Eine haarige Sache – warum ich mich für ein Toupet entschieden habe

Eine haarige Sache – warum ich mich für ein Toupet entschieden habe

in Kooperation mit Intercoiffeur Eder Salzburg.

 

 

 

 

Was haben Charlie Sheen, Sean Connery, John Wayne, und Humphrey Bogart gemeinsam? Ja, gut – natürlich ist jeder der genannten eine Schauspiellegende. Dennoch haben sie alle noch eine Gemeinsamkeit. Sie alle tragen ein Toupet oder haben es getragen.

 

Interessant, da gerade wir Männer nicht sehr experimentierfreudig sind, was das bewusste Nachhelfen im optischen und kosmetischen Bereich betrifft. Was für Frauen schon lange zur Normalität gehört – Extensions, Perücken, Fake-Nägel, Fake-Wimpern, Fake-Brüste, Fake-Lippen und vieles mehr – ist bei Männern noch viel mehr Tabuthema. Was sollen denn die anderen denken, wenn ich mit Anfang 30 schon falsche Haare auf meinem Kopf habe? Die Antwort ist ganz einfach – nichts. Es ist völlig normal so auszusehen, wie man das eben will und wenn es dazu nötig ist ein wenig nachzuhelfen, sollte man diesen Schritt auch wagen.

Doch nun wieder zurück zum eigentlichen Thema.

Ursprünglich kommt das Wort Toupet aus dem Französischen „toup“ bzw. „tuft“, was nichts anderes als Haarbüschel bedeutet. Die eigentliche Bedeutung erlangte es jedoch erst durch das „toupieren“, das strähnenweise Kämmen des Haares in Richtung des Haaransatzes um für mehr Fülle zu sorgen.

Was ist nun ein Toupet eigentlich genau?

Ein Toupet ist ein Haarteil, das als kosmetischer Ersatz des Eigenhaares dient. Im Gegensatz zur Perücke betrifft dies meist nur einen bestimmten Teil und wird das Toupet in der Regel fix am Kopf angebracht.

Ich freue mich ganz besonders, dass mir Intercoiffeur Eder, hier bei mir in Salzburg, die Möglichkeit bietet, ein Toupet ein Jahr lang auf Herz und Nieren zu testen und diese Eindrücke mit euch auf meinem Blog und meinem Instagram Kanal zu teilen.

Worin liegen die Vorteile? Worin die Nachteile? Wie lange hält es? Was kann ich machen und was nicht? Wie fühlt es sich an? Was muss ich beachten beim Sport, Motorradfahren oder auch im Sommerurlaub? Wie style ich meine Haare und wie ist das Toupet zu pflegen? Welche Kosten kommen hier auf mich zu?

All diese Fragen und noch so einiges mehr, werde ich euch, ein Jahr lang, im Zuge dieser Kooperation, in mehreren Beiträgen näher bringen.

 

Heute starten wir ganz von Anfang an und befassen uns mit der Frage, wie das Toupet genau angebracht wird und was ihr unbedingt beachten solltet.

Mein Tipp – wenn ihr Interesse an diesem Thema habt, lasst euch auf jeden Fall von einem Profi beraten. Ich kann euch bereits jetzt verraten, es gibt so vieles, das ihr über dieses Thema nicht wissen werdet und so manches Klischee wird schnell verblassen.

Nachdem ich mein Erstgespräch hatte und alle Details besprochen waren, hieß es einmal warten – warten darauf, dass die restlichen Haare eine gewisse Länge erreicht haben, sodass es möglich ist einen schönen Übergang vom Toupet zum Eigenhaar zu schneiden. Das wichtigste ist, dass das Endergebnis auch natürlich wirkt. Der wichtigste Punkt bei diesem Erstgespräch ist die genaue Bestimmung der Haarfarbe. Eurer Toupet sollte ja schließlich auch die gleiche Farbe wie euer Eigenhaar haben. Ebenso wichtig ist es zu wissen, dass der Kleber nicht bei jedem Menschen gleich gut hält. In manchen Fällen benötigt es 2-3 Klebeversuche, bis ein wirklich starker Halt gewährleistet ist. In Ausnahmefällen kann es auch dazu kommen, dass der Kleber nie richtig hält. Das Tragen eines Toupets wird dann meist unmöglich. Nähere Informationen dazu folgen jedoch noch in einem gesonderten Beitrag zu diesem Thema.

Nach einer gefühlten Ewigkeit und einer Corona-Krise später war es dann soweit. Ich bekam mein neues Toupet.
Ich habe mich für ein Echthaartoupet entschieden, dass mittels dünner Folie auf die Kopfhaut geklebt wird.

Im ersten Schritt wir das vorhandene Eigenhaar in Form gebracht und ist es sodann nötig, eine Schablone der abzudeckenden Fläche zu erstellen, sodass künftige Toupets schneller und exakt zugeschnitten werden können.

Mit der fertigen Schablone wird dann das neue Toupet exakt angepasst auf die Größe, die letztendlich auch tatsächlich abgedeckt wird.

Jetzt ging es auch schon wieder an meinem Kopf weiter. Nach einer intensiven Kopfwäsche werden die restlich vorhandenen Haare des zu anklebenden Teils des Kopfes mit einem Rasiermesser entfernt.

Anschließend wurde die Fläche nochmalig von eventuellen Fettrückständen befreit – dies ist enorm wichtig, um einen guten Halt zu gewährleisten. Nach dem Anzeichnen der Markierungen wurde sodann der spezielle Kleber auf der Kopfhaut aufgetragen. Dies geschah in diesem Fall durch vier Schichten. Der vorerst weiße Kleber muss immer erst völlig transparent sein, bevor das Toupet aufgesetzt werden kann.

Nun war es soweit. Mein Toupet wurde aufgesetzt. Ein paar Minuten andrücken und fertig.

Ganz fertig? Natürlich nicht. Da das Toupet in einer Standardhaarlänge geliefert wird, musste es dann noch dementsprechend in Form gebracht werden und wurde es nach meinen persönlichen Bedürfnissen zugeschnitten und gestylt.

Am Ende war ich dann – ein neuer Mensch.

 

 

Mein persönliches Fazit nach einigen Wochen:

 

Das Tragegefühl ist unbeschreiblich gut. Ich merke weder, dass ich ein Toupet auf meinem Kopf trage noch spüre ich die Übergänge zum Eigenhaar. Für mich fühlt es sich derzeit noch zu 100% wie Eigenhaar an. Der Grund, warum ich mich für Echthaar entschieden habe ist, dass ich es genau so stylen und „bearbeiten“ kann, wie mein eigenes Haar.

 

Da ich regelmäßig Sport betreibe, war meine große Sorge, ob es auch diesen Gegebenheiten standhalten kann und wird, insbesondere in Bezug auf das Schwitzen.

 

Nach dem Kleben des Toupets dürfen die Haare 24 Stunden nicht gewaschen werden. Daran habe ich mich auch strikt gehalten. Dennoch hat sich ein Großteil des Toupets nach dem ersten Mal Sport bzw. nach dem ersten Mal waschen nach dem Sport gelöst. Bisher musste ich zweimal zum Nachkleben kommen. Anscheinend gehöre ich zur Minderheit, bei der der Kleber nicht sofort perfekt hält. Nun heißt es abwarten und schauen, ob sich das nun ändern wird. Ich halte euch auf jeden Fall am Laufenden.

 

Derzeit würde ich ein Toupet auf jeden Fall aus 100%iger Überzeugung empfehlen, denn, wenn es hält, fühlt es sich nicht nur gut an – es sieht auch wirklich gut aus und war eine großartige positive Veränderung für mich. Auch was die Beratung und die Umsetzung betrifft kann ich euch, wenn ihr hier aus der Nähe seit Intercoiffeur Eder mit gutem Gewissen empfehlen, da ich mich persönlich immer bestens beraten und aufgehoben gefühlt habe. Speziell Christina, die mein Toupet geklebt hat weiß was sie tut und ist wirklich sehr um die Kunden bemüht. Großes Plus ist, dass man, wenn ein Nachtleben nötig ist wirklich sofort einen Termin erhält. Das ist wichtig und sehr gut, dass dies hier organisatorisch so gehandhabt wird.

 

In diesem Sinne, werden noch so manche Beiträge zu diesem Thema folgen. Wenn ihr nun Fragen, Wünsche, Anregungen habt, schreibt mir ein E-Mail oder kontaktiert mich über die Social Media Kanäle.

 

Wenn ihr bereits konkret Interesse habt gebe ich euch hier die Kontaktdaten meines Friseurs bekannt:

Intercoiffeur Eder
Moosstraße 22A, 5020 Salzburg

Telefon: +43 662 82 47 34
E-Mail: office@friseureder.at

https://www.friseureder.at/

 

Bis zum nächsten haarigen Beitrag, alles Liebe,

 

Thomas Pail

Machtig trachtig – Gössl’s Highlights Frühling/Sommer 2020

Machtig trachtig – Gössl’s Highlights Frühling/Sommer 2020

Hochwertig und elegant. Viel Liebe zum Detail. Im Wesentlichen reduziert mit gekonnt gesetzten Highlights. So würde ich die aktuelle Trachtenkollektionen von Gössl für Frühling/Sommer 2020 kurz und knapp beschreiben.

Donnerstag, den 06.02.2020 lud Gössl einen erlesenen Kreis zum großen Trachten-Defilee ins wunderschöne Gwandhaus Salzburg.

Mit meinem Gläschen Sekt in der Hand habe ich mich einmal so umgesehen, die Gäste studiert die nach und nach hereinkamen. Unterschiedlicher konnten sie nicht sein. Die einen mehr die anderen weniger trachtig. Klassisch elegant, traditionell bodenständig oder Tracht neu interpretiert – hier war alles zu sehen.

Die neu eröffnete Greißlerei im Gwandhaus präsentierte sich mit regionalen, ausgewählten Produkten und sorgte für das leibliche Wohl der Gäste.

19:00 Uhr – Start der Fashionshow. Hier gab es so einiges zu sehen. Für jeden Geschmack war hier der richtige Trachtenlook mit dabei. Darfs vielleicht etwas klassischer und schlichter sein? Vielleicht ein Dirndl aus Jägerleinen, dazu eine Karoschürze mit gezogenen Stehfalten und Veloursleder-Pumps? Das ganze in einem schönen zarten Grün mit Blau kombiniert? Wer es noch sommerlicher möchte sollte zu einem leichten Dirndl mit Blumendekor greifen. Ohne Bluse mit Schürze aus changierendem Reinseidentaft mit reichen Stehfalten. Wer keine Blumen mag und dennoch Farbe in den Sommer bringen möchte kann auch zu einem kurzen Leinendirndl in frischem Blau oder dezenten Lachston greifen. Dazu eine Schürze mit Lochstickerei und eine elegant hochgeschlossene Bluse aus feiner Spitze. Wer es eine spur exklusiver mag ist sicherlich mit einer Kombination aus hochwertigen Leinen und exklusivem Satin bestens beraten. Kombiniert mit dezenter Spitze und ebenso einer hochgeschlossenen Bluse aus Spitze. Wer es richtig elegant mag greift diesen Sommer zu Schwarz. Ja genau richtig. Hierbei ist es jedoch wichtig auf Qualität und die feinen Details zu achten. Auch hier kombiniert man feinste Seide mit Leinen. Ob man sich für ein hochgeschlossenes Dirndl ohne Bluse oder einen klassischen Schnitt in Kombination mit ebenso schwarzer Bluse entscheidet ist dann wohl Geschmacksache. Ganz wichtig – gekonnt gesetzte Highlights in Gold sorgen für einen extra glamourösen Trachtenauftritt.

Auch die Männer wurden nicht vergessen. Hier kombiniert man den kommenden Sommer gerne Leinen mit Seidenjacquard. Es kommt auch wieder Farbe mit ins Spiel – dezent, aber dennoch allgegenwärtig. Es dominieren Blau- Grau- und Grüntöne, kombiniert mit elegantem Rot und Violett.

Jetzt stellt sich nur die Frage „Was kombiniere ich zu meiner klassischen Hirschledernen?“. Eventuell ein Vorpatiniertes Gilet aus elastischem Hanf mit echten Hornknöpfen, dazu ein Pfoad aus Leinen mit Knöpfen aus Perlmutt und Stutzen aus Baumwolle mit Zopfmuster. Oder doch lieber die Joppe aus festem Jägerleinen. Dazu ein Gilet aus Seidenjacquard und Krawatte aus edler Seide mit Schlingenstich. Der Gürtel aus Rindsleder mit Doppeladler sorgt nochmals für einen echten Hingucker. Natürlich wäre auch eine bestickte und vorpatinierte Jacke aus strukturierter Baumwolle und Teufelshaut eine gute Wahl. Ein Patiniertes Gilet mit Perlmuttknöpfen mit vorpatiniertem Pfoad im Gössl Streif machen diesen Look einzigartig. Auch im Business macht man mit der richtigen Trachtenkombination immer eine gute Figur. Hier darf es statt der Lederhosen auch mal eine elegante, klassische Hose aus Baumwoll-Gabardine sein. Dazu eine Stehkragen-Jacke aus elastischer Wolle mit Knöpfen aus Horn. Oder vielleicht doch die Leinenjacke mit Kontrastkragen und handgefertigten Metallknöpfen in Kombination mit Hochgeschlossenem Ausseer Gilet aus reinem Leinen?

Wie ihr seht – es gibt unzählige Variationen Tracht zu tragen und zu kombinieren. Es gibt keinen Anlass, wo Tracht nicht passen würde. Das hier ist nur ein kleiner Auszug aus dem, was uns Frühling/Sommer 2020 erwarten wird.

Es war eine großartige Show mit tollen Einblicken und eines kann ich ganz ehrlich behaupten – ein Besuch bei Gössl im Gwandhaus lohnt sich immer. Hier kann man den Mitarbeitern über die Schulter schauen, sich ausgiebig beraten lassen oder sich einfach durch die Vielzahl an unterschiedlichsten Kollektionen wühlen.

Mehr Fotos zur Show findet ihr unter anderem auf Salzburg Cityguide unter: https://www.salzburg-cityguide.at/de/partyzone/detail/goessl-defilee-fashion-show_211783

In diesem Sinne wünsche ich euch ein machtig trachtiges Frühjahr 2020!

„Shades of Nature“ – das war die Fashion Night AW 20/21

„Shades of Nature“ – das war die Fashion Night AW 20/21

„Shades of Nature“. Nein, dabei handelt es sich nicht um eine Fortsetzung der erotischen Romane der britischen Autorin E. L. James. Vielmehr war es das Thema der diesjährigen STYLE UP YOUR LIFE! & Brandboxx Fashion Night in Bergheim bei Salzburg.

Bevor es mit dem eigentlichen Event losging, waren wir um 16:00 Uhr zum Pressecocktail geladen, im Zuge dessen die neuesten Modetrends für Herbst/Winter 2020/21 vorgestellt wurden.

Jetzt muss ich sagen, dass ich dieses Mal mit vielen Erwartungen gekommen bin, die so dann leider nicht erfüllt wurden. Bereits vergangenes Mal habe ich angemerkt, dass es durchaus auch angebracht und spannend wäre, dass man ebenso Trends für Männer mit einbauen solle. Diese Kritik wurde dazumal auch sehr positiv entgegengenommen und wurde mir gesagt, es sei eine gute Idee und man würde es das nächste Mal auch umsetzen. Ja, jetzt dürft ihr raten, was bei dem gesamten Rundgang nicht gezeigt wurde. Na? Richtig – die Modetrends für Männer. Wir wurden einfach einmal wieder eiskalt übergangen. Erst später, im Zuge der Fashionshow wurden wir mit einem Satz erwähnt. Die Männertrends bleiben alle gleich – klassisch, elegant, schwarz, blau … Kurz gesagt – langweilig! Sieht man sich jedoch auf den internationalen Laufstegen der Welt um, sieht man, Gott sei Dank, dass es letztendlich doch nicht ganz so gleich und konservativ sein muss.

Was bringt uns nun der Herbst/Winter 2020/21? Nachhaltigkeit ist das große Thema in der Modewelt.

Anja Schierholt setzt auf trendige, bequeme Mode, deren Stücke man individuell  und vielfältig kombinieren kann. Die Stoffe bestehen teils aus japanischer High Tech Faser. Der alt bekannte Zwiebellook tritt wieder mehr in den Vordergrund. So ist man mit einem kompletten Look für jede Temperatur, jedes Wetter und jeden Anlass bestens gerüstet. Dazu kombiniert werden Stücke in konträren Farben.

 

Short Stories besticht mit qualitativ hochwertiger Loungewear. Bequem sollte es sein und jeden erdenklichen Komfort bieten. Ja, früher hätte man dazu noch Pyjama gesagt. Heute ist dieser Pyjamalook absolut straßentauglich. Bei Short Stories wird noch tatsächlich alles in Eigenproduktion hergestellt. Ich sehe dieser Art von Mode etwas skeptischer entgegen, da für mich hier ein sehr empfindliches Gespür für Mode vorhanden sein muss und dieser Look sicherlich nicht jedem stehen wird.

Barbara Lebek hat sich auf Jacken und Mäntel spezialisiert, es gibt jedoch auch hier einen passenden Komplettlook. Jacken und Mäntel in unterschiedlichstem Design und Materialien. Das Highlight – Ein wendebarer Mantel mit Fellfütterung, die sowohl innen, als auch außen getragen werden kann.

Bei den Schuhen bleiben Sneakers wieder hoch im Trend. Das Design wird noch feiner und raffinierter. Ebenso großes Thema sind wieder Birkenstock, die übrigens auch geschlossenes Schuhwerk mit korkgedämpfter Sohle.

Kurz vor 18:00 Uhr stürmten auch schon die ersten Gäste die Location, um die noch vorhandenen besten Plätze zu ergattern.

Die Modeschule Hallein, Broadway NYC Fashion, comma, Frieda&Freddies New York, LAONA, Lora Artwear, Short Stories Body and Beach, Tom Joule, und unique präsentierten ihre Highlights für den Herbst/Winter 2020/21. Auch diese Show stand ganz unter dem Thema Nachhaltigkeit. Neue Hightechstoffe, recyclebare Materialien, fair Produzierte Stoffe. Bei den Farben dominieren erdige sanfte Töne und Pastell. Auch florale Prints sind allgegenwärtig und machen aus einem schlichten Stück schnell einen richtigen Hingucker. Die Schnitte eher lässig, cool und simple – weniger ist oftmals mehr. Im Vordergrund steht die Liebe zu Details. Besondere Muster, gekonnt gesetzte Farbakzente oder ein außergewöhnlicher Materialienmix. Und kombiniert man schlichte Teile gekonnt im Zwiebellook, so schafft man schnell ein außergewöhnliches Design.

Präsentiert wurde die Mode unter anderem von Top-Model PATRICIA KAISER, Austria´s Next Topmodel TAIBEH AHMADI, Versace-Face MICHAEL GSTÖTTNER, Mister-Macher PHILIPP KNEFZ und der amtierenden Miss Slowakei 2019 FREDERIKA KURTULIKOVA (Freundin von Popstar CESAR SAMPSON), Influencerin KIMBERLY BUDINSKY uvm.

Powerfrau Nina Proll sorgte mit ihrer Live Performance mit „Gib mir das“, dem Titelsong aus ihrem Film „Anna Fucking Molnar“ für beste Stimmung. Modisch trifft sie es auf den Punkt – „Nachhaltigkeit ist wichtig, oft schwer umzusetzen, aber wichtig“. Am liebsten mag sie dann doch Vintage-Mode aus den 50er und 60er Jahren aber – bitte kein Animal Print.

Wer ein wenig Glück hatte, bekam auch noch etwas von dem großartigen Flying Dinner ab. Anscheinend gab es hier jedoch so hungrige Gäste die die Kellner gar nicht mehr in alle Bereiche der Location ließen ohne nicht sofort ihr Tablett abzuräumen und so kam es, dass so mancher Gast nicht einmal wusste, dass es Essen gibt.

Für mich war dieses Event am Ende des Abends dann dennoch wieder sehr gelungen und ich genieße es immer wieder aufs neue. Es ist ein wenig wie ein großes Familientreffen. Man kennt sich mittlerweile, nützt die Chance zum networken und genießt diesen stylisch, modischen Abend.

Dieses Event schreit noch nach vielen vielen Wiederholungen.

Ich bin mir sicher, wir sehen uns wieder – wenn es im Sommer (hoffentlich) wieder heißt „Willkommen zur STYLE UP YOUR LIFE! & Brandboxx Fashion Night.

Thomas Pail

Mit 180 PS in den Schnee – das war der Scorpion Day 2020

Mit 180 PS in den Schnee – das war der Scorpion Day 2020

Manchmal braucht man etwas Glück im Leben. Mit diesem Gewinn war das Glück im neuen Jahr schon voll an meiner Seite. Ja, auch Blogger nehmen tatsächlich an Gewinnspielen teil und haben hin und wieder etwas Glück.

Ich durfte mit neun weiteren Gewinnern zum großen Playboy Deutschland und Abarth Scorpion Day in das schöne Gut Brandlhof in Saalfelden im Pinzgau in Salzburg.

Ein Tag, ganz im Zeichen des Skorpions. Und der hat auch gleich richtig zugestochen.

Fotocredit: Playboy Deutschland

Bereits bei meiner Ankunft im Hotel war alles bis ins kleinste Detail perfekt organisiert. Ein herzlicher Empfang von Playboy und Abarth mit Kaffee und Snacks in dem wunderschönen Rahmen dieses Hotels.

Kurz darauf ging es dann auch gleich los mit dem Theorieteil im ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum Saalfelden, das sich praktischerweise gleich im selben Gebäudekomplex befindet.

Wer nun glaubt es gab einen langweiligen Theorieteil der irrt gewaltig.

Der deutsche Rennfahrer Christian Menzel und Herr Ackermann vom ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum brachten uns auf sehr kurzweilige Art und Weise, die wichtigsten Punkte für ein sicheres Autofahren bei. Wie reagiert man beim Unter- oder Übersteuern? Welche Rolle spielt die Wahl der Reifen auf das Fahrverhalten des Fahrzeuges? Warum ist die korrekte Sitzposition so wichtig? Wie lenke ich richtig? All das waren Fragen, die wir hier behandelt haben. Und eines vorweg – jeder, der nun glaubt, dass er diesbezüglich sowieso Bescheid weiß und das alles perfekt beherrscht – setzt euch bitte in einen solchen Kurs und absolviert ein Fahrsicherheitstraining. Glaubt mir, ihr werdet, so wie auch ich, eines Besseren belehrt werden. Spannend und wichtig für das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Fotocredit: Playboy Deutschland

Da wir das erworbene Wissen auch gleich in die Praxis umsetzen wollten, ging es dann auch schon hinaus auf die Piste. Auf die Piste? Ja, genauer gesagt auf die Schneepiste. Beim Slalomfahren auf Schnee hatten wir die Möglichkeit uns richtig mit den Fahrzeugen, den Abarths 595 und 695 in den unterschiedlichsten Ausführungen, anzufreunden und uns auf deren Fahrverhalten einzustellen – und das war auch nötig für das, was dann noch folgte. Weiter ging es dann bereits mit einem Handling-Parkour.

Fotocredit: Playboy Deutschland

Da so viel Fahren bekanntlich hungrig macht, legten wir sogleich eine kurze Mittagspause im Hotel ein. Hier wartete bereits ein reichhaltiges Buffet mit allerlei Köstlichkeiten auf uns. Ein wunderbarer Rahmen sich zu stärken und sich mit den anderen Teilnehmern über die ersten Erfahrungen auszutauschen.

Fotocredit: Playboy Deutschland

Kaum war der letzte Bissen der Nachspeise und der letzte Schluck Espresso hinunter geschluckt, ging es dann auch gleich weiter auf die Schleuderplatte. Nach der ein oder anderen Drehung – bei den einen mehr bei den anderen weniger – fuhren wir auch schon wieder weiter, zurück auf den Schnee. Nachdem wir das richtige Ausweichen geübt haben, stand auch schon der letzte Programmpunkt vom Fahrtraining auf dem Programm – ein eigener Streckenabschnitt, wo wir in engen Kurven und Schikanen und so manchem Hindernis, das über den Tag erlernte Wissen, sogleich nochmals richtig umsetzen konnten.

Der Fun Faktor kam jedenfalls nie zu kurz. Nachdem wir alle noch eine „Taxifahrt“ mit Christian Menzel im Abarth Spider machen durften, ging es dann auch schon wieder zurück ins Hotel – geschafft aber zufrieden.

Fotocredit: Playboy Deutschland

Die einen nützten sodann die freie Zeit für ein kleines Nickerchen oder entspannten im hauseigenen Wellnessbereich, bevor es dann auch schon mit dem Abendprogramm weiterging.

Nachdem wir uns alle richtig in Schale geworfen hatten wurden wir vom Verleger und Playboy Chefredakteur Florian Boitin offiziell begrüßt und konnten uns bei einem gemütlichen Aperitif nochmals über den ganzen Tag und unsere Erfahrungen austauschen. Gut, für den ein oder anderen standen natürlich auch die anwesenden Playmates Verena und Kathrin im Fokus und vor allem auch noch der Überraschungs-Stargast. Sie ist Rennfahrerin, Model und Moderatorin – Christina Surer.

Fotocredit: Playboy Deutschland

Da so ein Aperitif auch ordentlich Appetit macht, stand für uns ein wirklich großartiges Viergangmenü auf dem Programm. Köstliche Gerichte inmitten unterschiedlichster, interessanter und toller Menschen – ja, was will man da noch mehr? Mein Wohlfühlfaktor – 100%.

Zum Ausklang des Abends gab es noch eine interessante Talkrunde mit Playboy Chefredakteur Florian Boitin, Rennfahrerin Christina Surer und Rennfahrer Christian Menzel. Natürlich war auch für Fotos ausreichend Zeit.

Fotocredit: Playboy Deutschland

Nun gut, das war noch nicht ganz der Ausklang des Abends. Wo landet man nach einem perfekten PS-starken Tag, mit interessanten Persönlichkeiten, leckerem Essen und bezaubernden Playmates? Völlig klar – an der Bar. Natürlich nur ein Cocktail, man musste ja nächsten Tag wieder nach Hause fahren. Ja ok, vielleicht auch zwei. Wobei – alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Gut, danach hab ich zu zählen aufgehört, da dieser Abend für uns noch bis spät in die Nacht hinein ging.

Fotocredit: Playboy Deutschland

Müde aber doch haben wir es dann auch nächsten Tag noch zum Frühstück geschafft – die einen früher, die anderen später – und dann ging es leider auch schon wieder zurück in die Heimat.

Was soll ich hierzu nun noch sagen? Besser hätte man diese Zeit hier nicht verbringen können. In diesem Sinne möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei dem gesamten Team von Playboy Deutschland und Abarth bedanken, die diesen Tag bis ins kleinste Detail perfekt organisiert und gestaltet haben und uns – ich bin überzeugt, hier spreche ich für unsere ganze Gruppe – eine unvergessliche Zeit bereitet haben. Eine sehr lehrreiche Zeit mit großem Fun Faktor und tollen Überraschungen.

Ja, es lohnt sich bei Gewinnspielen teilzunehmen und dieser Scorpion Day war der perfekte Beweis dafür. Ich hatte eine großartige Zeit mit tollen Menschen. Vielen Dank dafür!

Thomas Pail

Fotocredit: Playboy Deutschland

 

Im Test – xouxou Berlin Modular Collection Handyhülle

Im Test – xouxou Berlin Modular Collection Handyhülle

Ich bin ja ein bekennender Fan meines neuen iPhone 11 Pro Max. Gerade für meine Tätigkeit als Blogger ist ein großes Display ein absolutes muss. Ja, mit 6,5 Zoll ist dieses Display auch wirklich groß.

Wohin nun damit? In die Hosentasche? Nicht wirklich bequem. In die Innentasche des Sakkos? Mist, mein neues Sakko hat keine Innentaschen. Wie ihr seht, stellt sich gerade für Männer das Problem, wo man große Smartphones vernünftig verstauen sollte, ohne dass es unbequem wird oder die Geräte beschädigt werden.

xouxou Berlin hat mir genau für dieses Problem eine Lösung zum Testen zugesandt – die neue Modular Collection der originalen xouxou Handyhüllen. Dieses Angebot habe ich natürlich nicht ausgeschlagen und habe dieses Phone Case nun knapp über zwei Monate intensivst auf die Alltagstauglichkeit und Qualität getestet.

Bereits vorab kamen von so mancher Seite Zweifel. Halten die Ösen für die Befestigung der Schnur stand? Hält das Smartphone auch fest in der Hülle?

Ja und ja – soviel möchte ich gleich vorab verraten.

Aber nun von Beginn. Bereits beim Auspacken viel mir persönlich auf, dass alles sehr sauber und gut verpackt war, auch das Design der Bedienungsanleitung und den sonstigen Beilagen war für mich bereits schon sehr ansprechend. Die Handyhülle selbst greift sich sehr stabil und hochwertig an, mein Handy wird exakt und fest umschlossen. Ein weicher Innenbereich sorgt dafür, dass es zu keinen Kratzern auf der Handyrückseite kommen kann. Ein paarmal ordentlich geschüttelt und gerüttelt – das Smartphone hält perfekt.

Die Schnur ist ebenso sehr schön verarbeitet und macht einen sehr wertigen Eindruck. Einmal eingefädelt, die metallenen Seilkappen raufgeschraubt fertig ist es.

Das System finde ich großartig. Warum? Durch einfaches Ziehen lässt sich das Seil in der Länge variieren, was unterschiedlichste Möglichkeiten bietet, diese Handyhülle zu tragen.

Die Auswahl an unterschiedlichsten Farben und Muster ist enorm, ergänzend können die einzelnen Bestandteile auch einzeln bestellt, ausgewechselt und ergänzt werden. Zu jedem Look die passende Handyhülle.

Ich selbst habe mich für klassisch schwarz entschieden, da dies universell zu all meinen Looks passt.

Nach mittlerweile über zwei Monaten im Praxistest muss ich sagen, die Optik ist noch genau wie zu dem Moment, als ich sie das erste mal ausgepackt habe. Keine Kratzer, keine Einrisse und keine sonstigen Beschädigungen. Meine Handyrückseite – wie neu.

Eine kleine Schwachstelle habe ich nun dennoch noch gefunden – die metallenen Seilkappen. Bei häufigen Bewegungen lösen diese sich relativ leicht von der Verschraubung und gehen hier und da schon mal verloren. Obwohl ich ganz bewusst gut aufgepasst habe, ist mir eines im Fitnessstudio, während des Trainings, verloren gegangen. Natürlich können diese ganz einfach nachbestellt werden, dennoch wäre es vielleicht eine gute Idee, bereits beim Kauf eine Ersatz-Seilkappe mit dazu geben, ähnlich wie ein Reserveknopf in der Bekleidungsindustrie.

Würde ich nun eine Kaufempfehlung für die xouxou Handyhülle aussprechen? Ja, absolut.

Trotz des kleinen, soeben erwähnten Mangels, ist es für mich die qualitativ hochwertigste Handyhülle, die ich bis jetzt hatte. Ebenso das System und das Design hat mich zu 100% überzeugt. Gerade Männer werden mit diesem Phonecase ihre Freude haben. Das Handy immer griffbereit und keine vollgestopften Hosen- und Jackentaschen mehr.

Was mich an diesem Produkt überzeugt hat?

– hochwertige Verarbeitung

– guter Halt für das Smartphone

– Design und Farben

– flexible Tragemöglichkeiten

Was mich nicht überzeugt hat?

– Seilkappen lösen sich schnell

Vielen Dank an xouxou Berlin, dass ihr mir dieses wirklich coole Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt habt. Ich kann es ehrlich und guten Gewissens weiterempfehlen und werde es auch selbst sehr gerne weiter nützen.

In diesem Sinne, überzeugt euch einfach selbst unter https://xouxouberlin.com/.

Thomas Pail

„Alles für den GAST“ 2019 – Kulinarik, Trends und Innovationen in der Gastronomie

„Alles für den GAST“ 2019 – Kulinarik, Trends und Innovationen in der Gastronomie

750 Aussteller in 5 Tagen – das erwartete die Besucher zur 50. Alles für den GAST Messe 2019. Ein Jubiläum mit vielen Neuerungen.

So vielfältig wie die Welt der Gastronomie und Hotellerie ist auch die Messe „Alles für den GAST“. Die bereits 50. Auflage dieser Messe bot wieder allerlei Innovationen rund um die neuesten Food-Trends, Hotelausstattungen, Geräteneuheiten und Design-Highlights.

Innovationen waren gerade in diesem Jahr ein ganz besonderes Thema, so wurde heuer ein ganz eigener Bereich jungen Startup-Unternehmen gewidmet, die kreative Lösungen für den gastronomischen Alltag präsentierten. Von intelligenten Systemen für WC-Anlagen, die melden, wann Seife und Papier ausgehen, über elektronisch gesteuerte Warenlager, die anzeigen, wann welches Produkt nachzubestellen ist oder dies sogar automatisch machen bis hin zu den neuesten Bestell- und Abrechnungssystemen für einen perfekt organisierten Restaurantbetrieb.

In diesem Zusammenhang fand auch im Rahmen dieser Messe der erste GastroHackaton statt. Im intensiven Austausch zwischen Teilnehmern, Sponsoren und Fachbesuchern wurden beim 1. Österreichischen GastroHackathon in kürzester Zeit von Teams aus Designern und Programmierern diverse Konzepte, Apps und Gesamtlösungen erstellt. Diese gemeinsame Entwicklung führt neben dem Networking zu neuen Innovationen und zum Hauptpreis des ersten österreichischen GastroHackathon. Dieser startete am Samstag, 9. November. Nach der Präsentation der Ergebnisse am Sonntag trat die aus Vertretern der Sponsoren gebildete Jury zusammen, um fünf Finalisten zu küren. Bewertet wurden Präsentation, Umsetzbarkeit, finanzieller Nutzen und Kreativität. Alle Details dazu gibt es unter www.gastrohackathon.com.

Ebenso einen eignen Bereich gab es für ein Gastronomiethema, das derzeit wohl ganz besonders im Trend liegt – veganer Produkte.

Vegane Burger, vegane Wurst- und Fleischprodukte, vegane Schokolade, vegane Kleidung und vieles mehr. Sinnvoll oder doch nur eine Modeerscheinung mit Ablaufdatum? Auch ich hatte schon das große Vergnügen von selbsternannten Lifestylepredigern – man kann sie auch als Influencer bezeichnen – zu dieser Art Food-Lifestyle überredet zu werden. Ohne Erfolg. Schlussendlich sollte jeder selbst wissen, was, wie und in welchen Mengen er oder sie etwas isst. Sollte jemand aus umweltschonenden, ideellen oder einfach rein geschmacklichen Gründen vegane Ernährung bevorzugen, so ist das völlig legitim. Ich selbst bevorzuge eine gewisse Ausgewogenheit – „Iss von jedem ein wenig“, ist hier meine Art Zugang zum Thema Ernährung. Ohne Fleisch geht es bei mir auf jeden Fall nicht. Hier hilft es auch nicht, wenn man den veganen Produkten Fleischnamen gibt oder diesen Geschmack zu imitieren versucht. Und sorry liebe Vegetarier – das Argument, dass Fleischesser mit Schuld an der Klimakrise sind, lasse ich so auch nicht gelten. Menschen haben schon immer Fleisch gegessen und siehe da – die Welt steht tatsächlich dennoch noch. Diesbezüglich gäbe es wohl eine Vielzahl anderer Ansatzpunkte für ein Umdenken. Dies ist jedoch ein anderes Thema.

Zurück in die gastronomische Welt.

Auch bei den Ausstellern selbst hat sich so einiges verändert – so manch langjähriger Aussteller hat sich verabschiedet, neue sind nachgekommen.

Den wohl bekanntesten und mit einen der beliebtesten Stände gibt es nun nicht mehr – den der Trumer Privatbrauerei. Diese haben sich auf ein ganz neues Konzept konzentriert – eine quasi Ergänzung zur Messe – das „Einfach Leben“ Forum. Ein gastrophilosophisches Forum, das neue, interdisziplinäre Veranstaltungsformat der Trumer Privatbrauerei, der Agentur friendship.is und Reed Exhibitions. Das Forum war mit Diskussionsrunden, Keynotes, kulinarischen, musikalischen und künstlerischen Interventionen Teil der 50. Alles für den GAST Herbst.

Im ersten Jahr widmete sich das gastrophilosophische Forum Einfach Leben dem Schwerpunkt „Mut“. Neben einem Eröffnungs-Talk und einer Keynote-Speech am Beginn des Forums, fanden insgesamt acht verschiedene Sessions zu unterschiedlichen Themen statt. Zu den Akteuren des Forums zählten u.a. Zukunftsforscher, Philosophen, Spitzenköche, Gastronomen, Winzer, Hoteliers, Barista, Künstler, Autoren und Unternehmer.

Die Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops und Konzerte fanden an unterschiedlichen Orten in der Salzburger Altstadt statt. Homebase des Forums bildete die ARGEkultur. Details dazu gibt es unter www.einfachlebenforum.com.

Ich empfinde das als sehr mutigen Schritt, bin jedoch unsicher, ob sich diese Art Veranstaltung durchsetzen wird. Wer hier in Salzburg die Gast-Messe kennt, weiß, dass es schwer, man könnte auch sagen schier unmöglich ist, einen Parkplatz zu finden. Hat man dennoch einen gefunden, wird man kaum, für eine Podiumsdiskussion, wo man erneut zur Kasse gebeten wird, in die Stadt fahren, wo man auch gleich wieder keine Parkmöglichkeit findet. Es mag die Grundidee durchaus eine sehr gute sein, es mögen die Diskussionen, Vorträge und sonstigen Veranstaltungen interessant und hilfreich sein – dennoch sehe ich Parallelveranstaltungen zur Messe an anderen Orten ein wenig problematisch. Vielleicht hätte man auch eine Möglichkeit finden können, diese Veranstaltungen in die Messe direkt zu integrieren, da, wie bereits erwähnt, die Idee dahinter durchaus eine sehr durchdachte ist, die ganz speziell Einsteigern in dieser Branche sehr hilfreich sein könnte. Und dennoch – wir vermissen unseren guten alten Trumer-Stand, an dem anregende Gespräche geführt, Geschäfte abgeschlossen und Kontakte geknüpft wurden. Der Stand, an dem die Stimmung noch immer am Höhepunkt war als alles rundherum bereits verlassen war.

Für mich wird diese Messe, ganz egal in welche Richtung sie sich auch immer entwickeln wird, eines bleiben – ein kulinarisches Highlight.

Genau diese meine Highlights von der Messe möchte ich euch nun präsentieren.

Ich würde mich selbst als Genussmenschen bezeichnen, der auf hochwertige Produkte, ausgefallene Kreationen und hohe Qualität Wert legt. So erstaunt es wohl kaum, dass einer meiner absoluten Lieblingsstände dieser Messe der von RUNGIS Express ist.

Hier wird der beste Champagner zu frischen Austern, Wagyu-Beef, und Fischgerichten getrunken. Zur Nachspeise dürfen es auch köstliche Powidltascherl sein. RUNGIS express liefert ausgesuchte, frische Spitzenprodukte für die anspruchsvolle Gastronomie: Fleisch und Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, handgemachte frische Pasta und erlesene Gewürze ebenso wie besondere Molkerei- und Brotspezialitäten. Unser Basissortiment umfasst mehr als 3.000 Produkte aus über 60 Ländern der Erde.

Natürlich darf auf dieser Messe ein österreichisches Traditionsunternehmen, das weltweite Bekanntheit erlangt hat, nicht fehlen – Gmundner Keramik.

Seit 1492 werden die Keramikprodukte schon handgefertigt, mit diesem ganz besonderen Design, das ich euch wohl kaum noch näher bringen muss. Dieses Jahr wurde die Messe auch gleich genützt, um  die neue Markenbotschafterin, TV- und Eventmoderatorin Kathi Wörndl, zu präsentieren. “Ich finde es großartig, mit wie viel Liebe, Leidenschaft und Handwerkskunst jedes einzelne Stück dort hergestellt wird.“, so Kathi Wörndl. Seit 1492 werden mitten im Salzkammergut die Handgriffe und Pinselstriche gesetzt, die Gmundner Keramik so einzigartig und bekannt machen. Gmundner Keramik wird zu 100% in Österreich gefertigt und von Hand bemalt. Mit ca. 130 Beschäftigten, davon 40 Malerinnen und ein Maler, ist Gmundner Keramik die größte Keramikmanufaktur in Mitteleuropa. Die Produktionskapazität liegt bei ca. 5.000 Stück pro Tag. In Österreich besitzt jeder zweite Haushalt Gmundner Keramik. Der Bekanntheitsgrad

liegt bei 87 %. Gmundner Keramik ist im Bereich der Tischkultur Marktführer am Heimmarkt. Wichtigster Exportmarkt ist Deutschland. Weitere Export-Destinationen sind Japan, USA, Slowenien, Italien, Frankreich, England, Schweiz. Der Exportanteil liegt bei 30%.

Ein geschmackliches Highlight waren für mich auch dieses Jahr wieder die Kreationen von Wiberg, die hier ihre ganz neuen Produkthighlights, Mandel-Öl Plus Orange sowie AcetoPlus Himbeere, präsentierten. Mandel-Öl Plus Orange bietet einen dezent nussigen Geschmack, der sich in der Entfaltung des Bouquets um fruchtig-süße Orangenaromen erweitert. Mandeln und Orangen harmonieren perfekt miteinander und werden in Kombination seit Jahrzehnten in der Patisserie verwendet. Die Orange in Verbindung mit der Mandel erlaubt besonders spannende Kreationen mit Wildgerichten, Geflügel, Kalbfleisch, Salaten und der süßen Küche. Das zweite neue Produkt im Sortiment ist AcetoPlus Himbeere, eine Essig-Fruchtzubereitung. Die balsamische Weißwein-Essignote mit der fruchtigen Säure der Himbeere sind wahrlich ein kulinarisches Traumpaar wenn es um ausgewogenen Geschmack und Anwendungsmöglichkeiten geht. Die feine Säure in Verbindung mit der fruchtigen Himbeere ist ein wahrer Tausendsassa in der kreativen Küche. Der Newcomer im Flüssigsortiment passt hervorragend in moderne Salatkompositionen sowie in die süße Küche.

Was man mit gezieltem Einsatz ausgewählter Gewürze alles erreichen kann und wie kreativ man sich dabei betätigen kann, beweist Wiberg nun seit 1947 mit großem Erfolg.

Eine ganz besondere Produktneuheit im Bereich Küchenausstattung, wurde mir beim Stand von Bohner präsentiert. Wer mich kennt weiß, dass ich ein absoluter Fan von Wienerschnitzel bin und hierbei sehr kritisch, was deren Zubereitung und Eigenschaften betrifft. Jetzt gibt es nun eine Küchenmaschine, die das Schnitzel ganz von alleine zubereitet, das Küchenpersonal hat diese nur mehr vorzubereiten und das Gerät einzustellen. Das Ergebnis sollte ein perfektes Schnitzel sein, genau wie frisch aus der Pfanne. Zugegeben, ein wenig Skepsis hat sich in diesem Moment schon breit gemacht, so kennt doch jeder die klassischen Fritteusenschnitzel, die für mich persönlich ein kulinarisches No-go sind. In diesem Fall wurde ich jedoch schnell eines besseren belehrt. Das vorbereitete Schnitzel kommt in eine Art Korb, darunter frisches Fett. Der Korb befördert das Schnitzel automatisch in das heiße Fett, wo es sogleich quasi an der Oberfläche Schwimmt, ähnlich, als wenn es in der Pfanne gemacht wird. Nach gut drei Minuten fährt die Maschine den Korb wieder automatisch hoch und das Ergebnis ist – ein perfektes Schnitzel mit knuspriger Panier, die – so, wie es sich gehört – schöne Blasen gebildet hat. Der Geschmack überzeugt. Ein Ergebnis, wie frisch aus der Pfanne.

Wer meinen Blog und den dazugehörigen Instagram Account ein wenig verfolgt weiß, dass meine zweite Heimat in der schönen Steiermark liegt – Mitteregg im Bezirk Leibnitz. Hier ums Eck findet man auch mit einen der größten Weinhändler und Betreiber eines Buschenschankes in dieser Region – das Weingut Schneeberger. Da hat es mich natürlich ganz besonders gefreut, dass ich es nach Jahren auf dieser Messe mal endlich geschafft habe, deren Stand ausfindig zu machen. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, so hatte ich auch gleich die Gelegenheit genützt den neuen Junker zu verkosten. Ein Cuveé aus Müller Thurgau, Sauvignon blanc und Weißburgunder.

Der weiße Junker besticht durch seine sehr fruchtige Art. In der Nase sehr duftig, saftiger grüner Apfel, Zitrusanklänge, Minze. Am Gaumen eine junkertypische, frische, aber gut ausbalancierte Säure. Die duftigen Noten vom Sauvignon setzen sich am Gaumen durch. Macht Lust auf ein weiteres Glas. Als Speisenbegleiter zu steirischen Backhendl, zu Vogerlsalat, heimischen Fischen aber auch traditionell zum Martiniganserl. Mit im Gepäck war auch der Spirituosen-Trend – Gin. Mehr dazu findet ihr unter https://www.schneeberger-destillate.at/de/.

Dass man mit Kaffe auch großartige Cocktails kreieren kann stellte auch dieses Jahr wieder Nespresso eindrucksvoll zur Schau. Nebenbei konnte man auch die neuesten Maschinen bestaunen und aktuelle Kaffeesorten verkosten.

Seit 1926 handeln sie mit Wein. Heute stehen sie in Kontakt mit den bedeutendsten Weinproduzenten aus dem In- und Ausland und mit Brauereien, Spirituosen- und Getränkeherstellern in aller Welt – Morandell. Ein Name über den man, gerade in der Spitzengastronomie, kaum mehr vorbeikommt. Ein Familienbetrieb mit Gespür für gute Tropfen.

Genau das stellte man auch dieses Jahr wieder eindrucksvoll unter Beweis. Einen wirklich großartigen Job haben dabei die Bartender der Stage Bar des STAGE 12 – Hotel by Penz gemacht, die aus den hochwertigen Spirituosen köstliche Cocktail- und Longdrink-Kreationen gezaubert haben.

Wenn ich auf der GAST-Messe bin, ist für mich ein Besuch bei Paolo de Martin, der das Kultgetränk Sprizzerò zu dem gemacht hat, was es heute ist. Ein cooles, spritziges, weinhaltiges Getränk in verschiedensten Geschmacksrichtungen. Bei diesem coolen Design und dem qualitativ sehr hochwertigen Inhalt, greife auch ich sehr gerne mal zur Dose.

Allerlei Köstlichkeiten waren auch auf dem Stand des Handelshaus Wedl zu finden. Von großartigem Kaffee vom Top Barista, über köstliche heiße Schokolade, bis hin zur edlen Trüffelpasta, war alles mit dabei, was das Feinschmeckerherz höher schlagen lässt.

Der freie Platz von Trumer blieb nicht lange frei. So nützte Red Bull diese Fläche und positionierte hier, mit einer sehr eindrucksvollen Bar, ihre Organics-Linie (https://www.redbull.com/at-de/organics). Die gesamte Produktpalette gab es pur oder in Form großartiger Cocktailkreationen zu verkosten. Gleich nebenan am „klassischen“, alt bekannten Red-Bull-Stand, gab es, neben den bekannten Sorten, die neue Winter-Edition „Gletschereis“ zu verkosten. Eine Hommage an die berühmt berüchtigten Zuckerl, die bei so manchen Besuchern, mich mit eingeschlossen, Kindheitserinnerungen hervorrief.

Ein Pflichtbesuch für Feinschmecker ist auch Lohberger, wo internationale Spitzenköche eindrucksvoll ihr Können auf den hochwertigen Küchengeräten unter Beweis stellten. So verwundert es nicht, dass dieses Unternehmen mit zu den Marktführern zählt und in zahlreichen Hauben- und Sterneküchen vertreten ist.

Edlen Stoff in Edel Stoff präsentierte Szene-Koch und kreativer Querdenker Harry Albel mit seinem Edel Stoff. Der Name ist dabei Programm. Edel, durch die Auswahl der Zutaten und durch das doppelte Ansetzen. Der Geschmack puristisch nach edler Zirbe. Die Zirben Zapfen, aus den besten Gebieten Österreichs werden händisch aus schwindelerregenden Höhen gepflückt, nach seinen persönlichen Qualitätsstandards selektiert und innerhalb weniger Stunden von Hand verarbeitet. Jede Flasche ist ein Unikat, das Etikett aus Stoff von Hand bemalt. Kreativ, cool, absolut lecker!

Der Abschluss dieses Beitrages ist auch immer der Abschluss meiner fünf Messetage und gehört jedes Jahr mit zu den Highlights – mein Besuch bei der Ablinger Fleischhauerei. Die großartige Weißwurst ist der kulinarisch krönende Abschluss. Ein absolut würdiger Abschluss, so steht dieses traditionelle Familienunternehmen genau dafür, wofür auch ich mit meinem Blog eintrete – hohe Qualität. Jeder, der genau so ein Fleischtiger ist wie ich, weiß, dass Qualität gerade in diesem Bereich unverzichtbar ist, um einen perfekten Fleischgenuss zu garantieren. Hier wird alles frisch verarbeitet und veredelt, der Kunde wird ausgiebig beraten. „Aus Tradition das Beste“ ist der Leitspruch des Unternehmens und genau das ist es, was sie immer wieder bieten und das bereits seit 1932. Perfekt in Szene gesetzt wurden die aktuellen Produkte auch dieses Jahr wieder von Otto Wallner, der daraus wieder köstliche Kreationen zauberte. Raffiniert und dennoch bodenständig.

Nun noch ein kleiner Rundgang, um zu zeigen, wie vielfältig diese Messe ist:

Für mich zählt diese Messe noch immer zu einem der Highlights des Jahres hier und ich freue mich jetzt bereits wieder auf die „Alles für den GAST“ 2020.

Thomas Pail