Rebecca_1147

Rebecca_1147

Heute möchte ich euch eine ganz besondere Sängerin vorstellen. Seit 2017 startet sie als Rebecca_1147 so richtig durch, ist Musikerin aus Leidenschaft und punktet mit ihrer natürlichen, liebenswerten Ausstrahlung. 

Sie ist cool, trendig und rockig. Ein Grund mehr, warum wir für das Interview die stylische Bar „Dachboden“ im 25hours Hotel beim MuseumsQuartier ausgewählt hatten.

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Thomas Pail: Anfang dieses Jahres bist du als Rebecca_1147 neu durchgestartet. Was bedeutet das 1147?
Rebecca_1147: Eigentlich ging es nur darum, eine Zahl mit meinem Namen zu finden, speziell für Instagram, die noch nicht vergeben war. Hier haben wir erst gesehen, wie viele Rebeccas es eigentlich gibt und im Zuge dessen bin ich eben auf diese Zahl gestoßen, die noch frei war und sich irgendwie richtig angefühlt hat.

Thomas Pail: Für alle, die es jetzt noch nicht so genau wissen, wie würdest du deine Musikrichtung beschreiben?
Rebecca_1147: Es ist ein guter Mix aus Alternativ, Indie, Pop und Rock.

Thomas Pail: Du bist Musikerin aus Leidenschaft. Welche Message möchtest du mit deiner Musik verbreiten? Gibt es Themen, die dir ganz besonders am Herzen liegen?
Rebecca_1147: Das ganze Album ist ein sehr ehrliches Album und es trifft immer einen Nerv. In „Flag of Greed“ zum Beispiel geht es um die Gier der Menschen und dass wir immer mehr wollen, „Until the Sun“ ist ein klassischer Break-Up-Song über eine Liebesbeziehung, die einfach schief gegangen ist und die man nicht mehr möchte, „Running up That Hill“ beschreibt das sich immer wieder im Kreis drehen. Mir ist es wichtig, dass meine Musik nicht nur unterhält, sondern die Leute auch zum Nachdenken bewegt.

Thomas Pail: Verarbeitest du auch private Themen in deiner Musik? Es heißt je mehr man selbst betroffen ist, desto gefühlvoller werden die Songs.
Rebecca_1147: Das natürlich auch. „Waterfall“ zum Beispiel ist eine Story aus meiner Vergangenheit, die ich nie genau erzählen werde können, aber für mich ist das einfach ein sehr emotionales Lied, das eine Erinnerung in sich trägt.

Thomas Pail: 2017 neigt sich langsam dem Ende zu. Was ist deine bisherige Bilanz dieses Jahres?
Rebecca_1147: Ich bin wirklich überglücklich, dass meine Musik und ich bei den Menschen so gut angekommen sind und die Leute eben mit mir meine Musik feiern. Ich habe sehr viele Menschen getroffen, die mich unterstützen und das ist großartig.

Was war dein persönliches musikalisches Highlight dieses Jahr?
Rebecca_1147: Davon gab es dieses Jahr so viele. Mein allererstes Konzert werde ich sicher nie vergessen, als ich „Growing Pains“ das erste mal mit meiner Band im B72 spielte. Das war ein superschönes Konzert und für mich der Punkt, an dem ich gesagt habe, dass ist genau was ich machen möchte und ich gehöre hier hin. Natürlich war auch das Donauinselfest ein riesen Highlight – ein solcher Auftritt bereits im ersten Jahr. Das Highlight war trotzdem die Albumpräsentation und all das, was im Zuge dessen folgte.

Thomas Pail: Du bist ständig am arbeiten, du produzierst neue Songs und Musikvideos, bist sehr viel unterwegs. Was sind deine nächsten Projekte? Was bekommen deine Fans zu hören?
Rebecca_1147: Es kommt einiges. Ich will und darf dazu noch nicht viel verraten, aber ich bin bereits wieder an sehr vielen Projekten dran. In Planung ist unter anderem ein Song, der zwar kein Weihnachtssong werden wird, dennoch vom Feeling her sehr weihnachtlich ist. Den gibt es auch schon auf YouTube, wir sind aber dabei diesen ganz neu zu produzieren. Für das nächste Jahr strebe ich eine neue EP an. Das heißt Rebecca_1147 wird sich weiterentwickeln. Dazu sage ich nur – ich arbeite an fetten Beats.

Thomas Pail: Was wünscht du dir für deine musikalische Zukunft?
Rebecca_1147: Ich werde mich auf keinen Fall um 180 Grad wenden, meine Schiene behalte ich bei, trotzdem möchte ich mehr motivierendere Musik machen. Ziel ist es, die Menschen zu bewegen, sie zum Tanzen zu bringen und sie zu motivieren.

Thomas Pail: Hast du ein besonderes Ziel, das du verfolgst – einen Punkt, wo du genau hinmöchtest? Möchtest du dich mit deiner Musik in regionalen Kreisen bewegen oder strebst du eine internationale Karriere an?
Rebecca_1147: Eigentlich ist es schwer zu planen. Alles, was man in Bezug auf die Karriere plant, klappt dann sowieso nie wie man das gerne hätte. Ich mache alles Step by Step, es muss Spaß machen und so handle ich die Dinge so, wie sie auf mich zukommen.

Thomas Pail: In einem früheren Interview hast du mir erzählt, dass die Musikbranche in Österreich sehr schwierig ist. Hat sich diesbezüglich etwas verändert? Hast du dich verändert?
Rebecca_1147: Ich habe mich in den letzten Jahren sehr verändert. Damals dachte ich wirklich es wäre schwierig am heimischen Markt. Natürlich ist es nicht einfach, doch bin ich mittlerweile der Meinung, dass auch Österreich erobert werden kann und genau so fühlt es sich für mich derzeit auch an. Meine Leute und meine Stadt sind mir sehr gut gesinnt, hier starte ich und hoffe, dass dies der Beginn meiner Musikkarriere ist.

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Thomas Pail: Ich habe einen Mode- und Lifestyleblog. Wie würdest du deinen persönlichen modischen Stil beschreiben?Rebecca_1147: Den kann ich nicht beschreiben. Ich erinnere mich an HTL-Zeiten zurück, als ich noch 14, 15 oder noch jünger war. Schon hier hat es immer geheißen „Rebecca, dir kann man keinen Stil zuteilen. Du bist halt einfach so wie du bist.“. Genau das ist mein Stil. Ich orientiere mich an nichts, mache das, was mir gefällt und so bin ich.

Thomas Pail: Wie viel Zeit verbringst du morgens im Bad und vor dem Kleiderschrank?
Rebecca_1147: Hier kommt es immer darauf an, was mich an diesem Tag erwartet. Ist es so ein Basic-Tag, wo ich nichts geplant habe, reichen auch 10 Minuten. Wesentlich länger brauche ich meist abends, um das Ganze wieder runterzubekommen. Wenn ich natürlich auf ein Event gehe, rechne ich mir schon so in etwa eine Stunde ein. Warum lachst du? Brauchst du länger? *lacht*

Thomas Pail: Dazu sage ich jetzt nichts. Es kommt natürlich auch darauf an, wo es hingeht.

Thomas Pail: Was findet man in deinem Kleiderschrank?
Rebecca_1147: Alles – wirklich alles. Leider sehr viel schwarze und dunkle Sachen. Ich hätte eigentlich gerne bunte Jacken. So, wie die der Münchner Designerin Pia Bolte. Es befinden sich auch unglaublich viele Pullover und Jogginghosen in meinem Kleiderschrank. Mir fehlen definitiv noch T-Shirts, davon habe ich wirklich wenig. Wie jede Frau, besitze ich natürlich auch viele Kleider zum Ausgehen.

Thomas Pail: Drei Fashion No-Go’s?
Rebecca_1147: Ich hasse Ballerinas, ich finde die wirklich schrecklich. Kein Fan bin ich von der Kombination enge High Waist Hose und darüber das Top. Das wirkt schnell als wäre man dick, obwohl dies gar nicht so ist. Das dritte No-Go ist, wenn Farben so überhaupt nicht miteinander harmonieren.

Thomas Pail: Wie wichtig ist das passende Outfit auf der Bühne? Spiegelt hier dein Outfit die Musik auch wider?
Rebecca_1147: Hier gehe ich natürlich eher in die rockigere Richtung. Ich war bereits früher schon immer etwas punklastig. Natürlich mache ich mir vor meinen Auftritten viele Gedanken, was ich anziehe. Hier habe ich auch eine coole Kooperation mit Diesel, die coole Sachen haben, die genau zu meinem Style passen. Unterm Strich muss das Outfit natürlich zur Musik passen.

Thomas Pail: Was findest du an Männern modisch attraktiv und womit schreckt Mann dich ab?
Rebecca_1147: Männer haben es zum Einen ja leichter, da die Auswahl geringer ist, was es zum Anderen aber auch wieder schwierig macht originell zu sein. Ich weiß vielmehr was mir gefällt, als was mir nicht gefällt.

Thomas Pail: Lieber klassisch mit Hemd und Sakko oder doch dann lieber schrill, bunt und schräg?
Hemd und Sakko ist nett beim Abendessen, aber nichts, was anziehend wirkt auf mich. Cool finde ich es, wenn Mann Style hat und auch darauf achtet, ob die Jacke zu den Schuhen passt und dies mit trendigen Sachen kombiniert.

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Thomas Pail: Als Künstlerin ist man viel unterwegs. Dabei leidet mitunter oft das Privatleben. Wie bekommst du privates und Karriere unter einen Hut?
Rebecca_1147: Man muss es einfach unter einen Hut bekommen, da es nicht anders geht. Nebenbei unterrichte ich noch Gesang und derzeit ist genau das quasi mein Privatleben. Das ist anstrengend und fordert mich richtig, da ich bereits viele Schülerinnen habe, aber irgendwie muss es gehen. Ein richtiges Privatleben habe ich derzeit nicht und hatte es auch eigentlich nie. Es ist mir auch nicht wichtig, da ich in meinem Leben Ziele habe und etwas großes schaffen möchte. Etwas bewegen, vielleicht Kindern helfen, mich aktiv einsetzen und die Welt ein wenig zu verbessern. Dafür muss man gewisse Dinge hinten anstellen und in meinem Fall ist es nunmal das Privatleben.

Thomas Pail: Ist das Leben als Musiker ein Beziehungskiller?
Rebecca_1147: Beziehungskiller impliziert, dass man in einer Beziehung ist und diesen Job macht oder? *lacht* Ich kenne nur den Witz: „Was ist ein Musiker ohne Beziehung? – Obdachlos“. Man muss auf jeden Fall einen Partner finden, der sehr aufgeschlossen und geduldig ist – dem es egal ist, dass man sehr viel unterwegs ist. Hollywood ist ein gutes Beispiel. Die meisten sind Singles, weil sich eine Beziehung einfach nicht ausgeht. Nimmt man eine Selena Gomez als Beispiel her, die von Paparazzi verfolgt wird, so muss man als Partner erstmals lernen damit umzugehen. Ich glaube schon, dass es schwierig ist.

Thomas Pail: Was gibt dir persönlich Kraft, um den stressigen Alltag meistern zu können? Wie entspannst du am besten?
Rebecca_1147: That’s a good question. Mich entspannt es unheimlich mit dem Auto zu fahren. Jetzt gerade würde ich mich gerne in einen Zug setzen und nach Tirol fahren, weil ich das so schön finde. Im Zug entspanne ich am besten. Ansonsten bin ich ein Serienjunkie. Auf NETFLIX habe ich fast alles durch, was gut ist, hier kann ich richtig relaxen.

 

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Facts:

 

Name: Rebecca Rapp
Frühere Spitznamen: Beccy, Bex, Becca, „Beccarin“ (niemand weiß, wie man das schreibt…)
Alter/Geburtstag: Wie alt schätzt ihr mich?
Größe: 160 cm
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: grau-grün-blau
Lieblingsmusik: von Elektronik über House, Punk bis Alternativ, einfach alles, ausgenommen Schlager
Lieblingsfilm: Wie ein einziger Tag
Lieblingsort: habe ich keinen
Lieblingsessen: Schnitzel mit Reis
Lieblingsblumen: Orchideen
Lieblingsfarbe: bunt *lacht*
Single oder vergeben: Würdet ihr wohl gerne wissen…
Geschwister: drei
Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: Sonnenbrille, Musik und eine Kiste Bier
Drei positive Eigenschaften von mir sind: gut gelaunt, lustig, ein guter Zuhörer
Drei negative Eigenschaften von mir sind: streng, manchmal zu ehrlich und vielleicht manchmal etwas zu ungeduldig
Der wichtigste Mensch / die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind: meine Familie
Ohne das könnte ich nicht leben: Musik
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: Serien schauen
In 10 Jahren bin ich: Das ist weit. Hoffentlich nicht da, wo ich heute bin, sondern 10 Jahre weiter.

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Für mich war dieses Interview wieder ein großes Vergnügen, weil Rebecca schon fast eine Freundin ist. Ein natürlicher, lockerer, toller Mensch mit dem man viel lachen kann – und glaubt mir – das taten wir auch bei unserem Interview.

Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch sehr viel von ihr hören werden. Warum? Weil sie genau die Musikerin ist, die sich alles, Schritt für Schritt, von Grund auf aufbaut, authentisch bleibt und ihre Musik aus Leidenschaft macht –  das ist es doch, was, neben einer großen Portion Talent, einen guten Musiker ausmacht.

Wer jetzt neugierig ist, darf gerne ihre Seiten besuchen, liken, teilen und ihr auf den Social Media Kanälen folgen. Ich kann nur sagen, sie ist definitiv ein Like wert!

Homepage: https://www.rebecca1147.com/de/2-2/
Instagram: https://www.instagram.com/rebecca_1147_/
Facebook: https://www.facebook.com/Rebecca1147/
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCiasbcAzEnlIlETwU6umqxg
Spotify: https://open.spotify.com/artist/7yp7vvBAG1xp89LD4kvbFB

Vielen Dank, liebe Rebecca, für diesen tollen, unterhaltsamen Nachmittag! Alles Gute, viel Erfolg und bis ganz ganz bald!

Thomas Pail

Fotos ©️ Thomas Pail
Location: 25hours Hotel MuseumsQuartier / Bar Dachboden

PS: Bei dieser Gelegenheit sei noch erwähnt – wenn ihr mal in Wien seit, schaut im 25hours Hotel MuseumsQuartier vorbei. Sehr schönes Design-Hotel mit Liebe zum Detail. Praktisch und cool. Dazu gibts eine stylische Rooftop-Bar, den Dachboden, das Restaurant 1500 Foodmarkers sowie den coolsten Burgerladen Burger de Ville.