Fashion, Kunst und ganz viel Farbe – das war der Art & Fashion Cocktail von Susanne Wiebe

Fashion, Kunst und ganz viel Farbe – das war der Art & Fashion Cocktail von Susanne Wiebe

Viele von euch haben ihn wahrscheinlich schon entdeckt. Zugegeben, es ist auch schwierig einfach daran vorbeizugehen, ohne einen Blick in die Schaufenster zu werfen.

So wird der Makartplatz im Zentrum Salzburgs wieder zum Fashion Hot Spot, denn die Münchner Top Designerin Susanne Wiebe ist, im Zuge der Salzburger Sommerfestspiele, mit Ihrem Pop-Up Store, direkt neben dem Hotel Bristol, vertreten.

Wer jetzt glaubt es handelt sich hierbei um eine improvisierte Modeboutique, der irrt gewaltig.

Vielmehr erinnert diese Location an ein New Yorker Design Loft.

Farbe wohin das Auge reicht. Wer Susanne Wiebe kennt weiß, dass sie in jede ihrer Kollektionen Mut zur Farbe beweist. Plissee Stoff – kaum sonst jemand verarbeitet dieses Material so wie Susanne Wiebe – man könnte schon sagen, das sei ihr Markenzeichen – dafür lieben sie ihre oftmals bereits langjährigen Kunden.

Es ist diese Kombination aus Mode und Kunst, die diese Kollektionen zu etwas besonderem machen. Wer klassische 0815 Kleider sucht ist hier wohl fehl am Platz und das ist gut so. Hier findet man Mode für Fashionistas. Extravagant, individuell, ausdrucksstark sind die Modelle.

Farbe ist derzeit großes Thema in der Modewelt. Susanne Wiebe liegt damit mit ihren Kollektionen gerade so im Trend wie niemand anderer.

Mut zur Mode – ja, das sollte man schon mitbringen wenn man eines der zahlreichen knallig farbigen Abendroben trägt.

Mit dabei nicht nur elegante Abendroben. Auch für den sommerlichen Alltag sind so manche ausgefallene Teile mit dabei. Von gekonnt gewickelten Oberteilen, über leichte Sommerkleider bis hin zu farbigen Accessoires wie Schals und Tücher ist alles mit dabei.

Wer Farbe mag wird hier auf alle Fälle fündig.

Was vielleicht noch fehlt – mehr Mode für mutige Männer.

Doch nicht nur Mode bekamen die zahlreich erschienenen Gäste zu sehen – ebenso perfekt in dieser einzigartigen Location platziert – die besten Exponate und Videos aus der Ausstellung, „Der andere Laufsteg“ von Hans M. Bachmayer und Susanne Wiebe, die gerade im Ägyptischen Museum in München mit großem Erfolg gezeigt wurden. 

Kunst und Mode – eine wunderbare Symbiose, die in diesem Pop Up Store zu einer ganz besondern Art Ausstellung zusammengefügt wurde. Es ist ein wenig wie Einkaufen im Museum, es ist Kunst auf internationalem Top Niveau.

Das wissen auch ihre zahlreichen internationalen Kunden zu Schätzen, die diesen ganz besondern Abend, bei einem Glas Crémant oder zwei, ganz besonders genossen. Dazu kleine Köstlichkeiten von Fasties.

Wer Susanne Wiebe kennt weiß, dass ihre Gäste genau so bunt sind, wie ihre Mode und das ist es, was dieses ganz besondere Flair ausmacht – die Vielfalt, die Kunst, außergewöhnliche Menschen und Mut zur Mode.

Allen, die genau diesen Mut besitzen, gerne Farbe tragen und Interesse an Kunst und Mode haben kann ich nur eines raten – schaut einfach einmal vorbei. Makartplatz Salzburg, neben dem berühmten Hotel Bristol. Bis 31.08.2019 habt ihr noch Gelegenheit dazu.

Thomas Pail

Tierisch, bunt, exklusiv – das war der Knauf Jewels & Friends Cocktail Empfang

Tierisch, bunt, exklusiv – das war der Knauf Jewels & Friends Cocktail Empfang

Montagabend war es wieder soweit. Nathalie Knauf lud, anlässlich der Salzburger Sommerfestspiele, zum exklusiven Knauf Jewels & Friends Cocktail Empfang in das eben generalsanierte Hotel Goldener Hirsch im Zentrum Salzburgs.

Wer den Schmuck von Nathalie Knauf kennt weiß, dass Farbe immer schon eine große Rolle gespielt hat. Doch liegt sie damit nun ganz besonders im Trend, zeigt man modisch wieder mehr Mut zur Farbe.

Im Rahmen der Salzburger Festspiele präsentierte sie wieder ganz besondere Kollektionen und hatte dabei so manch Tierchen im Gepäck. Ringe in Form von Eulen oder Kraken, Ohrstecker in Form von Schlangen und Vögeln – der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Noch nie waren Kraken, Eulen und Co so exklusiv wie hier. Das mag auch daran liegen, dass nur die hochwertigsten Materialien wie Gold, Platin, Edelsteine und Diamanten verwendet werden.

Jedes Stück ein Unikat, präzise in Handarbeit in Deutschland gefertigt. Es ist genau die Liebe zum Detail, die diesen Schmuck so besonders machen.

Die Schmuck-Liebhaberin und Expertin: „Zu den maritimen Motiven der Kollektion hat mich die Arbeit des Monaco Better World Forums zum Schutz der Meere inspiriert. Deshalb finden sich in meiner Kollektion Motive wie Seestern, Fisch oder Pinguin.“

Exklusiver Schmuck für ein exklusives Kundenklientel – Individualisten, die genau diese Einzigartigkeit zu schätzen wissen und Wert auf Qualität legen.

Eine wunderbare Ergänzung zu diesem exklusiven Schmuck war das hochwertige Meissen Porzellan, das perfekt mit dem Schmuck harmonierte und eine wunderbare Symbiose ergab.

In einem sehr kleinen, feinen, exklusiven Rahmen hatten die Gäste Gelegenheit, bei Champagner und Fingerfood-Spezialitäten, sich von dieser Kollektion inspirieren zu lassen.

Das ließen sich natürlich auch zahlreiche internationale Gäste nicht entgehen.

Dazu großartigen Musik by Hubert Fersterer aka Saxophonist Salzburg.

Exklusiver Schmuck ist viel mehr als nur eine sichere Wertanlage. Er bietet uns die Möglichkeit einen Look zu ergänzen, aufzuwerten, zu individualisieren. Schmuck kann Ausdruck der eigenen Persönlichkeit sein. Er schmeichelt uns, zieht Blicke an, verleiht uns Glanz und Glamour.

Wer sich selbst überzeugen möchte – der Knauf Jewels Pop-Up Store im Hotel Goldener Hirsch ist noch bis 31.8. geöffnet.

In diesem Sinne war es auch dieses Mal wieder ein exklusiv, bunt, schöner Abend.

Thomas Pail

Kunst zum Abheben – das ist die erste „Salzburg International ArtFair“

Kunst zum Abheben – das ist die erste „Salzburg International ArtFair“

Im Terminal 2, direkt am Salzburger Flughafen, fand es Freitagabend statt – das VIP Opening der ersten „Salzburg International ArtFair“, kurz SIAF.

Eine Kunstmesse, die sich mit mehr als 25 internationalen Ausstellern aus Österreich, Italien, Deutschland, Schweiz und Spanien absolut sehen lassen kann.

Das Hauptaugenmerk liegt in der modernen Kunst, umfasst jedoch ein breites Spektrum wie Kokoschka, Schiele, Klimt und Weiler. Für mich persönlich beeindruckend in der Farb- und Materialkonzeption, der Künstler Reinhold Ponesch.

Der künstlerische und qualitative Anspruch dieser Messe ist sehr hoch. Dies verwundert auch nicht, so hat Organisator Wolfgang Pelz bereits einiges an Erfahrung im Hinblick auf die Organisation großer Kunstmessen. 2009 – 2014 zeigte er sich verantwortlich für die „Art Salzburg“.

Die Location ist absolut richtig gewählt. Eine Anreise ist sowohl mit dem Pkw – hier stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung – als auch mit dem Flugzeug möglich. Eine perfekte Infrastruktur für ein exklusives Klientel.

Weniger gelungen ist dann doch die Organisation des VIP Openings an sich.

Bereits beim Eintreffen wurden die Gäste von augenscheinlich wenig interessierten Empfangshostessen „begrüßt“. Ob man nun eine Einladung mit hatte oder nicht, schien nicht ganz so wichtig.

Das Programm – ab 16:00 Uhr die Preview, von 18:00 bis 22:00 Uhr die Vernissage.

Informationen zu einem eventuell, von vielen erwarteten, Programm gab es nicht. Ratlosigkeit nicht nur bei zahlreichen Gästen, sondern auch beim Personal selbst, wo man nur zwei Antworten bekam – entweder „Ich weiß nichts zum Programm, da wir nur für den VIP Shuttle hier sind“ oder „Genaue Informationen zum Programm weiß ich leider auch nicht.“.

Wie wir später erfahren haben, gab es ja auch kein Programm. Eine musikalische Untermalung? Eine Live Performance? Leider Fehlanzeige.

In diesem Sinne gingen wir einmal eine erste Runde durch die Messe, um uns einen Überblick zu verschaffen, hier bereits ein erster sehr positiver Eindruck.

Wie bereits erwähnt sind wir dann bei Reinhold Ponesch hängen geblieben, der mich mit einem großartigen Mix an Farben und Materialien überzeugte.

Bevor es um 18:00 Uhr mit der Vernissage losging, war noch ausreichend Zeit für einen Drink. Sicherlich gibt es bei einem VIP Opening auch irgendwo eine VIP Bar mit Getränken – oder zumindest einem Welcome Drink, dachten wir. Nun gut, eigentlich dachten das nicht nur wir sondern eine Vielzahl der anwesenden Gäste und Medienvertreter ebenso. An der Bar dann schnell die Ernüchterung – Essen und Getränke sind alle zu bezahlen. Nun gut – ungewöhnlich für ein VIP Opening, aber auch kein Problem.

Es war nun bereits 18:00 Uhr vorbei – kein Übergang von der Preview zur Vernissage, keine musikalische Untermalung, keine begrüßenden Worte – kurz gesagt – kein Programm. Angeblich hätte es bereits um 16:00 Uhr begrüßende Worte gegeben, haben wir dann von anderen Gästen erfahren, jedoch wohl auch ohne jegliche Information zu diesem Abend.

Auch die Anwesenheit politischer Vertreter hätte sich so manch einer erwartet, so ist diese Messe durch ihren internationalen Charakter eine wichtige und positive Sache für Salzburg.

Von zahlreichen VIP Gästen war dann eigentlich auch keine Spur. Es gab an diesem Abend wohl mehr VIP Shuttles als VIP’s selbst. Dann hoffen wir einmal, dass es nicht daran lag, dass Essen und Getränke selbst zu bezahlen waren.

Das beste kommt ja bekanntlich immer zum Schluss. Ja, so war es dann auch für uns, als wir von anderen Gästen erfuhren – die das auch wieder nur zufällig von anderen Gästen erfuhren – dass es an der Red Bull Bar daneben, alle Getränke, die ein Produkt von Red Bull enthielten kostenlos gab. Die selben Getränke, die wir an der Bar, etwa drei Meter daneben, allesamt bezahlt haben.

Eine Information an den Bars, auf der Einladungskarte oder auf Karten an der Bar gab es natürlich nicht – im Gegenteil, hier waren überall die Preise der Getränke ausgeschrieben.

Ja, so kann man seine Gäste auch zum Narren halten. Liebes Organisationsteam – das ist ärgerlich und unprofesionell und eines VIP Openings nicht würdig.

Für Freunde der Kunst ist diese Messe auf jeden Fall empfehlens- und sehenswert, am VIP Opening sollte man das nächste Mal doch dann vielleicht noch etwas arbeiten.

Thomas Pail

Cool, bunt, modern und nachhaltig – das war die BRANDBOXX & STYLE UP YOUR LIFE! Fashionnight

Cool, bunt, modern und nachhaltig – das war die BRANDBOXX & STYLE UP YOUR LIFE! Fashionnight

Montagabend war es wieder an der Zeit für die modischen Festspiele Salzburgs, so luden die BRANDBOXX und STYLE UP YOUR LIFE! zur legendären Fashionnight.

Sehr viel besser hätte dieses Event kaum sein können, doch war das vor Beginn noch mehr als unklar. So regnete es Vormittags noch in vollen Strömen und war es mehr als zweifelhaft, ob das Event überhaupt im Freien stattfinden kann.

Zum Glück hat man sich dafür entschieden es draußen zu wagen, denn besser hätte das Wetter nicht sein können. Angenehme Temperaturen, ein wundervolles Licht für die Fashionshow und als Zugabe ein traumhafter Sonnenuntergang.

Dieses Mal gab es eine große Neuerung. Die BRANDBOXX lud, bereits zwei Stunden vor dem offiziellen Start, Medienvertreter zum Pressecocktail, wo es nähere Informationen zu der Messe sowie den neuen Trends zu hören gab.

Diese Trends wurden uns anhand dreier Modelabels präsentiert.

Druck und Strick mit schönem Rückenausschnitt sind großes Thema bei MISSONI. Kräftige Farben unterschiedlichster Nuancen sind ebenso wieder en vogue. „Mix and Match“ heißt das große Zauberwort. Hier kann man schon mal das zum Rock gehörige Oberteil mit einer in ähnlichen Farben gehaltenen Hose kombinieren. Es geht darum, sich wieder mit der Mode auseinanderzusetzen, mehr Möglichkeiten für einen individuellen Look zu haben und vor allem – Mode muss Spaß machen.

Natürlich dürfen auch Batik und Karo nicht fehlen, Zick-Zack-Muster sorgen für eine gewisse Tiefe.

Auch Nachhaltigkeit wird immer mehr zum Thema, so produziert MISSONI mit Kunstdaunen. Ob das alleine bereits als wirklich Nachhaltig bezeichnet werden kann, lassen wir nun einfach einmal im Raum stehen.

Mode wird unisex, so können, gerade in den Bereichen Shirts, Jacken und Hoodies, die aktuellen Kollektionen sowohl von Männern als auch von Frauen getragen werden.

Was wäre ein perfekter Look ohne die dazu passenden Accessoires? Nicht komplett. Und so bietet MISSONI für jede ihrer Kollektionen, die dazu passenden Accessoires.

Für mich etwas fragwürdig die aktuellen Unterwäsche-Trends, präsentiert vom Modelabel MEY.

Weg von unbequem sexy, hin zu bequem – so lässt sich der Trend wohl am besten zusammenfassen. Vorrangig findet man zarte Pastelltöne, eines der Farbhighlights ist Pistazie. Die Farben passen sich also der neuen Art von Bequemlichkeit an. Ebenso angesagt – Print im Oriental Look.

Es kommt vermehrt auch zu ungewöhnlichen Designkombinationen, so wird zarte Spitze mit Gummibund gemischt.

Bequemlichkeit hin oder her – sexy geht definitiv anders. Trends, die sich hoffentlich nicht lange halten werden. Aufregend? Keine Spur.

Die Businessmodetrends wurden uns von dem Modelabel COMMA, vorgestellt.

Aufgelockert, feminin und modern sollte sie werden – verstaubte klassische Hosenanzüge und Kostüme bleiben wohl im Kasten.

Neongelb darf er sein, der neue Businesslook. Oder warum nicht einfach ein aufregendes Muster? Aufregend verarbeitete Spitze wäre natürlich auch eine Alternative zu klassischen Stoffen und Schnitten – dominanten Schnitten, kombiniert mit Blusen mit Puffärmeln.

Jetzt ist natürlich die Frage, von welcher Art Business wir hier reden. In manchen Fällen wäre es ratsam den Schrank nochmals zu öffnen und doch zur klassischen Businessmode zu greifen – man muss nicht alles revolutionieren und – gerade im High Business Bereich gibt es nach wie vor noch ein sehr strenges Regelwerk, was Mode betrifft. Neongelb wäre hier wohl doch fehl am Platz – und das ist auch gut so.

Hier setzen sich langfristig dann doch hochwertige Stoffe in klassischen Schnitten durch – sorry COMMA,.

Der Pressecocktail – eine großartige Idee, sehr gut umgesetzt. Eine kleine Kritik am Rande – vergesst doch das nächste Mal bitte die Herren nicht. Auch wir würden gerne unsere Trends sehen.

Als besonderer Stargast des Abends war Topmodel Barbara Meier angesagt, die extra ihren Urlaub unterbrach und sich, sehr sympathisch, viel Zeit für sämtliche Interview- und Fotowünsche der Presse und der zahlreich erschienen Gäste nahm und überdies noch mit auf dem Laufsteg zu sehen war.

Selbst die Location zeigte sich wieder in ihrem besten Style – eine Mischung aus Ibiza-Chic und Industrial Design. Modisch internationales Flair in Salzburg, das schafft ansonsten in dieser Form kaum jemand in Salzburg.

In all diesen Jahren lernt man sich so kennen, man trifft immer wieder die selben Leute, macht nebenbei noch zahlreiche neue und spannende Bekanntschaften und verbringt einen wundervollen Abend mit guten Freunden. Die perfekte Gelegenheit mit zahlreichen Branchenkennern und Medienvertretern zu fachsimpeln, Geschäfte anzubahnen oder einfach nur einen kurzweilig lustigen Abend zu verbringen.

Dazu gab es auch dieses mal wieder allerlei kühle Erfrischungen sowie ein köstliches Flying Dinner.

Für die musikalische Umrahmung sorge dieses mal, neben dem obligatorischen Dj, die österreichische Singer-Songwriterin Virginia Ernst. Live und unplugged, großartige Performance.

Das ließen sich natürlich auch Gäste wie Profitänzerin Yvonne Rueff, Buchautor Clemens Trischler, Fußball-Legende Otto Konrad, Schauspielerin Anja Kruse, Immobilienlady Marlies Muhr sowie das Society-Paar Katharina Stumpf & Alexander Beza nicht entgehen.

Natürlich gab es auch auf dem Laufsteg so einiges zu sehen. „Colors of water“ war das Thema, ein Mix aus maritimen Design und floralen Mustern. Das Thema ebenso eine Anspielung auf die Verschmutzung unserer Meere. Nachhaltigkeit ist ebenso ein immer größer werdendes Thema im Bereich Mode.

Den Anfang machte wieder die Modeschule Hallein mit ihrer aktuellen, nachhaltigen Upcycling-Kollektion.

Weiter ging es bei der Show mit verschiedenen Labels wie comma, Frieda&Freddies und Daniel Hechter. Highlight waren natürlich auch dieses Mal wieder die imposanten Abendroben von Unique. Sanfte Farben, gekonnt, raffiniert verarbeitete Spitze und Perlenstickereien sorgten für romantischen Flair. Mit ein Star der Show – Lia Bach Kindermoden, geprägt durch prägnantem Mustermix und satten, kräftigen Tönen. Pain de Sucre hielt sich mit den Farben bedeckt, sorgte aber mit aufregenden Schnitten für den ein oder anderen Hingucker.

Schön zu sehen war, speziell für mich als Mann, dass nun auch wir wieder mehr Mut zur Mode zeigen dürfen. Auch Männer-Design wird bunter, aufregender, ausgefallener – weg von klassisch langweiligem Design.

Gerade unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit und Schutz der Umwelt und Meere hätte das ein oder andere Label vielleicht auch noch mehr Wert auf nachhaltige Produktion aus qualitativ hochwertigen Stoffen legen können, dennoch war es eine sehr gelungene Show mit einem vielschichtigen Einblick in Bezug auf die kommenden Trends.

Hier nochmals die Looks der Show (Fotos Copyright Thomas Pail):

Für mich auch dieses mal wieder ein sehr gelungenes Event. BRANDBOXX und STYLE UP YOUR LIFE! – eine Kooperation, die hoffentlich noch lange bestehen wird.

Die Fashionnight – die modischen Festspiele Salzburgs.

Vielen Dank für die Einladung. Ich durfte auch dieses Mal einen wundervollen Abend mit ganz besonderen Menschen verbringen und wieder eine Vielzahl neuer Eindrücke mitnehmen, die ich hoffentlich in diesem Beitrag ein wenig weitervermitteln konnte.

Mode muss Spaß machen, Mode ist aufregend, Mode ist Ausdruck unserer Empfindungen, Mode ist Kultur, Mode ist modern. Salzburg ist – und das ist bekannt – keine besonders modeaffine Stadt und genau diese Events tragen vielleicht mehr und mehr dazu bei, dass sich das ändert – und das ist gut so.

In diesem Sinne zeigt Mut zur Mode!

Thomas Pail

Die Dirndl fliegen wieder tief – das war der Gössl Dirndlflugtag in Salzburg

Die Dirndl fliegen wieder tief – das war der Gössl Dirndlflugtag in Salzburg

Es war wieder soweit – „Ein Dirndl fliegt selten allein“ hieß es Sonntag Nachmittag wieder im Gwandhaus Salzburg, denn Gössl lud wieder zum berühmt berüchtigten Dirndlflugtag.

Schon fast drohten nicht nur die Dirndln, sondern gleich das ganze Event ins Wasser zu fallen, so waren Regenschauer und Gewitter angesagt gewesen. Der Wettergott meinte es dann dennoch gnädig und so war es, bis auf ein paar Tropfen, beständig.

Beständig war auch die Moderation von B. S. Stucka – beständig insoweit, dass er mittlerweile über all die Jahre immer wieder die selben Sprüche auspackte. Wer das erste Mal mit dabei war fand das vielleicht noch ganz lustig, die Stammbesucher eher weniger. Ein Witz wird nicht lustiger, je öfter man ihn erzählt – in diesem Sinne wird es wohl Zeit für neue Sprüche – oder doch gleich einen neuen Moderator!? Vor allem, wenn man die Grenze zwischen lustig provokant und angreifend, beleidigend nicht mehr so ganz ziehen kann.

„Oft ist weniger mehr.“ lautet ein bekannter Spruch – das gilt auch für die Moderation.

Dazu kam noch, dass die Lautstärkeregler an den Mischpulten wohl ein wenig zu weit auf Anschlag gedreht wurden, so hielt sich mancher Besucher bereits die Ohren zu.

Die wahren Helden des Tages waren jedoch wie immer die Springer und Springerinnen. Zehn Kandidatinnen und acht Gruppen stiegen auf den Dreimeterturm, um mit ihrem Dirndlflug in den extra angelegten Teich die VIP Juroren zu überzeugen – ein Jurorenteam, das auch dieses Jahr wieder großartig besetzt war – als Hausherr Gastgeber Maximilian Gössl, Dancing Stars Gewinnerin Lizz Görgl, Fitness-Model Monica Meier-Ivancan, die ehemalige olympische Wasserspringerin Marion Reiff und Schauspieler Alexander Held.

Eines ist dieser Gössl Dirndlflugtag immer – ein Event, das Nationen und Generationen miteinander verbindet, so war eine Dirndlspringerin für den Bewerb extra aus Schweden angereist, als älteste Teilnehmerin begeisterte eine 76-Jährige aus Schwanenstadt das Publikum.

Die Königin des Dirndlflug 2019 steht auf alle Fälle fest: Die höchste Punktezahl – nämlich 47 – ging an Doris Broschek aus Mödling. Sie holte sich mit dem ersten Preis einen Gössl Gutschein im Wert von € 650.

Ein lustiger Trupp von sechs Springern landete am Podest des ersten Platzes in der Gruppenwertung. Damit gewannen Daniel Vereno, Dominik Leitner, Wolf Erler, Lukas Wiesbacher, David Gruber und Christoph Stundner eine Stiegl Party.

Der Sonderpreis für die schönste Dirndl-Erscheinung ging heuer an Christine Lechenbauer. „Einen außerordentlichen Ehrenpreis erhält Herta Wührer, die mit ihren 76 Jahren wohl das mutigste fliegende Dirndl war.“ , so Gastgeber Maximilian Gössl.

Unter den Gästen waren Starkoch Didi Maier mit Familie, Ex-Skistar Philipp Schörghofer, Squash-Profi Aqeel Rehman, Arche-Bauer Thomas Strubreiter, Astrologin Gerda Rogers, Tenor Laszlo Malezky und Autor Clemens Trischler.

Einige VIP Juroren ließen es sich heuer nicht nehmen, auch selbst den Sprung ins kühle Nass zu wagen – natürlich außer Konkurrenz. Lizz Görgl, Monica Meier-Ivancan und Marion Reiff gingen gemeinsam auf den Turm und sprangen eindrucksvoll in Serie.

Für die Unterhaltung der Gäste war auf jeden Fall gesorgt, sei es im kulinarischen Sinne von Weißwurst bis Eis, in der BeautyLounge, am Putting Green oder vielleicht doch bei den ausgestellten Fahrzeugen von Auto Frey.

Die aktuellen Trachtentrends wurden den Gästen im Rahmen der Gössl Modenschau präsentiert.

Der Gössl Dirndlflugtag ist und bleibt Kult, dennoch ist es hier und da Zeit für eine Kleine Veränderung. Ein neuer Moderator? Eine Band? Ein größeres kulinarisches Angebot, wie es bereits in vergangenen Jahren der Fall war?

Man darf gespannt sein was der Gössl Dirndlflugtag 2020 für die Besucher wieder alles zu bieten hat.

Alle Fotos zum Event findet ihr auf Salzburg Cityguide.

Thomas Pail

Festakt zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2019 – im Zeichen von Mythen der Antike und Umweltschutz

Festakt zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2019 – im Zeichen von Mythen der Antike und Umweltschutz

Seit Samstagvormittag blickt die internationale Kunst- und Kulturszene wieder auf die schöne Mozartstadt Salzburg – die Festspiele 2019 sind eröffnet.

Bis 31. August werden heuer 199 Aufführungen in 43 Tagen an 16 Spielstätten geboten. Im Zentrum stehen die Mythen der Antike.

US-Starregisseur Peter Sellars macht heuer, sowohl in seiner Eröffnungsrede als auch in seiner Inszenierung von Mozarts Idomeneo, eine unserer größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zum Thema – den Klimawandel.

Ich durfte auch dieses Jahr wieder mit meinem Blog dabei sein und einen wundervollen Vormittag in der beeindruckenden Felsenreitschule verbringen. Für mich persönlich war es die bisher schönste Festspieleröffnung, die ich bis jetzt erleben durfte mit Themen, wie sie aktueller nicht sein könnten, großartigen, packenden Reden und vielen ganz persönlichen Überraschungen.

Was haben nun die Mythen der Antike mit unserem Hier und Jetzt zu tun?

Festspielpräsidentin Rabl-Stadler geht in Ihrer Eröffnungsrede genau auf diese Frage ein.

„Wir werden den Beweis erbringen, dass die Beschäftigung mit den Mythen kein Schwelgen in längst vergangenen Zeiten bedeutet, sondern Auseinandersetzung mit der Welt von heute“, sagte Präsidentin Rabl-Stadler im Hinblick auf den diesjährigen thematischen Schwerpunkt der Festspiele. Denn: Deren große Themen, Schicksal und Schuld, Sieg und Niederlage, Freundschaft und Hass, Liebe und Rache, würden über Jahrtausende hinweg auch den Nerv unserer Zeit treffen.

Copyright Land Salzburg/Neumayr/Leo

Landeshauptmann Wilfried Haslauer zeigt in seiner Rede die Grenzen im Leben und in der Kunst auf.

„Wir stecken in unseren Grenzen wie in unserer Haut, einem komplexen System, das im ständigen Austausch von innen und außen steht. Tastsinn, Luft, Licht, Wärme: Durchlässigkeit innerhalb einer zuträglichen Bandbreite ist Grundvoraussetzung für Leben. Für Haut und Grenzen gilt gleichermaßen: Der Verlust der Balance von Schutz und Austausch ist letal.“ Die Kunst sei die permanente Verhandlung von Grenzverschiebungen, sie relativiere Absolutes. Sie stelle die Frage nach moralischen und ethischen Grenzen und sei dabei in besonderer Weise dem Schicksalshaften verhaftet. Sie interpretiere ihre großen Werke immer wieder neu, aus anderen, heute wichtig erscheinenden Gesichtspunkten – als ein Spiegel, in dem wir uns selber entdecken können.

Copyright Land Salzburg/Neumayr/Leo

Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein sieht die Salzburger Festspiele als Inspiration und Provokation.

„Die Mythen enthalten all das, was das Leben ausmacht: Den Logos und den Mythos, das Trennende und das Verbindende, das Alte und das Neue. Die Festspiele dienen dabei als immerwährende Inspiration und teils wohl auch als Provokation, geben Impuls zum Nachdenken und zum Schwelgen, stimulieren Geist und Sinne, reflektieren das Verhältnis zwischen Mensch und Natur immer wieder aufs Neue.“ Kunst und Kultur seien nicht nur hübsche Verzierung, sondern im Gegenteil unersetzlicher Teil des Menschseins. Neues, Ungewöhnliches, auch Gewagtes sei nötig, um die Weiterentwicklung einer mündigen Gesellschaft zu garantieren. „Die Kunst darf im Unterschied zur Politik auf den Kompromiss verzichten. Sie muss auch provozieren und verstören. Die Politik hingegen ist auf den Kompromiss angelegt und angewiesen“, so die Bundeskanzlerin.

Copyright Land Salzburg/Neumayr/Leo

Peter Sellars sieht die Lösung des Problems „Klimawandel“ in der Schaffung einer neuen, ökologischen Zivilgesellschaft. „Wir müssen dringend die Strukturen des Kapitalismus und des internationalen Bankensystems hinterfragen und eine breit aufgestellte politische und soziale Gerechtigkeit schaffen.“  Notwendig sei es dabei, die Position der Frauen zu stärken sowie auf tradierte Erkenntnisse indigener Völker zurückzugreifen. „Die Wissenschaft gibt uns noch genau 15 Jahre, um eine neue, eine ökologische Zivilisation zu schaffen“, mahnt der Festredner. Und weiter: „Der Klimawandel verlangt nach Gleichberechtigung, nach Gemeinschaften, Netzwerken und Strukturen, die es uns ermöglichen, auf Augenhöhe zu handeln. Unsere Generation war die Generation der Imperien und der Konsumgesellschaft. Jetzt ist es an der Zeit, eine neue Generation von engagierten, schöpferischen, fürsorgenden jungen Menschen willkommen zu heißen.“

„Musik und Oper sind Kunstformen, die auf Erfahrung beruhen. Hier finden wir Räume für neue Erkenntnisse und überraschende Einsichten.“ So beruhe die Entstehung von Mythen darauf, um zu verstehen, dass alles in der Welt miteinander verbunden ist und einen kausalen Zusammenhang, ja, ein Karma hat.

Der Mensch verbraucht heute das sechsfache an Ressourcen, was die Erde derzeit bereitstellen kann. Wir zerstören die Wälder, die Lunge unseres Planeten und die Meere, die rund 70% unserer Erdoberfläche ausmachen – das Lebenserhaltungssystem unseres Planeten. Aktuelle Schätzungen belegen, dass jeder von uns pro Woche die Menge an Plastik einer Kreditkarte zu sich nimmt – wir werden zu Plastikmenschen könnte man hier sagen.

„Das sind tatsächlich kulturelle Fragen, genau so wie wissenschaftliche und politische Themen, die durch die Kunst in Musik, Tanz, Malerei, Film und Dichtung Ausdruck finden müssen. Wir brauchen neue Stimmen, und es gibt viele neue Geschichten zu erzählen!“, so Peter Sellars.

Beendet hat er seine Rede mit einer wundervollen Verbindung zwischen Mozarts Idomeneo und unserer Gesellschaft im Umgang mit dem Klimawandel:

„Der 24-jährige Mozart beendet seine Oper mit einem erstaunlichen Kunstgriff, einer Botschaft aus der Zukunft und einem Akt der Heilung. Neptun erscheint und kündigt Idomeneo an, er könne aufgrund seiner gebrochenen Versprechen nicht länger König sein. Neptun bietet Idamante, dem rebellischen Sohn Idomeneos, und Ilia, dessen Flüchtlingsbraut — also der nachfolgenden Generation —, die Herrschaft an. Sie sind es, die sich mit Integrität, Unschuld und Liebe tatsächlich durchgesetzt haben. Ihre Hartnäckigkeit und ihre Vision qualifizieren sie für diese Führungsrolle.

Heute, in diesem aufwühlenden Augenblick der Menschheitsgeschichte, geht die junge Generation mit Entschlossenheit und Idealismus auf die Straße. Kinder sprechen eindringlich mit ihren Eltern. Sprecht weiter! Ihr habt den größten Einfluss auf eure Eltern! Und ihr Eltern, hört auf eure Kinder! Unsere Generation war die Generation der Imperien und der Konsumgesellschaft. Jetzt ist es an der Zeit, eine neue Generation von engagierten, schöpferischen, fürsorgenden jungen Menschen willkommen zu heißen.“

Copyright Land Salzburg/Neumayr/Leo

Für eine Überraschung sorgte auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen, so begeisterte er mit einer sehr persönlichen, emotionalen Rede.

„Wir müssen die sein, die mitarbeiten an der Lösung und die aktiv die Zukunft unserer Menschheit sichern. Wir alle können und müssen konkret mithelfen“, unterstrich auch Bundespräsident Van der Bellen und sprach dabei konkret auch die Banken, Energiewirtschaft, Technologie-Konzerne, Lebensmittelerzeuger, Konsumentinnen und Konsumenten und die Politik an. „Denn wenn wir weiterleben wollen, werden wir so nicht weitermachen können.“ Die Lösung liege in der Gemeinschaft. Klimaschutz, Digitalisierung, Migration seien allein nicht zu lösen. Van der Bellen weiter: „Wir müssen hier einen gemeinsamen europäischen Weg gehen. Wir müssen uns darum bemühen. Nur gemeinsam sind wir stark.“

Es war deutlich zu spüren, dass dieses Thema eine Herzensangelegenheit des Bundespräsidenten ist, dass in bereits in seinen früheren politischen Funktionen immer wieder begleitete. Mit eindringlichen Botschaften, persönlichem Charme und Humor wandte er sich direkt an die anwesenden Vertreter der Banken und Energiewirtschaft. Und wenn es ihm damit gelungen ist nur einige davon zu überzeugen umzudenken, so hat er mit dieser Eröffnungsrede bereits viel erreicht.

Copyright Land Salzburg/Neumayr/Leo

Musikalisch umrahmt wurde das Programm vom Mozarteumorchester Salzburg unter der musikalischen Leitung von Aziz Shokhakimov, der für mich ganz klar zu den großen Stars dieser Eröffnung gehörte. Mit Temperament, Leidenschaft und einer dennoch spürbaren Ruhe und Gleichmäßigkeit führte er das Orchester zu einer fantastischen musikalischen Höchstleistung.

Von der schwungvollen Ouvertüre aus der Opéra-bouffon Orphée aux enfers von Jacques Offenbach, über Tzigane – Rhapsodie de concert für Violine und Orchester von Maurice Ravel – bei dem die Violinen-Solokünstlerin Patricia Kopatchinskaja eine musikalische Bestleistung hinlegte, die vom Publikum mit tosendem Applaus honoriert wurde – bis hin zu der Rumänischen Rhapsodie A-Dur op. 11/1 von George Enescu, es war ein musikalischer Hochgenuss vom Feinsten und eine Eindrucksvolle Darbietung dessen, was die Salzburger Festspiele sind – mit eines der schönsten und hochwertigsten kulturellen Festivals dieser Zeit.

Wenn man es irgendwie schafft an Karten zu kommen – und das gestaltet sich, wie ich jedes Jahr selbst erfahren muss, nicht immer als leicht – so zahlt sich ein Besuch der Salzburger Festspiele immer aus.

Die Kunst spiegelt das wider, was wir waren, was wir sind und was wir sein könnten. Für mich persönlich gehört es dazu, mich auch mit diesen Themen zu befassen und ich möchte diese meine Begeisterung, besonders im Hinblick auf die jüngeren Generationen, teilen.

Es zahlt sich aus in Karten zu investieren, denn bekommt man hier nicht nur einen musikalischen Genuss auf höchstem Niveau, sondern auch viele neue Erkenntnisse, die unsere Sichtweise auf verschiedenste alltägliche Themen, Sorgen und Probleme anregen, verändern oder beeinflussen.

In diesem Sinne wünsche ich sowohl all denen, die bereits Karten besitzen, als auch denjenigen, die noch darum kämpfen, eine wunderbare, schöne Festspielsaison 2019.

Thomas Pail