„Alles für den GAST“ 2019 – Kulinarik, Trends und Innovationen in der Gastronomie

„Alles für den GAST“ 2019 – Kulinarik, Trends und Innovationen in der Gastronomie

750 Aussteller in 5 Tagen – das erwartete die Besucher zur 50. Alles für den GAST Messe 2019. Ein Jubiläum mit vielen Neuerungen.

So vielfältig wie die Welt der Gastronomie und Hotellerie ist auch die Messe „Alles für den GAST“. Die bereits 50. Auflage dieser Messe bot wieder allerlei Innovationen rund um die neuesten Food-Trends, Hotelausstattungen, Geräteneuheiten und Design-Highlights.

Innovationen waren gerade in diesem Jahr ein ganz besonderes Thema, so wurde heuer ein ganz eigener Bereich jungen Startup-Unternehmen gewidmet, die kreative Lösungen für den gastronomischen Alltag präsentierten. Von intelligenten Systemen für WC-Anlagen, die melden, wann Seife und Papier ausgehen, über elektronisch gesteuerte Warenlager, die anzeigen, wann welches Produkt nachzubestellen ist oder dies sogar automatisch machen bis hin zu den neuesten Bestell- und Abrechnungssystemen für einen perfekt organisierten Restaurantbetrieb.

In diesem Zusammenhang fand auch im Rahmen dieser Messe der erste GastroHackaton statt. Im intensiven Austausch zwischen Teilnehmern, Sponsoren und Fachbesuchern wurden beim 1. Österreichischen GastroHackathon in kürzester Zeit von Teams aus Designern und Programmierern diverse Konzepte, Apps und Gesamtlösungen erstellt. Diese gemeinsame Entwicklung führt neben dem Networking zu neuen Innovationen und zum Hauptpreis des ersten österreichischen GastroHackathon. Dieser startete am Samstag, 9. November. Nach der Präsentation der Ergebnisse am Sonntag trat die aus Vertretern der Sponsoren gebildete Jury zusammen, um fünf Finalisten zu küren. Bewertet wurden Präsentation, Umsetzbarkeit, finanzieller Nutzen und Kreativität. Alle Details dazu gibt es unter www.gastrohackathon.com.

Ebenso einen eignen Bereich gab es für ein Gastronomiethema, das derzeit wohl ganz besonders im Trend liegt – veganer Produkte.

Vegane Burger, vegane Wurst- und Fleischprodukte, vegane Schokolade, vegane Kleidung und vieles mehr. Sinnvoll oder doch nur eine Modeerscheinung mit Ablaufdatum? Auch ich hatte schon das große Vergnügen von selbsternannten Lifestylepredigern – man kann sie auch als Influencer bezeichnen – zu dieser Art Food-Lifestyle überredet zu werden. Ohne Erfolg. Schlussendlich sollte jeder selbst wissen, was, wie und in welchen Mengen er oder sie etwas isst. Sollte jemand aus umweltschonenden, ideellen oder einfach rein geschmacklichen Gründen vegane Ernährung bevorzugen, so ist das völlig legitim. Ich selbst bevorzuge eine gewisse Ausgewogenheit – „Iss von jedem ein wenig“, ist hier meine Art Zugang zum Thema Ernährung. Ohne Fleisch geht es bei mir auf jeden Fall nicht. Hier hilft es auch nicht, wenn man den veganen Produkten Fleischnamen gibt oder diesen Geschmack zu imitieren versucht. Und sorry liebe Vegetarier – das Argument, dass Fleischesser mit Schuld an der Klimakrise sind, lasse ich so auch nicht gelten. Menschen haben schon immer Fleisch gegessen und siehe da – die Welt steht tatsächlich dennoch noch. Diesbezüglich gäbe es wohl eine Vielzahl anderer Ansatzpunkte für ein Umdenken. Dies ist jedoch ein anderes Thema.

Zurück in die gastronomische Welt.

Auch bei den Ausstellern selbst hat sich so einiges verändert – so manch langjähriger Aussteller hat sich verabschiedet, neue sind nachgekommen.

Den wohl bekanntesten und mit einen der beliebtesten Stände gibt es nun nicht mehr – den der Trumer Privatbrauerei. Diese haben sich auf ein ganz neues Konzept konzentriert – eine quasi Ergänzung zur Messe – das „Einfach Leben“ Forum. Ein gastrophilosophisches Forum, das neue, interdisziplinäre Veranstaltungsformat der Trumer Privatbrauerei, der Agentur friendship.is und Reed Exhibitions. Das Forum war mit Diskussionsrunden, Keynotes, kulinarischen, musikalischen und künstlerischen Interventionen Teil der 50. Alles für den GAST Herbst.

Im ersten Jahr widmete sich das gastrophilosophische Forum Einfach Leben dem Schwerpunkt „Mut“. Neben einem Eröffnungs-Talk und einer Keynote-Speech am Beginn des Forums, fanden insgesamt acht verschiedene Sessions zu unterschiedlichen Themen statt. Zu den Akteuren des Forums zählten u.a. Zukunftsforscher, Philosophen, Spitzenköche, Gastronomen, Winzer, Hoteliers, Barista, Künstler, Autoren und Unternehmer.

Die Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops und Konzerte fanden an unterschiedlichen Orten in der Salzburger Altstadt statt. Homebase des Forums bildete die ARGEkultur. Details dazu gibt es unter www.einfachlebenforum.com.

Ich empfinde das als sehr mutigen Schritt, bin jedoch unsicher, ob sich diese Art Veranstaltung durchsetzen wird. Wer hier in Salzburg die Gast-Messe kennt, weiß, dass es schwer, man könnte auch sagen schier unmöglich ist, einen Parkplatz zu finden. Hat man dennoch einen gefunden, wird man kaum, für eine Podiumsdiskussion, wo man erneut zur Kasse gebeten wird, in die Stadt fahren, wo man auch gleich wieder keine Parkmöglichkeit findet. Es mag die Grundidee durchaus eine sehr gute sein, es mögen die Diskussionen, Vorträge und sonstigen Veranstaltungen interessant und hilfreich sein – dennoch sehe ich Parallelveranstaltungen zur Messe an anderen Orten ein wenig problematisch. Vielleicht hätte man auch eine Möglichkeit finden können, diese Veranstaltungen in die Messe direkt zu integrieren, da, wie bereits erwähnt, die Idee dahinter durchaus eine sehr durchdachte ist, die ganz speziell Einsteigern in dieser Branche sehr hilfreich sein könnte. Und dennoch – wir vermissen unseren guten alten Trumer-Stand, an dem anregende Gespräche geführt, Geschäfte abgeschlossen und Kontakte geknüpft wurden. Der Stand, an dem die Stimmung noch immer am Höhepunkt war als alles rundherum bereits verlassen war.

Für mich wird diese Messe, ganz egal in welche Richtung sie sich auch immer entwickeln wird, eines bleiben – ein kulinarisches Highlight.

Genau diese meine Highlights von der Messe möchte ich euch nun präsentieren.

Ich würde mich selbst als Genussmenschen bezeichnen, der auf hochwertige Produkte, ausgefallene Kreationen und hohe Qualität Wert legt. So erstaunt es wohl kaum, dass einer meiner absoluten Lieblingsstände dieser Messe der von RUNGIS Express ist.

Hier wird der beste Champagner zu frischen Austern, Wagyu-Beef, und Fischgerichten getrunken. Zur Nachspeise dürfen es auch köstliche Powidltascherl sein. RUNGIS express liefert ausgesuchte, frische Spitzenprodukte für die anspruchsvolle Gastronomie: Fleisch und Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, handgemachte frische Pasta und erlesene Gewürze ebenso wie besondere Molkerei- und Brotspezialitäten. Unser Basissortiment umfasst mehr als 3.000 Produkte aus über 60 Ländern der Erde.

Natürlich darf auf dieser Messe ein österreichisches Traditionsunternehmen, das weltweite Bekanntheit erlangt hat, nicht fehlen – Gmundner Keramik.

Seit 1492 werden die Keramikprodukte schon handgefertigt, mit diesem ganz besonderen Design, das ich euch wohl kaum noch näher bringen muss. Dieses Jahr wurde die Messe auch gleich genützt, um  die neue Markenbotschafterin, TV- und Eventmoderatorin Kathi Wörndl, zu präsentieren. „Ich finde es großartig, mit wie viel Liebe, Leidenschaft und Handwerkskunst jedes einzelne Stück dort hergestellt wird.“, so Kathi Wörndl. Seit 1492 werden mitten im Salzkammergut die Handgriffe und Pinselstriche gesetzt, die Gmundner Keramik so einzigartig und bekannt machen. Gmundner Keramik wird zu 100% in Österreich gefertigt und von Hand bemalt. Mit ca. 130 Beschäftigten, davon 40 Malerinnen und ein Maler, ist Gmundner Keramik die größte Keramikmanufaktur in Mitteleuropa. Die Produktionskapazität liegt bei ca. 5.000 Stück pro Tag. In Österreich besitzt jeder zweite Haushalt Gmundner Keramik. Der Bekanntheitsgrad

liegt bei 87 %. Gmundner Keramik ist im Bereich der Tischkultur Marktführer am Heimmarkt. Wichtigster Exportmarkt ist Deutschland. Weitere Export-Destinationen sind Japan, USA, Slowenien, Italien, Frankreich, England, Schweiz. Der Exportanteil liegt bei 30%.

Ein geschmackliches Highlight waren für mich auch dieses Jahr wieder die Kreationen von Wiberg, die hier ihre ganz neuen Produkthighlights, Mandel-Öl Plus Orange sowie AcetoPlus Himbeere, präsentierten. Mandel-Öl Plus Orange bietet einen dezent nussigen Geschmack, der sich in der Entfaltung des Bouquets um fruchtig-süße Orangenaromen erweitert. Mandeln und Orangen harmonieren perfekt miteinander und werden in Kombination seit Jahrzehnten in der Patisserie verwendet. Die Orange in Verbindung mit der Mandel erlaubt besonders spannende Kreationen mit Wildgerichten, Geflügel, Kalbfleisch, Salaten und der süßen Küche. Das zweite neue Produkt im Sortiment ist AcetoPlus Himbeere, eine Essig-Fruchtzubereitung. Die balsamische Weißwein-Essignote mit der fruchtigen Säure der Himbeere sind wahrlich ein kulinarisches Traumpaar wenn es um ausgewogenen Geschmack und Anwendungsmöglichkeiten geht. Die feine Säure in Verbindung mit der fruchtigen Himbeere ist ein wahrer Tausendsassa in der kreativen Küche. Der Newcomer im Flüssigsortiment passt hervorragend in moderne Salatkompositionen sowie in die süße Küche.

Was man mit gezieltem Einsatz ausgewählter Gewürze alles erreichen kann und wie kreativ man sich dabei betätigen kann, beweist Wiberg nun seit 1947 mit großem Erfolg.

Eine ganz besondere Produktneuheit im Bereich Küchenausstattung, wurde mir beim Stand von Bohner präsentiert. Wer mich kennt weiß, dass ich ein absoluter Fan von Wienerschnitzel bin und hierbei sehr kritisch, was deren Zubereitung und Eigenschaften betrifft. Jetzt gibt es nun eine Küchenmaschine, die das Schnitzel ganz von alleine zubereitet, das Küchenpersonal hat diese nur mehr vorzubereiten und das Gerät einzustellen. Das Ergebnis sollte ein perfektes Schnitzel sein, genau wie frisch aus der Pfanne. Zugegeben, ein wenig Skepsis hat sich in diesem Moment schon breit gemacht, so kennt doch jeder die klassischen Fritteusenschnitzel, die für mich persönlich ein kulinarisches No-go sind. In diesem Fall wurde ich jedoch schnell eines besseren belehrt. Das vorbereitete Schnitzel kommt in eine Art Korb, darunter frisches Fett. Der Korb befördert das Schnitzel automatisch in das heiße Fett, wo es sogleich quasi an der Oberfläche Schwimmt, ähnlich, als wenn es in der Pfanne gemacht wird. Nach gut drei Minuten fährt die Maschine den Korb wieder automatisch hoch und das Ergebnis ist – ein perfektes Schnitzel mit knuspriger Panier, die – so, wie es sich gehört – schöne Blasen gebildet hat. Der Geschmack überzeugt. Ein Ergebnis, wie frisch aus der Pfanne.

Wer meinen Blog und den dazugehörigen Instagram Account ein wenig verfolgt weiß, dass meine zweite Heimat in der schönen Steiermark liegt – Mitteregg im Bezirk Leibnitz. Hier ums Eck findet man auch mit einen der größten Weinhändler und Betreiber eines Buschenschankes in dieser Region – das Weingut Schneeberger. Da hat es mich natürlich ganz besonders gefreut, dass ich es nach Jahren auf dieser Messe mal endlich geschafft habe, deren Stand ausfindig zu machen. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, so hatte ich auch gleich die Gelegenheit genützt den neuen Junker zu verkosten. Ein Cuveé aus Müller Thurgau, Sauvignon blanc und Weißburgunder.

Der weiße Junker besticht durch seine sehr fruchtige Art. In der Nase sehr duftig, saftiger grüner Apfel, Zitrusanklänge, Minze. Am Gaumen eine junkertypische, frische, aber gut ausbalancierte Säure. Die duftigen Noten vom Sauvignon setzen sich am Gaumen durch. Macht Lust auf ein weiteres Glas. Als Speisenbegleiter zu steirischen Backhendl, zu Vogerlsalat, heimischen Fischen aber auch traditionell zum Martiniganserl. Mit im Gepäck war auch der Spirituosen-Trend – Gin. Mehr dazu findet ihr unter https://www.schneeberger-destillate.at/de/.

Dass man mit Kaffe auch großartige Cocktails kreieren kann stellte auch dieses Jahr wieder Nespresso eindrucksvoll zur Schau. Nebenbei konnte man auch die neuesten Maschinen bestaunen und aktuelle Kaffeesorten verkosten.

Seit 1926 handeln sie mit Wein. Heute stehen sie in Kontakt mit den bedeutendsten Weinproduzenten aus dem In- und Ausland und mit Brauereien, Spirituosen- und Getränkeherstellern in aller Welt – Morandell. Ein Name über den man, gerade in der Spitzengastronomie, kaum mehr vorbeikommt. Ein Familienbetrieb mit Gespür für gute Tropfen.

Genau das stellte man auch dieses Jahr wieder eindrucksvoll unter Beweis. Einen wirklich großartigen Job haben dabei die Bartender der Stage Bar des STAGE 12 – Hotel by Penz gemacht, die aus den hochwertigen Spirituosen köstliche Cocktail- und Longdrink-Kreationen gezaubert haben.

Wenn ich auf der GAST-Messe bin, ist für mich ein Besuch bei Paolo de Martin, der das Kultgetränk Sprizzerò zu dem gemacht hat, was es heute ist. Ein cooles, spritziges, weinhaltiges Getränk in verschiedensten Geschmacksrichtungen. Bei diesem coolen Design und dem qualitativ sehr hochwertigen Inhalt, greife auch ich sehr gerne mal zur Dose.

Allerlei Köstlichkeiten waren auch auf dem Stand des Handelshaus Wedl zu finden. Von großartigem Kaffee vom Top Barista, über köstliche heiße Schokolade, bis hin zur edlen Trüffelpasta, war alles mit dabei, was das Feinschmeckerherz höher schlagen lässt.

Der freie Platz von Trumer blieb nicht lange frei. So nützte Red Bull diese Fläche und positionierte hier, mit einer sehr eindrucksvollen Bar, ihre Organics-Linie (https://www.redbull.com/at-de/organics). Die gesamte Produktpalette gab es pur oder in Form großartiger Cocktailkreationen zu verkosten. Gleich nebenan am „klassischen“, alt bekannten Red-Bull-Stand, gab es, neben den bekannten Sorten, die neue Winter-Edition „Gletschereis“ zu verkosten. Eine Hommage an die berühmt berüchtigten Zuckerl, die bei so manchen Besuchern, mich mit eingeschlossen, Kindheitserinnerungen hervorrief.

Ein Pflichtbesuch für Feinschmecker ist auch Lohberger, wo internationale Spitzenköche eindrucksvoll ihr Können auf den hochwertigen Küchengeräten unter Beweis stellten. So verwundert es nicht, dass dieses Unternehmen mit zu den Marktführern zählt und in zahlreichen Hauben- und Sterneküchen vertreten ist.

Edlen Stoff in Edel Stoff präsentierte Szene-Koch und kreativer Querdenker Harry Albel mit seinem Edel Stoff. Der Name ist dabei Programm. Edel, durch die Auswahl der Zutaten und durch das doppelte Ansetzen. Der Geschmack puristisch nach edler Zirbe. Die Zirben Zapfen, aus den besten Gebieten Österreichs werden händisch aus schwindelerregenden Höhen gepflückt, nach seinen persönlichen Qualitätsstandards selektiert und innerhalb weniger Stunden von Hand verarbeitet. Jede Flasche ist ein Unikat, das Etikett aus Stoff von Hand bemalt. Kreativ, cool, absolut lecker!

Der Abschluss dieses Beitrages ist auch immer der Abschluss meiner fünf Messetage und gehört jedes Jahr mit zu den Highlights – mein Besuch bei der Ablinger Fleischhauerei. Die großartige Weißwurst ist der kulinarisch krönende Abschluss. Ein absolut würdiger Abschluss, so steht dieses traditionelle Familienunternehmen genau dafür, wofür auch ich mit meinem Blog eintrete – hohe Qualität. Jeder, der genau so ein Fleischtiger ist wie ich, weiß, dass Qualität gerade in diesem Bereich unverzichtbar ist, um einen perfekten Fleischgenuss zu garantieren. Hier wird alles frisch verarbeitet und veredelt, der Kunde wird ausgiebig beraten. „Aus Tradition das Beste“ ist der Leitspruch des Unternehmens und genau das ist es, was sie immer wieder bieten und das bereits seit 1932. Perfekt in Szene gesetzt wurden die aktuellen Produkte auch dieses Jahr wieder von Otto Wallner, der daraus wieder köstliche Kreationen zauberte. Raffiniert und dennoch bodenständig.

Nun noch ein kleiner Rundgang, um zu zeigen, wie vielfältig diese Messe ist:

Für mich zählt diese Messe noch immer zu einem der Highlights des Jahres hier und ich freue mich jetzt bereits wieder auf die „Alles für den GAST“ 2020.

Thomas Pail

Charles Fazzino live – Pop Art in drei Dimensionen

Charles Fazzino live – Pop Art in drei Dimensionen

Freitagabend wurde es wieder bunt in der Walentowski Galerie Salzburg.

Charles Fazzino, einer der wohl angesagtesten Pop Art Künstler unserer Zeit, beehrte an diesem Abend Salzburg höchstpersönlich und zeigt hier, in der Walentowski Galerie, einige seiner Highlights sowie neue Kompositionen.

Wer Charles Fazzino kennt, weiß sofort, was ihn zu diesem Weltstar in seinem Metier macht – 3D.

Genau diese Art der dreidimensionalen Gestaltung seiner Werke, erlaubt es den Betrachtern einzutauchen – einzutauchen in seine ganz besonderen Fantasiewelten, bunt, aufregend, ausdrucksstark.

So verwundert es auch nicht, dass sich seine Werke unter anderem in den Privatsammlungen von Sir Paul McCartney befinden.

Die Kunst wurde Charles Fazzino bereits in die Wiege gelegt. Die Mutter eine finnische Bildhauerin, der Vater ein italienischer Designer. Mit 15 Jahren präsentierte Charles Fazzino seine ersten Ausstellungen, studierte Kunstgeschichte an der Parson School of Design, besuchte die New York School of Visual Arts. Sein Talent bewies er vorab als Straßenkünstler. Dies blieb jedoch auch von namhaften Galerien nicht lange unentdeckt und so konnte er bereits früh von seiner Kunst leben. Neben seinem künstlerischen Schaffen engagiert er sich für Zahlreiche karitative Projekte und Einrichtungen.

Zu seinem privaten und künstlerischen Lebensmittelpunkt wurde New York. Elemente dieser Stadt finden sich auch in zahlreichen seiner Werke.

Ein spannender Abend mit farbenfroher, zeitgenössischer Kunst auf international höchstem Niveau. Eine interessante Persönlichkeit mit spannenden Geschichten. All das bekamen die zahlreichen Besucher an diesem Abend geboten. Und so wurde bei erfrischenden Drinks und Fingerfood von Fasties bis in die späten Abendstunden geschaut, gestaunt und fachgesimpelt.

Charles Fazzino selbst war kundennah, wie kaum ein anderer Künstler. Von Beginn an hatte er sich ausgiebig Zeit für Fragen der Besucher genommen, nach der Eröffnung wurde gezeichnet und signiert im Akkord – bis zum Ende der Veranstaltung.

Natürlich habe auch ich die Chance ergriffen, mir persönlich sein Buch signieren zu lassen.

Kurz gesagt – es war ein wundervoller, kurzweiliger und sehr bunter Abend.

Thomas Pail

Stella Tiana Stegmann

Stella Tiana Stegmann

Vor drei Jahren ist sie aus dem Odenwald für Ihr Studium nach München gezogen und seither hat sie diese Stadt in den Bann gezogen.

Gereist ist sie bereits sehr viel so war sie bereits sechs Wochen für ein Praktikum im Waisenhaus in Tansania und für ein Auslandssemester in Südafrika.

Sie legt großen Wert auf Humor, ist sportlich, intelligent und hat noch viele Ziele, die sie erreichen möchte.

Dieses Jahr war sie das Wiesn Playmate und durfte dabei das Oktoberfest so intensiv wie noch nie zuvor erleben.

Ich habe Stella zum Exklusivtalk im Löwenbräufestzelt getroffen und bei einer Maß und leckerem Essen über ihren Bezug zu Playboy und der Wiesn, ihren Modestil und ihre Zukunftspläne gesprochen.

Thomas Pail: Du bist nun die Wiesn-Playmate 2019. Wie kam es dazu? Wie bist du auf bzw. zum Playboy gekommen?

Stella: Ich habe mich selbst bei Playboy beworben. Bis jetzt hatte ich bereits die unterschiedlichsten Modeljobs und als ich einmal wieder den Playboy durchgeblättert habe, dachte ich, dass das doch auch einmal nett wäre. Ich finde die Fotos hier einfach sehr ästhetisch und so habe ich mich beworben und es hat ja dann auch geklappt.

Thomas Pail: Hat ein Wiesn-Playmate Vorteile gegenüber „normalen“ Playmates?

Stella: Ich glaube schon, da man als Wiesn Playmate die Möglichkeit hat, sich ein ganz anderes Network aufzubauen. Gerade durch all die Events wird man hier doch mehr der Öffentlichkeit präsentiert als die anderen Playmates. Natürlich ist es auch toll auf dem Cover zu sein und ich glaube man wird als Wiesn Playmate einfach zärtlicher und lieblicher dargestellt, gerade durch die Dirndl und Blusen und Blumen im Haar. Es wirkt damit nicht so hart und das passt auch sehr gut zu mir.

Thomas Pail: Mit Playboy verbindest du?

Stella: Da ich natürlich jetzt auch das ganze Team kennengelernt habe, ist mir aufgefallen wie offen, locker und spaßig hier alle sind. Auch das Thema Nacktheit im Allgemeinen ist ja etwas ganz normales und was ich persönlich sehr gut finde ist, dass die Fotos eben alle sehr ästhetisch gemacht sind. Es geht hier niemals um Sex oder Porno sondern um wunderschöne Darstellungen und genau so möchte ich mich eben auch präsentieren.

Thomas Pail: Intensiver wie als Wiesn-Playmate wird man das Oktoberfest nicht wahrnehmen können. Es geht nun in den Wiesn-Endspurt. Wie ist so deine persönliche Bilanz bis jetzt?

Stella: Hammer. *lacht* Ich habe hier so viele verschiedene Sachen erlebt, für die ich wirklich dankbar bin. Spannend waren auch die sportlichen Nebenschauplätze wie Rugby-Spiele oder Eishockeyspiele der Red Bulls. So konnte ich die Wiesn auch einmal von einer ganz anderen Seite sehen.

Thomas Pail: Was macht für dich das Oktoberfest aus?

Stella: Die Atmosphäre sowohl im Zelt als auch draußen bei den Fahrgeschäften. Man trifft sich, trinkt gemeinsam Bier und irgendwann tanzt man dann auf den Bänken und Tischen. Jeder ist gut drauf und genau das ist es, was für mich die Wiesn ausmacht.

Thomas Pail: Was war dein bestes Erlebnis hier dieses Jahr?

Stella: Da gibts zu viele Erlebnisse, die hier erwähnenswert wären und ich kann so spontan jetzt gar keines davon wählen. Jedes Event an sich war besonders. Es kommt viel mehr auf die Menschen an, mit denen man hier die Zeit verbringt. Wenn man sich gut versteht ist wirklich alles schön hier.

Thomas Pail: Der wievielte Wiesn-Besuch generell in Summe ist dies nun bereits?

Stella: Mittlerweile ist es das dritte Jahr, wo ich die Wiesn besuche. Vor drei Jahren, als ich nach München gezogen bin, war mein erstes Mal. Seither auch immer wieder und gerne mal öfter. Dieses Jahr ist natürlich alles noch viel extremer als die Jahre davor. Insgesamt werde ich nun etwa 20-30 Mal auf der Wiesn gewesen sein.

Thomas Pail: Wie schaut der typische Wiesn-Tag bei dir aus?

Stella: Erstmals werde ich oft gestylt oder style mich mal selbst, komme dann hier her und treffe mich mit dem Playboyteam. Dann ist man unterwegs zu den einzelnen Terminen oder Veranstaltungen. Das geht auch meist bis spät abends und dann lassen wir es meistens intern noch gemütlich ausklingen.

Thomas Pail: Was ist so deine Lieblingsbeschäftigung hier?

Stella: Früher hätte ich sofort Fahrgeschäfte gesagt, denn ich war immer ein großer Adrenalin Junkie. Inzwischen liebe ich es jedoch einfach im Zelt zu sitzen, etwas leckeres zu essen und zu trinken, sich gemütlich zu unterhalten und schlussendlich auch mal ein wenig zu tanzen.

Thomas Pail: Modisch ist das Oktoberfest von Dirndl und Lederhosen geprägt.
Wie  muss für dich der perfekte Wiesn-Look aussehen?

Stella: Meine Wiesnlooks sind total unterschiedlich. Ich war auch schon einmal mit Lederhosen hier. Da ich ja von Angermaier ausgestattet werde steht mir hier auch eine große Vielfalt an Modellen zur Verfügung. Mal traditionell mit hochgeschlossenem Kragen, mal etwas extravaganter, so wie ich es heute trage, wo man auch einmal etwas mehr zeigt. Aber wie gesagt, es ist sehr unterschiedlich – wie es gerade so zum Anlass passt.

Thomas Pail: Du bist modisch mit deinen Angermaier-Dirndl immer gut angezogen, was man nicht von allen behaupten kann hier auf der Wiesn.
Was macht für dich das perfekte Dirndl aus?

Stella: Mein perfektes Dirndl ist auffällig aber mit Stil. Man muss auch nicht immer zu viel Zeigen. Ich selbst liebe ja die Farbe Rot. Es darf schon traditionell sein, muss jedoch das gewisse Etwas haben. ich liebe ja Blumen und das lässt sich natürlich auch wunderbar kombinieren. Der Blumenkranz gehört für mich einfach immer dazu.

Thomas Pail: Was sind deine absoluten Must-haves und deine absoluten Wiesn-No-Gos hier am Oktoberfest?

Stella: No-Gos sind auf jeden Fall, wenn man sich hier komplett abfüllt oder jemanden auf eine sehr uncharmante Art und Weise anmacht. Aufdringlich sein geht für mich gar nicht.

Thomas Pail: Wenn man deinen Kleiderschrank öffnet – was findet man darin und wie würdest du im Allgemeinen deinen Modestil beschreiben?

Stella: Ich habe ja einen offenen Kleiderschrank, also muss man ihn gar nicht öffnen. *lacht* Die eine Seite ist gerade voller Dirndl, sonst mag ich sehr gerne elegante und auch ausgefallene Kleidung. Da ich bei Siemens arbeite habe ich natürlich auch den klassischen Bürostil. Sportklamotten dürfen natürlich auch nicht fehlen da ich auch hier sehr aktiv bin.

Thomas Pail: Wie viel Zeit verbringst du morgens im Bad und vor dem Kleiderschrank?

Stella: Ich bin diesbezüglich gar nicht so die typische Frau. Im Alltag schminke ich mich eigentlich nicht. Ich bin hier sehr unkompliziert. Aufstehen, Gesicht waschen und das anziehen, was mir gefällt. Das Problem ist nur, dass ich meist so knapp aufstehe, dass ich mich nicht einmal mehr umentscheiden kann, wenn mir mal ein Look nicht so gefällt. Eigentlich verbringe ich genau so viel Zeit im Bad wie mein Freund.

Thomas Pail: Als attraktive Frau ist man natürlich immer ein „Hingucker“ hier – als Wiesn-Playmate sicherlich umso mehr.
Wie oft wirst du am Tag hier angeflirtet und angesprochen?

Stella: Es trauen sich natürlich schon immer wieder Männer mich anzusprechen, manche schauen auch einfach nur. Viele wissen natürlich nicht, dass ich Wiesnplaymate bin und sehen mich dann einfach nur als normale attraktive Person. Das finde ich auch gut so, da ich es gerne mag, wenn Leute mich so ansprechen.

Thomas Pail: Gibt es einen Freund, den das stört?

Stella: Ich habe ihm natürlich von Vornherein als ich mich beworben habe erzählt, dass ich das gerne machen würde. Er ist hier sehr offen und mag und schätzt diese Seite auch sehr an mir, aber natürlich ist es dann etwas komisch, wenn man seine Freundin dann plötzlich nackt im Playboy sieht. Er freut sich aber für mich und unterstützt mich immer bei dem was ich mache.

Thomas Pail: Mit welchem „Anmachspruch“ kann man dich beeindrucken? *lacht*

Stella: Man muss mich zum Lachen bringen. Ich bin generell ein sehr fröhlicher Mensch, der sehr gerne lacht und wenn man mich beim Ansprechen schon zum Lachen bringt, ist das natürlich immer ein Pluspunkt. Humor ist auf jeden Fall von Vorteil.

Thomas Pail: Lernt man als Playmate leichter Männer kennen, oder ist es eher ein Erschwernis, weil sich vielleicht viele nicht trauen dich anzusprechen?

Stella: Ich persönlich habe mir zuvor genau so leicht getan. Dass ich jetzt Playmate bin, ändert eigentlich nichts daran.

Thomas Pail: Wie muss dein Traummann sein – Playboy oder bodenständiger Typ? Welche Art Mann findest du gut?

Stella: Ich stehe gar nicht auf einen bestimmten Typ Mann. Natürlich ist es schön, wenn der Freund groß ist, da ich selbst es ja auch bin. Irgendwie mag doch jede Frau, wenn der Mann etwas größer ist als sie selbst. Sportlich sollte er dann schon auch sein und besonders Wichtig ist, dass man Gemeinsamkeiten hat. Gemeinsam etwas zu unternehmen oder Sport zu treiben ist für mich schon sehr wichtig.

Thomas Pail: Wenn ich richtig informiert bin studierst du derzeit in München Business Administration. Was macht dir am meisten Spaß und wo wird dein beruflicher Weg in Zukunft hingehen?

Stella: Ich möchte mich hier noch gar nicht genau festlegen. Es gibt so viele Dinge, die ich unbedingt noch machen möchte. Ziele und Träume gibt es noch ausreichend. Ich weiß nur, dass ich mich nicht langfristig in einem Großkonzern sehe, sondern vieles ausprobieren, kreativ sein oder jetzt auch die Playboy-Sache nutzen, gerade auch im Modelbusiness. Grundsätzlich bin ich hier jedoch für alles offen.

Thomas Pail: Ist es hier mehr Vor- oder Nachteil, wenn Playmate im Lebenslauf steht?

Stella: Ich selbst sehe das nur als Vorteil. Wenn ich mich einmal bei einem etwas konservativeren Unternehmen bewerben sollte und die mich aus diesem Grund nicht nehmen, sollte es einfach nicht sein und ist das deren Sache und nicht meine Schuld. Man sollte generell eine Person nach der Leistung beurteilen. Ich bin überzeugt, dass ich dadurch noch viel mehr Chancen habe bei all dem, was beruflich noch auf mich zukommen wird.

Thomas Pail: Wo trifft man dich immer außerhalb der Wiesn?

Stella: In München bin ich sehr viel und sehr gerne unterwegs. Sehr gerne gehe ich in Cafés mit Freunden oder auch einmal alleine mit einem Buch. Wenn schönes Wetter ist bin ich auch sehr gerne draußen, besonders hier im Englischen Garten. Maxvorstadt ist auch eine wunderschöne Ecke hier in München.

Thomas Pail: Nach dem Oktoberfest wirst du wahrscheinlich mal Urlaub brauchen. Wie entspannst du am liebsten und wo tankst du für dich wieder Kraft?

Stella: Ich bin immer wieder gerne bei mir in der Heimat im Odenwald. Meine Eltern sind inzwischen nach Heidelberg gezogen, die besuche ich natürlich auch sehr gerne. Heidelberg ist auch eine wunderschöne Stadt und bei der Familie fühlt man sich natürlich immer geborgen. Wenn man die Menschen um sich hat, die einen lieben, wie auch mein Freund oder meine beste Freundin, ist es eigentlich auch ganz egal, wo man ist.


Thomas Pail: Sind ehrliche, wahre Freunde in der doch eher oberflächlichen Model-, Fernseh- und Showbranche umso wichtiger?

Stella: Ich glaube ich habe meine Freunde schon immer geschätzt. Dass Menschen nur mit mir befreundet sein wollen, da ich jetzt Playmate bin, glaube ich eigentlich auch nicht so richtig. So viele Vorteile mehr kann ich als Playmate nun auch nicht bieten. Natürlich kann ich mal wen ins Zelt mit einschleusen auf der Wiesn aber im Grunde bin ich immer noch die selbe Person, die ich immer war. Wenn man mit mir befreundet sein will, muss man mich einfach als Person mögen.

Thomas Pail: Wenn du nun einen Blick in die Zukunft wagst, gibt es noch ein ganz spezielles Ziel, das du gerne erreichen würdest?

Stella: Ja doch – ein paar. *lacht* Ich möchte definitiv noch etwas in Richtung Moderation machen, auch als Model habe ich noch einiges vor. Der klassische Traum ist es, einmal eine wundervolle Familie zu haben. Und wenn ich das alles erreicht habe, würde ich gerne einen Roman schreiben, wo ich all das erlebte ein wenig zusammenfasse. Ich habe bereits so vieles erlebt und irgendwann kommt der Moment, wo es Zeit wird, das alles schriftlich festzuhalten. Ach ja, ich würde auch gerne mein eigenes Café eröffnen.

Thomas Pail: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Stella: In einem kleinen Café mit Familie und so viel Zeit um die Dinge zu machen, die mich erfüllen.

Short Facts

Name: Stella

Frühere Spitznamen: Meine Eltern haben mich früher Stelzmäuschen genannt
Geburtstag: 09.08.1997
Größe: 178 cm
Haarfarbe: dunkelblond
Augenfarbe: grün
Lieblingsmusik: Pop & Rock
Lieblingsfilm: Sherlock Holmes
Lieblingsort: München
Lieblingsessen: Pasta
Lieblingsblumen: eigentlich alles, was bunt ist
Lieblingsfarbe: rot
Single oder vergeben: vergeben
Geschwister: großer Bruder
Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: eine Person, die ich Liebe, ein gutes Buch und ein Messer zum Überleben
Drei positive Eigenschaften von mir sind: lebensfreudig, positiv eingestellt, selbstbewusst
Drei negative Eigenschaften von mir sind: ungeduldig, besserwisserisch und – ich habe eigentlich keine schlechten Eigenschaften *lacht*
Der wichtigste Mensch / die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind: mein Freund
Ohne das könnte ich nicht leben: meinen Freund *lacht*; nein, ohne Sport
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: viel reisen, neues ausprobieren und mich gesund halten
In 10 Jahren bin ich: Café Besitzerin und Familienmensch

Zum Schluss ein kleines Video, das ich euch noch auf keinen Fall vorenthalten möchte:

 

Liebe Stella, mir bleibt nur mehr eines zu sagen – vielen Dank für die gemeinsamen Stunden auf der Wiesn und das interessante Interview. Du hast noch so viele Träume und Ziele und alle Möglichkeiten diese zu erreichen. Dabei wünsche ich dir natürlich nur das Beste. Natürlich hoffe ich, dass du an mich denkst, wenn du einmal dein Café eröffnest. Einen Fotografen dafür hättest du ja jetzt schon.

Auf jeden Fall spürt man deine Motivation und Lebensfreude. Humor ist eine wichtige Sache und man sollte das Leben auch nicht immer ganz zu ernst nehmen. Ich glaube du bist hier das beste Beispiel dafür. Positiv ins Leben gehen und seine Träume verwirklichen.

Die Zeit vergeht, das Jahr neigt sich immer mehr dem Ende zu und bald schon steht sie wieder an – die Wahl zum Playmate des Jahres. Vielleicht ja dein nächster Schritt auf dem langen Weg all deine Träume zu verwirklichen. Wir werden sehen.

In diesem Sinne – alles Gute und „Ein Prosit der Gemütlichkeit“!

Thomas Pail

Mehr findet ihr unter https://www.playboy.de/

Brüllende Löwen und sexy Bunnies – meine Wiesnhighlights 2019

Brüllende Löwen und sexy Bunnies – meine Wiesnhighlights 2019

„Am 17. Oktober 1810, dem letzten Tag der fünftägigen Hochzeitsfeierlichkeiten von Kronprinz Ludwig I. von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen, wird ein Pferderennen veranstaltet. Es begründet die Tadition des Oktoberfestes.“

„Auf dem Oktoberfest arbeiten etwa 13.000 Menschen, davon 8.000 in einem festen Arbeitsverhältnis.“

„In einem Liederbuch, das der aus Nürnberg stammende Festwirt Georg Lang 1898 herausbringt, findet sich zum ersten Mal „Ein Prosit der Gemütlichkeit“. Das Lied stammt von Bernhard Dietrich (nach anderen Quellen: Dittrich) aus Chemnitz.“

„Das auf dem Oktoberfest ausgeschenkte Bier hat einen Alkoholgehalt von etwa 6 Prozent.“

Wie Ihr seht, es gibt viele spannende Fakten rund um das größte Volksfest.

Woher ich das alles weiß? Diese und weitere 96 Fakten zum Oktoberfest findet ihr in dem Buch „100x Oktoberfest in Zahlen“ von Peter Woeckel.

Eigentlich wollte ich dieses Jahr mit lässigen Wiens-Looks starten, wunderschönen Aufnahmen vom Festgelände und all den mutigen Besuchern in den Fahrgeschäften.

Der Wettergott hatte dieses Jahr jedoch kein Erbarmen mit uns und schickte neben zapfig, frischen Temperaturen auch immer wieder Regenschauer mit dazu.

Nun gut, dann müssen all die coolen, stylischen Wiesn-Modefotos wohl bis zum nächsten Jahr warten.

Doch eigentlich kein Problem. Die Wiesn bietet ja auch bei weniger schönem Wetter eine Vielzahl an Möglichkeiten und einem breiten kulinarischem Angebot.

1949, auf dem ersten Oktoberfest nach dem Zweiten Weltkrieg, brüllte er zum ersten mal – der bei den Wiesnbesuchern beliebte Löwe, direkt vor dem Löwenbräufestzelt von Festwirtin Stephanie Spendler.

Seit nunmehr einigen Jahren ist dieses Festzelt für mich persönlich immer ein absolut fester Bestandteil auf meinem Wiesnbesuch.

Jetzt muss man für alle mit wenig Wiesnerfahrung erwähnen, dass es Festzelte in den unterschiedlichsten Größen und Ausstattungen gibt. Von traditionell, über klassisch, reduziert, einfach, alt, dunkel, bis hin zu modern, stylisch, elegant und ausgefallen verrückt ist alles mit im Angebot.

Was mich am Löwenbräufestzelt überzeugt ist, dass es genau die gelungene Mitte zwischen all dem ist, mit gelben, hellen Stoffbahnen dekoriert, die Boxen in klassischem blau-weiß.

Da es für mich schwierig ist meinen Wiesnbesuch langfristig zu planen und rechtzeitig einen Tisch zu reservieren, schätze ich eben genau dieses tollen Service hier ganz besonders. Immer spontan, immer flexibel und auch vor Ort immer alles perfekt organisiert.

Wenn man sich mal auf der Wiesn verlaufen hat – dieses Zelt findet man immer, so ragt nebenbei der 37 Meter hohe Löwenbräu-Turm empor.

Auch die Größe ist mit 5.800 Plätzen im Inneren und 2.700 Plätzen im Außenbereich für Oktoberfestverhältnisse noch gemütlich und überschaubar.

Überschaubar ist auch das perfekte Stichwort, so ist mein persönlicher Lieblingsplatz oben am Balkon, der einen wundervollen Blick über das, mit 16.000 LED-Lampen ins richtige Licht gerückte, Festzelt bietet.

Für richtig Stimmung sorgen „Die Heldensteiner“ unter der Leitung von Günter Pilzweger, deren musikalisches Repertoire sämtliche Genres umfasst – von klassisch, zünftig über festlich bis hin zu modern.

Fast schon Tradition auf der Wiesn ist für mich immer das Interview mit dem aktuellen Wiesn Playmate geworden und ich freue mich, dass ich das nun jedes Jahr in diesem schönen Festzelt machen darf.

Seit nunmehr 2002 wird im Zuge des Oktoberfestes das Wiesn Playmate gekürt – in diesem Jahr ist es Stella Tiana Stegmann. Ihr dürft gespannt sein, das ausführliche Interview folgt in den nächsten Tagen.

Natürlich darf bei einem so ausführlichen Interview ein ordentliches Mittagessen nicht fehlen. Aber auch hier fällt die Auswahl nicht leicht, so gibt es von klassisch bayrischen kalten Platten, über frisches Hirschragout bis hin zur klassischen Ente oder dem Wiesnhendl alles, was das kulinarische Herz so begehrt.

Unverzichtbar – ein Wiesn-Rundgang – ganz egal wie das Wetter ist.

Stände, Hütten, Zelte in jeder Ecke, bunte Lichter überall, hier und dort Kitsch. Es duftet nach Hendeln, Ochsen, Fischen, süßen Leckereien, gebrannten Mandeln und vielem mehr. Links und rechts Lebkuchenherzen in allen Größen mit mehr oder weniger kreativen Aufschriften für die Liebste. Schreiende Besucher, die sich in den zahlreichen wilden Fahrgeschäften, nach der einen oder anderen Maß, doch ein wenig zu viel zugemutet haben und eine großartige Stimmung bei den aktiv Teilnehmenden, aber auch den Zuschauern bei den Klassikern wie dem Teufelsrad.

Mein Oktoberfesttag endet meist, so wie auch dieses Jahr, in der berühmt berüchtigten Käfer Wiesn-Schänke, wo sich die Wiesn-Prominenz die Türklinke in die Hand geben.

Mein Fazit:

Für die einen ist die Wiesn die fünfte Jahreszeit im Jahr, die anderen sehen sie wiederum als Touristenattraktion.

Ich selbst bin bekennender Wiesn-Fan und freue mich schon jedes Jahr auf diesen Besuch. Ein doch so geschichtsreiches, traditionelles Volksfest mit so vielen unterschiedlichen Nationen und Charakteren gibt es nunmal kein zweites Mal.

Für mich selbst ist es immer wieder schön gute Freunde auf der Wiesn zu treffen, neue Bekanntschaften zu machen und einen wundervollen Tag zu verbringen.

Und mal ganz ehrlich – wo sonst habe ich gute Freunde, das aktuelle Wiesn Playmate – in diesem Jahr Stella Tiana Stegmann und meine ganz besonders geschätzte Münchner Promi-Designerin Pia Bolte auf einem Tisch?

Ein ganz besonderer Dank geht aber auch dieses Jahr, wie bereits erwähnt, an Stephanie Spendler vom Löwenbräufestzelt, die mir immer – auch wenn ich noch so spät dran war – einen wundervollen Tisch zur Verfügung gestellt hat. Wenn immer alles so unkompliziert, leicht und professionell wie hier erledigt werden würde, wäre meine Arbeit als Blogger um vieles leichter.

In diesem Sinne wünsche ich mir, dass dieser Löwe noch viele viele Jahre und Jahrzehnte brüllen wird und dieses Team um Stephanie Spendler dem Oktoberfest noch lange erhalten bleibt. Ich schreibe immer wieder auf meinem Blog, wie wichtig mir Qualität ist – deshalb muss das hier auch dementsprechend erwähnt sein.

Das Oktoberfest 2019 geht mit dem heutigen Tag zu Ende und ich freue mich schon wieder auf eine friedliche Wiesn 2020!

„Ein Prosit der Gemütlichkeit!“

Thomas Pail

Cashmere & Champagne — powered by „Y – Luxury for a new generation Magazin“ 

Cashmere & Champagne — powered by „Y – Luxury for a new generation Magazin“ 

Luxuriös ging es Mittwochabend in Salzburgs berühmtester Gasse, der Getreidegasse, zu, denn das italienische Fashionlabel Falconeri präsentiere in Ihrer kleinen aber feinen Boutique, einem ausgewählten, exklusiven Kundenkreis, die neueste Kollektion.

Partner dieses Events war — es hätte besser nicht passen können — Adi Weiss und Michael Lammeraner mit ihrem „Y – Luxury for a new generation Magazin“, das eben auch genau für Exklusivität, Eleganz und Trends steht.

Wie es der Name des Events bereits verrät gab es an diesem Abend eine ganze Menge hochwertigster Strickwaren aus Cashmere und Wolle und so manche Flasche Laurent Perrier Champagne.

Da ja bekanntlich Alkohol auf nüchternen Magen keine besonders gute Auswirkung hat und — seinen wir uns mal ganz ehrlich — shoppen mit leerem Magen auch längst nicht so viel Spaß macht, wurde mit einem großartigen Flying Dinner mit allerlei Köstlichkeiten für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.

Für eine großartige Stimmung und den musikalischen Genuss sorgte Live-Saxophonist Benjamin Führer. Bei diesem coolen Sound blieb keiner der Gäste mehr ruhig stehen.

Im Fokus immer – hochwertige Mode.

Klassische Beige- und Nude-Töne in Kombination mit einem schönen Blau oder Grün, herbstliche Bronze- und Braun-Töne sowie raffiniert geschnittene Stücke mit Karomuster oder Pelzbesatz — hier war für jeden Geschmack das Richtige mit dabei.

Sichtlich begeistert von der Kollektion waren auch die bekannte Fernsehmoderatorin Vera Russwurm und Schauspielerin Elke Winkens, deren wirklich ehrlich gute Laune richtig ansteckend war. Ebenso mit dabei die ehemalige Schifahrerin und Gastronomin Alexandra Meissnitzer, Immobilienlady Marlies Muhr, Miss Austria 2016 Dragana Stankovic und viele viele mehr.

Jetzt eine gute Nachricht, ganz besonders für meine männlichen Leser — ja, in dieser Boutique gibt es auch Männermode.

Mein Fazit:

Selten habe ich Cashmere- und Wollkleidung in so hoher Qualität und so guter Verarbeitung gesehen, als hier bei Falconeri. Natürlich muss man sagen, dass diese Qualität auch ihren Preis hat, aber wer ein wirklich schönes, wärmendes, hochwertiges Kleidungsstück sucht, ist hier wirklich bestens aufgehoben und — man weiß am Ende des Tages wirklich wofür man sein Geld ausgegeben hat.

Für mich ein absolut gelungener Abend, eine tolle, vielfältige Kollektion, sehr nette Gäste, eine großartige Stimmung und ein hervorragendes Service.

Vielen Dank für die Einladung. Ich habe für mich das Modelabel Falconeri wieder entdeckt und kann jedem, ganz ehrlich, empfehlen, einfach einmal vorbeizuschauen. Ebenso sehens- bzw. lesenswert das „Y – Luxury for a new generation Magazin“ von Adi Weiss und Michael Lammeraner — hier findet ihr Fashion, Luxus und eine ganze Menge Inspiration.

Ich bin nun auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Ihr auch?

Thomas Pail