1147

Heute möchte ich euch eine ganz besondere Sängerin vorstellen. Seit 2017 startet sie als Rebecca_1147 so richtig durch, ist Musikerin aus Leidenschaft und punktet mit ihrer natürlichen, liebenswerten Ausstrahlung. 

Sie ist cool, trendig und rockig. Ein Grund mehr, warum wir für das Interview die stylische Bar „Dachboden“ im 25hours Hotel beim MuseumsQuartier ausgewählt hatten.

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Thomas Pail: Anfang dieses Jahres bist du als Rebecca_1147 neu durchgestartet. Was bedeutet das 1147?
Rebecca_1147: Eigentlich ging es nur darum, eine Zahl mit meinem Namen zu finden, speziell für Instagram, die noch nicht vergeben war. Hier haben wir erst gesehen, wie viele Rebeccas es eigentlich gibt und im Zuge dessen bin ich eben auf diese Zahl gestoßen, die noch frei war und sich irgendwie richtig angefühlt hat.

Thomas Pail: Für alle, die es jetzt noch nicht so genau wissen, wie würdest du deine Musikrichtung beschreiben?
Rebecca_1147: Es ist ein guter Mix aus Alternativ, Indie, Pop und Rock.

Thomas Pail: Du bist Musikerin aus Leidenschaft. Welche Message möchtest du mit deiner Musik verbreiten? Gibt es Themen, die dir ganz besonders am Herzen liegen?
Rebecca_1147: Das ganze Album ist ein sehr ehrliches Album und es trifft immer einen Nerv. In „Flag of Greed“ zum Beispiel geht es um die Gier der Menschen und dass wir immer mehr wollen, „Until the Sun“ ist ein klassischer Break-Up-Song über eine Liebesbeziehung, die einfach schief gegangen ist und die man nicht mehr möchte, „Running up That Hill“ beschreibt das sich immer wieder im Kreis drehen. Mir ist es wichtig, dass meine Musik nicht nur unterhält, sondern die Leute auch zum Nachdenken bewegt.

Thomas Pail: Verarbeitest du auch private Themen in deiner Musik? Es heißt je mehr man selbst betroffen ist, desto gefühlvoller werden die Songs.
Rebecca_1147: Das natürlich auch. „Waterfall“ zum Beispiel ist eine Story aus meiner Vergangenheit, die ich nie genau erzählen werde können, aber für mich ist das einfach ein sehr emotionales Lied, das eine Erinnerung in sich trägt.

Thomas Pail: 2017 neigt sich langsam dem Ende zu. Was ist deine bisherige Bilanz dieses Jahres?
Rebecca_1147: Ich bin wirklich überglücklich, dass meine Musik und ich bei den Menschen so gut angekommen sind und die Leute eben mit mir meine Musik feiern. Ich habe sehr viele Menschen getroffen, die mich unterstützen und das ist großartig.

Was war dein persönliches musikalisches Highlight dieses Jahr?
Rebecca_1147: Davon gab es dieses Jahr so viele. Mein allererstes Konzert werde ich sicher nie vergessen, als ich „Growing Pains“ das erste mal mit meiner Band im B72 spielte. Das war ein superschönes Konzert und für mich der Punkt, an dem ich gesagt habe, dass ist genau was ich machen möchte und ich gehöre hier hin. Natürlich war auch das Donauinselfest ein riesen Highlight – ein solcher Auftritt bereits im ersten Jahr. Das Highlight war trotzdem die Albumpräsentation und all das, was im Zuge dessen folgte.

Thomas Pail: Du bist ständig am arbeiten, du produzierst neue Songs und Musikvideos, bist sehr viel unterwegs. Was sind deine nächsten Projekte? Was bekommen deine Fans zu hören?
Rebecca_1147: Es kommt einiges. Ich will und darf dazu noch nicht viel verraten, aber ich bin bereits wieder an sehr vielen Projekten dran. In Planung ist unter anderem ein Song, der zwar kein Weihnachtssong werden wird, dennoch vom Feeling her sehr weihnachtlich ist. Den gibt es auch schon auf YouTube, wir sind aber dabei diesen ganz neu zu produzieren. Für das nächste Jahr strebe ich eine neue EP an. Das heißt Rebecca_1147 wird sich weiterentwickeln. Dazu sage ich nur – ich arbeite an fetten Beats.

Thomas Pail: Was wünscht du dir für deine musikalische Zukunft?
Rebecca_1147: Ich werde mich auf keinen Fall um 180 Grad wenden, meine Schiene behalte ich bei, trotzdem möchte ich mehr motivierendere Musik machen. Ziel ist es, die Menschen zu bewegen, sie zum Tanzen zu bringen und sie zu motivieren.

Thomas Pail: Hast du ein besonderes Ziel, das du verfolgst – einen Punkt, wo du genau hinmöchtest? Möchtest du dich mit deiner Musik in regionalen Kreisen bewegen oder strebst du eine internationale Karriere an?
Rebecca_1147: Eigentlich ist es schwer zu planen. Alles, was man in Bezug auf die Karriere plant, klappt dann sowieso nie wie man das gerne hätte. Ich mache alles Step by Step, es muss Spaß machen und so handle ich die Dinge so, wie sie auf mich zukommen.

Thomas Pail: In einem früheren Interview hast du mir erzählt, dass die Musikbranche in Österreich sehr schwierig ist. Hat sich diesbezüglich etwas verändert? Hast du dich verändert?
Rebecca_1147: Ich habe mich in den letzten Jahren sehr verändert. Damals dachte ich wirklich es wäre schwierig am heimischen Markt. Natürlich ist es nicht einfach, doch bin ich mittlerweile der Meinung, dass auch Österreich erobert werden kann und genau so fühlt es sich für mich derzeit auch an. Meine Leute und meine Stadt sind mir sehr gut gesinnt, hier starte ich und hoffe, dass dies der Beginn meiner Musikkarriere ist.

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Thomas Pail: Ich habe einen Mode- und Lifestyleblog. Wie würdest du deinen persönlichen modischen Stil beschreiben?Rebecca_1147: Den kann ich nicht beschreiben. Ich erinnere mich an HTL-Zeiten zurück, als ich noch 14, 15 oder noch jünger war. Schon hier hat es immer geheißen „Rebecca, dir kann man keinen Stil zuteilen. Du bist halt einfach so wie du bist.“. Genau das ist mein Stil. Ich orientiere mich an nichts, mache das, was mir gefällt und so bin ich.

Thomas Pail: Wie viel Zeit verbringst du morgens im Bad und vor dem Kleiderschrank?
Rebecca_1147: Hier kommt es immer darauf an, was mich an diesem Tag erwartet. Ist es so ein Basic-Tag, wo ich nichts geplant habe, reichen auch 10 Minuten. Wesentlich länger brauche ich meist abends, um das Ganze wieder runterzubekommen. Wenn ich natürlich auf ein Event gehe, rechne ich mir schon so in etwa eine Stunde ein. Warum lachst du? Brauchst du länger? *lacht*

Thomas Pail: Dazu sage ich jetzt nichts. Es kommt natürlich auch darauf an, wo es hingeht.

Thomas Pail: Was findet man in deinem Kleiderschrank?
Rebecca_1147: Alles – wirklich alles. Leider sehr viel schwarze und dunkle Sachen. Ich hätte eigentlich gerne bunte Jacken. So, wie die der Münchner Designerin Pia Bolte. Es befinden sich auch unglaublich viele Pullover und Jogginghosen in meinem Kleiderschrank. Mir fehlen definitiv noch T-Shirts, davon habe ich wirklich wenig. Wie jede Frau, besitze ich natürlich auch viele Kleider zum Ausgehen.

Thomas Pail: Drei Fashion No-Go’s?
Rebecca_1147: Ich hasse Ballerinas, ich finde die wirklich schrecklich. Kein Fan bin ich von der Kombination enge High Waist Hose und darüber das Top. Das wirkt schnell als wäre man dick, obwohl dies gar nicht so ist. Das dritte No-Go ist, wenn Farben so überhaupt nicht miteinander harmonieren.

Thomas Pail: Wie wichtig ist das passende Outfit auf der Bühne? Spiegelt hier dein Outfit die Musik auch wider?
Rebecca_1147: Hier gehe ich natürlich eher in die rockigere Richtung. Ich war bereits früher schon immer etwas punklastig. Natürlich mache ich mir vor meinen Auftritten viele Gedanken, was ich anziehe. Hier habe ich auch eine coole Kooperation mit Diesel, die coole Sachen haben, die genau zu meinem Style passen. Unterm Strich muss das Outfit natürlich zur Musik passen.

Thomas Pail: Was findest du an Männern modisch attraktiv und womit schreckt Mann dich ab?
Rebecca_1147: Männer haben es zum Einen ja leichter, da die Auswahl geringer ist, was es zum Anderen aber auch wieder schwierig macht originell zu sein. Ich weiß vielmehr was mir gefällt, als was mir nicht gefällt.

Thomas Pail: Lieber klassisch mit Hemd und Sakko oder doch dann lieber schrill, bunt und schräg?
Hemd und Sakko ist nett beim Abendessen, aber nichts, was anziehend wirkt auf mich. Cool finde ich es, wenn Mann Style hat und auch darauf achtet, ob die Jacke zu den Schuhen passt und dies mit trendigen Sachen kombiniert.

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Thomas Pail: Als Künstlerin ist man viel unterwegs. Dabei leidet mitunter oft das Privatleben. Wie bekommst du privates und Karriere unter einen Hut?
Rebecca_1147: Man muss es einfach unter einen Hut bekommen, da es nicht anders geht. Nebenbei unterrichte ich noch Gesang und derzeit ist genau das quasi mein Privatleben. Das ist anstrengend und fordert mich richtig, da ich bereits viele Schülerinnen habe, aber irgendwie muss es gehen. Ein richtiges Privatleben habe ich derzeit nicht und hatte es auch eigentlich nie. Es ist mir auch nicht wichtig, da ich in meinem Leben Ziele habe und etwas großes schaffen möchte. Etwas bewegen, vielleicht Kindern helfen, mich aktiv einsetzen und die Welt ein wenig zu verbessern. Dafür muss man gewisse Dinge hinten anstellen und in meinem Fall ist es nunmal das Privatleben.

Thomas Pail: Ist das Leben als Musiker ein Beziehungskiller?
Rebecca_1147: Beziehungskiller impliziert, dass man in einer Beziehung ist und diesen Job macht oder? *lacht* Ich kenne nur den Witz: „Was ist ein Musiker ohne Beziehung? – Obdachlos“. Man muss auf jeden Fall einen Partner finden, der sehr aufgeschlossen und geduldig ist – dem es egal ist, dass man sehr viel unterwegs ist. Hollywood ist ein gutes Beispiel. Die meisten sind Singles, weil sich eine Beziehung einfach nicht ausgeht. Nimmt man eine Selena Gomez als Beispiel her, die von Paparazzi verfolgt wird, so muss man als Partner erstmals lernen damit umzugehen. Ich glaube schon, dass es schwierig ist.

Thomas Pail: Was gibt dir persönlich Kraft, um den stressigen Alltag meistern zu können? Wie entspannst du am besten?
Rebecca_1147: That’s a good question. Mich entspannt es unheimlich mit dem Auto zu fahren. Jetzt gerade würde ich mich gerne in einen Zug setzen und nach Tirol fahren, weil ich das so schön finde. Im Zug entspanne ich am besten. Ansonsten bin ich ein Serienjunkie. Auf NETFLIX habe ich fast alles durch, was gut ist, hier kann ich richtig relaxen.

 

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Facts:

 

Name: Rebecca Rapp
Frühere Spitznamen: Beccy, Bex, Becca, „Beccarin“ (niemand weiß, wie man das schreibt…)
Alter/Geburtstag: Wie alt schätzt ihr mich?
Größe: 160 cm
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: grau-grün-blau
Lieblingsmusik: von Elektronik über House, Punk bis Alternativ, einfach alles, ausgenommen Schlager
Lieblingsfilm: Wie ein einziger Tag
Lieblingsort: habe ich keinen
Lieblingsessen: Schnitzel mit Reis
Lieblingsblumen: Orchideen
Lieblingsfarbe: bunt *lacht*
Single oder vergeben: Würdet ihr wohl gerne wissen…
Geschwister: drei
Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: Sonnenbrille, Musik und eine Kiste Bier
Drei positive Eigenschaften von mir sind: gut gelaunt, lustig, ein guter Zuhörer
Drei negative Eigenschaften von mir sind: streng, manchmal zu ehrlich und vielleicht manchmal etwas zu ungeduldig
Der wichtigste Mensch / die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind: meine Familie
Ohne das könnte ich nicht leben: Musik
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: Serien schauen
In 10 Jahren bin ich: Das ist weit. Hoffentlich nicht da, wo ich heute bin, sondern 10 Jahre weiter.

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Für mich war dieses Interview wieder ein großes Vergnügen, weil Rebecca schon fast eine Freundin ist. Ein natürlicher, lockerer, toller Mensch mit dem man viel lachen kann – und glaubt mir – das taten wir auch bei unserem Interview.

Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch sehr viel von ihr hören werden. Warum? Weil sie genau die Musikerin ist, die sich alles, Schritt für Schritt, von Grund auf aufbaut, authentisch bleibt und ihre Musik aus Leidenschaft macht –  das ist es doch, was, neben einer großen Portion Talent, einen guten Musiker ausmacht.

Wer jetzt neugierig ist, darf gerne ihre Seiten besuchen, liken, teilen und ihr auf den Social Media Kanälen folgen. Ich kann nur sagen, sie ist definitiv ein Like wert!

Homepage: https://www.rebecca1147.com/de/2-2/
Instagram: https://www.instagram.com/rebecca_1147_/
Facebook: https://www.facebook.com/Rebecca1147/
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCiasbcAzEnlIlETwU6umqxg
Spotify: https://open.spotify.com/artist/7yp7vvBAG1xp89LD4kvbFB

Vielen Dank, liebe Rebecca, für diesen tollen, unterhaltsamen Nachmittag! Alles Gute, viel Erfolg und bis ganz ganz bald!

Thomas Pail

Fotos ©️ Thomas Pail
Location: 25hours Hotel MuseumsQuartier / Bar Dachboden

PS: Bei dieser Gelegenheit sei noch erwähnt – wenn ihr mal in Wien seit, schaut im 25hours Hotel MuseumsQuartier vorbei. Sehr schönes Design-Hotel mit Liebe zum Detail. Praktisch und cool. Dazu gibts eine stylische Rooftop-Bar, den Dachboden, das Restaurant 1500 Foodmarkers sowie den coolsten Burgerladen Burger de Ville.