Salzburg goes Pop –  die bunte Sommerausstellung der Walentowski Galerie Salzburg

Salzburg goes Pop – die bunte Sommerausstellung der Walentowski Galerie Salzburg

„Das leben ist schön mit Pop.“ Unter diesem Motto steht die heurige Sommerausstellung der Walentowski Galerie Salzburg, die vom 27.7. bis zum 1.9. zu bestaunen ist.

Neben schön ist diese Ausstellung vor allem eines – bunt.
Simple Motive, mitten aus dem Leben, versprühen eine Lebensfreude, strahlen Wärme und Optimismus aus.
Genau dieser Optimismus ist es, den wir in Zeiten von Angst, Sorgen und all den Problemen in der Welt auch dringend benötigen.

Diese Ausstellung gilt renommierten Pop Art Künstlern der jungen Generation.

Romero Britto aus Brasilien erzeugt mit seinen Porzellanskulpturen und Unikaten auf Leinwand pure Lebensfreude. „Seine Werke strahlen „Liebe, Wärme und Optimismus“ aus“, schrieb die New York Times.

Die New Yorker Künstler James Rizzi und Charles Fazzino vertreten mit ihren beliebten dreidimensionalen Stadtansichten die New York-Pop Art.

James Francis Gill, Pop Art Künstler der ersten Stunde aus Texas, zeigt in seinen Werken typische Ikonen seiner Zeit, wie Marilyn Monroe, Brigitte Bardot, die Birkin Bag oder den Porsche 911 und VW Käfer. Seine Werke sind im Museum of Modern Art in New York zu finden.

Der deutsche Künstler Michel Friess hat seine Wurzeln in der Street Art Szene. In seinen Arbeiten mischt er auf humorvolle Weise altbekannte Motive der Pop Art und Comic Figuren. Seine Werke entstehen meist in einem sehr aufwändigen Handsiebdruckverfahren und werden durch Malerei, Airbrush und Papier-Collagen ergänzt.

Ebenso mit vertreten, der inernational anerkannte, Salzburger Künstler Jürgen Norbert Fux, der in seinen Werken immer wieder die Verbindung zwischen Mensch und Tier herstellt. Mittelpunkt seiner Werke sind aufwändige Portraits, gedruckt auf Glas und Kunststoffträger.

Die Künstler Michael Friess und Jürgen Norbert Fux waren an diesem Abend persönlich anwesend und nahmen sich Zeit, auf die zahlreichen Fragen der Gäste einzugehen und ihnen die Welt ihres Schaffens und – gerade an diesem Abend – die Welt des Pop Art, näher zu bringen.

Ich besuche selbst immer wieder gerne die Walentowski Galerien – aus dem einfachen Grund – sie sind anders. Modern, cool, zeitgemäß. Ein künstlerischer Ruhepol mit ausgewählten Werken anerkannter Künstler, wie auch talentierten Nachwuchskünstlern.

Kunst ist viel mehr als ein schönes Bild, das man sich an die Wand hängt, als eine Statue, die man mitten im Raum Platziert. Kunst ist eine Investition fürs Leben, eine Wertanlage und ein Gegenstand, an dem man sich täglich erfreuen kann. Wer in Kunst investiert, investiert gut und – in dieser Galerie könnte man so einiges investieren, was sich lohnen würde.

Ich hatte einen wunderbaren Abend mit Freunden, alten Bekannten und neuen Gesichtern. Es wurden die Werke bestaunt, gefachsimpelt und neue Kontakte geknüpft. So ließ man den Abend bei köstlichen Tramezzini und kühlen Drinks ausklingen.

Eine bunte Mischung an Gästen – auch Tod-Darsteller Peter Lohmeyer und der Salzburger Künstler Adam Mielu Pakurar – machten diesen Abend zu einem besonderen.

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Ein wunderbarer Auftakt für eine großartige Ausstellung.

Thomas Pail


Pictures by Thomas Pail

Die Salzburger Festspiele sind eröffnet – Kultur im Zeichen eines geeinten Europas

Die Salzburger Festspiele sind eröffnet – Kultur im Zeichen eines geeinten Europas

„Passion, Ekstase und Leidenschaft“ prägen die Salzburger Festspiele 2018.

Diese wurden vergangenen Freitag von Bundespräsident Alexander Van der Bellen eröffnet, die Festrede hielt der Schriftsteller und Historiker Philipp Blom.
Ein schonungsloser Analytiker Europas Geschichte, kritisch mit der gesellschaftlichen Gegenwart.
Passender hätte man den Festredner wohl kaum wählen können, so war diese Eröffnung vom Thema Europa geprägt.

Die Augen Europas schauen in diesem Jahr noch viel genauer auf Salzburg, so hat Österreich seit 1. Juli 2018 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Aus diesem Grund waren in diesem Jahr  zahlreiche Gäste der internationalen Politik mit anwesend. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie rund 60 Diplomaten wohnten der diesjährigen Festspieleröffnung bei.

Eine Ehrenformation des Bundesheeres begrüßte Bundespräsident Van der Bellen, der diese zusammen mit seinem Staatsgast, Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa, abschritt.

Offizielle Festspieleröffnung in Salzburg Foto: Neumayr/Leo 27.07.2018 Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Bundespräsident Alxander van der Bellen, Staatpräsident Portugal Marcelo Rebelo de Sousa,

Offizielle Festspieleröffnung in Salzburg Foto: Neumayr/Leo 27.07.2018 Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Bundespräsident Alxander van der Bellen, Staatpräsident Portugal Marcelo Rebelo de Sousa

Festakt, 2018, Salzburger Festspiele, © Manfred Siebinger

Festakt, 2018, Salzburger Festspiele, © Manfred Siebinger

 

Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler wie bereits in Ihrer Eröffnungsrede darauf hin, dass die Salzburger Festspiele ursprünglich aus politischen Motiven gegründet wurden.
„Widersprechen wir jenen, die ihre Redegewalt für europäische Untergangsszenarien missbrauchen. Investieren wir unsere rhetorische Stärke, vor allem aber unsere Tatkraft, um die faszinierende Idee eines vereinten Europas wieder voranzutreiben. “Die Manifestation des Glaubens an Europa“ und „Festspiele als europäisches Friedensprojekt“ waren das Anliegen unserer Gründer Max Reinhardt und Hugo von Hofmannsthal.“

Offizielle Festspieleröffnung in Salzburg Foto: Neumayr/Leo 27.07.2018 Präsidentin Helga Rabl-Stadler,

Offizielle Festspieleröffnung in Salzburg Foto: Neumayr/Leo 27.07.2018 Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Photo by www.neumayr.cc

 

Die Metamorphose hat längst begonnen – das war die zentrale Aussage in der Rede von Landeshauptmann Wilfried Haslauer.
Dieser widmete seine Rede dem Gedenkjahr.
„Diesmal gedenken wir 100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges und Gründung der Republik Österreich, aber auch 80 Jahre Anschluss. Wir begehen solche Anlässe mit dem Glück der Spätgeborenen in routinierter Betroffenheitskultur, suchen Parallelen zu damals, warnen vor den Anfängen, schwören „Nie wieder!“, halten Wiederholung in Wahrheit aber für ausgeschlossen und gehen hernach zu einem leichten Mittagessen, da uns der zu hohe Cholesterinspiegel und die Kurzatmigkeit im Fitnessstudio mehr beschäftigen als die Katastrophen von damals.“
Ob diese Wiederholung wirklich ausgeschlossen ist, hängt wohl von uns selbst ab.
„Vielleicht steht unsere Metamorphose noch in einem Stadium der Verpupptheit, vielleicht warten wir bloß darauf, wie Schmetterlinge in freiem Flug eine Ahnung von Unendlichkeit zu bekommen.“

Offizielle Festspieleröffnung in Salzburg Foto: Neumayr/Leo 27.07.2018 Landeshauptmann Wilfried Haslauer

Offizielle Festspieleröffnung in Salzburg Foto: Neumayr/Leo 27.07.2018 Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Photo by www.neumayr.cc

 

Kulturminister Gernot Blümel führt in seiner Festspielrede aus, was die Festspielpräsidentin bereits begonnen hatte – die Verbindung zwischen Kultur und Politik.
„Zum ersten Mal stehen wir vor Herausforderungen, die wir so noch nie zu lösen hatten.“
Der Austritt von Großbritannien aus der EU, Migration, Budget und drohende Handelskriege – man könnte von einer „Krise Europas“ sprechen.
Europa ist divers, wir brauchen keine Gleichschaltung, führt er weiter aus. Wir hätten bereits alles, was wir brauchen, um unsere Herausforderung zu lösen.
Einzig und allein der emotionale Aspekt fehle uns noch dafür.
„Was ist das geeignete Medium dafür, aus faktischer Diversität emotionale Identität entstehen zu lassen?“
Die Antwort sieht Bundesminister Blümel in Kunst und Kultur. Sinn dahinter sei es, Emotionen zu wecken und damit eine gemeinsame Europäische Identität zu schaffen.
„Denn „niemand verliebt sich in einen Binnenmarkt“, hat ein großer Europäer einmal gesagt. So wichtig er auch sein mag.“, so der Minister.

Offizielle Festspieleröffnung in Salzburg Foto: Neumayr/Leo 27.07.2018 Bundesminister Gernot Blümel

Offizielle Festspieleröffnung in Salzburg Foto: Neumayr/Leo 27.07.2018 Bundesminister Gernot Blümel, Photo by www.neumayr.cc

 

Aufklärung war das Thema des diesjährigen Festspielredners Philipp Blom, als Kontrast zu dem heurigen Festspielmotto „Passion, Ekstase und Leidenschaft“.
Als Kind der Aufklärung sei er aufgewachsen, mit vielen Büchern. In der Hoffnung, es könne ihm das Leben erklären begann er Kants Kritik der reinen Vernunft zu lesen. Obwohl er das Buch enttäuscht zur Seite legte, verliebte er sich dennoch in eine Idee – das Finden des Pfades durch diese chaotische Welt rein durch die eigene Vernunft. „Philosophie ist riskantes Denken.“, erkannte schon die Schweizer Philosophin Barbara Bleisch.
„Trotz dieser oft sehr realen Gefahren erwies sich das klare Denken als unwiderstehlich und hat dadurch unsere Gegenwart geprägt: Menschenrechte, liberté-egalité-fraternité, life-liberty-and-the-pursuit-of-happiness, Demokratie, Naturwissenschaft, die Befreiung der Sklaven, das Ende der Kirchenherrschaft und die Emanzipation der Frauen wären ohne sie buchstäblich undenkbar.“, führt er weiter aus.
„Wir sind alle Kinder der Aufklärung.“  Ein Satz, der laut Blom, mittlerweile zu einer Phrase verkommen ist, die Politiker, Journalisten und Historiker als selbstverständliche Tatsache ansehen. Die universellen Menschenrechte sieht er längst als rhetorische Beschwichtigung zusammengeschnurrt, abgelöst worden vom Rückzug auf das Eigene, auf die Nation, die Grenze – die Aufklärung als Kampfbegriff der Abgrenzung. Die Menschen haben Angst, die künstliche Idylle der Nachkriegszeit sei vorbei – man könne nicht noch reicher, privilegierter und sicherer werden. Blom meint dazu Die schönste Hoffnung unserer Gesellschaften ist es deswegen geworden, Zukunft überhaupt zu vermeiden und in einer nie endenden Gegenwart zu leben.“ Die Aufklärung als Waffe zum Erhalt des Status quo der Reichen und Mächtigen.
„Wir sind Nachkommen von Pionieren, die etwas riskiert haben um uns ein bequemes Leben mit verbrieften Rechten zu ermöglichen, eine Generation von Erben, die sich heimlich für moralisch überlegen halten, weil ihre Vorfahren einmal mutig waren.“
Was wäre, wenn eine neue, dringend gebrauchte Aufklärung mit einer Rehabilitierung der Leidenschaft beginnen würde?“
Aufklärerisch wäre es, das Verhalten durch Verständnis, Phantasie und Empathie zu ändern, um eine Zukunft möglich zu machen, in der die Ökonomie als Teil der Ökologie begriffen wird und Menschen als Primaten, die dazu neigen, sich selbst hoffnungslos zu überschätzen.
„Das wäre riskant für unser Selbstbild, unseren Wohlstand und den Status quo. Das wäre aufklärerisch.“

Salzburger Festspiele 2018 Eröffnungsfestakt in der Felsenreitschule Salzburg Foto: Franz Neumayr LMZ 27.7.2018 Im Bild Eröffnungsredner Philipp Blom

Salzburger Festspiele 2018
Eröffnungsfestakt in der Felsenreitschule Salzburg
Foto: Franz Neumayr LMZ 27.7.2018
Im Bild Eröffnungsredner Philipp Blom

 

„In der Literatur lechzen wir nach dem Blitz, der uns mit seiner Zunge lecke.“, so der Bundespräsident Alexander Van der Bellen in seiner Eröffnungsrede. Doch könne er in der Politik auf diesen Blitz und Wahnsinn verzichten. „Ja, die Leidenschaft. Nirgendwo kommt sie in so ergreifender, packender, vollendeter Form zum Ausdruck wie in der Kunst, wie auf dem Theater, in der Oper, in der Literatur.“
Die Gründerväter zeigten Leidenschaft Verantwortung und Augenmaß, als sie die Idee eines gemeinsamen, vereinten Europas praktisch umzusetzen begannen. In seiner Rede unterstreicht er wieder, dass er ein geeintes Europa für essentiell hält, ja er brenne für dieses Europa. In diesem Zusammenhang übte er auch wieder Kritik am Rechtsruck und der nationalen Bewegung.
Er sei Realist.
„Es ist also möglich, dass wir eines Tages aufwachen und uns sagen müssen: Wir hatten ein Vereintes Europa, aber leider nicht genügend Europäerinnen und Europäer.  Ja, Scheitern ist möglich. Umso mehr Energie müssen wir mobilisieren.“

Salzburger Festspiele 2018 Eröffnungsfestakt in der Felsenreitschule Salzburg Foto: Franz Neumayr LMZ 27.7.2018 Im Bild Bundespräsident Alexander van der Bellen bei seiner Eröffnungsrede

Salzburger Festspiele 2018
Eröffnungsfestakt in der Felsenreitschule Salzburg
Foto: Franz Neumayr LMZ 27.7.2018
Im Bild Bundespräsident Alexander van der Bellen bei seiner Eröffnungsrede

 

Für die musikalische Umrahmung sorgte das Mozarteumorchester Salzburg unter der musikalischen Leitung von Stardirigent Kent Nagano.
Die Ouvertüre zu Candide von Leonard Bernstein, die Ballade für Orchester op. 23 von Gottfried von Einem sowie der Tanz der sieben Schleier aus Salome op. 54 von Richard Strauss begeisterten die etwa 1.500 geladenen Gäste in der beeindruckend blau beleuchteten Felsenreitschule.
Neben der Bundes- und Landeshymne, kam bei dieser Eröffnung wohl der Europahymne eine ganz besondere Bedeutung zu.

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Die Salzburger Festspiele haben für mich persönlich einen ganz besonderen Stellenwert, so besuche ich diese seit dem Jahr 2000 jedes Jahr – im Alter von 14 Jahren habe ich mich mit, zu genau so einer Festspieleröffnung, hineingeschmuggelt – zugegeben, mit Hilfe der Festspielpräsidentin.
Kunst und Kultur haben auch für mich seit meiner Kindheit an eine ganz besondere Rolle gespielt und so möchte ich dies auch auf meinem Blog dementsprechend kommunizieren.

Kunst kann vieles – Kunst bildet, Kunst unterhält, Kunst prägt uns und unsere Gesellschaft und – Kunst macht Spaß.
Ja, wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft, wir wiegen uns in Sicherheit und schätzen das alles was wir haben meist viel zu wenig.
Die Gesellschaft verändert sich und das ist uns allen bewusst. Wir leben in Zeiten der Globalisierung, die ganze Welt ist vernetzt. Umweltkatastrophen, Kriege und Hungersnöte vor den Toren Europas, der Terror bereits in unseren Gebieten gegenwärtig.
Bundesminister Blümel spricht mir aus der Seele, wenn er sagt, dass Kunst und Kultur in engem Zusammenhang mit Politik stehen und ja – man kann etwas bewegen.
Wenn wir uns mit Kunst und Kultur auseinandersetzen, so setzen wir uns mit uns selbst und unserer Geschichte auseinander.

Mein ganz persönliches Anliegen ist, gerade junge Menschen wieder genau für diese Themen zu begeistern – ein Kontrast zu dem schönen, „perfekten“ Lifestyleleben, das ich meist präsentiere hier auf meinem Blog.
Die Salzburger Festspiele bieten Jahr für Jahr ein Programm auf einem internationalen Top Niveau und jeder, der eine Karte ergattern kann, sollte sich die ein oder andere Aufführung anschauen – es lohnt sich mit Sicherheit.

Es ist immer etwas besonderes – von der Vorbereitung auf ein Stück, wo ich mich mit dem Thema des Stückes auseinandersetze, über die Aufführung selbst – wenn man eintaucht in diese ganz besondere Welt – bis hin zu einem Glas Wein danach, wo man all das erlebte nochmals Revue passieren lässt.

Nach dieser fulminanten Eröffnung freue ich mich nun auf die Salzburger Sommerfestspiele 2018.

Was nun bleibt sind 206 Aufführungen in 42 Tagen in 18 Spielstätten.

Wer nun neugierig geworden ist und eines der Resttickets ergattern möchte, der findet unter folgendem Link immer das aktuelle Kartenangebot:
https://www.salzburgerfestspiele.at/ – Aktuelles Kartenangebot.

In diesem Sinne, fröhliche Spiele

Thomas Pail

Jedermann – Leben und Sterben im Hier und Jetzt

Jedermann – Leben und Sterben im Hier und Jetzt

Viel kritisiert und dennoch umjubelt war sie – die neue Inszenierung des „Jedermann“ von Michael Sturminger vergangenes Jahr. 

Umso gespannter erwartete die Festspielgesellschaft die zweite Auflage dieser Inszenierung.

Was wird sich ändern?
Wagt man neue Einschnitte oder nähert man sich wieder der ursprünglichen Fassung?
Bleibt dieser Jedermann der kürzeste, den es je gegeben hat?
All diese Fragen beschäftigten die zahlreichen Besucher der Jedermann-Premiere 2018, die sich bei einem schönen Dinner oder einem erfrischenden Glas Champagner auf diesen ganz besonderen Abend einstimmten.

Auch ich ging genau diesen Fragen nach – direkt beim Premierenaperitiv auf der wunderschönen Festspielterrasse.
Bei frischen Fasties-Tramezzini und Festspielwein stimmte man sich richtig ein – genoss trotz eines frischen Lüftchens, den wunderschönen Blick auf die Salzburger Altstadt.

Leider kam das Ende des Regens zu spät und so entschied man sich, wie auch vergangenes Jahr, die Premiere im Großen Festspielhaus stattfinden zu lassen.

„Jedermann – Leben und Sterben im Hier und Jetzt“ – so lautet der Titel meines Beitrages, denn mit dieser Inszenierung hat Michael Sturminger die Handlung, aus einer vergangenen Zeit, irgendwann im Mittelalter, direkt in unsere Zeit verlegt – ins Hier und Jetzt.
Spekulanten, die sich verkalkulieren, ein Graben zwischen arm und reich, eine oberflächliche Gesellschaft, falsche Freunde und – der Tod. Themen, die uns jeden Tag immer wieder begegnen – sei es in unserem Umfeld oder in den Medien.

Die Handlung spielt, selbst im Festspielhaus sehr gut erkennbar, in Salzburg in und um den schönen Dom – Sinnbild des Glaubens. Davor drei Bögen, die im LED-Licht erstrahlen, umrahmt von einem weißen Vorhang. Im vorderen Bereich eine große Tafel, an die Jedermann seine illustre Gesellschaft zu ausschweifenden Parties bittet. 

Die berühmten „Jäää! Därrrrr! Maaaaaaaann!“-Rufe während des ausgelassenen Festes der Tischgesellschaft wurden vorverlegt – direkt an den Beginn des Stückes. Anmutend wie eine Ouvertüre teilen sie uns mit – wir alle sind betroffen – eben JEDERmann. Bei diesem Gedanken liegt es nahe, dass der Tod in diesem Stück auch die Rolle des Spielansagers übernimmt – mit den mahnenden Worten „Jetzt habet allesamt Achtung Leut …“.

Auch die Musik wurde stark verändert, so ziehen sich nunmehr synthetische Klänge durch das Stück – eine perfekt inszeniertes Klangerlebnis zu diesem modernen Jedermann.

Macht und Geld treibt ihn an. Ein starker Jedermann, der weiß was er will und wie er es sich holen kann. Schweift nicht umher, findet klare Worte. Er ist stolz, zeigt was er hat – ein Lebemensch. Es scheint, er sei der Mittelpunkt der Erde, die Welt dreht sich um ihn. Mitgefühl ist ihm fremd, sei es bei seinem armen Nachbarn oder dem Schuldknecht, der durch Fehlspekulationen in finanzielle Nöte geraten ist und nun um Hilfe für sich und seine Familie fleht. Einen Koffer voller Geld schleudert er ihm an die Brust, herablassend, besser wissend, rechthaberisch. Er sei selbst Schuld an dieser Misere und so wird er vor den Augen seiner Familie abgeführt.

Diesem Jedermann ist nichts heilig, blasphemisch ist sein Verhalten. So möchte er den Salzburger Dom erwerben – zu einem Ort seiner Dekadenz und ausschweifenden Parties soll er werden – seine Buhlschaft soll er beeindrucken.

Erstaunlich ist, wie schnell aus Hochmut Todesangst wird, er diese Kehrtwende macht – zu einem frommen, gläubigen Mann – voller Reue, der verzweifelt versucht jemanden zu finden, der mit ihm diese letzte Reise antritt.

Tobias Moretti scheint die Idealbesetzung dieser Rolle zu sein, so brillierte er mit starkem Ausdruck und klaren Worten – ein Jedermann, der weiß was er will. Klar und verständlich seine Gedanken.

Verändert auch die Rolle der Frau. Vom schmückenden Beiwerk hin, zu einem selbstbewusstem, starken Auftreten.
Stefanie Reinsperger gibt der Rolle der Buhlschaft eine ganz neue Bedeutung. Weg von der klassischen Schönheit, dem koketten Wesen, dem sich zur Schau stellen. Man könnte es zu Beginn noch eine Art Liebesbeziehung nennen – Lebensabschnittspartner. Doch ahnt sie bald das nahende Ende. Eine selbstbewusste, starke Frau ist sie, die weiß, was sie will, oder besser, was sie nicht mehr will. Immer mehr distanziert sie sich von ihrem Jedermann, sorgt sich, ergreift letztendlich dann doch unspektakulär die Flucht und überlässt ihn seinem Schicksal.

Ganz anders agiert hier seine Mutter – anmutig tritt sie auf, klar und sachlich. Sie ist in Sorge um ihren Sohn und doch kann sie ihn nicht erreichen. Ein unchristliches, unmoralisches Leben führt er. Gerade in dieser Inszenierung wird klar, die Mutter übernimmt eine mahnende Rolle.
Edith Clever verkörpert diese Rolle mit nüchterner Sachlichkeit, Anmut und einem großen Selbstbewusstsein. Eine großartige Leistung.

Auch heuer wieder eine imposante Erscheinung – Peter Lohmeyer als Tod. Schauderlich schön, beängstigend gut mimt er diesen. Stark tätowiert, in einem Kleid und Pumps tritt er auf – so mächtig, dass sogleich die Tafel zusammenbricht, das Geschirr und die Stühle fliegen. Hier wird klar, es gibt kein Entrinnen. Einzig und alleine einen kleinen Aufschub gewährt er ihm, bevor er ihn mit sanftem Todeskuss hinfort ruft aus dieser Welt.

Die Vettern, Freunde und Geschäftspartner sind schon lange fort. Von guten und schlechten Zeiten teilen diese nur die guten. Als ihnen klar wird, dass es den Jedermann, den sie so schätzen und lieben – nein, vielmehr dessen Gunst und Lifestyle – nicht mehr lange gibt, ziehen auch sie weiter – verängstigt, verstört. Mit zweifelhaften Ausreden verabschiedet sich einer nach dem anderen – wünscht ihm Glück und alles Gute – und ist ganz plötzlich weg.
Selbst der gute Gesell scheint sein Versprechen ewiger Treue so mehr und mehr zu vergessen. Diesen Weg tritt er nicht mit an. So lässt auch der letzte treue Freund Jedermann allein zurück.

Mehr ohnmächtig als Mächtig wirkt Christoph Franken als Mammon. Hinunter schleifen lässt er sich von Jedermann, der die Hoffnung hegt, diesen mitnehmen zu können auf seine letzte Reise. Doch selbst als er sich aufbäumt, der Mammon, der so viel Macht und Einfluss auf Jedermann hat, gelingt es ihm nicht wirklich bedrohlich zu wirken. Mehr kleine Münzsammlung als großer Schatz, dennoch ein wunderbares Bild davon, dass es schwer fällt, abzusagen von diesem weltlichen Besitz.

Mavie Hörbiger mimt brilliant die Werke. Blass erscheint sie, von Krankheit gezeichnet – zu schwach ist sie bereits, sich aufrecht auf den Beinen zu halten. Ein Sinnbild für den Lebenswandel, den Jedermann zu führen pflegte. Nicht viel zu sehen von guten Werken. Und doch steht sie ihm treu zur Seite, bekehrt ihn, steht ihm bei auf seinem Weg doch noch ein guter Christ zu werden. Mit Jedermanns Wandel gewinnt auch sie wieder an Kraft und Stärke.

Johannes Silberschneider ist in seiner Rolle als Glaube eine Art Beschützer, ein Wegweiser, der Jedermann eben genau auf diesen richtigen Weg zurückführt. Ruhig, gelassen steht er ihm bei, hält ihm, zusammen mit den Werken, den Teufel vom Leib – „Hier ist kein Weg für dich!“.

Doch dieser gibt nicht so schnell auf. Wie ein Drogensüchtiger auf Entzug wirkt Hanno Koffler als Teufel, nicht ganz bei Sinnen scheint er zu sein. Einzig und allein verständlich ist, dass diese wundersame Blitzbekehrung nicht verständlich sei. Er habe das Recht sich Jedermann zu holen. Am Glauben und den Werken ist jedoch kein Vorbeikommen.

Und so endet alles wie es enden muss. Aus einem gottlosen blasphemischen Jedermann ist gottesfürchtiger, reuiger Mensch geworden – rein gewaschen von Schuld und Sühne. Den Glauben wieder gefunden, tritt er nun die letzte Reise an, begleitet von den guten Werken.

Am Ende gab es tosenden Applaus und Standing Ovation.

Mein Fazit:

Ein wenig Skepsis regte sich schon in mir vor der Vorführung. Ist es mir zu modern? Zu sehr gekürzt? Verliert das Stück von seinem mystischen Charme? All diese Fragen habe ich mir gestellt.

Für mich hat sich jedoch sogleich herausgestellt, dass all diese Sorgen umsonst waren. Michael Sturminger hat mit dieser Inszenierung etwas geschafft, was mich als Zuseher beeindruckt hat. Er hat den Jedermann in unsere Zeit geholt, ihn hier und da modernisiert, leichter verständlich gemacht und dennoch nicht verfremdet. Es ist eine schmale Grenze zwischen klassisch alt bewährter Art und völliger Veränderung. Jedermann kann man weiterentwickeln, in unsere Zeit herholen, man kann vieles klarer und verständlicher erscheinen lassen, neue Charakterzüge betonen – doch – verändern darf man ihn nicht. Genau das ist meines Erachtens Michael Sturminger bravourös gelungen. Für mich war dieser Abend ganz großes Kino – pardon – ganz großes Theater.

Jedermann – ein Stück, was ein zentrales Thema unseres Lebens behandelt, an dem wohl keiner vorbei kommt – der Tod. Niemand weiß, wann und wie es einen trifft. Es geht darum, sein Leben zu reflektieren. Wie habe ich gelebt? Was habe ich bewirkt? Wie viel Zeit habe ich für wesentliches Verwendet, wie viel rein für die Befriedigung der Triebe?

Dieses Stück wird ewig leben, so wird es eines niemals verlieren – seine Aktualität.

Ich selbst würde jedem nahelegen, sich dieses Stück anzuschauen. Es lohnt sich in jeder Hinsicht und – vielleicht besinnt man sich dann wieder mehr auf das Wesentliche, ist zufriedener mit seinem Leben, lebt bewusster und intensiver – denn – niemand weiß wann er hinter uns steht – der Tod.

Thomas Pail

Fete Blanche 2018 – alles weiß um den Wörthersee

Fete Blanche 2018 – alles weiß um den Wörthersee

Wenn es wieder richtig weiß auf und um den schönen Wörthersee wird, kann das wohl nur eines bedeuten – es ist wieder Zeit für die legendäre Fete Blanche.

Genau diese fand Freitagabend statt und wir waren natürlich auch mit am Start.

Zusammen mit Bloggerin und Unternehmerin Sarah Baumgartner und Model Andrea Bambina Ager habe wir die Gegend von Velden bis Techelsberg unsicher gemacht und dabei noch einen ordentlichen Stau verursacht – doch dazu gleich mehr.

Startpunkt für uns war das unglaublich schöne, idyllische Hotel Seeschlössl in Velden – ein kleines Schloss direkt am Wörthersee mit eigenem Strand der ein Badehaus aus Holz beherbergt.

Natürlich wäre es jetzt naheliegend gewesen, eines der zahlreichen Motorboote zu chartern und so stilecht zum Event zu kommen. Leider hat uns hier die unsichere Wetterlage einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wer will denn auch schon völlig durchnässt auf einem Event ankommen?

Also musste eine Alternative her – und hier wurde ich bei Taxi Enterprise auch ganz schnell fündig.
So haben wir uns, passend zum Event, für eine weiße Lincoln Town Car Strechlimousine entschieden und da ja reichlich Platz vorhanden war, haben sich sogleich Miss Kärnten 2018 Johanna Zarka, Vize-Miss Kärnten 2018 Jasmin Oberdorfer und Moderatorin Kimberly Budinsky unserer kleinen netten Runde mit angeschlossen.
Ein geräumiges Auto, gute Musik, feine Drinks und schöne Frauen – so kann eine Fete Blanche starten.

Wenn man dann so ganz schön langsam die Bundesstraße entlangfährt, damit man auch von der Gegend etwas mitbekommt und nicht zu Früh am Veranstaltungsort ist, kann es aber auch schon einmal passieren, dass man hinter sich einen Stau verursacht und man von einem Fahrzeug mit Wohnwagen überholt wird.

Unser sympathische Fahrer hat uns pünktlich vom Hotel abgeholt und ebenso pünktlich am Zielort abgesetzt.
Ein perfekter Start für einen wundervollen Abend …

Angekommen bei unserem ersten Ziel, der Schiffsanlegestelle Klagenfurt, ging es dann auch schon los. Das Partyschiff wartete bereits auf die eintreffenden Gäste. Für den richtigen Start gab es gleich vorweg schon einmal einen Wild Thing Sekt vom Captain persönlich.

Auch das Wetter meinte es, entgegen aller Vorhersagen, sehr gut mit uns und so konnte der ganz besonderen Schifffahrt über den Wörthersee nichts mehr im Wege stehen.

Besser hätte ein Event auch gar nicht starten können. Ein professioneller Check in, ein cooler Drink und schon war man mitten auf dem Schiff.

Los ging es auf dem Schiff sogleich mit dem Captain’s Dinner. Dies lies keinerlei Wünsche offen – ein großartiges Fingerfood-Buffet aus der Küche der Villa Lido mit einer großen Auswahl an Köstlichkeiten. Von Antipasti über Caprese, Scampi, Schnitzel mit Kartoffelsalat, bis hin zu süßen Köstlichkeiten war alles mit dabei.
Dazu coole Drinks wie Gin Tonic, Bier, Wein und allerlei antialkoholischem.

Für die richtige Stimmung und coole Beats sorgte ein Dj.

Alles war perfekt organisiert, das Schiff gut gefüllt und dennoch nicht übervoll, die Stimmung großartig. Missen, Promis, Unternehmer, Medienvertreter – eine bunte Mischung an Gästen und eine wunderbare Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen.

Auch die schönste Schifffahrt geht einmal vorbei und so legte unser Partyschiff ganz in der Nähe von Pörtschach an, wo bereits zwei Shuttlebusse warteten, die uns direkt zum Partyhotspot, der Discotheque FABRIK in Saag brachten.

In der FABRIK angekommen, mussten wir uns erstmal orientieren, wo sich welcher Bereich und unsere Plätze befinden, bevor es dann auch mit der Miss Fete Blanche Wahl losging.

Davon haben wir und so einige Gäste der Club Invicti Lounge leider nicht sehr viel mitbekommen, da wir damit beschäftigt waren eine grundlegende Getränkefrage zu klären. Die Grundinformation war, dass ausgewählte Getränke im VIP Bereich bzw. in der Club Invicti Lounge mit inkludiert seien, nur davon wussten die Kellner im oberen Bereich herzlich wenig. Auf mehrfaches Nachfragen mehrerer Gäste erhielten wir dann die Information, dass man diese nur an einer bestimmten Bar im unteren Bereich erhalten würde, diese jedoch nicht mit nach oben nehmen dürfe. Im oberen Bereich war dies leider ein kleiner Stimmungskiller, da niemand so ganz verstand, dass man mit der teuersten Kartenkategorie im betreffenden Bereich nichts bekommen würde bzw. diese Getränke hier nichtmal konsumieren dürfe. Dies ging dann soweit, dass sogar dem Sponsor des Wild Thing Sektes mitgeteilt wurde, dass dieser seinen eigenen gesponserten Sekt bezahlen solle.
Bis schließlich alles geklärt war und wir mit Getränken auf unseren Plätzen waren, war die Miss Fete Blanche Wahl auch schon vorbei.
Nach dieser kleinen Panne wendete sich das Blatt jedoch sofort wieder zum Guten.

Abwechslungsreich ging es dann musikalisch zur Sache und das auf drei verschiedenen Floors.
Auf dem „Mainfloor“ sorgten DIMES., Mastervoice Lipm, Chris Gomez und Dirty Impact mit Club & House Beats und auf dem „Drop-In Floor“ Dirty South Entertainment mit RnB und Hip Hop Beats für beste Stimmung. Auf dem Die Zeitmaschine Floor entführten Eberhard Forder und Dj BOGO die Gäste auf eine Zeitreise in die 70er, 80er und 90er Jahre.
Black & White Dancers animierten die Gäste zum Tanzen und feiern und schon war auch die Stimmung wieder auf dem Höhepunkt.

Der guter Musikmix und dieses vielfältige Programm machten die Fete Blanche für mich dann doch zu einem der besonderen Highlights des Jahres.

Gefeiert wurde daher bis weit in die frühen Morgenstunden hinein.

Mein Fazit:

Ich war nun schon auf vielen Events und gerade deshalb muss ich den Veranstaltern der Fete Blanche Janin Baumann und Mag. Christoph Überbacher ein großes Kompliment machen.
Nur sehr selten war ich auf einer Veranstaltung, die so vielfältig und dermaßen professionell organisiert war, wie diese.
Bereits bei der Gästeliste verlief alles reibungslos und ohne Probleme und wer des öfteren, gerade in Österreich, unterwegs ist, weiß, dass dies nicht immer der Fall ist.
Mein Highlight war das Schiff. Die Mischung aus sympathischen Gästen, coolen Beats, exzellentem Essen und dieser ganz besonderen Stimmung wenn die Sonne untergeht ist kaum zu toppen.
Auch zeitlich war alles perfekt abgestimmt.
Die FABRIK erstrahlte in hellem Weiß mit zahlreichen coolen Dekoelementen. Es ist genau die Liebe zum Detail, die eine gute Veranstaltung ausmacht.
Bis auf die kleine Panne in Bezug auf die Information mit den Getränken, war dieser Abend wirklich von Anfang bis zum Ende einfach nur perfekt. Selten habe ich mich so gut amüsiert, wie an diesem Abend.

Fete Blanche – ein Event, dass man unbedingt in seinem Kalender notiert haben sollte und wir hoffen schon jetzt auf eine weitere Fortsetzung im nächsten Jahr.

Ganz nebenbei war an diesem Tag auch noch der internationale Tag des Kusses, was die einen mehr und die anderen augenscheinlich weniger begeisterte. Naja und auf den Fotografen hinter der Kamera hat man auch gleich komplett vergessen.

Vielen Dank auch an Taxi Enterprise, die noch ganz spontan diese großartige Shuttlefahrt möglich gemacht haben. Klare Empfehlung für alle die Entspannt an ihr Ziel kommen und dabei schon privat vorfeiern möchten.
Mehr Infos findet ihr unter: https://www.taxi-enterprise.at/

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Auf meiner Suche nach einer passenden Unterkunft bin ich auf das Hotel Seeschlössl gestoßen, das mir aufgrund der tollen Lage und der wunderschönen Fotos auf deren Homepage aufgefallen ist.
Alles sehr persönlich, ein absolutes Top Service und das wohl größte und beste Frühstück, was ich in einem Hotel jemals gegessen habe.
Mehr Infos findet ihr unter: https://www.seeschloessl.at/

Ein großartiges Partywochenende ist zu Ende und mir bleibt am Ende nur noch eines zu sagen – schnappt euch eure Lieblingsmenschen und auf gehts – wenn es wieder weiß wird um den Wörthersee. Wir sehen uns auf der Fete Blanche 2019!

Thomas Pail

10 Jahre CIA-Tattoos Salzburg – die wohl bunteste Geburtstagsparty

10 Jahre CIA-Tattoos Salzburg – die wohl bunteste Geburtstagsparty

Was benötigt man für eine gelungene Geburtstagsfeier?

Gute Freunde, Stammkunden, Köstlichkeiten vom Buffet, erfrischende Drinks und Musik.

Was soll ich sagen – liebes CIA-Team – ihr habt alles richtig gemacht bei eurer 10-Jahresfeier vergangenen Samstag.
Eine bunte Feier in jeder Hinsicht – von 14:00 bis 22:00 Uhr.

Doch bunt waren nicht nur die zahlreichen Tattoos, die an diesem Tag gestochen wurden. Bunt war ebenso die Mischung der Gäste.
Von Rockern, über Studenten, Künstlern, bis hin zu Akademikern, waren an diesem besonderen Fest alle anwesend und sie hatten eines gemeinsam – Tattoos aus diesem Studio – der eine mehr der andere weniger.

Was sagt uns das? Es ist Zeit mit den Vorurteilen aufzuräumen. Vorbei sind die Zeiten wo Tätowierungen Gefängnisinsassen und Seemännern vorbehalten waren, so wie auch immer noch manch einer zu glauben scheint. Tattoos sind Kunstwerke, die den Körper verschönern. Eine schöne Möglichkeit Persönlichkeit zu zeigen, sich mit einem hohen Maß an Individualität von der Masse abzuheben.
Ob jung, ob alt, ob Freigeist oder Akademiker – das Interesse an der bunten Körperkunst steigt stetig an und zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten und Altersklassen.

Nicht weniger bunt waren auch die Köstlichkeiten vom Buffet, wo es vom Mini-Burger bis zu Mini-Kuchen alles gab, dazu kühle Erfrischungen – vom CIA-Cocktail, über Bier, Wein oder dem neuen WESPA GIN, bis hin zu einer großen Auswahl an antialkoholischen Getränken, gerade für die Auto- bzw. Motorradfahrer unter uns.

10 Jahre gibt es sie nun – das großartige Team um Clemens Ritl mit seinem CIA – Clemens Ink Agency Tattoostudio.

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Für mich persönlich das beste Studio hier in Salzburg und weit über die Grenzen hinaus und ich spreche diesbezüglich aus eigener Erfahrung.
Zwei meiner vier Tattoos stammen genau aus diesem Studio und im Vergleich, wird der Unterschied schnell klar, was die Qualität und die Liebe zum Detail betrifft.

Das ist auch genau der Punkt, der mir im Zusammenhang mit Tätowierungen besonders wichtig ist – QUALITÄT.
Ein Tattoo ist ein Kunstwerk, das im wahrsten Sinne des Wortes einen bleibenden Eindruck auf dem eigenen Körper hinterlässt.
Vorerst gilt es hier schon einmal ein Auge auf das richtige Studio zu werfen. Wird hier sauber gearbeitet? Arbeiten sie hier mit hochwertigen Farben? Wird mit professionellen Nadeln gestochen? All das sind Fragen, die ihr bereits zu Beginn abklären solltet.
Jeder Tätowierer ist ein Künstler mit seinem ganz eigenen Stil. Sucht euch diesen gut aus, der eure Idee bestmöglichst umsetzt – es ist für immer.

Ich persönlich fühle mich bei CIA Tattoo Salzburg gut aufgehoben und das wurde mir auch vergangenen Samstag wieder so bewusst.
Hier stimmt nicht nur die Qualität was Studio und Ausstattung betrifft, auch das fachliche Wissen der Künstler ist unumstritten – nein, es ist vielmehr auch der persönliche Umgang. Es scheint, als wäre dies hier wie eine große Familie.
Hier wird jeder wie ein Freund behandelt und das spricht sich herum. Ob mehr oder weniger prominent spielt hier keine Rolle.

10 Jahre großartige Tattoos, 10 Jahre beste Qualität, 10 Jahre kreative Persönlichkeiten – 10 Jahre CIA Tattoos Salzburg.
Gratulation zu diesem runden Geburtstag und dieser großartigen Leistung.
Ich freue mich auf viele weitere Jahrzehnte und werde euch sicher noch öfter besuchen –  als Kunde und als Freund.

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Vielen Dank und alles Gute

Thomas Pail

Überzeugt euch selbst und schaut rein unter:

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