Manege frei für Rigoletto bei den Bregenzer Festspielen

Manege frei für Rigoletto bei den Bregenzer Festspielen

Mittwochabend war es endlich soweit. Die Neuinszenierung einer ganz besondern Oper feierte, bei schönstem Wetter, große Premiere bei den Bregenzer Festspielen.

Als tristes Drama kennt man sie – die Oper Rigoletto von Giuseppe Verdi – sein ganz persönliches Meisterwerk, wie er sie selbst nannte.

Ein Melodram vom Hofnarren Rigoletto und seiner Tochter Gilda – ein Fluch, ein tragisches Ende.

Regisseur Phillipp Stölzl bewies Mut, indem er genau diese dunkle Geschichte in eine bunte Zirkuswelt verpackte – spektakulär, lebhaft und akrobatisch.

So wurde aus dem Herzog ein Dompteur, aus dem Hofnarren ein Clown und aus dem Mörder ein Messerwerfer – der Hofstaat ein bunter Haufen aus Artisten und Affen.

Der Adel als großer Zirkus.

Eine Inszenierung, die den beteiligten Darstellern und Sängern alles abverlangt. Singen in schwindelerregenden Höhen, akrobatische Einlagen und die wohl größte Menge an Statisterie, die jemals in den, Gott sei Dank 22 Grad warmen, See gesprungen ist bzw. geworfen wurde.

Der Herzog – er wäre sicherlich ein Feindbild jeder feministischen Bewegung – als Macho, der mit der Peitsche zu seinen vielen Frauen geht. Ein Mann der weiß, was er will und sich genau das auch nimmt.

Der heimliche Star dieses Abends ist zugleich auch der größte und präsenteste – der überdimensionale Clownskopf als Bühne, gestikulierend mit der einen Hand, einen großen Ballon haltend in der anderen.

Noch nie gab es eine Seebühne in Bregenz, die selbst unterschiedlichste Gefühlsregungen darstellen kann und das auf sehr beeindruckende Art und Weise. Neugierde, Begeisterung, Fröhlichkeit und Trauer – all das war diesem Clownskopf anzusehen.

Doch waren es nicht nur die unterschiedlichsten erkennbaren Gefühlsregungen – so steht dieser Kopf auch sinnbildlich für das Vergängliche, die nahende Tragödie. Je näher die Tragödie heranrückte, desto mehr war der Verfall dieses Kopfes zu erkennen. Die Zähne vielen aus, die Nase ebenso, die Augen nur mehr leere Aushöhlungen, aus denen sich ein Schwall Tränen aus dem Bodensee ergoss.

Omnipresent – der Luftballon. Ein Symbol für das kurzlebige, vergängliche, zerbrechliche.

Bereits zu Beginn verliert Rigoletto den Ballon und stürzt ab, ein zweites Mal entwischt er wieder. Auch der überdimensional große Ballon erfüllt seinen Zweck. Zum einen träumt Gilda in luftiger Höhe von der Liebe und fährt diese zum Ende damit in den Himmel.

Es beeindruckte jedoch an diesem Abend nicht nur dieses spektakuläre Bühnenbild. Auch die gesangliche Leistung wurde mit tobendem Applaus bejubelt.

Vladimir Stoyanov glänzte als „Rigoletto“ mit konstant guter, ausgewogener Stimme, gleichbleibend gehaltenem Bass und gekonnt eingesetzten tragischen Nuancen speziell am Ende des Stückes.

Dass Stephen Costello zu den ganz großen Namen der Oper zählt, bewies er auch an diesem Abend wieder als „Herzog von Mantua“. Eine gesangliche Leistung auf höchstem Niveau mit kleinen unterbrechenden Phasen passiver Zurückhaltung.

Beeindruckend das stimmliche Durchhaltevermögen von Mélissa Petit als „Gilda“, besonders im Hinblick darauf, dass sie teils akrobatische Leistungen in schwindelerregenden Höhen erbringen musste. Trotz dieses Umstandes überzeugte sie das Publikum mit konstant guter Leistung, ruhiger Stimmlage, ohne sich das hektische Treiben auf der Bühne anmerken zu lassen. Klare Aussprache und eine helle Stimmfarbe – tonal absolut fehlerfrei.

Mit großer Bühnenpräsenz und kräftig klarem Bass präsentierte sich Miklós Sebestyén als „Sparafucile“.

Eine gesanglich einwandfreie Leistung auch von allen anderen beteiligten Charakteren.

Einzig allein der Umstand des hektisch bunten Treibens der Zirkuswelt auf der Bühne, machte es gerade anfangs schwer einzuordnen, wer nun gerade wirklich singt. Verfolgte man jedoch konzentriert den Text, war auch dies kein wirklich nennenswertes Problem.

Musikalisch auf höchstem Niveau präsentierte sich Enrique Mazzola mit den Wiener Symphonikern, der, als Gegenpol zu dem bunten Treiben auf der Bühne, das Stück wieder auf das reduzierte, was es ist – „Una storia triste dramatica“, was nichts anderes bedeutet als eine triste, dramatische Geschichte – ohne sich dabei in melancholischen Interpretationen zu verlieren.

Körperlich und stimmlich gefordert wurden auch der Prager Philharmonischer Chor sowie der Bregenzer Festspielchor, die trotz akrobatischer Einlagen eine starke, beeindruckende Leistung erbrachten.

Am Ende blieb dann nur noch eines – tosender Applaus und großer Jubel aus dem Publikum.

Mein persönliches Fazit:

Zu schnell, zu rasant, zu bunt waren kritische Bemerkungen so mancher Gäste und Journalisten. Zu viel Show und Akrobatik hätten den Blick auf das Wesentliche dieses Stückes getrübt.

Eine Ansicht, die man natürlich auch vertreten kann – aber eben auch nicht muss.

Eine große Show, spektakuläre akrobatische Einlagen und genau dieses übertrieben bunte Treiben stehen durchaus nicht im Gegensatz zu einem dunklen Drama, wie diese Geschichte es eigentlich ist.

Vielleicht trifft Philipp Stölzl gerade damit den Zahn der Zeit. Auch wir leben in einer bunten Welt, in einer hektischen Zeit, die von Kurzlebigkeit und Oberflächlichkeiten geprägt ist – und – schauen wir einmal erst genauer hinter die Fassade, so lässt sich sicherlich auch heute das ein oder andere Drama erkennen.

Ja, diese Inszenierung war mutig. Mut, die Adelswelt in einen bunten Zirkus zu transferieren. Mut, der belohnt wurde, so wird diese Oper sicherlich in die Geschichte der Bregenzer Festspiele eingehen. Von zahlreichen Besuchern und Fachleuten war im Anschluss an die Premiere bereits zu hören, dass dies die wohl schönste und spektakulärste Opernproduktion gewesen sei, die Bregenz je gesehen hat und das lag sicherlich nicht nur an dem perfekten Traumwetter, was an diesem Abend herrschte.

Für mich war dieser Abend eine doppelte Premiere. Zum einen die Premiere des Rigoletto zum anderen meine persönliche Premiere bei den Bregenzer Festspielen.

Ein wundervoller, gelungener Abend. Ich persönlich kann jedem einen Besuch der Bregenzer Festspiele nur anraten.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wundervollen Opernabend, die ihren noch vor sich haben.

Thomas Pail

Playboy rockt Baden-Baden – Veronika Klimovits ist Playmate des Jahres 2019

Playboy rockt Baden-Baden – Veronika Klimovits ist Playmate des Jahres 2019

Mittwochabend war es soweit – das große Geheimnis wurde gelüftet – Veronika Klimovits ist Playmate des Jahres.

Zuvor hatten die Playboy-Leser und -Fans auf playboy.de für ihre Favoritin unter den zwölf Playmates des vergangenen Jahres abgestimmt.

Das muss gefeiert werden, dachte sich auch Playboy Deutschland, die dafür das wohl schönste Casino der Welt in Baden-Baden zur ganz besonderen Eventlocation umgestalteten.

Fand hier bereits das Shooting mit den drei Finalistinnen statt, wurde an diesem Abend gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.

Die Party nicht nur einfach gut, sondern vielmehr legendär, für mich – um dies bereits vorwegzunehmen – das beste Event in der schönsten Location, wo ich seit langem war.

Playboy-Chefredakteur Florian Boitin dazu: „Der ‚Playmate des Jahres‘-Award ist immer eines der ganz großen Veranstaltungs-Highlights im Playboy-Kalender. In diesem Jahr haben wir uns für den krönenden Abschluss der mehrmonatigen Leserwahl eine ganz außergewöhnliche Location ausgesucht. Das geschichtsträchtige und atmosphärisch einzigartige Casino Baden-Baden diente nicht nur als Shooting-Location für die Titelproduktion mit den drei Finalistinnen der ‚Playmate des Jahres-Wahl‘ 2019 – sondern war nun auch der perfekte Ort, um in einem glamourösen Ambiente und im Kreise zahlreicher prominenter Gäste bei coolen Drinks, guten Gesprächen und den Beats von DJ Schowi die Schönste aller Schönen zu feiern.“

Viel besser hätte ich das jetzt wohl kaum ausdrücken können. Hier traf Stilsicherheit auf Eleganz und Coolness mit einem Hauch Sexyness – kein Wunder bei den zahlreich anwesenden Playmates.

Nun muss man auch sagen, dieses Casino beeindruckt bereits, wenn man die Räumlichkeiten betritt. Prunkräumlichkeiten mit zahlreichen Skulpturen, raffinierten Details, Ornamenten, Stuck und kostbarem Inventar bieten eine extravagante, ja fast schon dekadent schöne Location für so ein Event.

Playmates, die geduldigst mit all den Gästen für Fotos posierten, zwischendrin Spieler an den Roulett- und Blackjack-Tischen, Bars mit hochwertigsten Spirituosen, ein Flying Dinner und ein Raucherbereich mit einem ganz besonderen Highlight versetzten die Gäste in eine ganz eigene Welt.

Am Dj-Pult heizte eine wahre Legende in der Hip-Hop-Szene den Gästen mit heißen Beats ein – DJ Schowi.

Dieser Name kommt euch bekannt vor? Na, wenn ich jetzt noch die Hip-Hop-Gruppe „Massive Töne“ erwähne, weiß wohl auch der letzte von euch, von wem hier die Rede ist – zumindest all diejenigen, die die 90er Jahre nicht komplett verschlafen haben.

Dies ließen sich auch zahlreiche prominente Gäste wie Alexandra Kamp, Regina Halmich, Gülcan Kamps, Leslie Mandoki, Diana Herold, Giuliana Farfalla, Adrian Can, Bachelor Andrej Mangold, Simone Voss, Mareike Spaleck, Gitta Saxx – und natürlich zahlreiche Playmates, zum Beispiel die Siegerin des vergangenen Jahres, Patrizia Dinkel, sowie die diesjährige Playmate des Jahres, Veronika Klimovits nicht entgehen.

Hier ein kleiner fotografischer Auszug dazu:

Mein Fazit:

Ja, es war der bereits beschriebene Mix, der diesen Event, speziell auch für mich, so besonders gemacht hat.

Meist feiert man in einem Club, die Gäste legen meist nicht sehr großen Wert auf Mode und der Dj legt immer nur den selben Kommerz auf, wie auch die vergangenen fünf Wochenenden zuvor – unspektakulär.

Ganz anders dieser Abend. Deutlich zu sehen – die Gäste haben sich herausgeputzt, stilsicher einen coolen Look kreiert, Zeit in das Styling investiert und – es hat sich sichtlich gelohnt. Stilsicher und elegant präsentierten sich die anwesenden Damen in tollen Abendroben, Cocktailkleidern und modischen Hosenanzügen – die Herren klassisch im Smoking, Dinner-Jacket oder Designeranzug mit allerlei modischen Accessoires. Prunkvoll und Glamourös der Rahmen – eine Freude für jeden Gentlemen.

Eine Freude waren auch die kulinarischen Köstlichkeiten vom bereits erwähnten Flying Dinner bis zu all den hochwertigen Spirituosen.

Für all die Raucher unter den Gästen wurde ein ganz besonderes Produkt präsentiert, was zum Erstaunen vieler, als Geschenk mitgegeben wurde – der IQOS 3. Weniger schädlich als die klassische Zigarette und cooler als eine E-Zigarette, hat dieses Gerät Potential zu einem coolen Lifestyleprodukt, sorgt es durch das enorme Erhitzen für echten Tabakgenuss.

Zu viel möchte ich davon jedoch noch nicht verraten, da ich nach einem ausgiebigen Test der unterschiedlichsten Tabaksorten einen eigenen Beitrag dazu schreiben möchte, mit allen wichtigen Informationen, meinen Erfahrungswerten und Fotos dazu. Der erste Test vor Ort hat mich auf jeden Fall bereits überzeugt.

Musikalisch absolut top – DJ Schowi. Die besten Clubs der Republik sind sein Zuhause und ist er unter anderem Resident im Berliner Cookies und in der ersten Liga, München. Paris, Moskau, Buenos Aires und Raves in den Favelas von Rio de Janeiro stehen ebenso auf der Agenda. Urban elektronisch – eine Mischung aus House, Disco, Booty Bass, UK Funky & Hip Hop 2.0 mit einer Prise Tropical und brasilianischem Baile Funk – so könnte man seinen Musikstil beschreiben.

Ein wundervoller Abend für alle Sinne in einer traumhaften Location mit bezaubernden Gästen – vielen Dank Playboy Deutschland – ihr habt alles richtig gemacht und es ist immer eine Freude für mich bei euch mit dabei zu sein.

Ich hoffe es gibt noch viele derartige Events von denen ich hier berichten kann.

In diesem Sinne nochmals Gratulation an die neue Playmate des Jahres 2019 Veronika Klimovits, vielen Dank für die Einladung und bis zum nächsten Mal!

Thomas Pail

Glamour, Glitzer, High Society – das war der 11. „Knauf Jewels & Friends Cocktail“

Glamour, Glitzer, High Society – das war der 11. „Knauf Jewels & Friends Cocktail“

Wir leben gerade in einer sehr kurzlebigen Zeit. Trends kommen und gehen, verändern sich rasch. Was heute top aktuell ist, ist morgen bereits vergessen.

Nicht so der Schmuck von Nathalie Knauf, wie sie beim Knauf Jewels & Friends Cocktail Empfang anlässlich der Salzburger Osterfestspiele Samstagmittag im  Hotel Sacher Salzburg wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Wenn man so zwischen den Vitrinen umherschlenderte, wurde einem sehr schnell bewusst – hier treffen unterschiedlichste Designs und Stilrichtungen  aufeinander. Fast schon wie nach verschiedenen Themen waren sie gestaltet.

Hier geht es nicht um schnelllebige Trends, um vergängliches. Vielmehr geht es hier um Qualität, Beständigkeit – Schmuck, an de man viele Jahre seine Freude hat, eine gute Investition.                        

Von klassischen Ringen, Ketten und Ohrringen, über ausgefallenen Schmuck, der unterschiedlichste Tiere darstellt, bis hin zu opulenten Kreationen für ganz besondere Anlässe – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch die Verwendung verschiedenster Materialien und hochwertigster Edelsteine sowie die enorme Variation an Farben drücken eines ganz besonders aus – Individualität.

Diese Kollektion wurde eigens für die Salzburger Osterfestspiele kreiert.

Nach dem Motto „Diamonds are the Girl’s best friend“ lag das Hauptaugenmerk der Gäste auf der erlesenen Auswahl farbenfroher Diamantringe – gerade passend jetzt zu Frühlingsbeginn.

Bei so vielen Diamanten durfte eine Frau nicht fehlen – Marylin Monroe. Nein, natürlich war sie nicht persönlich anwesend – das würde ja auch gar nicht gehen. Vielmehr war sie in Form eines ganz besonderen Bildes vertreten – „Diamantstaub“ von Russell Young, das eigens aus der Münchner Galerie Kronsbein mitgebracht wurde.

So glamourös wie der Schmuck, waren auch die Gäste. Unter Ihnen Schauspielerin Anja Kruse, Sacher-Hausherrin Elisabeth Gürtler, Renate Gräfin und Fidelius Graf von Rehbinder, PR-Lady Annette Zierer,  Immobilien-Lady Marlies Muhr mit ihrer Nichte Stephanie Muhr, der international bekannte Fotokünstler Roland FischerStefan Kirsch von der Bergos Berenberg Privatbank), Barbara Bagusat, Hoteldirektor des Hotel Goldener Hirsch Salzburg Wolfgang Putz, der Münchner Unternehmer Dirk Freiherr von DörnbergHieronimus Graf von Dürckheim, der österreichische Mode-Designer Gottfried Michael Birklbauer, uvm.

Von gutem Geschmack zeigte sich auch das Flying Dinner sowie der frisch gekühlte Champagner.

Zur Erfrischung gab es dieses Mal noch ein ganz besonderes antialkoholisches Highlight – das wohl beste Trinkwasser der Welt – das Hallstein Artesian Wasser.

Zwischen 10 und 12 Jahren ist das Wasser durch das Dachstein-Massiv unterwegs, bis es im Koppenwinkl bei Obertraun durch Eigendruck wieder ans Tageslicht tritt und direkt vor Ort abgefüllt wird. In dieser langen Zeit wird es besonders hoch mit Sauerstoff und Mineralien angereichert, erklärt  Stephanie Muhr, die mit Ihrer gesamten Familie die Abfüllung betreibt.

Mein Fazit:

Schmuck unterstreicht die Persönlichkeit mode- und stilaffiner Menschen. Er ist Ausdruck von Eleganz, Exklusivität und ganz besonders der Individualität des Trägers oder der Trägerin. Exklusiver Schmuck ist eine langfristige Investition, ein treuer Wegbegleiter, eine Wertanlage. 

Der Frühling steht vor der Türe, überall herrscht reges Treiben und glamourös gekleidete Festspielgäste huschen durch die Gassen der Altstadt in das Festspielhaus. Salzburg erwacht aus dem Winterschlaf.

Mit diesem Erwachen wird es für mich persönlich auch immer Zeit Farbe zu bekennen. Genau das ist es, was mich bei dem Schmuck von Nathalie Knauf immer wieder aufs Neue fasziniert – diese Vielfalt an Farben, gekonnt in Szene gesetzt in den liebevoll verarbeiteten Einzelstücken. Genau diese Liebe zum Detail ist es auch, was diesen Schmuck so individuell macht und mit Persönlichkeit erfüllt.

Ein großartiges Event, mit interessanten Persönlichkeiten unterschiedlichster Natur, ein Get Together zum Kontakte knüpfen, Freunde treffen und vor allem – diesen Großartigen Schmuck zu bestaunen.

Wer jetzt noch auf der Suche nach einem ganz besonderen Stück ist, das er gerne beim nächsten Festspielbesuch ausführen möchte, sollte sich das nicht entgehen lassen.

In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt schon mal eine schöne Woche, viel Spaß bei den Festspielen, die noch eine Aufführung vor sich haben und frohe Ostern!

Thomas Pail

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

Mit Vollgas in den Frühling – Autos, Garten, Kulinarik

Mit Vollgas in den Frühling – Autos, Garten, Kulinarik

on Freitag bis Sonntag war es wieder soweit – das etwas lautere Frühlingserwachen im Messezentrum Salzburg.

Dieses Mal erwarteten die Besucher mit einem Ticket vier Messen.

 

Wie jedes Jahr das Highlight – die Automesse Salzburg.

Bei über 600 Fahrzeugen 40 unterschiedlichster Automarken war sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Klassischer Benziner? Umstrittener Diesel? Hybrid? Oder vielleicht doch, die derzeit sehr gefeierten Elektromotoren? Was ist gut für mich, was für die Umwelt?

Meiner Meinung gibt es für all diese Fragen keine eindeutige Antwort, denn sehe ich, im Gegensatz zu den meisten Anderen, die Lösung des Umweltproblems, nicht in der Technologie neuer Elektromotoren. 

Warum?

Nimmt man nur einmal theoretisch an, jeder von uns würde, so wie es derzeit das politische Ziel scheint, auf Elektrofahrzeuge umsteigen, stellen sich für mich folgende Fragen. Woher nehmen wir den Strom? Wer entsorgt wo die vielen Batterien mit all den giftigen Bestandteilen?

Die beste Lösung liegt meiner Ansicht genau darin, was die Automesse Salzburg zeigt – in der Vielfalt.

Es gilt das passende Fahrzeug für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

 

Mich persönlich hat es, wie jedes Jahr zu den exklusiven Modellen der Automesse gezogen. Diese Modelle sind für echte Autofans – absolut nichts für Vernunftmenschen. 

Bei dieser Auswahl fällt die Entscheidung nicht gerade einfach. Wie wäre es mit dem Bentley Continental mit 12 Zylinder und 635 PS, dem neuen Lamborghini Urus SUV mit 8 Zylindern und 650 PS, oder doch lieber dem Mercedes AMG-GT?

Wie auch immer die Wahl ausfallen mag, haben all diese Modelle eines gemeinsam – keines ist unter EUR 200.000,00 zu haben.

Ein Luxus-Spielzeug für wahre Autoliebhaber und bei allem Verständnis für Umweltbewusstsein – ein bisschen Spaß muss sein.

 

Neben genannten Highlights im absoluten High End Sequment, gab es jedoch auch noch so einige andere Highlights, die mir auf meinem Weg durch die Messe ins Auge gestochen sind.

Hierunter waren Klassikler wie der Ford Mustang, oder auch Neuheiten wie der BMW X7, der neue Cupra und die neue, optisch total veränderte Mercedes B-Klasse oder auch den voll-elektrisch angetriebenen Jaguar I-PACE.

Besonders cool – der neue Alpine im direkten Vergleich mit dem Original. 

 

Ein besonderes Highlight für Sportwagenliebhaber, die dennoch nicht auf einen Elektromotor verzichten möchten – der BMW i8.

 

 


Ebenso ein Besuchermagnet war der BMW Z1, der mit Peter Kraus einen sehr prominenten Vorbesitzer hatte.

 

 

Wer sein passendes Auto bereits gefunden hat und nun am überlegen ist, wie er dieses noch einzigartiger und besser machen kann wurde hier ebenso schnell fündig, denn fand auch heuer wieder die Car Media World statt, wo es ein breites Angebot von allem gab, was man in und um sein Fahrzeug noch so alles verbauen kann. Von außergewöhnlichen Soundsystemen über Lichttechnik bis hin zu Motortuning war hier alles vertreten. 

 

Mit der Gartenmesse hat nun endlich auch hier in Salzburg der Frühling Einzug gehalten.

Auch heuer gab es wieder alles, was das grüne Herz so begehrt. Von diversen Pflanzen über Gartenzubehör, Sitzgarnituren, Blumenbeete, Brunnen- und Biotopanlagen bis hin zu einer individuellen Beratung für eine professionelle Gartengestaltung.

Diverse Vorträge ergänzten das Angebot und boten nützliches Wissen zum Thema Garten und selbst wenn man, so wie ich, nur so zwischen den einzelnen Ausstellern durchschlendert, kann man sich eine Menge Inspiration für den eigenen Garten holen.

Besonders spannend für mich waren die zahlreichen Lösungen im Bereich von Wintergärten, die entweder in Form eines Art Pavillons frei im Garten installiert oder ganz einfach an das Haus mit angebaut werden können.

 

So ein Rundgang durch die ersten drei Messen macht aber auch hungrig. So etwas deftiges und ein gutes Glaserl Wein wären da schon etwas…

Und genau zu diesem Thema gab es dieses Jahr auch eine ganz große Neuerung – die Kulinarik Messe.

Ein Duft, wie frisch vom Bauernmarkt. Hausgemachte Wildwürste aus dem Lungau, Wurst- und Fleischspezialitäten, dutzende Sorten Käse, die man in dieser Form wahrscheinlich nicht so kennt und frisches Brot so weit das Auge reicht.

Wein Frankreich bis in die Steiermark war ebenso zu verkosten wie hochprozentiges aus der Region.

Und so landete ich da, wo ich landen musste am Ende meiner kleinen großen Messerunde – bei meinem Lieblingsweinaussteller vom Weingut Wiedersilli aus der Steiermark.

Hier wurde noch das ein oder andere Glas Wein verkostet, bis es dann auch wieder nach Hause ging.

 

Mein Fazit:

Wie jedes Jahr ist diese Messe ein gelungener Start in den Frühling. Ein Ticket – vier Messen. Unterschiedlichste Themenbereiche, die dennoch bestens mit- und nebeneinander harmonieren.

Bereits beim Medienfrühstück wurde die Messe als eine der wichtigsten in Europa gewürdigt, da man sich in Salzburg sozusagen im Zentrum, im Herzen Europas befindet.

Natürlich, es gibt weitaus größere und bedeutungsvollere Automessen in und um Europa, wo eine noch größere Palette an Fahrzeugen geboten wird, ebenso Studien und Zukunftsvisionen. Salzburg ist diesbezüglich schon eher vielmehr praxisorientiert ausgerichtet. Hier gibt es zu sehen, was sich am Automarkt bereits gut etabliert hat oder eben all das, was im Frühjahr so frisch auf den Automarkt kommt.

Was die einen an Lautstärke ein wenig verstört, begeistert andere umso mehr und doch bietet die Car Media World ein sehr breites Angebot, was es in Europa auf Messen so nicht gibt.

Auch die Gartenmesse jedes Jahr aufs neue Spannend weil sie gerade auch für mich und viele andere Messebesucher eine spannende Alternative bzw. Ergänzung zu den vielen Autos ist und wirklich alles abdeckt, was mit den unzähligen Möglichkeiten der Gartengestaltung in Zusammenhang steht.

Auch die Kulinarik Messe war für mich eine stimmige Ergänzung, gerade im Anschluss an die Gatenmesse. Hier punktet man besonders mit frischen einheimischen, regionalen Produkten und teils wirklich außergewöhnlichen Erzeugnissen.

Ich kann jedem einen Besuch dieser Messen ans Herz legen. Für dieses eine Ticket bekommt man eine unglaubliche Auswahl an Themen und Produkten und bedeuten diese Messen auch immer eines für mich – einen PS-starken Direktstart in den Frühling.

In diesem Sinne freue ich mich bereits jetzt wieder auf das Frühlingserwachen 2019 und hoffe wir sehen uns dann dort.

 

Thomas Pail

Museum der Moderne Salzburg: Ernst Ludwig Kirchner. Der Maler als Fotograf.

Museum der Moderne Salzburg: Ernst Ludwig Kirchner. Der Maler als Fotograf.

Samstagvormittag war ich bei einer, speziell für mich, besonderen Ausstellungseröffnung im Museum der Moderne, hier in Salzburg.

„Ernst Ludwig Kirchner. Der Maler als Fotograf.“ Unter diesem Titel werden hier von 2. März bis 16. Juni 2019 rund 300 Fotografien dieses künstlerischen Multigenies ausgestellt.

Ernst Ludwig Kirchner, geboren am 6. Mai 1880 in Aschaffenburg, zählt mit zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus. Er war jedoch vielmehr als der Maler, als den ihn wohl die meisten von uns kennen. Maler, Grafiker, Bildhauer und Fotograf – sein künstlerisches Schaffen war vielfältig.

Ernst Ludwig Kirchner Selbstporträt, um 1928, Glasnegativ, Kirchner Museum Davos, Schenkung Nachlass Ernst Ludwig Kirchner 1992 / Museum der Moderne Salzburg

Was mich persönlich besonders an dieser Ausstellung fasziniert ist, dass man speziell seinem Schaffen im Bereich der Fotografie Aufmerksamkeit schenkte, so experimentierte er gerade in diesem Bereich künstlerisch und kreierte damit seinen ganz eigenen Stil. Die Fotografie als Form des Ausdrucks, die Fotografie als Form der Selbstdarstellung, die Fotografie als Mittel seine eigene Kunst in Szene zu setzen.

Besonders kennzeichnend, die Unschärfen und die teils extreme Überbelichtung –  in der Fotografie auch „Fehler“ genannt – zeichnete seine Art der Fotografie aus.

„Sie haben leider ein wenig gewackelt, deshalb sind Sie nicht ganz scharf. Aber Sie geben uns doch den Kopf des von uns Geschätzten ganz gut und helfen unserer Erinnerung.“ Das waren die Worte, die er 1932 dem Schriftsteller Alfred Döblin schrieb, als er ihm sein etwas verwackeltes Portrait übermittelte. Es war Döblin selbst, der Schuld daran war, da dieser nicht still halten konnte.

Ernst Ludwig Kirchner inszenierte sich auch immer wieder selbst sehr gerne, besonders in seinen Ateliers, seinen so genannten Wohnhöhlen. Ebenfalls prägnant, die erotischen Darstellungen mit der Tänzerin Nina Hard.

Auch sein großes Interesse an der afrikanischen Kultur beeinflusst immer wieder seine Werke.

Er war alles nur kein einfacher Mensch und lebte in einer ebenso nicht einfachen Zeit. Ob er nicht einfach war, da die Zeit nicht einfach war oder die Zeit für ihn nicht einfach war weil er nicht einfach war, konnte auch Landeshauptmann Wilfried Haslauer nicht beantworten, der die Ausstellung eröffnete.

1937 entarteten die Nationalsozialisten seine Kunst. Zahlreiche seiner Werke wurden zerstört oder verkauft.

Da er sich das – gemeint den zweiten Krieg – nicht mehr antun wollte, schied Ernst Ludwig Kirchner am 15. Juni 1938 freiwillig aus dem Leben.

Museum der Moderne Salzburg, Vernissage, Salzburg , (c)wildbild

Während der Eröffnung der Ausstellung und des Betrachtens seiner Werke und seines Lebenswerkes habe ich mir persönlich immer wieder eine Frage gestellt – was wäre Ernst Ludwig Kirchner, wenn er in unserer heutigen Zeit leben würde.

Wahrscheinlich wäre er mit der erfolgreichste Blogger und Influencer unserer Zeit.

Warum? Das ist nicht schwer erklärt.

Er war ein Mensch der sich immer wieder gerne selbst in Szene setzte, jemand der Kritik am System übte, ein Künstler der viel zu sagen hatte, Themen und Menschen inszenierte, ein unglaubliches grafisches Talent hatte.

All die Eigenschaften, die auch ein Blogger haben sollte.

Ernst Ludwig Kirchner – ein Ausnahmekünstler, Lebemensch, Exzentriker. Ein schwieriger Mensch, der sich häufig dem Alkohol- und Tabakgenuss hingibt, in einer schweren Zeit. Damals als Künstler viel kritisiert, heute mit einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus.

Diese beeindruckende Ausstellung gibt mit diesen zahlreichen Fotos viel seines Lebens und Schaffens preis und gibt Einblicke in unterschiedlichste Phasen seines Lebens.

Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung sich diese anzuschauen, ganz besonders Menschen, deren Interesse in fotografischen und graphischen Themen liegen, denn war Ernst Ludwig Kirchner neben seiner Malerei sicherlich mit einer der Pioniere in den Bereichen Fotografie und Grafik.

Eine großartige Ausstellung, die man nicht verpassen sollte und für mich eine wundervolle Gelegenheit auch meine Jacke der Münchner Promi-Designerin Pia Bolte auszuführen.

Ein großes Danke geht auch an das Museum der Moderne Salzburg und der Salzburger Fotografin Doris Wild für die großartigen Fotos.

Thomas Pail

Fotos © Museum der Moderne Salzburg, Foto: wildbild

Victoria Pavlas

Victoria Pavlas

Ein Jahr ist es nun her, dass sie Kandidatin bei Germany’s Next Topmodel war. Als Elftplatzierte verpasste sie nur knapp die Top Ten. Dennoch sorgte sie in dieser Staffel, speziell im Umgang mit ihrer damals besten Freundin Zoe, für ordentlich Gesprächsstoff.

Ich habe Victoria im Dezember 2018 zum Krone Schlagzeilenempfang nach Salzburg eingeladen, um mehr über sie als Person, ihr Leben und ihre Zukunftspläne zu erfahren.

Ebenso stand ein Fotoshooting für die Salzburger Modeboutique INIZIO sowie die Münchner Promi-Designerin Pia Bolte, in einer ganz besonderen Location, dem Light Art Studio  in Bad Reichenhall mit dem dazugehörigen alten Sägewerk, das so ein einzigartiges und ganz besonderes Flair verbreitet und die Möglichkeiten an Fotosets schier unendlich erscheinen lässt, am Programm.

Ist sie nun die im Umgang schwierige Zicke, als die sie so oft dargestellt wurde?

Nein, absolut nicht – um dies gleich vorweg zu nehmen.

Ich habe an diesen beiden Tagen eine ganz andere Victoria kennenlernen dürfen. Ein professionelles, pünktliches Model, die genau weiß, was sie tut und beim Shooting auf den Punkt abgeliefert hat, eine sehr sympathische junge Frau, deren verrückt fröhliche Art schnell ansteckt.

Mit diesem Interview möchte ich die Victoria, abseits des Sendeformats Germany’s Next Topmodel, zeigen – Seiten, die man, wenn man so in medialen Berichten recherchiert, noch weniger kennt.

Ein spannendes Interview, das ich euch nun nicht mehr länger vorenthalten möchte.

Thomas Pail: Es ist nun ein Jahr her, dass du bei Germany’s Next Topmodel als Kandidatin mit dabei warst und dort als 11. nur knapp die Top Ten verpasst hast.
Wenn du so zurückdenkst, wie war dieses Format für dich persönlich?

Victoria Pavlas: Es war eine tolle Erfahrung, ich habe viel für mein Leben mitgenommen und bin, trotz des nicht so guten Rufs, den ich dadurch erlangt habe, froh teilgenommen zu haben.

Thomas Pail: Es ist ja bekannt, dass du dich im Rahmen dieser Sendung mit deiner damals besten Freundin Zoe zerstritten hast.
Wenn sie nun auf einmal hier stehen und sich entschuldigen würde, was wäre deine Reaktion – noch eine Chance oder ist dieser Zug endgültig abgefahren?

Victoria Pavlas: Zoe und ich haben uns kurz nach der Ausstrahlung getroffen, uns ausgeredet und entschlossen, dass es für beide Seiten das Beste ist, wenn wir uns nicht mehr sehen und den Kontakt komplett beenden. Also würde das so oder so nicht passieren.

Thomas Pail: Dieser Streit zwischen euch hat natürlich wieder für eine gute Einschaltquote gesorgt, dich jedoch immer wieder ein wenig als arrogante Zicke und Dramaqueen dargestellt.
Wie würdest du dich selbst sehen? Wie viel Drama Queen steckt tatsächlich in dir?

Victoria Pavlas: Ich glaube, in jeder Frau steckt im Inneren eine kleine Diva und wenn man sie lang genug provoziert, kommt sie auch zum Vorschein. Man darf natürlich nicht vergessen, dass einige Szenen zusammengeschnitten und viele wiederum nicht ausgestrahlt worden sind. Nun ja, ich habe natürlich etwas Drama gemacht, aber so wie ich dargestellt wurde, bin ich im echten Leben nicht. Ich gehe den Konflikten meist lieber aus dem Weg, anstatt welche zu provozieren.

Thomas Pail: Was hast du ganz persönlich für dich aus diesem Sendungsformat mitgenommen?

Victoria Pavlas: Das Wertvollste, was ich durch die Show gelernt habe, war, „Selbstbewusstsein“. Es klingt arrogant, aber durch dieses Format habe ich gelernt, auf mich zu hören, an mich zu glauben und meinen Traum zu verwirklichen – und vor allem – nicht auf das zu hören, was andere über mich sagen.

Thomas Pail: Würdest du nochmal bei Germany’s Next Topmodel mitmachen und gibt es etwas, das du anders machen würdest?

Victoria Pavlas: Ich würde selbstverständlich nochmal mitmachen, weil es ein tolles Erlebnis war, aber ich würde am liebsten, beim zweiten Mal, allen Kameras und Interviews aus dem Weg gehen, sodass nicht zu viel Drama entsteht und ich mich aufs Wesentliche konzentrieren könnte – und zwar GNTM zu werden.

Thomas Pail: Schaust du Germany’s Next Topmodel 2019?

Victoria Pavlas: Wenn ich zeit habe ja und vor allem, wenn nicht mehr so viel Werbung läuft. 

Thomas Pail: Als Model sollte man durchaus modeaffin sein.
Was macht für dich, ganz generell, den perfekten Look aus?

Victoria Pavlas: Der perfekte Look existiert nicht. Wenn man sich wohl fühlt, in dem was man trägt, hat man schon alles erreicht.

Thomas Pail: Was sind deine absoluten modischen Must-haves und No-Gos?

Victoria Pavlas: Meine Must-haves sind definitiv meine Taschen. Ich habe so viele in jeder Farbe und liebe es ein schlichtes Outfit mit einer extravaganten Tasche zu kombinieren.
Mein No-Go ist, wenn mein Outfit zu Bunt ist. Mehr als drei Farben sollte man nicht, zusammen kombiniert, tragen.

Thomas Pail: Wenn man deinen Kleiderschrank öffnet – was findet man darin und wie würdest du im Allgemeinen deinen eigenen Modestil beschreiben?

Victoria Pavlas: Man findet alles, was ein Mädchen meines Alters trägt. Von schlicht und konservativ, bis hin zum Party-Outfit und Jogginghose. Meinen Modestil würde ich als modern beschreiben. Gerade als Model versuche ich immer auf dem aktuellsten Stand zu sein und neue Trends zu verfolgen.

Thomas Pail: Wie viel Zeit verbringst du morgens im Bad und vor dem Kleiderschrank?

Victoria Pavlas: Mein Outfit plane ich schon am Abend davor wenn ich so im Bett liege, um Zeit zu sparen, weil ich sonst Stunden davor stehen könnte. Im Bad bin ich schnell. Ich gehe kurz duschen, schmiere meine Gesichtscreme ins Gesicht, putze meine Zähne und das wars. Kurz und bündig.

Thomas Pail: Die Optik ist mit einer der wichtigsten Faktoren als Model. Du bist eine junge, sehr attraktive Frau.
Wie oft wirst du am Tag angeflirtet, angesprochen und angeschrieben?

Victoria Pavlas: Angeflirtet bzw. angesprochen werde ich kaum. *lacht*
Ich bin auf den Straßen immer so hektisch und schnell unterwegs, dass kein Mann hinterherkommen könnte, vor allem durch meine Musik in den Ohren – durch die bin ich noch flotter. Angeschrieben werde ich tag täglich.

Thomas Pail: Gibt es einen Freund, den das stört?

Mein Vater ist der einzige „Freund“ in meinem Leben, den das stören könnte. *lacht*

Thomas Pail: Mit welchem „Anmachspruch“ kann man dich beeindrucken? *lacht*

Victoria Pavlas: Ich kann mich nur an einen Anmachspruch erinnern, der mich wirklich sehr zum Lachen gebracht hat und zwar: „Du hast echt schöne Beine, darf ich ihnen Namen geben? Gut, dann nenne ich das linke Weihnachten und das rechte Silvester. Darf ich dich dazwischen besuchen?“.

Thomas Pail: Zumindest mal ein neuer Spruch, wenn auch doch sehr eindeutig. *lacht* Deine schönen Beine bringen mich aber auch gleich zur nächsten Frage. Als Model bist du richtig groß.
Wie groß bist du jetzt genau und schreckt die Größe Männer auch mal ab?

Victoria Pavlas: Ich bin 1,81 und JA, definitiv! Einerseits liebe ich es so groß zu sein, weil es eine Person attraktiver und schlanker aussehen lässt, andererseits aber ist es eben blöd, weil die meisten feschen und interessanten Männer, für mich, leider zu klein sind. Glück im Unglück könnte man sagen.

Thomas Pail: Wenn wir gerade beim Thema interessante Männer sind – wie muss dein Traummann sein – Bad Boy oder doch der bodenständige, sympathische Typ Mann?

Victoria Pavlas: Mindestens 1,82 Meter groß, ehrlich und treu. Aber, um ehrlich zu sein, will ich eine Mischung aus beidem – Bad Boy und sympathisch. Nun ja, der Richtige wird sich schon zeigen – ich werde ihn nicht sehnsüchtigst suchen.

Thomas Pail: Wie muss er in Bezug auf Mode sein? Welchen Stil bevorzugst du bei Männern oder darf er auch ein absoluter Modemuffel sein?

Victoria Pavlas: Uhhh, er muss sich wirklich gut anziehen können! Das macht einen Mann für mich richtig attraktiv. Es geht nicht um die Marken, die er trägt, sondern eher um das Gesamtbild – wie er sich kleidet und was er womit kombiniert. So etwas ist ein MUSS für meinen künftigen Traummann.

Thomas Pail: Du arbeitest auch jetzt als Model.
Willst du das weiter ausbauen und hauptberuflich machen oder gibt es einen Plan B?

Victoria Pavlas: Ja, ich versuche es so gut wie möglich auszubauen, aber dafür fehlt mir im Moment leider die richtige Agentur. Es gibt wenige, die wissen, wie man mit einem Influencer umgeht, bzw. wie man mit ihm Geld verdient. Diesbezüglich warte ich noch immer auf die passende Agentur, bis jetzt war die richtige noch nicht dabei, aber studieren werde ich auf jeden Fall – und zwar Eventmanagement.

Thomas Pail: Ist es mehr Vor- oder Nachteil, wenn „Model“ im Lebenslauf steht?

Victoria Pavlas: Der Vorteil ist, dass sich mehr Leute für deine Geschichten interessieren und dass dein Leben eben nie einfältig ist, sondern du von einem Abenteuer ins nächste gelangst. Dennoch ist es größtenteils eher ein Nachteil wenn „Model“ im Lebenslauf steht, weil man direkt abgestempelt wird als zu „dumm“ oder zu „faul“, um einen richtigen Job ausüben bzw. zu studieren zu können.

Thomas Pail: Gibt es ein ganz besonderes Ziel, das du erreichen möchtest, gerade in beruflicher Hinsicht?

Victoria Pavlas: Natürlich gibt es den typischen Traum jedes Mädchens, und zwar Victoria´s Secret Model zu werden. Es gibt nichts besseres und schöneres, als für dieses Label zu laufen.

Thomas Pail: Wo trifft man dich wenn du nicht gerade modelst?

Victoria Pavlas: Beim Starbucks oder mit meinen Freunden beim Billard spielen.

Thomas Pail: Wie und wo entspannst du am liebsten und gibt es etwas, wie bzw. wo du wieder Kraft tankst?

Victoria Pavlas: Am liebsten bin ich, wie schon gesagt, mit meinen Freunden Billard spielen und wirklich eine meiner Lieblingsakivitäten ist – zwei Stunden gefüllt mit Lachen, Essen und Menschen, die ich liebe.

Thomas Pail: Gibt es so ganz besondere Menschen in deinem Leben, die dir wichtig sind?

Victoria Pavlas: Besonders wichtig ist mir natürlich meine Familie. Ohne die würde ich kaum etwas schaffen. Sie motivieren und unterstützen mich und – sie sind die einzigen, denen ich wirklich alles erzählen kann. 


Thomas Pail: Die Modelwelt gilt als sehr oberflächlich. Ist es hier einfach wahre Freunde zu finden und was machen wahre Freunde für dich aus?

Victoria Pavlas: Wahre Freunde sind für mich die, die für mich da sind, wenn es mir auch mal schlecht geht und nicht nur, wenn alles rund läuft. Ich schätze Loyalität sehr und vor allem Vertrauen. In dem Sinne bin ich sehr nachtragend, wenn mein Vertrauen ausgenutzt wird. Es fällt mir dann sehr schwer, diese Person wieder an meinem Leben teilnehmen zu lassen.

Thomas Pail: Gibt es auch Menschen, die nur deshalb mit dir befreundet sein möchten, weil man dich kennt und du aus gut situierten Familienverhältnissen kommst und wie kennst du die „echten“ Freunde hier heraus?

Victoria Pavlas: Es gibt immer Menschen, die einen benutzen. Das ist in den meisten Freundeskreisen so. Ich habe mich damals nur ungern von denen trennen wollen, weil ich nicht alleine sein wollte, aber nach GNTM habe ich dann so richtig aussortiert und bin froh, jetzt meine Freunde an einer Hand abzählen zu können. Die anderen sind für mich nur „Bekannte“.

Thomas Pail: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Victoria Pavlas: So lange vorauszuplanen ist für mich persönlich unrealistisch. Ich lebe nach dem Motto aus dem mittelalterlichen Mönchslatein „Memento mori“, das man mit dem Sinn „Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre“ gleichsetzen könnte.

Short Facts

Name: Victoria Pavlas
Frühere Spitznamen: Vicky
Geburtstag: 20.11.1998
Größe: 181 cm
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: braun-grün
Lieblingsmusik: HipHop und Rap
Lieblingsfilm: Herr der Ringe und Harry Potter
Lieblingsort: Mein Bett
Lieblingsessen: Pizza
Lieblingsblumen: Rosen
Lieblingsfarbe: schwarz (auch wenn es keine „Farbe“ ist)
Single oder vergeben: single (und auf der Suche)
Geschwister: ja
Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: Ryan Gosling, Sonnencreme, ein Bett
Drei positive Eigenschaften von mir sind: ehrgeizig, willensstark, unterhaltsam
Drei negative Eigenschaften von mir sind: stur, ungeduldig, genusssüchtig
Der wichtigste Mensch / die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind: meine Familie und meine beste Freundin
Ohne das könnte ich nicht leben: Familie (und mein Handy..)
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: Musik hören, Serien schauen, lustige Stories posten und telefonieren
In 10 Jahren bin ich: Wie bereits gesagt, so lange vorauszuplanen ist unrealistisch bei mir – „Memento mori“ – Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre.

Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre – besser hätte ich es abschließend auch nicht formulieren können, so lebe auch ich im Hier und Jetzt nach meinem Motto „Vivi la tua vita“, was übersetzt „Leb dein Leben“ bedeutet.

Genau dieser Fokus auf dem JETZT und ihre eben beschriebenen Eigenschaften machen Victoria zu der Person, die sie ist – ein unglaublich toller, sympathischer Mensch mit einem enorm großen Modelpotenzial. Und genau diese Mischung aus einer verrückt positiven Lebensweise und dem professionellen Verhalten bei Jobs wird sie – und das hoffe ich wirklich – noch sehr weit bringen.

Ich kann mich an dieser Stelle nur bedanken – für das interessante Interview, das meinen Lesern vielleicht auch andere, noch nicht so bekannte, Facetten von dir näher bringt. Die beiden Tage waren unglaublich lustig und produktiv und hast du nicht nur mich sondern auch meinen Vater mit deiner coolen, positiven Art auf anhieb begeistert.

Vielleicht kennt ihr es, wenn man einen Menschen kennenlernt, der einem das Gefühl vermittelt, ihn schon Ewigkeiten zu kennen – einen Menschen bei dem auf anhieb die persönliche Ebene und das Vertrauen sofort passt. Genau das war hier der Fall.

Warum schreibe ich das jetzt hier so genau?
Nein, nicht weil ich mich bei Victoria einschleimen möchte oder hier für ihre Person extra Werbung mache.
Ich schreibe es, weil es genau das beschreibt, wie ich sie an diesen beiden Tagen erlebt habe und es meine persönliche Meinung widerspiegelt.

Hören wird man von dieser Frau sicherlich noch sehr vieles – abseits von GNTM-Zickereien – und wer weiß – vielleicht kommt bald der nächste Vicotia’s Secret Engel aus dem schönen Österreich?

Ich persönlich würde es dir wünschen, liebe Victoria.

Das war sicherlich nicht die letzte Story hier – spannende Geschichten aus deinem Leben wird es noch viele geben, dafür wirst du bestimmt sorgen – davon bin ich überzeugt.

In diesem Sinne alles Liebe und bis bald,

Thomas Pail