Trend-Objekt Pfeife – Ein Tag in der Pfeifenmanufaktur VAUEN

Trend-Objekt Pfeife – Ein Tag in der Pfeifenmanufaktur VAUEN

Was haben Albert Einstein, Günther Grass, Monty Python, Vincent van Gogh, Greta Garbo, John Ronald Reuel Tolkien, Sherlock Holmes und der Zauberer Gandalf gemeinsam?

Richtig – sie alle rauchen Pfeife oder haben diese geraucht.

Rauchen ist wohl, gerade hier in Österreich, gerade eines der meist diskutierten Themen.
Ob Rauchverbot oder nicht – ich möchte diesen Beitrag einem ganz besonderen Thema widmen – dem Pfeifenrauchen.

So mancher wird bei diesem Thema jetzt an seinen Opa denken, wie er so da sitzt, zu Hause, an seinem Stammplatz und genüsslich an seiner alten klassischen dunkelbraunen Pfeife zieht.

Die Zeiten haben sich geändert und ist die Pfeife mit den Jahren immer mehr in Vergessenheit geraten. Geliebt und geschätzt nur mehr von Urgesteinen, Pfeifenraucher der ersten Stunde, Liebhabern der  guten, alten, traditionellen Form dieser Art des Tabakgenusses.

Erlebt die Pfeife wieder ein Revival? Wird sie wieder zum Trendobjekt? JA, ich bin davon überzeugt, dass sie das wird.

Der Trend geht wieder zu mehr Qualität, Individualität und Entschleunigung. Eine Pfeife – mehr als nur ein Rauchutensil. Vielmehr wird sie zum stylischen Accessoire, zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.

Im Zuge meiner Recherchen für diesen Beitrag, kommt man an einem Unternehmen nicht vorbei, wenn es um Pfeifen geht – der VAUEN Pfeifenmanufaktur.

Bereits mehr als 160 Jahre existiert dieses Traditionsunternehmen – 160 Jahre Erfahrung in der Kunst der Pfeifenproduktion, alles made in Germany. Das macht sie zu der ältesten Pfeifenmanufaktur Deutschlands und einem der Weltmarktführer im Pfeifensegment.

Doch es war etwas ganz anderes, was mich persönlich mit am Meisten an diesem Unternehmen fasziniert hat. Wenn man so die gesamte Modellpalette durchschaut fällt eines ganz besonders auf – dieses Unternehmen baut eine Brücke – eine Brücke zwischen Erfahrung und Tradition und Design und Moderne.

Aus diesem Grund habe ich mich ganz besonders über die Einladung gefreut, mir die Manufaktur einmal ganz persönlich anzuschauen.

So habe ich mich Montag sogleich auf den Weg in die schöne Stadt Nürnberg gemacht, wo das Unternehmen seinen Sitz hat. Hier findet auch die gesamte Produktion statt.

171211_Vauen_54

171211_Vauen_51

Bis zu über 60 einzelne Arbeitsschritte sind nötig bis zum perfekten Rauchgenuss.

In der Manufaktur herrscht eine sehr familiäre Stimmung. Die meisten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten bereits seit vielen Jahren in diesem Unternehmen, routiniert, mit sehr viel an Erfahrung. Hektik? Fehlanzeige. Hier sitzt jeder Handgriff. So werden hier pro Woche im Schnitt 1.000 Pfeifen hergestellt.

Alles beginnt mit einer Wurzel – mit dem sogenannten Bruyèreholz – mit eine der hitzebeständigsten Holzarten die es gibt mit einer etwas sternförmigen Maserung, die der Pfeife eine unglaubliche Stabilität und Individualität verleiht. Angeliefert wird das Holz in alten Kaffeesäcken. Dieses Holz kommt zuerst gleich direkt in eine Lagerhalle, wo es langsam – quasi luftgetrocknet wird.

171211_Vauen_01

171211_Vauen_02

171211_Vauen_04

Danach werden die einzelnen Holzstücke zu einer bestimmten Grundform zurechtgeschnitten.

171211_Vauen_12

Daraus entsteht im nächsten Arbeitsschritt dann die Form des jeweiligen Pfeifenmodells.

171211_Vauen_19

171211_Vauen_13

Das Zugloch wird gebohrt, ebenso das Loch für den Filter.

171211_Vauen_24

In der Zwischenzeit werden die Mundstücke bearbeitet und in Form gebracht.

171211_Vauen_21

Es wird gebeizt, geschliffen und poliert.

171211_Vauen_27

171211_Vauen_33

171211_Vauen_39

171211_Vauen_46

Ein Garant für beste Qualität bilden der weiße Punkt, der von Hand in die Pfeife eingesetzt wird sowie der Stempel, der ebenfalls nicht gelasert, sondern mit der Stempelmaschine in die Pfeife gestempelt wird.

171211_Vauen_36

171211_Vauen_38

Für mich war es faszinierend mitzuerleben mit welcher Liebe zum Detail hier gearbeitet wird. Hier wird die natürliche Schönheit der Holzmaserung genützt, alles wird passgenau geschliffen und poliert. Das Mundstück wird millimetergenau an die Pfeife angepasst. So wird jede einzelne Pfeife zu einem Unikat.

Wenn man dann so eine Pfeife in Händen hält, diese fühlt, dreht und wendet, überall begutachtet – so wird einem erst richtig bewusst, was für ein schönes Stück Handwerkskunst das ist.

VAUEN streckt seine Fühler immer weiter aus – nach neuen Zielgruppen. Pfeifenrauchen ist eine Art Lifestyle – eine Genusspause, um abzuschalten vom hektischen Alltag. Zum Pfeifenrauchen nimmt man sich Zeit. Dazu ein guter Whiskey, oder ein gutes Glas Wein dazu.

Ziel ist es, dass jeder seine passende Pfeife finden kann, wurde mir erklärt. Die Pfeife als modisches Accessoire, als Ausdruck seiner Persönlichkeit – so geht man bei VAUEN in die Zukunft.

Zu verschiedensten Themen designen mitunter bekannte Designer und Industriedesigner Modellreihen. Diese werden dann mit der Erfahrung von VAUEN in die Realität umgesetzt. Eine spannende Symbiose aus Design und Handwerkskunst macht die Pfeife jung, frisch und modern.

Genau die Verbindung zwischen Erfahrung und Tradition und dem neuen Weg mit einer Vielfalt an unterschiedlichsten Modellen, haben mich persönlich überzeugt und lassen mich hoffen – nein ich bin ganz sicher, dass der Genuss einer guten Pfeife sich wieder zu einem absoluten Trend entwickelt.

Als ganz besondere vorweihnachtliche Überraschung, durfte ich mir ein Modell aussuchen. Meine Wahl viel sofort auf das Modell „Riva1“, entworfen von dem preisgekrönten Designer Markus Bischof. Wer die berühmten Riva Boote kennt, weiß sofort, wodurch dieses Modell inspiriert wurde.

171211_Vauen_55

Genau so klassisch, edel, zeitlos und schön wie die Boote, ist auch dieses Pfeifenmodell. Für mich persönlich verkörpert dieses Modell die Verbindung des neuen Designs mit den Grundzügen der klassischen Pfeife.

Diese musste ich natürlich auch gleich testen. Wo geht das wohl besser als bei meinem Lieblingsitaliener – der Bar Mediterraneo in Salzburg.

Richtig rauchen will gelernt sein.

Das Ganze beginnt mit dem Stopfen.
Hier entscheidet sich, wie lange und intensiv man raucht. Es gibt zahlreiche Methoden wie man stopfen kann.
Klassisch befüllt man die Brennkammer in etwa zu einem Drittel mit Tabak und stopft mit dem Finger leicht nach, dies wird mit dem zweiten Drittel wiederholt, ebenso mit dem dritten Drittel. Nach jedem Drittel stopft man den Tabak fester in di Brennkammer.

171211_Vauen_57

Der nächste Schritt ist das Anzünden.
Feuerzeug oder Zündhölzer? Hier scheiden sich die Geister. Es gibt auch spezielle Pfeifenfeuerzeuge, die seitlich brennen und so das Anzünden sehr erleichtern. Abgeraten wird von Benzinfeuerzeugen, da der Tabak hier Fremdgeschmack annehmen kann.
Die Flamme über dem Tabak wird mit leichten Zügen quasi eingesaugt bis der Tabak gleichmäßig glimmt.
Aufbäumender Tabak wird mit einem Pfeifenstopfer niedergedrückt.

171211_Vauen_61

171211_Vauen_66

Somit steht dem letzten Schritt, dem genüsslichen Rauchen, nichts mehr im Wege.
Hier ist es wichtig langsam und gleichmäßig an der Pfeife zu ziehen, quasi durch die Pfeife zu atmen. So kommen die einzelnen Aromen so richtig zur Geltung.
Immer wieder die Temperatur kontrollieren um ein Durchbrennen zu verhindern.
Wie überall gilt auch hier – Übung macht den Meister.

171211_Vauen_68

Gut – ertappt – der eigentliche letzte Schritt ist das Reinigen.
Die Pfeife abkühlen lassen, den losen Tabak durch leichtes Schütteln und mit Hilfe des Pfeifenbestecks entfernen. Das Mundstück immer im Uhrzeigersinn abnehmen, Filter entfernen und den Rauchkanal mit einem Pfeifenreiniger reinigen.
Optimalerweise sollte die Pfeife einen Tag ohne Filter austrocknen, bevor sie erneut wieder gestopft wird.

Für das erste mal ist mir dies schon einmal sehr gut gelungen muss ich zugeben. Ja, trotz der vielen Antiraucher-Kampagnen stehe ich dazu – ich bin ein Fan von Pfeifen.

Vielen Dank an VAUEN für die Einladung und diese großartige Pfeife.

Für mich war es ein spannender Einblick. Hat man erst einmal die vielen Schritte in der Produktion, die großartige Qualität und die Liebe zum Detail selbst miterlebt, so sieht und schätzt man ein solches Stück nochmals viel mehr und der Genuss bereitet noch mehr Freude.

Mein Tipp – solltet ihr bereits Pfeifenraucher sein oder Interesse an diesem Thema haben und einmal in der Nähe von Nürnberg sein – nützt die Gelegenheit für einen Besuch bei VAUEN. Hier werden immer wieder kostenlose Betriebsführungen angeboten, wo ihr euch von all dem, was ich hier versucht habe kurz zusammenzufassen, selbst überzeugen könnt.

All diejenigen unter euch, die jetzt neugierig geworden sind, sollten sich folgendes Video anschauen, wo kurz das Unternehmen VAUEN und die Pfeifenproduktion präsentiert wird. Absolut sehenswert!

Video ©️VAUEN Vereinigte Pfeifenfabriken Nürnberg GmbH

Ich werde mich nun wieder meiner neuen Pfeife widmen und über neue Ideen und Projekte nachdenken.

Ihr dürft gespannt sein, es wird auch zu diesem Thema noch einiges kommen.

Was verbindet Ihr mit Pfeifenrauchen?

Thomas Pail

in Kooperation mit der VAUEN Pfeifenmanufaktur
VAUEN Vereinigte Pfeifenfabriken Nürnberg GmbH
Landgrabenstraße 12
90443 Nürnberg
Telefon: +49 (0)911 4243680
Telefax: +49 (0)911 412101
info[AT]vauen.de
http://www.vauen.de/

Krone Schlagzeilenparty 2017 – ein weihnachtlicher Jahresrückblick

Krone Schlagzeilenparty 2017 – ein weihnachtlicher Jahresrückblick

Die ganze Stadt belebt von Menschen, überall leuchten bunte Lichter, es duftet nach Glühwein und Punsch – sie ist wieder da – die Weihnachtszeit.

Eine schöne Gelegenheit auf das gesamte Jahr zurückzublicken. Was waren besondere Highlights? Worauf hätte man verzichten können? Wer und was hat unser Land, Europa und die ganze Welt bewegt? Was waren die außergewöhnlichsten Geschichten?

Genau darum ging es auch heuer wieder bei der Krone Schlagzeilenparty, die Donnerstagabend in der Treml Winterlounge in Salzburg stattfand.

Bei diesem Event treffen Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen aufeinander – Vertreter der Politik, Wirtschaft, Kirche, Medien, Kunst und Kultur.

Ein Abend mit köstlichem Treml Punsch, frischen Bosna, anregenden Gesprächen und vielen neuen Kontakten – eine schöne Gelegenheit gute Freunde, Geschäftspartner und Kollegen zu treffen.

 

171130_Krone_Schlagzeilenparty_053

Einen neuer Präsident in Österreich, ein neuer in Amerika, große Trauer um Stars wie Zsa Zsa Gabor, George Michael, oder Carrie Fisher, eine ganze Menge Wahlkampf, die Polizei im Porsche, ein verheerender Hochhausbrand, Harvey und Irma ziehen eine Spur der Verwüstung, Massaker in Las Vegas und – „Kurz“ gesagt – Türkis wird das neue Schwarz. Nur wenige der zahlreichen Themen, die uns in diesem Jahr beschäftigt hatten.

Themen, über die auch an diesem Abend gesprochen wurde, während die Gäste das neue Schlagzeilenbuch 2017 der Kronen Zeitung durchblätterten.

Das gab es auch heuer wieder als Gastgeschenk.

Wenn ich so in mein Bücherregal schaue, sehe ich, dass es bereits mein siebtes Buch ist. Ja, ich würde dieses Buch wirklich weiterempfehlen. Warum? Gerade nach einigen Jahren ist es immer wieder spannend darin zu blättern, sich besondere Ereignisse wieder in Erinnerung zu rufen, erstaunt festzustellen, wie lange gewisse Ereignisse bereits wieder zurückliegen.

Wer jetzt neugierig ist, kann dieses Buch hier bestellen:
http://www.krone.at/601207

171130_Krone_Schlagzeilenparty_015

Mein Fazit:

Für mich ist dieses Event immer ein ganz besonderes. Eine ganz besondere Mischung aus Weihnachtsfeier und Jahresrückblick. Ein Abend mit vielen interessanten Persönlichkeiten und einer sehr ungezwungenen, ausgelassenen und doch besinnlichen Stimmung. Ob Austrian Rock Franz Müllner, Winterlounge Hausherr Peter Treml, der legendäre Elvis Tribute Artist Rusty oder die wirklich sehr sympathische Landesparteiobfrau der FPÖ und Abgeordnete zum Nationalrat Marlene Svazek – um nur einige wenige zu nennen, die ich an diesem Abend wieder getroffen habe.

Vielen Dank an die Kronen Zeitung Salzburg, ganz speziell an Anita Redtenbacher-Christian, für die Einladung. Es ist mir ehrlich immer wieder eine Freude bei diesem Event mit dabei zu sein.

Ein wunderschöner Beginn der Weihnachtszeit, ein wunderbarer Jahresabschluss.

Ich hoffe auch auf eine Krone Schlagzeilenparty 2018 und wünsche allen eine schöne, ruhige, besinnliche und stressfreie Weihnachtszeit!

Thomas Pail