Wiesn-Playmate 2018 Julia Prokopy

Wiesn-Playmate 2018 Julia Prokopy

Sie heißt Julia Prokopy, ist 23 Jahre jung und kommt aus dem schönen Nürnberg. Wie ihr sicherlich bereits alle mitbekommen habt, ist sie die Wiesn-Playmate 2018.

Ich hatte das große Vergnügen, sie bei einem gemeinsamen bayrischen Mittagessen im Löwenbräu Festzelt kennenzulernen und mit ihr über den Playboy, berufliche Ziele und private Interessen zu sprechen.

Wie sich sogleich herausstellte, wurde das Ganze gleich vielmehr als nur ein Interviewtermin. Als daraus dann mein bisher schönster Wiesn-Besuch und das angenehmste Gespräch seit langem – und ich spreche jetzt nicht nur von Interviews – wurde, ist mir erst wieder bewusst geworden, was ich als Blogger für Glück habe, im Zuge solcher Ausflüge, auch ganz besondere Menschen kennenzulernen, die mich persönlich sehr beeindrucken.

Julia Prokopy – sie ist jung, erfolgreich, bodenständig, und beeindruckt mit ihrem stilsicheren und stilvollen Auftreten.

Wie ich darauf komme? Das erfährt ihr nun im folgenden Interview …

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Thomas Pail: Du bist nun die Wiesn-Playmate 2018. Wie kam es dazu? Wie bist du auf bzw. zum Playboy gekommen?

Julia Prokopy: In den Playboy zu kommen war schon immer ein kleiner Lebenstraum von mir, aber ich selbst habe es mir nie zugetraut. Zu verdanken habe ich das alles meinem besten Freund. Der hat mich beworben, dann ging es zum Casting und plötzlich habe ich auch schon den Anruf erhalten, ob ich nicht Lust hätte, das Wiesn-Playmate 2018 zu sein.

Thomas Pail: Ist es als Wiesn-Playmate anders, oder vielleicht sogar besser wie als „normales“ Playmate?

Julia Prokopy: Man hat vielleicht diesen Öffentlichkeitsfaktor als Vorteil aber insgesamt, so glaube ich, sind die Chancen relativ gleich verteilt, da wir auch so unterschiedliche Mädls sind.

Thomas Pail: Mit Playboy verbindest du?

Julia Prokopy: Wunderschöne Bilder, ein tolles Magazin, ein großartiges Team und eine wunderschöne Erfahrung.

Thomas Pail: Intensiver wie als Wiesn-Playmate wird man das Oktoberfest nicht wahrnehmen können. Wie ist deine Bilanz nach den ersten Tagen hier?

Julia Prokopy: Meine erste Bilanz ist absolut positiv. Ich freue mich jeden Tag hier auf der Wiesn sein zu dürfen.

Thomas Pail: Was macht für dich das Oktoberfest aus?

Julia Prokopy: Jeden Tag neue Leute kennenzulernen, die Stimmung und das alle einfach gut gelaunt sind und Spaß haben hier. Das ist für mich das Oktoberfest.

Thomas Pail: Was war dein bestes Erlebnis hier bis jetzt?

Julia Prokopy: Natürlich jetzt hier mit euch zu sein. Das ist das größte Highlight für mich. *lacht*

Thomas Pail: Der wievielte Wiesn-Besuch generell in Summe ist dies nun bereits?

Julia Prokopy: Bisher war ich schon seit vielen Jahren jedes Jahr auf der Wiesn und es macht auch immer wieder aufs Neue viel Spaß und ich bin sicher, dass dies auch die nächsten Jahre so bleiben wird.

Thomas Pail: Wie schaut der typische Wiesn-Tag bei dir aus?

Julia Prokopy: Ich bin immer in verschiedenen Zelten unterwegs. Hier und dort werden Bilder und Interviews gemacht, ich lerne immer wieder neue Leute kennen und natürlich kann ich hier und da auch mal von dem leckeren Bier hier trinken.

Thomas Pail: Jetzt trinkst du gerade, ganz untypisch, ein Spezi hier. Bist du eine leidenschaftliche Biertrinkerin und sollte man das als Wiesn-Playmate sein?

Julia Prokopy: Natürlich muss man als Wiesn-Playmate auch Bierliebhaberin sein und ich selber liebe Bier auch über alles, vor allem das Oktoberfestbier hier. Der Tag ist heute aber noch lange, deshalb fange ich jetzt einmal ganz vorbildlich mit einem Spezi an.

Thomas Pail: Was ist so deine Lieblingsbeschäftigung hier?

Julia Prokopy: Meine Lieblingsbeschäftigung hier ist ganz einfach – mit netten Leuten reden und einfach Spaß haben.

Thomas Pail: Modisch ist das Oktoberfest von Dirndl und Lederhosen geprägt.
Wie  muss für dich der perfekte Wiesn-Look aussehen?

Julia Prokopy: Der perfekte Wiesn Look ist einfach noch immer die Tracht. Dirndl und Lederhosen, was gerade auch bei Männern super sexy aussieht. Bei Frauen finde ich auch immer schöne Flechtfrisuren hübsch oder mit Blümchen rein.

Thomas Pail: Du bist modisch mit deinen Angermaier-Dirndl immer gut angezogen, was man nicht von allen behaupten kann hier auf der Wiesn.
Was macht für dich das perfekte Dirndl aus?

Julia Prokopy: Es darf klassisch oder auch Modern sein. Ich selbst stehe ja total auf Pink und Rosa. Also wenn hier jemand so ein pink-rosa Dirndl mit viel Glitzer an hat, finde ich das auch super schön.

Thomas Pail: Was sind deine absoluten Must-haves und deine absoluten Wiesn-No-Gos hier am Oktoberfest?

Julia Prokopy: Must-have ist die Tracht und ein No-Go ist es, hier im Standard-Look aufzutauchen. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, aber ich finde es gehört einfach dazu, dass man hier Tracht trägt.

Thomas Pail: Wenn man deinen Kleiderschrank öffnet – was findet man darin und wie würdest du im Allgemeinen deinen Modestil beschreiben?

Julia Prokopy: Wenn du meinen Schrank aufmachen würdest, wären hier natürlich einmal ganz viele pinke und rosa Kleidungsstücke, die du auffinden würdest. Ich liebe auch ganz viel Glitzer. Aber selbstverständlich habe ich auch klassisch moderne Kleidungsstücke in schwarz, weiß, grau, die eher schlicht sind. Kurz gesagt – bunt gemischt.

Thomas Pail: Wie viel Zeit verbringst du morgens im Bad und vor dem Kleiderschrank?

Julia Prokopy: Frühmorgens bin ich relativ schnell, vor allem in meiner Freizeit. Ich gehe dann auch oft ohne Make Up außer Haus. Mit Duschen, Zähne putzen und Haare zusammen machen fünf bis zehn Minuten in etwa. Wenn ich mich für die Arbeit herrichte, brauche ich schon etwas länger – so eine halbe Stunde in etwa. Die typische Tussi, die zwei Stunden im Bad verbringt bin ich jedenfalls nicht.

Thomas Pail: Als attraktive Frau ist man natürlich immer ein „Hingucker“ hier – als Wiesn-Playmate sicherlich umso mehr.
Wie oft wirst du am Tag hier angeflirtet und angesprochen?

Julia Prokopy: Als Wiesn-Playmate wird man natürlich schon etwas öfter angeflirtet hier. Die letzten Tage sicher häufiger, als in der Zeit, wo ich noch nicht Wiesn-Playmate war.

Thomas Pail: Gibt es einen Freund, den das stört?

Julia Prokopy: Nein, ich bin seit sechs Jahren Single. *lacht*

Thomas Pail: Mit welchem „Anmachspruch“ kann man dich beeindrucken? *lacht*

Julia Prokopy: Das ist eine gute Frage. Er sollte auf jeden Fall Charmant sein. Der schlechteste Anmachspruch, den ich die letzten Tage gehört habe war „Ich habe meine Handynummer verloren. Kannst du mir deine leihen?“. So gehts eben nicht. Aber einen besseren Anmachspruch habe ich die letzten Tage leider noch nicht gehört.

Thomas Pail: Lernt man als Playmate leichter Männer kennen, oder ist es eher ein Erschwernis, weil sich vielleicht viele nicht trauen dich anzusprechen?

Julia Prokopy: Als Playmate ist es fast schwieriger Männer kennenzulernen. Auf den Social Media Kanälen bekommt man sehr viele Anfragen, da sich die Männer hier im anonymen Umfeld trauen, aber wenn man so über die Wiesn läuft, kommt das schon wesentlich weniger oft vor.

Thomas Pail: Wie muss dein Traummann sein – Playboy oder bodenständiger Typ? Welche Art Mann findest du gut?

Julia Prokopy: Mein Traummann soll auf jeden Fall sehr bodenständig sein. Humor ist ebenso sehr wichtig für mich, da ich selbst sehr gerne lache. Das optische ist dann auch nicht so wichtig sondern eher zweitrangig.

Thomas Pail: Du bist gelernte Stewardess, 2017 warst du Bachelor Kandidatin, 2018 bei Germany’s Next Topmodel und nun Wiesn-Playmate. Was macht dir am meisten Spaß und wo wird dein beruflicher Weg in Zukunft hingehen?

Julia Prokopy: Mein größter Traum wäre es jetzt einmal den richtigen Mann zu finden und über Kinder und ein Haus nachzudenken. Wie es beruflich weitergeht lasse ich einmal alles auf mich zukommen, aber ich liebe auch meinen Job als Flugbegleiterin, den ich auch weiterhin ausüben möchte.

Thomas Pail: Ist es hier mehr Vor- oder Nachteil, wenn Playmate im Lebenslauf steht?

Julia Prokopy: Ob es, gerade als Flugbegleiterin ein Vor- oder Nachteil ist kann ich nicht wirklich sagen. Aber im Allgemeinen kann sich das, meiner Meinung nach, oft auch negativ auswirken, da gerade Arbeitgeber eventuell nur sehen, dass man sich für ein Magazin ausgezogen hat, aber den Hintergrund eben nicht verstehen.

Thomas Pail: Gibt es ein ganz besonderes Ziel, das du erreichen möchtest?

Julia Prokopy: Erstmals möchte ich jetzt einmal Playmate des Jahres werden. Das wäre jetzt so mein nächster Traum.

Thomas Pail: Wo trifft man dich immer außerhalb der Wiesn?

Julia Prokopy: Am Wochenende bin gehe ich gerne in Clubs feiern, aber selbst das wurde in letzter Zeit schon ruhiger. Zur Zeit treffe ich mich lieber privat mit guten Freunden auf einen Drink an der Bar oder einen lustigen Mädelsabend auf der Couch.

Thomas Pail: Seit 2017 hat sich sehr viel getan in deinem Leben und man kann schon sagen, dass du viel beschäftigt bist.
Wie und wo entspannst du am liebsten und gibt es etwas, wie bzw. wo du Kraft tankst?

Julia Prokopy: In der Wiesn-Zeit jetzt geben mir speziell meine Freunde Kraft. Meine beste Freundin kommt auch hier aus München. Mit der habe ich mich gerade gestern erst getroffen auf einen entspannten Mädelsabend auf der Couch.

Thomas Pail: Gibt es besondere Menschen in deinem Leben, die dir ganz besonders wichtig sind?

Julia Prokopy: Das wichtigste in meinem Leben generell sind Familie und Freunde und die geben mir auch immer wieder Halt und Kraft.


Thomas Pail: Sind ehrliche, wahre Freunde in der doch eher oberflächlichen Model-, Fernseh- und Showbranche umso wichtiger?

Julia Prokopy: Das ist natürlich wichtig. Gerade hier stellt sich dann heraus, wer wahre Freunde sind. Ich habe es die letzten Jahre selbst gemerkt, dass speziell nach Bachelor, GNTM und jetzt als Wiesn-Playmate wieder alte „Freunde“ ankommen, die zuvor nicht mal „Hallo“ auf der Straße gesagt haben und jetzt meinen, wieder deine besten Freunde zu sein.

Thomas Pail: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Julia Prokopy: Ich sehe mich in 10 Jahren nach wie vor als Flugbegleiterin mit meinem „Mr. Right“ an meiner Seite, zwei Kindern und einem schönen Häuschen auf dem Dorf.

Short Facts

Name: Julia Prokopy

Frühere Spitznamen: „Julie“
Geburtstag: 28. April 1995
Größe: 173 cm
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: blau
Lieblingsmusik: RnB HipHop
Lieblingsfilm: Findet Nemo
Lieblingsort: München
Lieblingsessen: Pommes mit Ketchup und Mayo
Lieblingsblumen: Rosen
Lieblingsfarbe: pink
Single oder vergeben: single
Geschwister: habe einen Bruder
Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: Shampoo, Zahnbürste und Make Up
Drei positive Eigenschaften von mir sind: humorvoll, nett und am Boden geblieben
Drei negative Eigenschaften von mir sind: verpeilt, ich rede oft zu viel und ungeduldig
Der wichtigste Mensch / die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind: Familie
Ohne das könnte ich nicht leben: Familie und Freunde
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: die verbringe ich am liebsten mit Familie und Freunden
In 10 Jahren bin ich: hoffentlich mit „Mr. Right“ verheiratet, mit zwei Kindern in einem Häuschen auf dem Dorf

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Liebe Julia, ich möchte mich bedanken – für das interessante Interview und die schönen Stunden auf der Wiesn.
Ich bin mir sicher, dass wir noch vieles von dir hören werden und ebenso sicher bin ich mir, dass wir uns wieder sehen werden.

Hier auf meinem Blog wird es sicherlich diesbezüglich die ein oder andere Überraschung mit dir geben und – wenn sich das Jahr nun so zu Ende neigt – steht, wie du es bereits erwähnt hast, auch wieder die nächste Wahl zur Playmate des Jahres an.

Meine Favoritin habe ich bereits.

In diesem Sinne vielen Dank und – Fortsetzung folgt …

Thomas Pail

Rebecca_1147

Rebecca_1147

Heute möchte ich euch eine ganz besondere Sängerin vorstellen. Seit 2017 startet sie als Rebecca_1147 so richtig durch, ist Musikerin aus Leidenschaft und punktet mit ihrer natürlichen, liebenswerten Ausstrahlung. 

Sie ist cool, trendig und rockig. Ein Grund mehr, warum wir für das Interview die stylische Bar „Dachboden“ im 25hours Hotel beim MuseumsQuartier ausgewählt hatten.

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Thomas Pail: Anfang dieses Jahres bist du als Rebecca_1147 neu durchgestartet. Was bedeutet das 1147?
Rebecca_1147: Eigentlich ging es nur darum, eine Zahl mit meinem Namen zu finden, speziell für Instagram, die noch nicht vergeben war. Hier haben wir erst gesehen, wie viele Rebeccas es eigentlich gibt und im Zuge dessen bin ich eben auf diese Zahl gestoßen, die noch frei war und sich irgendwie richtig angefühlt hat.

Thomas Pail: Für alle, die es jetzt noch nicht so genau wissen, wie würdest du deine Musikrichtung beschreiben?
Rebecca_1147: Es ist ein guter Mix aus Alternativ, Indie, Pop und Rock.

Thomas Pail: Du bist Musikerin aus Leidenschaft. Welche Message möchtest du mit deiner Musik verbreiten? Gibt es Themen, die dir ganz besonders am Herzen liegen?
Rebecca_1147: Das ganze Album ist ein sehr ehrliches Album und es trifft immer einen Nerv. In „Flag of Greed“ zum Beispiel geht es um die Gier der Menschen und dass wir immer mehr wollen, „Until the Sun“ ist ein klassischer Break-Up-Song über eine Liebesbeziehung, die einfach schief gegangen ist und die man nicht mehr möchte, „Running up That Hill“ beschreibt das sich immer wieder im Kreis drehen. Mir ist es wichtig, dass meine Musik nicht nur unterhält, sondern die Leute auch zum Nachdenken bewegt.

Thomas Pail: Verarbeitest du auch private Themen in deiner Musik? Es heißt je mehr man selbst betroffen ist, desto gefühlvoller werden die Songs.
Rebecca_1147: Das natürlich auch. „Waterfall“ zum Beispiel ist eine Story aus meiner Vergangenheit, die ich nie genau erzählen werde können, aber für mich ist das einfach ein sehr emotionales Lied, das eine Erinnerung in sich trägt.

Thomas Pail: 2017 neigt sich langsam dem Ende zu. Was ist deine bisherige Bilanz dieses Jahres?
Rebecca_1147: Ich bin wirklich überglücklich, dass meine Musik und ich bei den Menschen so gut angekommen sind und die Leute eben mit mir meine Musik feiern. Ich habe sehr viele Menschen getroffen, die mich unterstützen und das ist großartig.

Was war dein persönliches musikalisches Highlight dieses Jahr?
Rebecca_1147: Davon gab es dieses Jahr so viele. Mein allererstes Konzert werde ich sicher nie vergessen, als ich „Growing Pains“ das erste mal mit meiner Band im B72 spielte. Das war ein superschönes Konzert und für mich der Punkt, an dem ich gesagt habe, dass ist genau was ich machen möchte und ich gehöre hier hin. Natürlich war auch das Donauinselfest ein riesen Highlight – ein solcher Auftritt bereits im ersten Jahr. Das Highlight war trotzdem die Albumpräsentation und all das, was im Zuge dessen folgte.

Thomas Pail: Du bist ständig am arbeiten, du produzierst neue Songs und Musikvideos, bist sehr viel unterwegs. Was sind deine nächsten Projekte? Was bekommen deine Fans zu hören?
Rebecca_1147: Es kommt einiges. Ich will und darf dazu noch nicht viel verraten, aber ich bin bereits wieder an sehr vielen Projekten dran. In Planung ist unter anderem ein Song, der zwar kein Weihnachtssong werden wird, dennoch vom Feeling her sehr weihnachtlich ist. Den gibt es auch schon auf YouTube, wir sind aber dabei diesen ganz neu zu produzieren. Für das nächste Jahr strebe ich eine neue EP an. Das heißt Rebecca_1147 wird sich weiterentwickeln. Dazu sage ich nur – ich arbeite an fetten Beats.

Thomas Pail: Was wünscht du dir für deine musikalische Zukunft?
Rebecca_1147: Ich werde mich auf keinen Fall um 180 Grad wenden, meine Schiene behalte ich bei, trotzdem möchte ich mehr motivierendere Musik machen. Ziel ist es, die Menschen zu bewegen, sie zum Tanzen zu bringen und sie zu motivieren.

Thomas Pail: Hast du ein besonderes Ziel, das du verfolgst – einen Punkt, wo du genau hinmöchtest? Möchtest du dich mit deiner Musik in regionalen Kreisen bewegen oder strebst du eine internationale Karriere an?
Rebecca_1147: Eigentlich ist es schwer zu planen. Alles, was man in Bezug auf die Karriere plant, klappt dann sowieso nie wie man das gerne hätte. Ich mache alles Step by Step, es muss Spaß machen und so handle ich die Dinge so, wie sie auf mich zukommen.

Thomas Pail: In einem früheren Interview hast du mir erzählt, dass die Musikbranche in Österreich sehr schwierig ist. Hat sich diesbezüglich etwas verändert? Hast du dich verändert?
Rebecca_1147: Ich habe mich in den letzten Jahren sehr verändert. Damals dachte ich wirklich es wäre schwierig am heimischen Markt. Natürlich ist es nicht einfach, doch bin ich mittlerweile der Meinung, dass auch Österreich erobert werden kann und genau so fühlt es sich für mich derzeit auch an. Meine Leute und meine Stadt sind mir sehr gut gesinnt, hier starte ich und hoffe, dass dies der Beginn meiner Musikkarriere ist.

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Thomas Pail: Ich habe einen Mode- und Lifestyleblog. Wie würdest du deinen persönlichen modischen Stil beschreiben?Rebecca_1147: Den kann ich nicht beschreiben. Ich erinnere mich an HTL-Zeiten zurück, als ich noch 14, 15 oder noch jünger war. Schon hier hat es immer geheißen „Rebecca, dir kann man keinen Stil zuteilen. Du bist halt einfach so wie du bist.“. Genau das ist mein Stil. Ich orientiere mich an nichts, mache das, was mir gefällt und so bin ich.

Thomas Pail: Wie viel Zeit verbringst du morgens im Bad und vor dem Kleiderschrank?
Rebecca_1147: Hier kommt es immer darauf an, was mich an diesem Tag erwartet. Ist es so ein Basic-Tag, wo ich nichts geplant habe, reichen auch 10 Minuten. Wesentlich länger brauche ich meist abends, um das Ganze wieder runterzubekommen. Wenn ich natürlich auf ein Event gehe, rechne ich mir schon so in etwa eine Stunde ein. Warum lachst du? Brauchst du länger? *lacht*

Thomas Pail: Dazu sage ich jetzt nichts. Es kommt natürlich auch darauf an, wo es hingeht.

Thomas Pail: Was findet man in deinem Kleiderschrank?
Rebecca_1147: Alles – wirklich alles. Leider sehr viel schwarze und dunkle Sachen. Ich hätte eigentlich gerne bunte Jacken. So, wie die der Münchner Designerin Pia Bolte. Es befinden sich auch unglaublich viele Pullover und Jogginghosen in meinem Kleiderschrank. Mir fehlen definitiv noch T-Shirts, davon habe ich wirklich wenig. Wie jede Frau, besitze ich natürlich auch viele Kleider zum Ausgehen.

Thomas Pail: Drei Fashion No-Go’s?
Rebecca_1147: Ich hasse Ballerinas, ich finde die wirklich schrecklich. Kein Fan bin ich von der Kombination enge High Waist Hose und darüber das Top. Das wirkt schnell als wäre man dick, obwohl dies gar nicht so ist. Das dritte No-Go ist, wenn Farben so überhaupt nicht miteinander harmonieren.

Thomas Pail: Wie wichtig ist das passende Outfit auf der Bühne? Spiegelt hier dein Outfit die Musik auch wider?
Rebecca_1147: Hier gehe ich natürlich eher in die rockigere Richtung. Ich war bereits früher schon immer etwas punklastig. Natürlich mache ich mir vor meinen Auftritten viele Gedanken, was ich anziehe. Hier habe ich auch eine coole Kooperation mit Diesel, die coole Sachen haben, die genau zu meinem Style passen. Unterm Strich muss das Outfit natürlich zur Musik passen.

Thomas Pail: Was findest du an Männern modisch attraktiv und womit schreckt Mann dich ab?
Rebecca_1147: Männer haben es zum Einen ja leichter, da die Auswahl geringer ist, was es zum Anderen aber auch wieder schwierig macht originell zu sein. Ich weiß vielmehr was mir gefällt, als was mir nicht gefällt.

Thomas Pail: Lieber klassisch mit Hemd und Sakko oder doch dann lieber schrill, bunt und schräg?
Hemd und Sakko ist nett beim Abendessen, aber nichts, was anziehend wirkt auf mich. Cool finde ich es, wenn Mann Style hat und auch darauf achtet, ob die Jacke zu den Schuhen passt und dies mit trendigen Sachen kombiniert.

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Thomas Pail: Als Künstlerin ist man viel unterwegs. Dabei leidet mitunter oft das Privatleben. Wie bekommst du privates und Karriere unter einen Hut?
Rebecca_1147: Man muss es einfach unter einen Hut bekommen, da es nicht anders geht. Nebenbei unterrichte ich noch Gesang und derzeit ist genau das quasi mein Privatleben. Das ist anstrengend und fordert mich richtig, da ich bereits viele Schülerinnen habe, aber irgendwie muss es gehen. Ein richtiges Privatleben habe ich derzeit nicht und hatte es auch eigentlich nie. Es ist mir auch nicht wichtig, da ich in meinem Leben Ziele habe und etwas großes schaffen möchte. Etwas bewegen, vielleicht Kindern helfen, mich aktiv einsetzen und die Welt ein wenig zu verbessern. Dafür muss man gewisse Dinge hinten anstellen und in meinem Fall ist es nunmal das Privatleben.

Thomas Pail: Ist das Leben als Musiker ein Beziehungskiller?
Rebecca_1147: Beziehungskiller impliziert, dass man in einer Beziehung ist und diesen Job macht oder? *lacht* Ich kenne nur den Witz: „Was ist ein Musiker ohne Beziehung? – Obdachlos“. Man muss auf jeden Fall einen Partner finden, der sehr aufgeschlossen und geduldig ist – dem es egal ist, dass man sehr viel unterwegs ist. Hollywood ist ein gutes Beispiel. Die meisten sind Singles, weil sich eine Beziehung einfach nicht ausgeht. Nimmt man eine Selena Gomez als Beispiel her, die von Paparazzi verfolgt wird, so muss man als Partner erstmals lernen damit umzugehen. Ich glaube schon, dass es schwierig ist.

Thomas Pail: Was gibt dir persönlich Kraft, um den stressigen Alltag meistern zu können? Wie entspannst du am besten?
Rebecca_1147: That’s a good question. Mich entspannt es unheimlich mit dem Auto zu fahren. Jetzt gerade würde ich mich gerne in einen Zug setzen und nach Tirol fahren, weil ich das so schön finde. Im Zug entspanne ich am besten. Ansonsten bin ich ein Serienjunkie. Auf NETFLIX habe ich fast alles durch, was gut ist, hier kann ich richtig relaxen.

 

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Facts:

 

Name: Rebecca Rapp
Frühere Spitznamen: Beccy, Bex, Becca, „Beccarin“ (niemand weiß, wie man das schreibt…)
Alter/Geburtstag: Wie alt schätzt ihr mich?
Größe: 160 cm
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: grau-grün-blau
Lieblingsmusik: von Elektronik über House, Punk bis Alternativ, einfach alles, ausgenommen Schlager
Lieblingsfilm: Wie ein einziger Tag
Lieblingsort: habe ich keinen
Lieblingsessen: Schnitzel mit Reis
Lieblingsblumen: Orchideen
Lieblingsfarbe: bunt *lacht*
Single oder vergeben: Würdet ihr wohl gerne wissen…
Geschwister: drei
Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: Sonnenbrille, Musik und eine Kiste Bier
Drei positive Eigenschaften von mir sind: gut gelaunt, lustig, ein guter Zuhörer
Drei negative Eigenschaften von mir sind: streng, manchmal zu ehrlich und vielleicht manchmal etwas zu ungeduldig
Der wichtigste Mensch / die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind: meine Familie
Ohne das könnte ich nicht leben: Musik
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: Serien schauen
In 10 Jahren bin ich: Das ist weit. Hoffentlich nicht da, wo ich heute bin, sondern 10 Jahre weiter.

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Für mich war dieses Interview wieder ein großes Vergnügen, weil Rebecca schon fast eine Freundin ist. Ein natürlicher, lockerer, toller Mensch mit dem man viel lachen kann – und glaubt mir – das taten wir auch bei unserem Interview.

Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch sehr viel von ihr hören werden. Warum? Weil sie genau die Musikerin ist, die sich alles, Schritt für Schritt, von Grund auf aufbaut, authentisch bleibt und ihre Musik aus Leidenschaft macht –  das ist es doch, was, neben einer großen Portion Talent, einen guten Musiker ausmacht.

Wer jetzt neugierig ist, darf gerne ihre Seiten besuchen, liken, teilen und ihr auf den Social Media Kanälen folgen. Ich kann nur sagen, sie ist definitiv ein Like wert!

Homepage: https://www.rebecca1147.com/de/2-2/
Instagram: https://www.instagram.com/rebecca_1147_/
Facebook: https://www.facebook.com/Rebecca1147/
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCiasbcAzEnlIlETwU6umqxg
Spotify: https://open.spotify.com/artist/7yp7vvBAG1xp89LD4kvbFB

Vielen Dank, liebe Rebecca, für diesen tollen, unterhaltsamen Nachmittag! Alles Gute, viel Erfolg und bis ganz ganz bald!

Thomas Pail

Fotos ©️ Thomas Pail
Location: 25hours Hotel MuseumsQuartier / Bar Dachboden

PS: Bei dieser Gelegenheit sei noch erwähnt – wenn ihr mal in Wien seit, schaut im 25hours Hotel MuseumsQuartier vorbei. Sehr schönes Design-Hotel mit Liebe zum Detail. Praktisch und cool. Dazu gibts eine stylische Rooftop-Bar, den Dachboden, das Restaurant 1500 Foodmarkers sowie den coolsten Burgerladen Burger de Ville.