What a feeling – Flashdance – das Musical

What a feeling – Flashdance – das Musical

„Zuerst ist da nichts, nur ein langsam wachsender Traum …“

Wer die 80er Jahre kennt, ist an diesem Film nicht vorbeigekommen – Flashdance. Kaum ein Film hat das Genre des Tanzfilms so geprägt wie dieser.
Eine Geschichte, über Träume, spektakuläre Tanzszenen und große Hits wie „Flashdance – What a Feeling“, „Gloria“ und „Maniac“.
Eine Geschichte, die selbst nach über 35 Jahre nach der Kinopremiere nichts an ihrer Faszination verloren hat und noch immer Jung und Alt in ihren Bann zieht.

Die Bühnenadaption des Kultfilms feierte im September 2018 große Premiere im Mehr! Theater in Hamburg und ist nun auf großer Tournee durch Deutschland und Österreich.

Donnerstagabend fand in der Salzburgarena im Messezentrum die Salzburg-Premiere statt.

Fotos by Thomas Pail / www.thomaspail.com

Wir waren, zusammen mit meinen beiden Gewinnern meines Instagram-Gewinnspiels, Anna und Fabio, live mit dabei und hatten einen ganz besonderen Abend.

 

Fotos by Thomas Pail / www.thomaspail.com

Das Publikum erwartete eine mehr als zweistündige, perfekt inszenierte Show, mit einem Hitfeuerwerk aus den 80ern, einer modern und exakt abgestimmten Tanzchoreographie sowie einer spektakulären Bühnenshow.

Die eigens, in vielen Arbeitsschritten angefertigte, Bühne sorgte mit perfekt ausgeklügelten Elementen und großen LED-Wänden dafür, dass sich der Zuschauer mitten im Geschehen befand. Gesanglich und tänzerisch spielte man in dieser Inszenierung ebenso in der obersten Liga mit.

Als eine sehr gut Idee empfand ich das Musical in deutscher Sprache aufzuführen und dennoch die bekannten, großen Hits in der originalen englischen Version zu singen.

Dem Regisseur ist es hier gelungen das perfekte Ensemble zu casten, so wirkte die Interaktion der einzelnen Charaktere auf der Bühne immer authentisch und niemals gespielt.

Ein Abend voller Träume und teils harten, steinigen Wegen, diese zu erreichen. Die Erkenntnis, dass man oft erst in die weite Welt hinaus muss, um zu erkennen, wo man wirklich hingehört, man einmal einen Menschen verlieren muss, um zu bemerken was einem an dieser Person liegt. Dazu eine Liebesgeschichte zweier Menschen aus gänzlich konträren Schichten, die es durch ihre unterschiedliche Herkunft nicht leicht haben zueinander zu finden.

In der Hauptrolle Alexandra „Alex“ Owens überzeugt die, fast noch Musical Newcomerin, Hannah Leser mit einer stimmlich und tänzerischen Bestleistung. Schloss sie erst im Mai 2017 die Musicalausbildung an der Stage School in Hamburg ab, führte sie ihr erster Weg gleich zu “Mary Poppins”, wo sie die alternierende Besetzung der Mary spielte.
Beeindruckt hat sie mich auch mit einer so lockeren, sympathischen Art, als sie sich extra, nach einer für sie wirklich anstrengenden Show, noch Zeit für Fotos und ein kurzes Gespräch genommen hat. Dabei hat sie mir verraten, dass sie sich in Salzburg verliebt hat, da sie besonders Burgen und Schlösser liebt. Im Zuge des Gespräches haben wir gleich noch eine Gemeinsamkeit gefunden – wenn es die Zeit zwischen ihren Engagements zulässt schreibt sie auch für Ihren persönlichen Modeblog https://deslesersneuekleider.wordpress.com/. Jung, erfolgreich, kreativ, talentiert und motiviert – so ist mir bei unserem Gespräch sofort bewusst geworden, dass dieser Job ihre Leidenschaft ist und sie dabei wirklich Spaß hat. Genau das ist, was sie auf der Bühne gezeigt hat und ich bin mir sicher, dass wir von ihr noch vieles hören werden.

Wenn man sich das Ensemble genauer angeschaut hat, konnte man so einige andere bereits bekannte Gesichter wie Gitte Haenning, die Ihren Durchbruch mit dem Titel „Ich will ’nen Cowboy als Mann“ hatte, die Eurovision Song Contest 2015 Teilnehmerin für Deutschland Ann Sophie sowie die aus der Telenovela „Sturm der Liebe“ bekannte Jeannine Michèle Wacker entdecken.
Ich finde – eine sehr gelungene Mischung an jungen und bereits etablierten Talenten, die diesen Abend zu einem ganz besonderen gemacht haben.
Und dafür gab es – absolut berechtigt – tosenden Applaus und Standing Ovation vom Salzburger Publikum.

Fotos by Thomas Pail / www.thomaspail.com

Nun jedoch noch ein wenig zur Story:

Mit 18 Jahren hat man große Träume, aber wenn man aus der Arbeiterklasse kommt und wenig Aussicht auf ein besseres Leben hat, wie Hautdarstellerin Alexandra „Alex“ Owens, sind diese oftmals nur sehr schwer bis gar nicht zu erreichen.

Tagsüber verdient sie sich ihre Brötchen als Schweißerin, doch um über die Runden zu kommen, muss sie nachts als Tänzerin in zwielichtigen Bars arbeiten. Doch das kann ihr nicht ihren Traum rauben, denn Alex will etwas Besonderes schaffen: eine klassische Tanzausbildung an der Shipley Tanzakademie in Pittsburgh.

Unterstützung findet sie auch in ihrem Chef, Nick, der ihr dabei helfen will und woraus sich eine Liebesbeziehung mit einigen Höhen und Tiefen entwickelt. Nick nutzt seine Kontakte und verschafft Alex die Chance ihres Lebens, ein Vortanzen.

Doch, wird es die Autodidaktin ohne bisherige, professionelle Ausbildung schaffen oder zerplatzt ihr Traum wie eine Seifenblase?

Fotos © Morris Mac Matzen / Photography

Wer nun wissen möchte, wie diese Geschichte ausgeht, sollte auf keinen Fall eine der kommenden Vorstellungen verpassen.
Kennt ihr das Gefühl wenn man einen guten Film gesehen hat, dass man ihn am liebsten noch dreimal hintereinander ansehen möchte?
Genau so ist es mir nach diesem Musical gegangen. Ich selbst könnte es mir noch unzählige Male anschauen, ohne, dass es jemals den Reiz verlieren würde.
Wer Musicals, eine schöne Geschichte, die 80er Jahre mit großartigen Hits, aufregende Tanzperformances, ganz große Stimmen und spektakuläre Bühnenshows mag, darf sich dieses Musical wirklich nicht entgehen lassen.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung!

Weitere Termine sind:

27. und  28. Oktober Salzburg, Salzburgarena
13. November Wien-Preview
14. November Wien-Premiere
Weitere Vorstellungen in der Halle E im Museumsquartier täglich außer Montag bis 25. November  2018

Tickets gibt es unter
https://www.oeticket.com/flashdance-tickets.html?affiliate=EOE&doc=artistPages%2Ftickets&fun=artist&action=tickets&erid=2145994

Als besonderes Highlight läuft noch immer mein Instagram-Gewinnspiel für Wien. Einfach auf mein Instagram Profil gehen, den Flashdance-Gewinnspiel-Post anklicken, mit „Wien“ kommentieren und schon seit ihr dabei und könnt 1×2 Tickets gewinnen.

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Abschließend kann ich nur mehr eines dazu sagen – „What a feeling“

Thomas Pail

Auf die Wiesn – mein Tag auf dem Münchner Oktoberfest

Auf die Wiesn – mein Tag auf dem Münchner Oktoberfest

Es ist Halbzeit auf der Wiesn.
Ein guter Grund für einen besonderen Wiesn-Beitrag – mein Tag auf dem Münchner Oktoberfest.

„13.000 Menschen arbeiten hier, 8.000 davon in einem festen Arbeitsverhältnis.“
„München hatte zum Zeitpunkt des ersten Oktoberfestes 1810 mehr als 40.500 Einwohner.“
„Die Organisation des Oktoberfestes liegt seit 1819 in der Verantwortung der Stadt München.“
„2017 trinken die Wiesn-Besucher 7.500.000 Maß Bier.“

Mit diesen vier Zitaten des neu, im Moritz Röder Books Verlag erschienenem Buch „100x Oktoberfest in Zahlen“ von Peter Woeckel möchte ich meinen Beitrag starten.
Ein großartiges Buch mit 100 interessanten, spannenden und lustigen Fakten rund um das wohl berühmteste Volksfest der Welt.
Für alle Wiesn-Fans absolut empfehlenswert und sehr kurzweilig zu lesen und – hier finden sich sehr viele Fakten, die selbst mir fremd waren.

So war es nun vergangenen Mittwoch wieder einmal soweit.
Ich nehme euch nun mit in mein Lieblingszelt, gemeinsam mit ganz besonderen Freunden und Gästen, die diesen Tag zu dem gemacht haben was er war – mein bisher schönster Wiesn-Besuch.

Gute alte Freunde wieder zu treffen, beste Freunde zu sehen, neue Bekanntschaften zu schließen und ganz besondere Menschen kennenzulernen. Das alles in einem ganz besonderen Rahmen. Überall duftet es nach allerlei Köstlichkeiten – Spanferkel, Wiesn-Hendl, Ochsen, Kaiserschmarrn, gebrannte Mandeln und Lebkuchen. Dazu frisch gezapftes Oktoberfestbier. Am Festgelände ertönen Hupen, Klingeln und Musik der zahlreichen Fahrgeschäfte, Menschen kreischen, während sie ein Looping drehen oder im freien Fall vom Freefall-Tower donnern. Hier treffen Menschen unterschiedlichster Staaten, Kulturen und Gemeinschaften aufeinander – die einen traditionell in Tracht, die anderen eher legerer.
In den Zelten beste Stimmung – es wird mitgesungen oder besser mitgegrölt. Immer wieder steht einer oder eine verbotenerweise auf der Bank und ext unter tosendem Applaus und Anfeuerungsrufen eine Maß, bevor sie dann von der Security aus dem Zelt gebracht werden. In jedem Zelt ertönt Musik – traditionell bis modern.

Ich war auch heuer wieder in meinem persönlichem Lieblingszelt – dem Löwenbräu Festzelt – zusammen mit ganz besonderen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen.
Das Löwenbräu Festzelt ist für mich ein Fixpunkt auf der Wiesn und ich möchte euch kurz sagen warum. Zum einen liegt es an Wiesn Wirtin Steffi Spendler mit ihrem gesamten Team, die bisher immer einen Tisch für mich hatten, unglaublich flexibel agieren und einen wirklich tollen freundlichen Service bieten. Was diese Menschen hier auf der Wiesn leisten ist unglaublich und das muss einfach einmal gesagt werden. Zum anderen ist es auch die Atmosphäre, die ich in diesem Zelt schätze und natürlich auch das gute Essen und das Bier.

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Auch ein ganz besonderes Interview durfte ich hier führen – mit der aktuellen Wiesn-Playmate Julia Prokopy, die zusammen mit Playboy Marketinglady Miriam Madlindl kam. Sie ist jung, erfolgreich, stilsicher und eine bodenständige liebenswerte Frau, die interessante Einblicke in ihr Leben, ihre berufliche Zukunft und allerlei um das Thema Playboy geboten hatte. Hier geht es zum ausführlichen INTERVIEW.

Mit dabei auch Fotograf, Grafiker und Verleger Moritz Röder, der mir, das bereits oben erwähnte, Buch präsentierte. Ein ausführliches Interview dazu folgt in Kürze.

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Ebenso mit dabei ein guter Freund, den ich schon sehr lange nicht mehr gesehen habe – Pat Wind, ein Sänger, der seinen Job mit Leidenschaft verfolgt und soeben ein brandneues Musikvideo & Cover zu Chris Browns Erfolgs-Single „With you“ herausgebracht hat. Dieses findet ihr HIER – Prädikat sehens- und hörenswert.

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Ganz überraschend mit in die illustre Runde dazugestoßen – Sänger und Dschungelcamp-Finalist Daniele Negroni, der mit einer absolut bodenständigen, ehrlichen Art und Weise für beste Stimmung sorgte.

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Wenn dann noch weitere Freunde inklusive deiner besten Freundin mit dazukommen, so kann dieser Tag nur perfekt werden.

Warum teile ich euch das alles mit und worauf möchte ich hinaus?

Genau das ist es, worum es auf der Wiesn geht – eine gute Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem ganz besonders wichtig sind, neue Menschen kennenzulernen und Freundschaften fürs Leben zu knüpfen.

Auf dem Oktoberfest herrscht eine ganz besondere Stimmung, eine Atmosphäre, wie es sie auf keinem anderen Volksfest gibt, auf dem ich bisher war. Die Wiesn ist eine ganz eigene Welt auf die man sich einlassen muss.
Ich freue mich jedes Jahr immer wieder aufs Neue in diese Welt mit einzutauchen – ganz klassisch in Tracht, so wie es sich gehört.

Mein Fazit zur Wiesn-Halbzeit – wer die Möglichkeit hat, sollte die Chance wahrnehmen auch heuer die Wiesn noch zu besuchen. Ich durfte hier einen wundervollen Tag verbringen.

Vielen Dank an die Oktoberfest-Presseabteilung der Stadt München, die mir so rasch und unkompliziert die Möglichkeit für diesen Beitrag geboten haben. Vielen Dank an Steffi Spendler und ihr Team vom Löwenbräu Festzelt für die unkomplizierte, lockere Art und den großartigen Service. Vielen Dank auch an Wiesn Playmate Julia Prokopy für den interessanten Einblick in ihr Leben und wundervolle Stunden auf der Wiesn. Danke an Moritz Röder für dieses unglaublich unterhaltsame Buch „100x Oktoberfest in Zahlen“. Vielen Dank an meine Freunde und besonders an Sänger Pat Wind, der extra dafür Termine vorgezogen und verschoben hat.

In diesem Sinne bleibt mir nur noch eines zu sagen – allen die heuer das Oktoberfest noch besuchen wünsche ich eine schöne, friedliche Wiesn und ich freue mich jetzt schon auf eine spannende Wiesn 2019.

Darauf jetzt a Maß – Prost!

Thomas Pail

Hier findet ihr alle Links zum Oktoberfest und meinen ganz besonderen Freunden und Gästen:

– Hier gehts zu den Infos rund ums Oktoberfest
– Hier geht es direkt zum Löwenbräu Festzelt
– Hier gehts zum Interview mit Wiesn-Playmate 2018 Julia Prokopy
– Hier gehts direkt zu Playboy
– Hier gehts zum Moritz Röder Books Verlag
– Hier gehts zum Sänger Pat Wind und dessen neuen Musikvideo & Cover zu Chris Browns Erfolgs-Single „With you“ 
– Hier gehts zu Daniele Negroni

Wiesn-Playmate 2018 Julia Prokopy

Wiesn-Playmate 2018 Julia Prokopy

Sie heißt Julia Prokopy, ist 23 Jahre jung und kommt aus dem schönen Nürnberg. Wie ihr sicherlich bereits alle mitbekommen habt, ist sie die Wiesn-Playmate 2018.

Ich hatte das große Vergnügen, sie bei einem gemeinsamen bayrischen Mittagessen im Löwenbräu Festzelt kennenzulernen und mit ihr über den Playboy, berufliche Ziele und private Interessen zu sprechen.

Wie sich sogleich herausstellte, wurde das Ganze gleich vielmehr als nur ein Interviewtermin. Als daraus dann mein bisher schönster Wiesn-Besuch und das angenehmste Gespräch seit langem – und ich spreche jetzt nicht nur von Interviews – wurde, ist mir erst wieder bewusst geworden, was ich als Blogger für Glück habe, im Zuge solcher Ausflüge, auch ganz besondere Menschen kennenzulernen, die mich persönlich sehr beeindrucken.

Julia Prokopy – sie ist jung, erfolgreich, bodenständig, und beeindruckt mit ihrem stilsicheren und stilvollen Auftreten.

Wie ich darauf komme? Das erfährt ihr nun im folgenden Interview …

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Thomas Pail: Du bist nun die Wiesn-Playmate 2018. Wie kam es dazu? Wie bist du auf bzw. zum Playboy gekommen?

Julia Prokopy: In den Playboy zu kommen war schon immer ein kleiner Lebenstraum von mir, aber ich selbst habe es mir nie zugetraut. Zu verdanken habe ich das alles meinem besten Freund. Der hat mich beworben, dann ging es zum Casting und plötzlich habe ich auch schon den Anruf erhalten, ob ich nicht Lust hätte, das Wiesn-Playmate 2018 zu sein.

Thomas Pail: Ist es als Wiesn-Playmate anders, oder vielleicht sogar besser wie als „normales“ Playmate?

Julia Prokopy: Man hat vielleicht diesen Öffentlichkeitsfaktor als Vorteil aber insgesamt, so glaube ich, sind die Chancen relativ gleich verteilt, da wir auch so unterschiedliche Mädls sind.

Thomas Pail: Mit Playboy verbindest du?

Julia Prokopy: Wunderschöne Bilder, ein tolles Magazin, ein großartiges Team und eine wunderschöne Erfahrung.

Thomas Pail: Intensiver wie als Wiesn-Playmate wird man das Oktoberfest nicht wahrnehmen können. Wie ist deine Bilanz nach den ersten Tagen hier?

Julia Prokopy: Meine erste Bilanz ist absolut positiv. Ich freue mich jeden Tag hier auf der Wiesn sein zu dürfen.

Thomas Pail: Was macht für dich das Oktoberfest aus?

Julia Prokopy: Jeden Tag neue Leute kennenzulernen, die Stimmung und das alle einfach gut gelaunt sind und Spaß haben hier. Das ist für mich das Oktoberfest.

Thomas Pail: Was war dein bestes Erlebnis hier bis jetzt?

Julia Prokopy: Natürlich jetzt hier mit euch zu sein. Das ist das größte Highlight für mich. *lacht*

Thomas Pail: Der wievielte Wiesn-Besuch generell in Summe ist dies nun bereits?

Julia Prokopy: Bisher war ich schon seit vielen Jahren jedes Jahr auf der Wiesn und es macht auch immer wieder aufs Neue viel Spaß und ich bin sicher, dass dies auch die nächsten Jahre so bleiben wird.

Thomas Pail: Wie schaut der typische Wiesn-Tag bei dir aus?

Julia Prokopy: Ich bin immer in verschiedenen Zelten unterwegs. Hier und dort werden Bilder und Interviews gemacht, ich lerne immer wieder neue Leute kennen und natürlich kann ich hier und da auch mal von dem leckeren Bier hier trinken.

Thomas Pail: Jetzt trinkst du gerade, ganz untypisch, ein Spezi hier. Bist du eine leidenschaftliche Biertrinkerin und sollte man das als Wiesn-Playmate sein?

Julia Prokopy: Natürlich muss man als Wiesn-Playmate auch Bierliebhaberin sein und ich selber liebe Bier auch über alles, vor allem das Oktoberfestbier hier. Der Tag ist heute aber noch lange, deshalb fange ich jetzt einmal ganz vorbildlich mit einem Spezi an.

Thomas Pail: Was ist so deine Lieblingsbeschäftigung hier?

Julia Prokopy: Meine Lieblingsbeschäftigung hier ist ganz einfach – mit netten Leuten reden und einfach Spaß haben.

Thomas Pail: Modisch ist das Oktoberfest von Dirndl und Lederhosen geprägt.
Wie  muss für dich der perfekte Wiesn-Look aussehen?

Julia Prokopy: Der perfekte Wiesn Look ist einfach noch immer die Tracht. Dirndl und Lederhosen, was gerade auch bei Männern super sexy aussieht. Bei Frauen finde ich auch immer schöne Flechtfrisuren hübsch oder mit Blümchen rein.

Thomas Pail: Du bist modisch mit deinen Angermaier-Dirndl immer gut angezogen, was man nicht von allen behaupten kann hier auf der Wiesn.
Was macht für dich das perfekte Dirndl aus?

Julia Prokopy: Es darf klassisch oder auch Modern sein. Ich selbst stehe ja total auf Pink und Rosa. Also wenn hier jemand so ein pink-rosa Dirndl mit viel Glitzer an hat, finde ich das auch super schön.

Thomas Pail: Was sind deine absoluten Must-haves und deine absoluten Wiesn-No-Gos hier am Oktoberfest?

Julia Prokopy: Must-have ist die Tracht und ein No-Go ist es, hier im Standard-Look aufzutauchen. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, aber ich finde es gehört einfach dazu, dass man hier Tracht trägt.

Thomas Pail: Wenn man deinen Kleiderschrank öffnet – was findet man darin und wie würdest du im Allgemeinen deinen Modestil beschreiben?

Julia Prokopy: Wenn du meinen Schrank aufmachen würdest, wären hier natürlich einmal ganz viele pinke und rosa Kleidungsstücke, die du auffinden würdest. Ich liebe auch ganz viel Glitzer. Aber selbstverständlich habe ich auch klassisch moderne Kleidungsstücke in schwarz, weiß, grau, die eher schlicht sind. Kurz gesagt – bunt gemischt.

Thomas Pail: Wie viel Zeit verbringst du morgens im Bad und vor dem Kleiderschrank?

Julia Prokopy: Frühmorgens bin ich relativ schnell, vor allem in meiner Freizeit. Ich gehe dann auch oft ohne Make Up außer Haus. Mit Duschen, Zähne putzen und Haare zusammen machen fünf bis zehn Minuten in etwa. Wenn ich mich für die Arbeit herrichte, brauche ich schon etwas länger – so eine halbe Stunde in etwa. Die typische Tussi, die zwei Stunden im Bad verbringt bin ich jedenfalls nicht.

Thomas Pail: Als attraktive Frau ist man natürlich immer ein „Hingucker“ hier – als Wiesn-Playmate sicherlich umso mehr.
Wie oft wirst du am Tag hier angeflirtet und angesprochen?

Julia Prokopy: Als Wiesn-Playmate wird man natürlich schon etwas öfter angeflirtet hier. Die letzten Tage sicher häufiger, als in der Zeit, wo ich noch nicht Wiesn-Playmate war.

Thomas Pail: Gibt es einen Freund, den das stört?

Julia Prokopy: Nein, ich bin seit sechs Jahren Single. *lacht*

Thomas Pail: Mit welchem „Anmachspruch“ kann man dich beeindrucken? *lacht*

Julia Prokopy: Das ist eine gute Frage. Er sollte auf jeden Fall Charmant sein. Der schlechteste Anmachspruch, den ich die letzten Tage gehört habe war „Ich habe meine Handynummer verloren. Kannst du mir deine leihen?“. So gehts eben nicht. Aber einen besseren Anmachspruch habe ich die letzten Tage leider noch nicht gehört.

Thomas Pail: Lernt man als Playmate leichter Männer kennen, oder ist es eher ein Erschwernis, weil sich vielleicht viele nicht trauen dich anzusprechen?

Julia Prokopy: Als Playmate ist es fast schwieriger Männer kennenzulernen. Auf den Social Media Kanälen bekommt man sehr viele Anfragen, da sich die Männer hier im anonymen Umfeld trauen, aber wenn man so über die Wiesn läuft, kommt das schon wesentlich weniger oft vor.

Thomas Pail: Wie muss dein Traummann sein – Playboy oder bodenständiger Typ? Welche Art Mann findest du gut?

Julia Prokopy: Mein Traummann soll auf jeden Fall sehr bodenständig sein. Humor ist ebenso sehr wichtig für mich, da ich selbst sehr gerne lache. Das optische ist dann auch nicht so wichtig sondern eher zweitrangig.

Thomas Pail: Du bist gelernte Stewardess, 2017 warst du Bachelor Kandidatin, 2018 bei Germany’s Next Topmodel und nun Wiesn-Playmate. Was macht dir am meisten Spaß und wo wird dein beruflicher Weg in Zukunft hingehen?

Julia Prokopy: Mein größter Traum wäre es jetzt einmal den richtigen Mann zu finden und über Kinder und ein Haus nachzudenken. Wie es beruflich weitergeht lasse ich einmal alles auf mich zukommen, aber ich liebe auch meinen Job als Flugbegleiterin, den ich auch weiterhin ausüben möchte.

Thomas Pail: Ist es hier mehr Vor- oder Nachteil, wenn Playmate im Lebenslauf steht?

Julia Prokopy: Ob es, gerade als Flugbegleiterin ein Vor- oder Nachteil ist kann ich nicht wirklich sagen. Aber im Allgemeinen kann sich das, meiner Meinung nach, oft auch negativ auswirken, da gerade Arbeitgeber eventuell nur sehen, dass man sich für ein Magazin ausgezogen hat, aber den Hintergrund eben nicht verstehen.

Thomas Pail: Gibt es ein ganz besonderes Ziel, das du erreichen möchtest?

Julia Prokopy: Erstmals möchte ich jetzt einmal Playmate des Jahres werden. Das wäre jetzt so mein nächster Traum.

Thomas Pail: Wo trifft man dich immer außerhalb der Wiesn?

Julia Prokopy: Am Wochenende bin gehe ich gerne in Clubs feiern, aber selbst das wurde in letzter Zeit schon ruhiger. Zur Zeit treffe ich mich lieber privat mit guten Freunden auf einen Drink an der Bar oder einen lustigen Mädelsabend auf der Couch.

Thomas Pail: Seit 2017 hat sich sehr viel getan in deinem Leben und man kann schon sagen, dass du viel beschäftigt bist.
Wie und wo entspannst du am liebsten und gibt es etwas, wie bzw. wo du Kraft tankst?

Julia Prokopy: In der Wiesn-Zeit jetzt geben mir speziell meine Freunde Kraft. Meine beste Freundin kommt auch hier aus München. Mit der habe ich mich gerade gestern erst getroffen auf einen entspannten Mädelsabend auf der Couch.

Thomas Pail: Gibt es besondere Menschen in deinem Leben, die dir ganz besonders wichtig sind?

Julia Prokopy: Das wichtigste in meinem Leben generell sind Familie und Freunde und die geben mir auch immer wieder Halt und Kraft.


Thomas Pail: Sind ehrliche, wahre Freunde in der doch eher oberflächlichen Model-, Fernseh- und Showbranche umso wichtiger?

Julia Prokopy: Das ist natürlich wichtig. Gerade hier stellt sich dann heraus, wer wahre Freunde sind. Ich habe es die letzten Jahre selbst gemerkt, dass speziell nach Bachelor, GNTM und jetzt als Wiesn-Playmate wieder alte „Freunde“ ankommen, die zuvor nicht mal „Hallo“ auf der Straße gesagt haben und jetzt meinen, wieder deine besten Freunde zu sein.

Thomas Pail: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Julia Prokopy: Ich sehe mich in 10 Jahren nach wie vor als Flugbegleiterin mit meinem „Mr. Right“ an meiner Seite, zwei Kindern und einem schönen Häuschen auf dem Dorf.

Short Facts

Name: Julia Prokopy

Frühere Spitznamen: „Julie“
Geburtstag: 28. April 1995
Größe: 173 cm
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: blau
Lieblingsmusik: RnB HipHop
Lieblingsfilm: Findet Nemo
Lieblingsort: München
Lieblingsessen: Pommes mit Ketchup und Mayo
Lieblingsblumen: Rosen
Lieblingsfarbe: pink
Single oder vergeben: single
Geschwister: habe einen Bruder
Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: Shampoo, Zahnbürste und Make Up
Drei positive Eigenschaften von mir sind: humorvoll, nett und am Boden geblieben
Drei negative Eigenschaften von mir sind: verpeilt, ich rede oft zu viel und ungeduldig
Der wichtigste Mensch / die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind: Familie
Ohne das könnte ich nicht leben: Familie und Freunde
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: die verbringe ich am liebsten mit Familie und Freunden
In 10 Jahren bin ich: hoffentlich mit „Mr. Right“ verheiratet, mit zwei Kindern in einem Häuschen auf dem Dorf

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Liebe Julia, ich möchte mich bedanken – für das interessante Interview und die schönen Stunden auf der Wiesn.
Ich bin mir sicher, dass wir noch vieles von dir hören werden und ebenso sicher bin ich mir, dass wir uns wieder sehen werden.

Hier auf meinem Blog wird es sicherlich diesbezüglich die ein oder andere Überraschung mit dir geben und – wenn sich das Jahr nun so zu Ende neigt – steht, wie du es bereits erwähnt hast, auch wieder die nächste Wahl zur Playmate des Jahres an.

Meine Favoritin habe ich bereits.

In diesem Sinne vielen Dank und – Fortsetzung folgt …

Thomas Pail